DE52553C - Neuerung an Kehrpflügen - Google Patents

Neuerung an Kehrpflügen

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Publication number
DE52553C
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Germany
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bolt
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plowshares
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52553D
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English (en)
Original Assignee
F. W. westebbe in Altena, Westfalen
Publication of DE52553C publication Critical patent/DE52553C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/18Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung erstrebt eine Verbesserung der gewöhnlichen Doppelpflüge, und zwar durch Einführung zweier Stellvorrichtungen, von denen die eine die Verbindung des Grindels oder Mittelbaumes mit· den Pflugscharen, die andere die Verbindung desselben mit dem Vörderpfluge betrifft.
In der üblichen Form der Doppelpflüge ist der Mittelbaum unverrückbar an den Pflugscharen befestigt. Wenn daher eine der letzteren sich bei dem Gebrauch mehr als die andere abnutzt, die Holztheile sich unter dem Einflufs der Witterung verziehen oder schon bei der Anfertigung die Theile des Hinterpfluges nicht genau gegen einander gerichtet sind, so kann die Arbeit des Pfluges nicht gleichmäfsig werden, denn die eine Seite schneidet dann tiefer in den Boden ein als die andere, oder dieser wird verschiedenartig von der Seite angefafst.
Die Stellvorrichtung, welche der Mittelbaum an dem in Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Pflug erhält, besteht aus zwei Theilen. Der erste, in Fig. ι und 2 allgemein mit b bezeichnet, wird durch einen Kloben m gebildet, der auf einer schmalen Schiene η befestigt ist (Fig. 5 und 6) und an seinen drei Seiten je eine Stellschraube 0 besitzt. Durch den Kloben geht der Mittelbaum, während die Schiene mit den Pflugscharen verbunden ist (Fig. 2). Der zweite Theil der Stellvorrichtung setzt sich aus einer Schraube d und einer zweiten Schiene q zusammen, die ebenfalls mit den Pflugscharen verbunden ist; die Schraube verbindet den . Mittelbaum ρ mit der Schiene q.
Dadurch, dafs man die Mutter der Schraube d und die Stellschrauben ο an dem Kloben m lockert, den Mittelbaum sodann (Fig. 1 und 2) nach oben und unten um die Schraube d dreht und in der neuen Lage wieder befestigt, kann man denselben nach Wunsch näher an die eine oder andere Pflugschar bringen. Die Verschiedenheiten derselben werden auf diese Weise ausgeglichen und beide arbeiten mit derselben Wirkung.
Die zweite Stellvorrichtung α (Fig. 1 bis 4) wird durch zwei Backen f gebildet, welche oben und unten (mit Bezug auf Fig. 1 und 2) an dem Mittelbaum ρ mittelst Schrauben i il befestigt sind, sowie durch einen Bolzen g, der in zwei Oesen der Backen liegt und in diesen verschoben werden kann. Zu jeder Backe gehören zwei Schrauben; die eine von ihnen, i\ geht durch einen länglichen Schlitz h der Backe und ermöglicht es, diese nach Lockerung beider Schrauben um die Schraube i zu drehen und dann wieder zu befestigen. Bei dieser Einrichtung wird die Kette, welche den beweglichen Bolzen mit dem Vordergestell verbindet, zunächst sowohl in der durch Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Lage der. Pflugschare, als auch dann, wenn das andere Pflugschar zur Wirkung kommt, unten an der Stellvorrichtung hängen, indem der. Bolzen bei der Wendung des Mittelbaumes einfach von der unteren Seite der Backen zur oberen gleitet. Aufserdem wird man es durch Verstellung der Backen in der Hand haben, die Kette nach Bedarf mehr oder weniger nahe an dem Mittelbaum zu befestigen und so für eine gleichmäfsige Gangart des Pfluges zu sorgen.

Claims (1)

  1. Pateντ-Anspruch:
    An einem Kehrpfluge, dessen Mittelbaum (Grindelbaum) zu den Pflugscharen mittelst des Klobens m und der Schrauben d verstellt werden kann, der Bolzen g, an dem sich die Verbindungskette befindet und der in zwei Backen gleitet, welche sich an dem Mittelbaum drehen und sich sowohl zusammen als auch einzeln in beliebiger Lage befestigen lassen, so dafs der Bolzen sowohl näher als weiter von dem Mittelbaum als auch schräg zu demselben eingestellt werden kann, zu dem Zwecke, eine allseitige Verstellbarkeit der Pflugschare entsprechend zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52553D Neuerung an Kehrpflügen Expired - Lifetime DE52553C (de)

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