DE525342C - Ofen zum Ausschmelzen von Zink aus Zinkaschen - Google Patents

Ofen zum Ausschmelzen von Zink aus Zinkaschen

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DE525342C
DE525342C DER79920D DER0079920D DE525342C DE 525342 C DE525342 C DE 525342C DE R79920 D DER79920 D DE R79920D DE R0079920 D DER0079920 D DE R0079920D DE 525342 C DE525342 C DE 525342C
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zinc
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melting
ash
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DER79920D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/06Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Ofen zum Ausschmelzen von Zink aus Zinkaschen Ein Teil des Zinkes in den Verzinkereien wird in Form vonAsche aus der Verzinkungswanne herausgeschöpft und ist für den Betrieb nicht mehr ohne weiteres verwendbar. Die Asche enthält u. a. viel metallisches Zink, welches gewöhnlich in einem Ausschmelzofen riickgewonnen wird. Man verwendet hierfür entweder Muffelöfen oder Ofen mit direkter Flammenbeheizung. In beiden Fällen besitzen die Öfen zwecks besseren Abfließens des Zinkes schräge Böden. Bei dem mit offener Flamme arbeitenden Ausschmelzofen wird die Flamme stark reduzierend gehalten zwecks Vermeidung der Bildung des Zinkoxyds. Bei dem Muffelofen ist die Oxydationswirkung der Flamme ausgeschlossen, dagegen kann die eintretende Luft beim Durchglühen der beschickten Asche das metallische Zink oxydieren und die Metallausbeute verringern. Man hat deswegen vorgeschlagen, reduzierende Mittel in die Muffel einzuführen.
  • Als besonders lästig wird bei Ausschmelzöfen die starke Rauchentwicklung beim Durchrühren der Asche im Ofen und bei der Herausnahme der heißen Rückstände empfunden. Die Rückstände enthalten u. a. kleine Reste von nicht ausgeschmolzenem Zink, Arsen und Chlorzinkverbindungen. Wird diese Asche in heißem Zustande aus der Muffel oder aus dem Kühlschacht entfernt, so verbrennen die Zink- und Arsenreste im Freien und verpesten dadurch die Umgebung. Die Rauchbelästigung wird beseitigt, falls nur erkaltete Rückstände aus dem Ofen herausgezogen werden. Diese erkalteten Rückstände bestehen hauptsächlich aus Zinkoxyd und sind u. a. mit Chlorzink stark verunreinigt. Je größer der Chlorzinkgehalt, desto niedriger ist der Preis dieser Rückstände. Es ist deswegen vorteilhaft, das Chlorzink im Ofen zu spalten und Chlor durch Kamin entweichen zu lassen. .
  • Aus diesen Gründen wird die heiße Asche aus dem Ofen oft nicht herausgezogen, sondern in einen Kühlschacht im Ofen, der sich direkt am hinteren Ende der Muffel befindet, zwecks Abkühlung hineingestoßen. Hiermit sind aber folgende Mängel verbunden: Während des Durchrührens der Zinkasche mit einem Schürgerät muß die Außentür möglichst geschlossen werden, damit die Gase im Muffelraum nicht durch die Arbeitstür entweichen können bzw. die atmosphärische Luft nicht eindringen kann. Die undurchsichtigen Dämpfe in der Muffel lassen das Beobachten des Durchrührens der Asche im Ofen nicht zu. Es ist deshalb unvermeidlich, daß ein Teil der noch nicht herausgearbeiteten zinkhaltigen Asche in den direkt verbundenen Kühlschacht hineinfallen kann, wodurch kleinere Ausbeute an Zink entsteht. Außerdem können sich durch die direkte Verbindung des Kühlschachtes mit dem Ofenraum die Rückstände nicht schnell genug abkühlen. Ihre Abkühlung kann hauptsächlich während des Stillstandes des Ofens erfolgen.
  • Die Erfindung sucht die obengenannten Fehler zu beseitigen und wird auf der beiliegenden Zeichnung, Abb. i, a und 3, schematisch dargestellt. Hier bedeuten: a Muffelraum, dessen schräg geneigter Boden h durch eine Feuerung c beheizt wird. Die Muffel ist durch die Türd geschlossen. Das ausgeschmolzene Zink fließt durch den Abfluß e in einen Behälter f. Nach dem vollendeten Durchrühren der Zinkasche zwecks Austrieb des metallischen Zinkes werden die Rückstände nach hinten geschoben und von hier aus durch die querliegenden Türen g und h, die sonst verschlossen sind, in die Vorratskühlkammer i hineingestoßen. Die Kammer i ist durch die Tür k von dem Muffelraum abgeschlossen. Die Spuren von Zink, Arsen usw. werden in der Kammer i durch Zutritt von Luft durch den Schieber k oder andere Öffnungen der Kammer verbrannt. Damit alle Teilchen der Rückstände mit der Luft in Berührung kommen, wird die Kammer i mit einer von Hand oder mechanisch betriebenen Rührvorrichtung Z beliebiger Art versehen. Das Chlorzink in den Rückständen spaltet sich bei einer Temperatur von 5oo bis 6oo°. Damit diese Spaltung in der Vorratskammer vor sich gehen kann, wird dieselbe auf eine Temperatur über der Chlorzinkspalttemperatur gebracht. Die Beheizung kann entweder durch Abgase der Feuerung des Muffelbodens verschiedenartig, z. B. durch den abzweigenden Kanal in, oder durch eine Feuerung beliebiger Art erfolgen.
  • Die endgültigen Rückstände werden durch die Türen n, o und p ins Freie hinausgeschoben. Unter Umständen wird in der Muffel a durch die plötzliche Entwicklung der Gase ein starker Überdruck entstehen. Die Muffel wird deswegen mit einem Kanal q direkt mit der Feuerung verbunden, der mit dem Schieber r abgeschlossen werden kann. Zweckmäßigerweise wird dieser Verbindungskanal direkt über der Feuerung austreten, damit die Spaltung der Chlorverbindungen der Gase durch die hohe Temperatur leichter vor sich gehen kann.
  • Gemäß der Erfindung sollen also die Ausschmelzmuffel und der Kühlschacht sich in getrennten, voneinander abgeschlossenen Räutnen befinden. Man bekommt dadurch die Möglichkeit, den Ausschmelzprozeß in der Muffel a unabhängig von den Vorgängen in dem Kühlschacht i und umgekehrt durchzuführen. Dies ist auch deswegen seht wichtig, weil es dadurch möglich ist, ohne Betriebsunterbrechung in der Muffel und in der Kammer gleichzeitig verschiedene Atmosphären, oxydierende oder reduzierende, bei verschiedenen oder gleichen Temperaturen zu unterhalten und das Durcharbeiten der Gase in der Muffel mit Sicherheit ohne Zinkverlust durchzuführen. Die Beheizung der Muffel kann selbstverständlich auch allseitig und nicht nur durch den Boden erfolgen.
  • Die Anlage kann für verschiedene Brennstoffe (fest, flüssig, Gas usw. sowie elektrische Beheizung) eingerichtet werden. Die Muffel und der Kühlschacht können beliebige Konstruktionen und beliebige Anordnungen gegeneinander haben. Man könnte z. B. beide oder einzelne Räume kippbar vorsehen. Die Art und die Anzahl der Armaturen kann beliebig sein. Die Hauptsache ist, daß der Ausschmelz- und Kühlraum voneinander getrennt sind und ihre Verbindung nur zu jedem gewünschten Moment erfolgen kann.
  • Die Erfindung kann nicht nur für Zink, sondern auch für andere Metalle, wie Blei, Zinn usw., benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ofen zum Ausschmelzen von Zink aus Zinkaschen, der einen besonderen Raum zur Aufnahme der abgesaigerten Rückstände besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß Ausschmelz- und Rückständeraum voneinander abschließbar sind. z. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ausschmelz- und Rückständeraum getrennte Beheizung besitzen. 3. Ofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückständeraum mit Schürvorrichtungen und Öffnungen zur Einführung von Luft versehen ist.
DER79920D 1929-11-26 1929-11-26 Ofen zum Ausschmelzen von Zink aus Zinkaschen Expired DE525342C (de)

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