DE525335C - Verbrennungsregler fuer Dampfkesselfeuerungen - Google Patents

Verbrennungsregler fuer Dampfkesselfeuerungen

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DE525335C
DE525335C DES76045D DES0076045D DE525335C DE 525335 C DE525335 C DE 525335C DE S76045 D DES76045 D DE S76045D DE S0076045 D DES0076045 D DE S0076045D DE 525335 C DE525335 C DE 525335C
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DE
Germany
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throttle element
pressure
fuel
steam
transmission
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Expired
Application number
DES76045D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Ferdinand Koehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Verbrennungsregler für Dampfkesselfeuerungen Bei mechanisch geregelten Dampfkesselfeuerungen ist die Regeleinrichtung oft in der Weise durchgebildet, daß die Impulskräfte eines durch den Dampfdruck oder die Dampfmenge beeinflußten Haupttaktgebers dadurch verstärkt werden, daß der Haupttaktgeber über ein Drosselglied den Druck eines strömenden gasförmigen oder flüssigen Hilfsmittels zwischen zwei Grenzwerten verändert. Die verstärkten Impulskräfte werden einer Anzahl von Untertaktgebern zugeführt und wirken durch sie auf die Regelung der nötigen Brennstoff- und Luftmenge bei den einzelnen Kesseln ein, wobei der eine Grenzwert für die größte, der andere Grenzwert für die kleinste Brennstoff- und Luftmenge (oder den Nullwert) bestimmend ist. Das von der Brennstoffsorte abhängige Mengenverhältnis zwischen Brennstoff und Luft muß dabei für jede Reglerstellung konstant bleiben, nachdem es für die betreffende Brennstoffsorte einmal richtig eingestellt ist, wozu eine in der Regel von Hand betätigte Stellvorrichtung vorzusehen ist. Eine ähnliche Stellvorrichtung ist erforderlich, wenn bei mehreren durch einen Haupttaktgeber geregelten Dampfkesseln beispielsweise ein Kessel schwächer als die übrigen befeuert werden soll. In diesem Falle muß die Stellvorrichtung so beschaffen sein, daß das durch sie eingestellte Belastungsverhältnis des einen Kessels zu den übrigen ebenfalls über den ganzen Regelbereich konstant bleibt.
  • Bei bisher bekannt gewordenen Stellvorrichtungen werden die von dem Haupttaktgeber beeinflußten Impulskräfte des gasförmigen oder flüssigen Hilfsmittels durch zusätzliche Drosselung nochmals beeinflußt, bevor sie auf die Untertaktgeber einwirken. Da sich hierbei sowohl der obere wie der untere Grenzwert des Druckverlaufs des Hilfsmittels ändert, ist es nicht möglich, die vorher aufgestellte Forderung zu erfüllen und das Mengenverhältnis oder das Belastungsverhältnis für jede Reglerstellung konstant zu halten. Vielmehr ändert es sich über den ganzen Regelbereich ständig und muß durch Maßnahmen von anderer Stelle wieder berichtigt werden. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß durch eine Stellvorrichtung behoben, bei der das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Hub des Haupttaktgebers und des von ihm beeinflußten Drosselgliedes so verstellt werden kann, daß von den beiden Grenzwerten des Impulsdruckes derjenige konstant gehalten wird, der für die kleinste Brennstoff- und Luftmenge (oder deren Nullwert) bestimmend ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in Abb. z schematisch dargestellt, und Abb. 2 zeigt den Verlauf des Impulsdruckes bei verschiedener Reglereinstellung. Der als Mengenmesser ausgebildete Haupttaktgeber besteht aus einem allseitig geschlossenen Gehäuse i und einer Membran 2, die unter der Wirkung einer Druckdifferenz steht, welche in einer nicht gezeichneten Dampfleitung durch eine Stauscheibe in bekannter Weise gemessen wird. Durch die mit der Membran 2 verbundene Stange 3 wird der resultierende Druck auf die Feder q. übertragen. In ihrem oberen Endpunkt 5 greift die Stange 3 an dem Hebel 6 an, der im Punkt 7 gelagert ist. Durch die Einwirkung der veränderlichen Druckdifferenz bewegt sich die Membran und verschiebt den Endpunkt 8 des Hebels 6 zwischen den Grenzlagen 8' und 8", wobei 8' für den Nullwert der zuzuführenden Brennstoff- und Luftmenge und 8" für ihren Höchstwert bestimmend sein möge. Die im Punkte 8 angreifende Stange g verzweigt sich im Punkte io und bewegt durch die Stangen ii und i2 die Regeleinrichtungen für zwei Kesselfeuerungen, die ganz gleichartig ausgebildet sind. In der Abbildung ist bei der durch Stange i2 bewegten Regeleinrichtung für den zweiten Kessel nur das Hauptgestänge gezeichnet und alles übrige zur Vereinfachung des Bildes fortgelassen. Die Stange 1i bzw. 12 greift bei 13 an einem im Drehpunkt 1q gelagerten Hebel 15 an, der in 16 mit der Stange 17 verbunden ist. Die Grenzlagen der Punkte =3 und 16 sind mit i3', i3" und 16, , i6" bezeichnet. An die Stange 17 sind durch die Kuppelstangen i8 zwei um den Drehpunkt 31 drehbare Hebel ig angeschlossen, die zwei gleichartig ausgebildete Kolbenschieber 2o betätigen. Diese bewegen sich in einem Gehäuse 21, in das bei 22 eine Druckflüssigkeit eingeführt und bei 23 wieder abgeführt wird. Der Flüssigkeitsstrom wird auf seinem Durchgang durch das Gehäuse 21 mehr oder weniger gedrosselt, je nachdem wieviel Querschnitte die steuernden Kanten 24 und 25 von den Steuerschlitzen 26 und 27 freilassen. Wenn die Flüssigkeit unter einem bestimmten, konstant zu haltenden Druck bei 22 zuströmt, wird sich also in dem Innenraum des Gehäuses 21: ein veränderlicher Druck einstellen, der von der Stellung des mit dem Drosselglied zwangsläufig verbundenen Haupttaktgebers gesetzmäßig abhängt. Dieser als verstärkter Impulsdruck anzusehende Druck wird durch die Rohrleitung 28 nach einem Untertaktgeber geleitet. Es sind im allgemeinen so viele Drosselglieder mit zugehörigen Untertaktgebern vorzusehen, als Angriffstellen für die Regelung der Feuerung vorhanden sind. In der Abbildung sind deren zwei gezeichnet, eine für die Regelung der Brennstoffmenge mit dem Untertaktgeber 29 und eine für die Regelung der Luftmenge mit dem Untertaktgeber 3o.
  • Die Drehpunkte 1q. oder 31 können durch die Stellvorrichtungen 3-- bzw. 33 verschoben werden, und zwar in der Richtung derjenigen Hebellagen, die erreicht werden, wenn der Haupttaktgeber den Endpunkt 8 des Hebels 6 auf 8' stellt, d. h. auf den Punkt, der für die kleinste Luft-und Brennstoffmenge bestimmend ist. Die Wirkung einer Verschiebung möge an zwei Beispielen erläutert werden. Soll der eine Kessel gegenüber dem anderen schwächer befeuert werden, so verschiebt man den ihm zugeordneten Drehpunkt 1q. etwas weiter in Richtung auf den Punkt 16' und verkleinert dadurch das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Hub des Haupttaktgebers und dem der beiden Drosselglieder2o, wobei aber ihre Endstellung, die dem Punkte 8' zugeordnet ist, erhalten bleibt. In Abb. z ist in einem Koordinatensystem auf der Abszissenachse der Hub da des Haupttaktgebers und in Richtung der Ordinatenachse der durch das Drosselglied 2o veränderte Flüssigkeitsdruck P aufgetragen. Er ist für die eine Endstellung des Haupttaktgebers (Lage 8') mit P' und für die andere Endstellung (Lage 8") mit P" bezeichnet. Der Druckverlauf zwischen beiden `Werten ist geradlinig angenommen. Nach einer Verschiebung des Punktes 1q. gegen den Punkt 16' bleibt der Druck P' erhalten, während der Druck den kleineren Wert P"' annehmen möge; der Druckverlauf über den ganzen Hub ist dann auch geradlinig (gestrichelte Linie). Da nun der Druck p' die Regeleinrichtung auf den Nullwert der Brennstoff- und Luftmenge einstellt, müssen sich mit steigendem Hub die dem einen Kessel zugeführten Brennstoffluftmengen proportional verkleinern, und das Belastungsverhältnis beider Kessel bleibt konstant.
  • In einem zweiten Beispiel soll das Mengenverhältnis von Brennstoff zu Luft verändert werden. Der Handeingriff hat dann an einem der Drehpunkte 31 zu erfolgen. Die dadurch hervorgerufenen Veränderungen wirken sich sinngemäß in derselben Weise aus, wie in dem ersten Beispiel beschrieben, und das neu eingestellte Mengenverhältnis bleibt über den ganzen Regelbereich konstant.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbrennungsregler für Dampfkesselfeuerungen mit einem vom Dampfdruck oder von derDampfmengebeeinflußtenTaktgeber, welcher mittels eines Drosselgliedes den Druck eines gasförmigen oder flüssigen Hilfsmittels, der als Impulskraft für die Regelung der Brennstoff- und Luftzufuhr benutzt wird, zwischen zwei Grenzwerten verändert, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Hub des Taktgebers (z) und dem des Drosselgliedes (2o) unter Beibehaltung der Grenzlage des Drosselgliedes, die für die kleinste Brennstoff- und Luftmenge oder deren Nullwert bestimmend ist, durch Verlagerung des Schwenkpunktes (i4) eines in das Übertragungsgestänge eingeschalteten Hebels (i5) veränderlich ist. Verbrennungsregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Schwenkpunkte (i4, 31) der Übertragungshebel (i5, i9) zwischen Taktgeber (i) und Drosselglied (2o) in Richtung einer der Grenzlagen der Ubertragungshebel verstellbar sind.
DES76045D 1926-09-04 1926-09-04 Verbrennungsregler fuer Dampfkesselfeuerungen Expired DE525335C (de)

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