DE524774C - Verfahren zur Herstellung von kuenstlichem Schiefer - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kuenstlichem Schiefer

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DE524774C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/24Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing alkyl, ammonium or metal silicates; containing silica sols
    • C04B28/26Silicates of the alkali metals

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von künstlichem Schiefer Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von künstlichem Schiefer, insbesondere für Schreibtafeln. Die bekannten Schreibtafeln dieser Art sind in der Herstellung noch sehr teuer und erfordern zeitraubende Nacharbeit, um eine zur Aufnahme der Schrift geeignete Oberfläche zu erzielen; beispielsweise ist ein Anstrich (Beschieferung) erforderlich, wenn künstlicher Deckschiefer zu Schreibtafeln verarbeitet werden soll.
  • Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren zielt darauf ab, aus Schieferpulver Schreibtafeln herzustellen, die ohne jede Nachbehandlung beschriftungsfähig sind und die alle jene Eigenschaften haben, die bei Schreibtafeln aus natürlichem Schiefer gefordert werden. Zu diesem Zwecke werden der Masse aus Schieferpulver und Bindemittel besondere Stoffe zugesetzt, die der Oberfläche der fertigen Tafel die betreffenden Eigenschaften erteilen und beim Pressen in der Form der Tafel die dichte Oberfläche verleihen.
  • Das Verfahren besteht darin, daß man eine Mischung aus 40 Raumteilen gutem Zement, 9o bis Zoo Raumteilen Schiefermehl als Füllstoff und einem Zusatz von 7 bis $1/2 Raumteilen einer Verbindung von Kaliumsilikat (Kaliwasserglas) mit einem oder mehreren Metallsalzen, wie Calciumnitrat, Bariumnitrat, Blutlaugensalz, herstellt sowie die etwa noch erforderlichen Farbstoffe beigibt. Das Verhältnis der Metallsalze zum Kaliumsilikat beträgt etwa 1/2 bis 3:1oo, d. h. auf Zoo Raumteile Kaliumsilikat, wenn dieses in Stücken oder Pulver verwendet wird, 1l/2 bis 2 Raumteile Calcium- oder Bariumnitrat und 1/2 bis 1 Raumteil Blutlaugensalz oder, wenn Wasserglaslösung von 3o bis 33' B6 benutzt wird, 2 bis 3 Raumteile Nitrat und 1 bis 1l/2 Raumteile Blutlaugensalz.
  • Wenn das Salzgemisch in trockenem Zustande zugesetzt wird, wird es zweckmäßig mit den übrigen Substanzen gemahlen und gemischt und alsdann mit einer entsprechenden Menge Wasser, in welchem ein bekanntes fetthaltiges Präparat, z. B. Kaliseife (Schmierseife) oder ein anderes bekanntes Mörteldichtungsmittel, wie die unter dem Namen Ceresit handelsübliche Masse o. dgl., im' Verhältnis von 3/4 bis 1 Prozent zur Trockenmischung gelöst oder emulgiert ist, zu einer erdfeuchten Masse geknetet. Wird das Kaliumsilikat in Lösung verwendet, so verdünnt man es mit einem Teil des Anmachwassers und stellt mit einem anderen Teil aus den Salzen io-bis 12prozentige Lösungen her, die man den Hauptsubstanzen zusetzt und die Masse, wie erwähnt, bearbeitet und schließlich unter hohem Druck in die gewünschten Formen preßt.
  • Damit das Silikat zur richtigen Einwirkung kommen kann, ist es erforderlich, daß die gepreßten Platten nach kurzer Trocknung längere Zeit in feuchten Räumen gelagert werden.
  • Die wesentlichen Fortschritte gegenüber dem Bekannten liegen darin, daß durch die Verwendung des Kaliumsilikates in Verbindung mit den Metallsalzen und unter Einhaltung der zuvor erklärten Herstellungsmethode dünne Schreibtafeln mit glatter dichter Oberfläche und von hoher Spannkraft und Druckfestigkeit erzielt werden, und zwar unter Verwendung des natürlichen- Schiefers in Puleerform, der einen billigen Abfallstoff darstellt. Bei Anwendung des vorliegenden Verfahrens sind die Kosten für die Herstellung erheblich geringer als für Naturschiefer und auch für künstlichen Schiefer bekannter Art.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Verfahren zur Herstellung von künstlichem Schiefer, insbesondere für Schreibtafeln, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemenge von ungefähr q. Teilen Zement, g bis so Teilen Schiefermehl und 5 bis 6 Prozent Kaliumsilikät in Mischung mit einem oder mehreren Metallsalzen (wie Calciumnitrat, Bariumnitrat, Blutlaugensalz ö. dgl.) sowie den . etwa erforderlichen färbenden Stoffen gekollert wird und hierauf mit der entsprechenden Menge Wasser, in dem ein fetthaltiges Präparat (Kaliseife o. dgl.) gelöst oder emulgiert ist; zu einer bildsanmen Masse geknetet und unter hohem Druck geformt wird, worauf die Formlinge einige Zeit in feuchter Luft gelagert werden.
DE1927524774D 1927-12-06 1927-12-06 Verfahren zur Herstellung von kuenstlichem Schiefer Expired DE524774C (de)

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