DE52490A - Beschickungsvorrichtung für Feuerungsroste - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Feuerungsroste

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DE52490A
DE52490A DE1889G5501 DEG5501 DE52490A DE 52490 A DE52490 A DE 52490A DE 1889G5501 DE1889G5501 DE 1889G5501 DE G5501 DEG5501 DE G5501 DE 52490 A DE52490 A DE 52490A
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DE
Germany
Prior art keywords
distribution plate
coals
loading device
plate
furnace
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Pending
Application number
DE1889G5501
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. S. GRIMSHAW in Woodside House, Accrington, Lancashire, England
Filing date
Publication of DE52490A publication Critical patent/DE52490A/de
Application filed by J. S. GRIMSHAW in Woodside House, Accrington, Lancashire, England filed Critical J. S. GRIMSHAW in Woodside House, Accrington, Lancashire, England
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei dieser Beschickungsvorrichtung ist eine bewegliche Vertheilungsplatte angeordnet, um das Brennmaterial gleichmäfsig auf dem Rost zu vertheilen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in Fig. 1 in Vorderansicht und theilweisem Schnitt dargestellt. Fig. 2 ist eine Seitenansicht von Fig. 1. Fig. 3 ist ein verticaler Längsschnitt nach der Linie a-b in Fig. 2.
An der Platte C ist die Feuerungsthür D und ein oder mehrere Trichter E zur Aufnahme des Brennmaterials in der üblichen Weise angebracht. Unterhalb des Trichters sind zwei Kammern G angeordnet, in denen sich die Flügel F einer rotirenden Welle H bewegen. Der Antrieb der horizontal gelagerten Welle H erfolgt auf geeignete Weise mittelst Zahnräder. Die Kammern G sind an ihrer oberen Seite mit einer oder mehreren Oeffnungen versehen, welche direct in eine Kammer / münden, in welcher der Schieber K hin- und ■ hergleitet. Die hin- und hergehende Bewegung des Schiebers wird durch die an der Stange L angebrachte Kurbel· schleife bewirkt, in welche ein Kurbelzapfen des Schneckenrades N greift. Das Schneckenrad N wird von der horizontalen Welle H mittelst der Schnecke O angetrieben.
Der hin- und hergehende Schieber K ist mit einer, zwei oder mehreren Abtheilungen Y und Z versehen, so dafs dieselben, je nachdem die eine oder die andere von ihnen sich unter den Kohlenzerkleinerungswalzen P befindet, mit Brennmaterial angefüllt werden. Durch die Rotation des Schneckenrades wird der Schieber zuerst über die eine, dann über die andere Kammer geführt. Die in dem Schieber enthaltenen Kohlen werden also, da der Schieber ohne Boden ist, auf die rotirenden Flügel fallen, und werden von diesen in den Feuerungsraum geschleudert. Die herausgeschleuderten Kohlen fliegen gegen die Vertheilungsplatte R, welche eine richtige Vertheilung der Kohlen über das Feuer bewirkt. Zu diesem Zwecke ist die Vertheilungsplatte R drehbar an einer Welle c angebracht, an welcher das eine Ende eines Hebels d befestigt ist. Mit seinem anderen Ende ist dieser Hebel mit der verticalen Stange e verbunden, deren oberes Ende an der Platte f befestigt ist. Diese Platte ist mit einem Schlitz versehen, durch welchen eine kurze Welle g reicht, auf der ein Excenter h angeordnet ist. Die Welle wird mit einer passenden Geschwindigkeit mittelst Schnecke und Schneckenrades i von der aufrecht stehenden Welle j angetrieben, welche ihre Bewegung wiederum von der Welle H aus durch Schnecke und Schneckenrad k erhält. Die Platte f ist mit einem Zapfen oder einer Frictionsrolle / versehen, welche sich gegen das Excenter h legt. Durch die Rotation des Excenters wird somit die Stange e in eine auf- und abgehende Bewegung versetzt. Dadurch wird die Vertheilungsplatte R in eine hin- und herschwingende Bewegung versetzt, so dafs sie die Eintrittsöffnungen, aus welchen die Kohlen in den Feuerungsraum gelangen, mehr oder weniger verdeckt. Befindet sich die Vertheilungsplatte in ihrer tiefsten Stellung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, so werden die Kohlen auf den vorderen
Theil des Rostes fallen. Ist dagegen die Vertheilungsplatte weiter gehoben, so dafs die Eintrittsöffnungen in den Feuerungsraum weiter geöffnet sind, so werden die Kohlen auf den hinteren Theil des Rostes geschleudert, und dies dauert so lange, wie sich die Vertheilungsplatte in ihrer höchsten Stellung befindet. Darauf beginnt die Vertheilungsplatte sich zu senken, so dafs die Kohlen auf andere Theile des Rostes befördert werden. Man kann die Vertheilungsplatte sich langsam nach aufwärts bewegen lassen, so dafs der Rost nach und nach von vorn nach hinten mit Kohlen beschickt wird, und kann sie dann schnell sinken lassen, so dafs die Kohlen wieder auf den vorderen Theil des Rostes geschleudert werden, oder man kann die Vertheilungsplatte langsam sinken lassen, so dafs die Kohlen sowohl beim Steigen als auch beim Sinken der Vertheilungsplatte ganz gleichmäfsig vertheilt werden. Je nachdem sich diese Bewegungen der Vertheilungsplatte vollziehen sollen, mufs man natürlich die Form des Excenters f bestimmen. Die Vertheilungsplatte kann concav, convex oder auch winkelförmig gestaltet sein. In einigen Fällen kann man auch die Zerkleinerungswalzen P fortlassen. Die Vertheilungsplatte kann mit einer Rippe oder einer Anzahl von Vorsprüngen m versehen werden, welche verhindern sollen, dafs die Platte zu leicht abgenutzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Beschickungsvorrichtung für Feuerungsroste, gekennzeichnet durch die um Zapfen c auf- und abwärts drehbare Platte R, durch welche die gegen sie geschleuderten Kohlen auf dem Roste vertheilt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1889G5501 1889-07-02 Beschickungsvorrichtung für Feuerungsroste Pending DE52490A (de)

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DE52490A true DE52490A (de)

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