DE52497C - Elektrische Beleuchtungsanlage für Eisenbahnstrecken zur Zugdeckung - Google Patents
Elektrische Beleuchtungsanlage für Eisenbahnstrecken zur ZugdeckungInfo
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- DE52497C DE52497C DENDAT52497D DE52497DA DE52497C DE 52497 C DE52497 C DE 52497C DE NDAT52497 D DENDAT52497 D DE NDAT52497D DE 52497D A DE52497D A DE 52497DA DE 52497 C DE52497 C DE 52497C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/16—Continuous control along the route
- B61L3/18—Continuous control along the route using electric current passing between devices along the route and devices on the vehicle or train
- B61L3/185—Continuous control along the route using electric current passing between devices along the route and devices on the vehicle or train using separate conductors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1889 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Deckung von Eisenbahnzügen
während der Fahrt durch elektrische Beleuchtung der befahrenen Eisenbahnstrecke. Die
Einrichtung besteht im wesentlichen darin, dafs mittelst einer von der Achse des Gepäckwagens
getriebenen Dynamomaschine längs der Strecke eine Anzahl von Glühlampen oder Bogenlampen
bethätigt werden, und zwar derart, dafs die Strecke auf eine gewisse Entfernung hin sowohl vor als hinter dem Zug erleuchtet ist.
:In Fig. 1 bis 7 der beiliegenden Zeichnung sind die hierbei zur Verwendung kommenden
Vorrichtungen dargestellt. In Fig. 1,2,3 un& 4
ist A die Lokomotive, B der Gepäckwagen, jB1 B1 die Personenwagen und -B2 die Dynamomaschine.
B3 und B^ sind Arme, von denen
der erstere mit zwei Rollen Z)1 D2, der letztere mit einer Rolle D versehen ist. B 5 ist ein
Seil, welches zum Einstellen dieses Armes B4
dient. Von einem Pol der Dynamomaschine führt der Leitungsdraht C am Arm Bi entlang
nach der Rolle D, während der Draht C1 um den Arm B3 gewickelt ist und zur Rolle Z)1
hinführt. C2 ist ein Leiter, der von demselben Pol ausgeht und mit dem Beleuchtungsnetz der Wagen in Verbindung steht. Vom
anderen Pol der Dynamomaschine leitet der Draht C3 den Strom am Arm B3 entlang nach
der Rolle D2, während der Leiter C4 in die Beleuchtungsanlagen der -Wagen führt. E sind
Stromsammler und El Lampen, welche in
Parallel- oder Hintereinanderschaltung zwischen den Leitungsdrähten C2 und C4 im Wagen angeordnet
sind. Mit der Strecke parallel laufend, sind an den Pfählen M1 die Leitungsdrähte FF1
und G angeordnet, welche, wie in der Zeichnung dargestellt, aus einzelnen über einander
greifenden und von einander isolirten Drähten bestehen, so dafs das Ganze einen unterbrochenen
Leiter vorstellt. Die Arme B3 und B4
sind derart hergestellt, dafs, wenn sie in die in Fig. 4 bezeichnete Stellung gebracht werden,
die Rollen D1 und D2 bezw. gegen die diagonal
angeordneten Leitungsdrähte G F und F1 anliegen
und somit den Stromkreis schliefsen.
Wenn die Leiter G auf verschiedenen Stellen der Strecke mit einzelnen Abtheilungen des
Leitungsdrahtes F1 verbunden sind, wird beim Anlegen der Rolle D1 gegen die Drähte je ein
Stromkreis geschlossen, welcher, wie aus Fig. 2 ersichtlich, durch C1 D1 G HH* H1 D2 geht
und durch C 3 zur Dynamomaschine zurückkehrt.
An Stelle der Kraftmaschine H'2, welche während der Fahrt zu beliebigen mechanischen
Verrichtungen (Aufziehen und Herablassen von Schlagbäumen, Signalen etc.) verwendet werden
kann, können während der Nachtzeit die Lampen J oder der Stromsammler K und
Lampe K1 mittelst der Leitungsdrähte J1 und
/2 bezw. K2 und K3 derartig in den Stromkreis
eingeschaltet werden, dafs sie bei der Fortbewegung des Zuges der Reihe nach eine
Zeit lang in Thätigkeit erhalten werden.
Die Leitungsdrähte G sind mittelst der isolirenden Leiste L und der Drähte M an den Pfählen M1
aufgehängt; an letzteren sind auch die Lampen J befestigt, welche während der Fahrt vom Strom
der Dynamomaschine gespeist werden.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen die im Vorigen beschriebene Anordnung derart abgeändert, dafs
während der Fahrt nur eine Seite der Strecke
von der Dynamomaschine erleuchtet wird, z. B. ' die rechte, so dafs dieses Merkmal gleichzeitig
als Erkennung der Fahrtrichtung des Zuges während der Nacht dienen kann. A10 ist ein
Personenwagen, ß10 der Gepäckwagen, welcher
die Dynamomaschine C10 enthält und mit dem Arm D10 versehen ist, dessen Einrichtung dem
im Vorigen beschriebenen Arm vollkommen gleich ist. F10 ist die Lokomotive und G10
sind in bestimmten Abständen zur Seite der Strecke angeordnete Pfähle, welche zur Aufnahme
des die Lampen tragenden Drahtes H10 bestimmt sind. An diesen Drähten sind mittelst
Isolatoren die Lampen J10 J11, sowie die
zur Herstellung des elektrischen Stromschlusses bestimmten Drähte K10 und K11 und das
Isolirstück L10 aufgehängt; an letzterem sind
die Glieder L11 befestigt, von denen jedes einen Draht M10 trägt. An den Armen D10 ist die
Rolle N10 drehbar gelagert, welche sich nach oben an die Drähte Ai10 anlegt, desgleichen
schleift die auf dem Arm O10 sitzende Rolle P10
gegen den Leitungsdraht Ku. oder K'0, je
nach der Fahrtrichtung des Zuges. An einem Ende jedes Drahtes Af10 befinden sich Leitungsdrähte
(z.B. R10R10), welche die Verbindung
mit den Lampen J11 herstellen; von letzteren führen die Leitungsdrähte 510nach dem Draht .ST11.
Am entgegengesetzten Ende des Drahtes M10
sind eine Anzahl von Leitern J"10 Ti0 angeordnet,
welche mit den Lampen Jn auf derselben Seite des Zuges in Verbindung stehen.
Die eben beschriebenen Lampen werden bethätigt, wenn der Zug von links nach rechts
(Fig. 7) bezw. vom Beschauer abgewendet (Fig. 6) fährt; hat dagegen der Zug die entgegengesetzte
Fahrtrichtung, so werden die Lampen auf der entgegengesetzten Seite des Zuges in Thätigkeit
gesetzt, und zwar wird hier der elektrische Stromkreis hergestellt durch die am einen Ende
des Drahtes M10 angeordneten Leitungen i?12,
welche nach den Lampen J10 führen, von welchen zurück die Leitungsdrähte S 12 nach der
Hauptstromleitung K10 gehen. Jeder Draht H10
ist am anderen Ende mit einer Anzahl von Leitungen Tli versehen, welche gleichfalls mit
den Lampen J10 in Verbindung stehen und von welchen die Drähte Un nach der Hauptstromleitung
K10 zurücklaufen.
Alle diese Drähte Ai10 sind übereinstimmend
wie in Fig. 1 bis 4 diagonal angeordnet und auf jeder Seite des Zuges mit drei Lampen
verbunden, welch letztere zweckmäfsig zu Paaren auf einem an den Pfählen G10 befestigten Draht//10
angebracht sind.
Wenn daher ein Zug, dessen Gepäckwagen, wie oben beschrieben, mit einer Dynamomaschine
und Leitungsarmen Dw versehen ist, sich in einer gewissen Richtung bewegt, z. B.
vom Beobachter fort, wie in Fig. 6, oder nach rechts, wie in Fig. 5, so wird, wenn der Arm D10
gegen die oberen Leitungsdrähte Af10, desgleichen
der Arm O10 gegen Draht K11 gedruckt
wird, der elektrische Stromkreis geschlossen und die Lampen J11 in Thätigkeit
gesetzt. Der Strom fliefst hierbei von der Dynamomaschine zum Draht E10, dann zur
Rolle N10 und den Drähten Af10, von hier in
die Leitungen R10 und die Lampen Jn und
schliefslich durch die Drähte S10K11, RoIkP10
und Draht E11 zu der Dynamomaschine zurück.
Es kann somit die Strecke vor dem in Bewegung begriffenen Zug und hinter demselben
auf etwa Y3 englische Meile oder weiter erleuchtet
werden, indem durch fortwährendes Ausschalten der hinteren Stromleitungen und neues Einschalten der in der Fahrtrichtung
liegenden Drähte die hinteren Lampen gelöscht und vorn neu entzündet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei elektrischen Beleuchtungsanlagen für Eisenbahnstrecken die Anordnung der zu beiden Seiten der Strecke angebrachten unterbrochenen Leiter FF1, sowie der dazwischen liegenden, über einander greifenden und von einander isolirten Leiter G, deren Enden mit den einzelnen Abtheilungen der Leiter F F1 durch Drähte und dazwischengeschaltete Lampen derart verbunden sind, dafs bei der Fortbewegung des Zuges durch die auf den Leitungen schleifenden Contactrollen der Stromkreis auf eine gewünschte Entfernung vor und hinter dem in Bewegung befindlichen Zug zur Erzeugung von elektrischem Glüh- oder Bogenlicht geschlossen wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52497C true DE52497C (de) |
Family
ID=327211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52497D Expired - Lifetime DE52497C (de) | Elektrische Beleuchtungsanlage für Eisenbahnstrecken zur Zugdeckung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52497C (de) |
-
0
- DE DENDAT52497D patent/DE52497C/de not_active Expired - Lifetime
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