DE525532C - Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung - Google Patents
Kinematograph mit optischem Ausgleich der BildwanderungInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. MAI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 525532 KLASSE 57a GRUPPE
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 7. Mai
Societe des Etablissements Gaumont in Paris*)
ist in Anspruch genommen.
Es sind kinematographische Apparate bekannt, bei welchen der Film vor einem Fenster
mit gebogener Führung stetig abrollt, welches von einer Lichtquelle beleuchtet ist. Der Film
befindet sich in der Ebene eines optischen Systems, welches ein Bündel paralleler Strahlen
auf einen beweglichen Spiegel wirft. Von dem Spiegel werden die Strahlen nach einer
neuen Reflektion an einem um 45 ° geneigten,
feststehenden Spiegel auf den Vorführungsschirm
geworfen. Zum Zweck des optischen Ausgleichs der Bildwanderung wird der bewegliche
Spiegel einer schwingenden Bewegung von veränderlicher Amplitude unterwor-
!5 fen, und zwar in der Weise, daß die Schwingungen
auf den Spiegelträger von einem sich auf eine Nockenscheibe stützenden Arm übertragen
werden.
Gegenstand der Erfindung ist an einem solchen Apparat ein Spiegelträger, bei dessen
Verwendung es möglich ist, in einfacher Weise die Entfernung zwischen der Schwingungsachse
des Spiegels und der Rotationsachse der Nockenscheibe und damit die Schwingungsamplitude des Spiegels zu einem
beliebigen Zeitpunkt zu erhöhen oder zu verringern. Der verstellbare Spiegelträger besteht
aus einem um eine an dem Gestell des Apparates befestigte Achse schwenkbaren Glied und einem Arm, der um eine Achse
schwingt, die sich an dem einen Ende dieses Gliedes befindet. Zur Änderung der Stellung
dieses Gliedes zu seiner Achse dient einerseits ein Schraubenanschlag und andererseits eine
Feder, die symmetrisch zu dem Anschlag liegt, so daß jedes Spiel des Gliedes vermieden
wird. Der schwingende Arm ist ferner mit drei Erhöhungen versehen, auf welche sich der Spiegel federnd stützt. Eine dieser
Erhöhungen ist in der Weise einstellbar, daß die Überfläche des Spiegels genau parallel zu
seiner Sclnvingungsachse eingestellt werden kann. Die Abstützung des schwingenden
Armes auf den Regelungsnocken geschieht mit Hilfe einer Platte aus hartem Metall,
welche zweckmäßig abnehmbar ist und sich mit zwei Erhöhungen, welche auf einer zu der
Rotationsachse des Nockens senkrechten Linie liegen, auf den schwingenden Arm stützt. Bei einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung besteht der schwingende Arm aus zwei Teilen, und es sind zwei Stützpunkte
des Spiegels auf dem sich auf den Nocken stützenden Teil angeordnet, so daß der Spie-
*} Von dem Patentsucher ist ah der Erfinder angegeben worden:
Reue' Decaux in Paris.
gel von diesem Teil die durch den Nocken hervorgerufenen Schwingungen unmittelbar
empfängt.
Aus der nachfolgenden Beschreibung der beiliegenden Abbildungen, welche die in den
Ansprüchen gekennzeichnete Erfindung beispielsweise an einem sonst bekannten Kinoprojektor
veranschaulichen, ergibt sich eine Ausführungsweise der Erfindung,
ίο Abb. ι zeigt schematisch die Arbeitsweise
der Vorrichtung.
Abb. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Achse der verschiedenen optischen
Systeme.
Abb. 3 ist eine Ansicht der Getriebe, welche die Verbindung zwischen der Welle der
Exzenterscheibe und der Achse eines gezahnten Zylinders herstellen.
Abb. 4 zeigt die gekrümmte Führung. Die Abb. 5 und 6 zeigen die Spiegelträger
von vorn und im Schnitt nach der Linie "-7. Die Abb. 7, 8 und 9 zeigen die Federn, mit
deren Hilfe der schwingende Spiegel auf seinem Träger angebracht ist.
Die Abb. 10 und 11 zeigen eine an dem
Ende des Trägerarmes aufgebrachte Platte aus hartem Metall.
Die Abb. 12, 13 und 14 zeigen ein gabelförmiges
Stück, welches die Achse des Spiegelträgers trägt,' in Draufsicht, in Seitenansicht
und von vorn.
Abb. 15, 16 und 17 zeigen einen federnden
Kolben des gabelförmigen Hebels.
Abb. 18 ist eine Seitenansicht des Spiegelträgers,
teilweise im Schnitt, bei einer abgeänderten Ausführungsform.
Abb. 19 zeigt den in Abb. 18 in Seitenansicht
dargestellten Spiegelträger von vorn. Abb. 20 zeigt eine Vorderansicht der Plätte.
Abb. 21 ist ein teilweiser Schnitt nach Linie 22-22 der Abb. 20.
Die durch die schematische Ansicht gemäß Abb. ι veranschaulichte Arbeitsweise der
Vorrichtung ist die folgende: A bezeichnet die Lichtquelle, B einen Kondensator
und C den von der Vorratsspule D kommenden Film, der von dem gezahnten
Zylinder E mitgeführt wird und über die Spannrolle F, die feste Rolle G1 das gekrümmte
Führungsstück H, über den gezahnten Zylinder /, hierauf über den gezahnten
Zylinder J und endlich zu der Vorratsspule K geführt wird, und zwar in der Weise, daß er
zwischen den Zylindern / und / eine Schlinge bildet.
L ist ein Objektiv, das sich in einem solchen Abstand von der Führung H befindet,
daß die Fläche des Films C, wenn dieser vor
dem Fenster der Führung vorbeibewegt wird, in seinem Brennpunkte liegt, so daß sich das
Bild des Films im Unendlichen bilden muß,
d. h. die Licht.^trahlen, welche von dem
Objektiv ausgehen, parallel laufen, auf den schwingenden Spiegel M und den feststehenden
Spiegel O auftreffen und hierauf das Objektiv R, S, dessen Brennpunkt veränderlich
ist, erreichen. Dieses Objektiv besteht aus einer Sammellinse R und einer Streulinse 51. Durch den Abstand dieser beiden
Elemente wird der Brennpunkt des von ihnen gebildeten Systems in der Weise beeinflußt,
daß die Einstellung auf einer in beliebigem Abstand von dem Apparat befindlichen Wand
möglich ist.
Der Spiegel M wird von einem Gestell Λτ
getragen und schwingt um den Punkt O.
Der Arm N ist mit einer Feder T an dem Nocken F befestigt, welche dem Spiegel durch
ihre Umdrehung eine geeignete schwingende Bewegung erteilt, und zwar derart, daß ein
von einer in Bewegung befindlichen Stelle des Films ausgehender Lichtstrahl nach seiner
Reflektion auf dem beweglichen Spiegel M unbeweglich wird.
Während der Spiegel in seine punktiert gezeichnete Anfangsstellung zurückkehrt, wird
durch den Drehverschluß O1 während einer bestimmten Zeitspanne eine zylindrische
Scheibe U über den Weg des Strahlenbündels zwischen das Fenster der Führung H und das
Objektiv L geschoben. Diese Scheibe gelangt zum zweiten Male in das Feld des optischen
Systems, indem sie eine zweite Schwingung vollführt, wenn das Bild projiziert wird; dies
geschieht, um das Flimmern zu verringern.
Nachfolgend wird der Aufbau des Apparates beschrieben:
Ein Gestell a, auf dem ein Aufsatz b befestigt ist, bildet einen dichten Behälter, der
mit Vorsprüngen versehen ist, die die Lager für die Achsen bilden, von denen die verschiedenen
Getriebe der Teile des Apparates getragen werden.
Eine von einer beweglichen Rolle angetriebene Achse trägt an ihrem anderen Ende die
Exzenterscheibe P. Sie trägt ferner die Triebräder
für die verschiedenen Getriebe, die die \7erschlußvorrichtung und die gezahnten Zylinder
E1J für die Abwicklung von der oberen
bzw. die Zufuhr zu der unteren Magazinspule antreiben.
Auf der Motorachse sitzt ein Zahnrad d,
welches ein zweites Zahnrad e antreibt, das auf einer Achse / befestigt ist, auf der sich
an einer anderen Stelle ein Zahnrad / befindet, das mit einem Zahnrad i auf der Antriebsachse
des gezahnten Zylinders / im Eingriff steht.
Zwei Federn r, r1, welche an einer mit
Kugellagern an dem Ende der Welle / befestigten, als Anschlag dienenden Scheibe I
angreifen, drücken diese ständig an einen
Nocken k, welcher mit einem Griff in, der mit
ihm verbunden ist, von außen gedreht werden kann.
Wenn der von dem durch die Räder i und / getriebenen gezahnten Zylinder mitgeführte
Film sich vor dem Fenster der Führung H abrollt, so tritt unter der Einwirkung des von
den Rädern c und d angetriebenen Nockens P eine solche Verschiebung des Spiegels ein,
ίο daß das Bild eines Punktes des Films zwischen zwei aufeinanderfolgenden Verdunklungen unbeweglich bleibt. Es besteht also
in diesem Zeitabschnitt und für eine bestimmte Einstellung ein ganz bestimmter Zusammenhang
zwischen jeder Winkelstellung des Spiegels und der Lage des Films an der Führung H. Um diese Einstellung zu verändern,
genügt es, die Winkeleinstellung eines der beiden Zahnräder / oder (/ vorzuschieben.
Dies geschieht durch eine Längsverschiebung der Achse / (Abb. 3) mittels des Nockens k.
Durch diese Längsverschiebung tritt eine ungleiche Umdrehung der Schraubenräder /'
und (/ ein, da die Neigung der Gewinde in den Gängen e, d und i, f nicht gleich ist. Auf
diese Weise ist es möglich, die Lage des Films entsprechend der Bewegung des schwingenden
Spiegels M einzustellen und so das auf die Wand geworfene Bild zu zentrieren, also das
Bild auf der Wand in die richtige Lage zu bringen. Der Vorteil dieser Anordnung besteht
darin, daß zwischen dem Nocken und dem Antriebszylinder keine Hilfsvorrichtung eingeschaltet ist, welche die erforderliche Genauigkeit
der Winkeleinstellung beider Organe während ihrer Umdrehung beeinträchtigen und Störungen in bezug auf die Genauigkeit
und Zuverlässigkeit der Projektion herbeiführen könnte.
Der schwingende Spiegel, welcher vollkommen eben sein muß, ist an derjenigen Seite,
die an den drei Punkten 1, 2 und 3 an dem Spiegelträger anliegt (Abb. 5 und 6), versilbert.
Die Aufstützung geschieht mittels der Federn R1, R" (Abb. 7, 8 und 9) und drei
Kupferpflöcken 1, 2, 3, welche kleine Vorsprünge auf dem Spiegelträger bilden. Ebenso
sind die Federn mit Kupferpflöcken n1, n", n"
versehen, und diese sind so angeordnet, daß sie sich denen des Spiegelträgers genau gegenüber
befinden. Hierdurch wird eine Formveränderung des Spiegels durch den auftretenden
Druck vermieden.
Die Höhe des Vorsprungs 3 wird durch Keile von veränderlicher Stärke geregelt, die
unter den den Vorsprung 3 bildenden Schraubenkopf eingefügt werden, so daß die spiegelnde
Fläche durch die Umdrehung um 1 und 2 in eine Lage geführt wird, in der sie
sich parallel zu der Achse x, y befindet.
Die Feder R1 (Abb. γ), welche den Pflöcken 1
und 2 entspricht, besitzt an ihren beiden Enden Winkel 4 und 5, die den Spiegel festhalten
und verhindern, daß er senkrecht an der Umdrehungsachse fortgleitet.
Der Arm des Spiegelträgers (Abb. 5 und 6) :st zwecks Verringerung eines Gewichts ausgehöhlt.
Er trägt an seinem Ende (Abb. 10 und ii) einen kleinen Vorsprung ΛΓ1 zum
Zentrieren des Endes der Feder, welche ihn an den Nocken drückt. Auf der in Berührung
mit dem Nocken befindlichen gegenüberliegenden Seite befindet sich ein senkrechter
Vorsprung N2· aus hartem Metall, z. B. aus
gehärtetem Stahl, der durch Schweißen oder auf andere Weise auf dem Ann befestigt werden
kann.
Um im Falle einer Beschädigung das Ersetzen zu erleichtern, kann man den Vorsprung
auch durch eine Platte q aus gehärtetem Stahl ersetzen, die mit einem Stift t1
versehen ist, der in ein Loch des Armes eingeführt ist, während ein Einschnitt, in den ein
zweiter auf dem Arm befindlicher Stift tragt, ein Drehen der Platte verhindert.
Auf dem Arm sind drei kleine Pflöcke q1,
q'1, qs angebracht, um die Platte in einer bestimmten
Stellung an dem Arm festzuhalten. Die Befestigung geschieht unter der Einwirkung
der Feder, welche den Arm ständig gegen den Nocken drückt. Diese Anordnung bietet gegenüber der Befestigung mittels Rollen
Vorteile, da sie die Abnutzung und die Trägheit der Teile vermindert.
Der Abstand der Umdrehungsachse x, y des schwingenden Spiegels \·οη der Achse des
Nockens muß in geringem Maße veränderlich sein, damit der Schwingungswinkel des Spiegels
dem Fortschreiten des Films angepaßt werden kann. Die geradlinige Verschiebung des Films muß durch eine genau proportionale
Winkelbewegung des Spiegels ausgeglichen werden. Um dies unter einer größtmöglichen
Verminderung des Spiels der dazu verwendeten Organe zu erreichen, wird die Achse des
Spiegelträgers von zwei Lagern 7 und 8 (Abb. 12, 13 und 14) getragen, welche mit
einem Teil 9 aus einem Stück bestehen, der um eine auf dem Gestell des Apparates befestigte
Achse 10 schwenkbar ist (Abb. 2).
Um den Teil ga um die Achse 10 schwenkbar
zu machen, ist unter seinem Ende ein federnder Kolben 11 (Abb. 15, 16 und 17) angeordnet.
Ein Begrenzungsstück 13 (Abb. 2), das in einen weiteren festen Vorsprung des
Gestells eingeschraubt ist, begrenzt diese Bewegung und gestattet eine Verschiebung der
Achse x, y um den notwendigen Betrag, und zwar ohne ein schädliches Spiel der Vorrichtung,
da das Spiel der Achse in dem Teil 9 im Betriebe beschränkt ist, in einer Richtung
und unter Vermeidung von Zeitverlusten.
Die beschriebene Anordnung gestattet auch
ein leichtes Entfernen des Spiegelträgers, z. B. um den Spiegel auszuwechseln.
Der Herstellungspreis des in den Abb. 5 und 6 dargestellten Spiegelträgers kann trotz
seiner ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften verhältnismäßig hoch sein. Andererseits
kann sein Gewicht (das soweit wie möglich verringert werden soll) für gewisse leichte
Apparate zu schwer sein und die Verwendung einer kräftigen Gegenfeder notwendig machen,
so daß der Druck der Stahlplatte auf den Nocken zu stark wird.
Bei dem in den Abb. 18 bis 21 dargestellten,
aus zwei Teilen zusammengesetzten Spiegelträger ist das Trägheitsmoment in
bezug auf die Schwingungsachse auf ein Minimum \rermindert, so daß seine Mitführung
erleichtert und die Verwendung von leichten Apparaten ermöglicht wird.
Der Teil 20 mit der Achse x, y (Abb. 19)
ist aus gedrehtem und gefrästem Hartmetall. Er ist bei 21 mit einer kreisförmigen Schulter
versehen, in welche der eigentliche Arm eingeschoben ist. Dieser besteht aus zugeschnittenem
Blech, vorzugsweise aus Leichtmetall, z. B. Aluminium, Magnesium, Duraluminium.
Er ist mit in geeigneter Weise angebrachten Schrauben oder Nieten befestigt.
Aus den Abb. 18 und 19 ist dieser
Teil ersichtlich, dessen Enden 22 und 23 gebogen und vollkommen gerichtet sind. An
diesen Stellen wird der Spiegel durch die entsprechenden Federn befestigt. Die Federn
sind bei R1 und R2 strichpunktiert gezeichnet.
Sie sind in derselben Weise befestigt wie bei der Ausführungsform gemäß Abb. 5 und 6.
Die Umrisse des Spiegels sind durch die punktierten Linien M angegeben. Am Ende des Armes befinden sich bei 24
und 25 zwei V-förmige Vorsprünge und zwei Haken 26 und 27.
Die bewegliche Platte 30 (Abb. 20) aus sehr hartem Stahl ist bei 28 und 29 durchbrachen.
Die Haken 26 und 27 greifen in das Loch bzw. den Spalt 28, 29 ein.
Wenn die Platte 30 durch den unter dem Druck der Feder T stehenden Arm gegen den
Nocken gedruckt wird, so findet die Berührung zwischen der Platte und dem Nocken
stets nach einer Mantellinie des Nockens statt. Die Lage der Platte wird durch die
beiden Haken 26 und 27 bestimmt, ohne daß es einer weiteren Adjustierung bedarf, während
eine solche erforderlich ist, wenn der Spiegel in der vorher beschriebenen Weise an
drei Stellen gestützt wird.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Mehrteiliger Träger für den Spiegel zum optischen Ausgleich der Bildwanderung für kinematographische Apparate mit stetiger Abwicklung des Films, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Teil (9), welcher um eine an dem Gestell des Apparates befestigte Achse (10) schwenkbar ist und an einem seiner Enden eine Achse (O) trägt, und aus einem um diese Achse schwingenden Arm (N) besteht, der in an sich bekannter Weise sowohl den Spiegel trägt als auch sich auf einen Regelungsnocken (P) abstützt.
- 2. Spiegelträger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schraubenanschlag, mit dem die Stellung des einen Teiles (9) zu der Achse (10) geändert werden kann, und durch eine Feder (11), die — symmetrisch zu dem Anschlag im Verhältnis zu der Achse (10) — auf den Teil (9) drückt, so daß jedes Spiel des Teiles- (9) vermieden wird.
- 3. Spiegelträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingende Arm drei Erhöhungen trägt, auf welche sich der Spiegel mit Hilfe von federnden Blechen oder ähnlichen Elementen stützt, und daß eine der Erhöhungen so einstellbar ist, daß die Oberfläche des Spiegels genau parallel zu seiner Schwingungsachse eingestellt werden kann.
- 4. Spiegelträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingende Arm sich auf den Regelungsnocken mit Hilfe einer Platte aus hartem Metall abstützt, welche zweckmäßig abnehmbar ist und sich mit zwei Erhöhungen, welche auf einer zu der Rotationsachse des Nockens senkrechten Linie liegen, auf den io< schwingenden Arm stützt.
- 5. Spiegelträger nach Anspruch 1, in welchem der schwingende Arm aus zwei Teilen besteht, deren einer sich auf den Regelungsnocken abstützt, dadurch ge- 10; kennzeichnet, daß zwei der Stützpunkte des Spiegels (22 und 23 in Abb. 19) auf dem sich auf den Nocken stützenden Teil angeordnet sind, so daß der Spiegel von diesem Teil die durch den Nocken m hervorgerufenen Schwingungen unmittelbar empfängt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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- 1929-05-19 DE DES91752D patent/DE525532C/de not_active Expired
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