DE525699C - Verfahren zur Erhoehung der Nutzleistung von Reibscheibenpressen - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Nutzleistung von Reibscheibenpressen

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DE525699C
DE525699C DEM98475D DEM0098475D DE525699C DE 525699 C DE525699 C DE 525699C DE M98475 D DEM98475 D DE M98475D DE M0098475 D DEM0098475 D DE M0098475D DE 525699 C DE525699 C DE 525699C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/186Control arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Nutzleistung von Reibscheibenpressen Die vorliegende Erfindung betrifft Reibscheibenpressen und ein Verfahren zur Erlii*)liung der 'Nutzleistung derselben.
  • Das Verfahren besteht darin, daß durch Zusammenwirken zweier mit der Presse verbundener Meßvorrichtungen der Betrag der Arbeitsleistung einer Presse in Form einer Druck-Wegkurve aufeezeichnet wird, nach deren Auswertung an Hand berechneter Tabellen die Arbeitsleistung durch Erhöhung der Schwungradenergie bis zur Erreichung eines höchstzulässigen Druckes -esteigert wird.
  • Seither wurde bei Reibscheibenpressen die Schwungradenergie durch ein nach gewissen Erfahrungswerten bestimmtes Maximum begrenzt. Bei Überschreitung des Maximums hätte u. t . die Gefahr der Zertrümmerung der Presse bestanden. Pressen dieser Art können aber nur bis zu einem mitunter kleinen Teil ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit ausgenützt werden, #,v"durch ein wesentlicher Verlust entsteht.
  • Die Meßvorrichtungen bestehen aus einem beliebigen Instrument zur Ermittlung des in der Presse auftretenden Druckes und einem ebenfalls beliebigen solchen zur Ermittlung der Forinveränderun,- des Werkstückes, wobei der Meljapparat für den Druck mit einem Schreibstift versehen ia, hinter dem eine Tafel von der Vorrichtung für die Messung der Formveränderung so bewegt wird, daß eine Druck-Wegkurve von bekannter Art entsteht.
  • Die Veränderung der Schwungradenergie wird entweder durch Erhöhung der Reibscheibengeschwindigkeit oder durch Vergröljerung der Schwungmasse erzielt.
  • Eine zur Veränderung der Schwungenergie vermittels verstellbarer Reibscheibenumlaufzahl konstruierte Presse zeigt Abb. i.
  • Bekanntlich treten in derselben Presse bei der Bearbeitung von Stücken verschiedener Dimensionen oder verschiedener Materialien ganz verschiedene maximale Drücke auf, die abhängig vom Arbeitsstück jeweils von Null bis zu einem Enddruck ansteigen.
  • Diese bei einem Arbeitsschlag auftretenden Drücke bestimmen sich nach dem Energiegesetz, angewendet auf den Fall dieser Presse.
  • (i) F_ _f P - dy, worin E = Energie des Schwungrades, P -.-- Druck und cdy = Reformationsweg sind.
  • In `'"orten: Durch das Schwungrad eingeleitete Energie = Summe aus Drücken mal den dazugehörigen Reformationswegen.
  • Die Presse selbst, cl. 1i. ihre belasteten "feile stehen unter denselben jeweiligen Drücken wie das Arbeitsstück, und so wird z. B. der Rahinenl;iirper der Presse diesen Drücken entsprechend w@ihrend des Schlagens mehr oder weniger durchgebogen. Diese Deformationen lassen sich mathematisch oder empirisch als jeweilige Konstanten zu jeweiligen Drücken bestimmen. Lerngekehrt kann man also einerseits aus der Höhe der momentanen Durchbiegungen des Körpers die Höhe der momentanen Drücke bestimmen. Andererseits kann man zur matlieinatischen Kontrolle dieser Werte E = Pdy die bestimmten Drücken entsprechenden Deformationswege dy des Arbeitsstückes direkt messen. Instrumente zum Messen dieser Dimensionen können auf verschiedenen Prinzipien aufgebaut sein. Ihre prinzipielle Schlußkombination wird so sein, wie sie hier in einem Beispiel gezeigt ist.
  • Durch zwei Verbindungsglieder wird ein Hebel so bewegt, daß er die jeweilige Höhe der Durchbiegung des Pressenkörpers und damit den jeweiligen Druck anzeigt. Ein Winkelhebel ist so angeordnet, daß er vom Moment des Aufpralles des Stößels auf das Arbeitsstück an die Deformation des letzteren rechtwinklig zur Bewegung des Hebels anzeigt. Der eine Hebel führt eine kleine Aufspannplatte für Kurvenpapier mit sich, so daß der andere Hebel ein Diagramm in der Form der bekannten -Material-Druckdeformationskurve beschreibt.
  • Vorn ist gesagt, daß die Presse selbst immer unter derselben Belastung steht -wie das Arbeitsstück, d. h. von der ursprünglich vorhandenen genau begrenzten Energiemenge, die bei jedem Schlag ausgewirkt wird, wird also ein Teil in der Presse selbst als Deformations- und Reibungsarbeit verzehrt, und die Energiegleichung, genauer ausgedrückt, lautet: Diese Gleichung zeigt, daß auf das Werkstück selbst ein um so kleinerer Teil der Gesamtenergie entfällt, je höher der Druck anwächst bis zum Grenzfall des höchsten auftretenden Druckes, der überhaupt nur möglich ist, wenn kein Werkstück eingelegt ist, wenn die Presse hartgeschlagen wird, was aus der Gleichung 2 hervorgeht.
  • Konstruktiv muß eine Presse so dimensioniert sein, daß sie hartgeschlagen werden kann, d. h. daß sie gefahrlos diesen höchsten Druch aushalten kann. Bei der seitherig gebrauchten Art von Pressen wurde von der erbauenden Firma die Schwungradgeschwindigkeit durch vorgeschriebene L--mlaufzahlfestgelegt, weil eine Steigerung derselben ohne genaueste Kontrolle leicht so gefährlich sein konnte, daß die Presse zertrümmert wurde.
  • Andererseits geht jedoch ans der Gleichung 2 hervor, daß eine Presse der seitherigen Art finit ihrer limitierten Energie praktisch, d. h. wenn auf ihr ein Stück bearbeitet wurde, überhaupt nie festigkeitstechnisch voll ausgenützt wird, chi"ja der für sie höchste zulässige Druck nie erreicht wird. .
  • Dieser Druck kann jedoch gefahrlos erreicht «-erden, wenn die Schwungradenergie unter Kontrolle gesteigert wird. -Der Vorgang der Steigerung ist folgender (Abb. 6) : Durch einen -Meßapparat von vorn geschildertem Prinzip wird die Arbeitskurve 75 (Material-Druckdeformationskurve) registriert. Diese Kurve wird verglichen mit der Kurve des für die Presse zulässigen Höchstdruckes 76, wobei die Verlängerung der Arbeitskurve bis zum Schnitt mit der Höchstdruckkurve und die dermaßen entstehende zusätzliche Arbeitsfläche ; '8 das 'Maß für die erlaubte Steigerung darstellt.
  • Eine nach besonderer Eichung aufgestellte Tabelle zeigt entsprechend der auf vorher beschriebener Art gefundenen Zusatzfläche direkt die mögliche Energiesteigerung durch Angabe einer neueren Radgeschwindigkeit bzw. der Zeigerstellung zur Erlangung derselben oder das Zusatzgewicht an.
  • Da der höchste Punkt der Arbeitskurve, welche aufgezeichnet worden ist, unter Umständen so tief unter der Höchstdruckkurve liegen kann, daß der weitere Verlauf der Kurve nicht genau genug vorausgesehen werden kann, wird die Tabelle finit einem entsprechend hohen Sicherheitsfaktor berechnet, um ein Überschreiten des Höchstdruckes für die Presse zu verhindern. Eine zweite Aufnahme der Kurve durch Vornahme einer dem Sicherheitsfaktor entsprechend vorsichtigen Steigerung wird dann den weiteren Verlauf der Arbeitskurve so genau umgeben, daß möglicherweise eine nochmalige kleine Steigerung bis zur Erreichung des Maximums vorgenommen werden kann.
  • Versuche haben bewiesen, daß bei den sogenannten Warenpressen sowie beim Prägen von Metallgegenständen, für «-elche Arbeiten sich die IZeibscheibenpresse in hervorragendem Maße eignet, Erhöhungen der Arbeitsleistung durch kontrollierte Steigerung der Schwungenergie bis auf das Zehnfache des sonst Üblichen möglich waren.
  • Die Leistung der Presse wird ferner sehr verbessert, weil sie verhältnismäßig eine viel kleinere -Menge der nun erhöhten Beschleunigungsenergie der Presse als Forniver-inderungsarbeit ausnutzt, wie (lies aus der Gleichung 2 hervorgeht.
  • Besonders wichtig erscheint die Verbesserung, wenn die -Maschine zum Pressen von Warmstücken benutzt wird. Mine Spindelpresse ist an und für sich für Warmpressen gut geeignet, weil die Geschwindigkeit . des Stößel, also auch die Geschwindigkeit der stattfindenden Werkstückdeforination, während des Arbeitsvorganges bis zuin Ende ständig wächst. Da-
    durch i#t dein W,rkstück viel weniger Z;it "-
    gcben, Sich abzukühlen, als etwa b---i der Vc@r-
    wenclung einer Ezzenterpresse für diese Arbeit.
    Die Stö ßelgtschwindigkeit der letzteren nimmt
    ihren Totpunkt zuwärts in (lern bekannten
    Verhältnis ab.
    In den Zeichnungen ist Abb. i eine Ansicht
    der verbesserten Spindelpresse. Abb. .2 zeigt den
    Rahmen der Presse und die -Mittel zum Messen
    der Verzerrung (fies 1Z<<hille ns, wobeder Zeiger
    in der Nullstellung ist. abb. 3 fit eine ähnliche
    Ansicht niit dein Zeiger in der Stellung der
    Hüchstvei'zerrilil`. Abb.4 ist eile ähnliche
    Ansicht des Rahmens mit einer Anzeige- oder
    Meßvorrichtung zum Bestimmen der Forin-
    veränderungsinenge des Werkstückes von der
    Nullstellung bis zur Höchstforniver=änderung.
    Abb. ä ist eine ähilliciic Ansicht cles Rahmens der
    Presse finit einer Kurventabelle, worin sowohl die
    Wirkung des Zeigers, welcher die Verzerrung
    anzeigt, sowie die Wirkung des Zeigers, welcher
    die Formveränderung anzeigt, dargestellt ist,
    um eine Kurve auf der Tabelle aufzuzeichnen.
    Abb. 6 zeigt die Höch;'ulrucickurve der Pres,e
    und ebenso die Arbeitskurve mit dem darauf
    angegebenen Sicherheitsfaktor.
    Um dem Rad rü die höchste Drehgeschwindig-
    keit zu geben. ist es empfehlenswert, di. Reib-
    scheiben i; und i.@ in senkrechter Richtung zu
    verschieben. Zti diesem Zweck .sind in den
    S, itenwangen 25 des Maschinengestelles Lager-
    büchsen für die Welle ig und die Mutre 24 in der
    senkrechten Richtung verschiebbar angeordnet.
    Auf einer Seite des Gestelles io der Presse ist
    ein Lager a6 mit Schrauben befestigt, in welchem
    eine senkrechte Spindel z; gelagert ist, welche
    einen Arm 28 trägt, dessen Ende sich über eine
    Skala 2g des Latrs 26 bewegt. Die Spindel 27
    ist nach oben ai, Welle 3o fortgesetzt bis zum
    unteren Teil der Büchse 3i und ist in einem
    Lager 32 geführt. Eine gleiche senkrechte'
    Welle 33 ist auf der anderen Seite des Gestelles
    allgeordnet und kann die Lagerbüchse 34. in
    Lbereinstimmung mit der Lagerbüchse 31 ver-
    schieben. Zu diesem Zwecke trägt die Welle 3o
    ein Kegelrad 33, welches in ein Ziegelrad 36 auf
    dem einen Ende einer -,i#lagerecliten «'eile 3;
    eingreift, die an ihrem anderen linde ein Kegel-
    rad ;S tragt, Glas in ein auf der Spindel ;@ auf-
    geschraubtes Ke#"e-irad 3A eingreift. Durch die
    Dreiluna cles Ke l-elrades 39 .wird die Welle ;3
    in einem mit Inneuewinctc versehenen Lager .1o
    bewegt, wodurch die 'pindel33 in Cberein-
    stinlmung mit (:(r Spindel ,;;1 di;rcll `Ternlittlung
    Gier Welle,;,- zc-Ii(,ben wird. Auf dem unteren
    Eilde der Spindel _'-, =cl sitzt e'nl Handrad 41,
    welches entsprecliencl der- gewünschten Prel3-
    kraft gedreht wird, wobei sich der -rin 2@ auf
    der Skala 2g einstellt. Infolge der Uindrehuna
    des Hancir@tcle4i werden die l@eibunassrileiben
    i; und i"' mit Bezu` lauf das ScIlwitnarad zi,
    :rin einen Betrag gehoben, welcher der ge-
    wünschten Schwungenergie entspricht, die ihrer-
    seits wieder im Verhältnis zu dem von der Presse
    auszuübeilden Druck stellt.
    Eine entsprechende Verzerrung des Gestelles
    io der Presse wird durch den Druck des Kolbens
    i3 verursacht, und diese Verzerrung kann bei-
    spielsweise dadurch in geeigneter Weise gemessen
    werden, daß am oberen Teil des Gestelles io bei
    3o ein Hebel 5i angelenkt ist, dessen Ende in
    einen Zeiger 52 eingeschraubt ist, dessen Spitze
    sich über eine Skala 33 bewegt. An diesem
    Zeiger 3.2 ist ein Hebe1.3.I angelenkt, der bei 33
    ain unteren Teil des Gestelles io drehbar be-
    festigt ist. Wenn der Rahmen io, der in Abb. a
    in Ruhestellung gezeigt ist, verzerrt wird, wie
    dies in Abb. 3 gezeigt ist, so wird sich der Zeiger
    3-, über der Skala 53 so bewegen, daß er den
    Betrag der Verzerrung anzeigt. Die höchst-
    mögliche Verzerrung entspricht dem Höchst-
    druck der Presse, und jeder Druck, der höher
    wird als dieser Höchstdruck, würde Zerstörung
    der Presse verursachen. Der höchste Druck,
    welchen die Maschine oder ein Rahmen einer
    Maschine aushalten kann, läßt sich berechnen
    oder sonstwie feststellen.
    Wie sich aus der oben beschriebenen Energie-
    formel ergibt, ist es nötig, den Betrag der Form-
    veränderung des Werkstückes festzustellen.
    Dies geschieht mit Hilfe eines Meßapparates,
    welcher diese Formveränderung angibt (Abb. 4.).
    Ein Winkelliebel6o ist bei 61 auf dem Meß-
    gestell io drehbar befestigt, und das Ende dieses
    Hebels 6o bewegt sich über eine Skala 6z. Das
    andere Ende des Winkelhebels 6o ist unter dein
    Kolben 13 in einer solchen Stellung, daß; wenn
    dieser Kolben auf das Ende des Hebels auf-
    trifft, eine Zusatzbewegung des Kolbens auf die
    Skala 62 durch das Ende des Heber 6o über-
    tragen wird. Die Ausgangsstellung des Kolbens
    13 ist in Abb. 4 in ausgezogenen Linien darge-
    stellt, und die der endgültigen Formveränderung
    des Arbeitsstückes entsprechende Stellung ist
    in Abb.4 in strichpunktierten Linien gezeigt,
    so daß also die Bewegung zwischen den ver-
    schiedenen Stellungen auf der Skala 62 abge-
    lesen werden kann.
    Die beschriebenen Meßvorriclitungen werden
    benutzt, um eitle Kurve in bekannter Weise
    aufzuzeichnen. Zu diesem Zwecke sind ain
    Maschinengestell io, wie in den Abb. i und 3
    gezeigt ist, waagerechte Führungen;o vorge-
    sehen, in die eine Platte 71 eingeschoben ist,
    auf der ein Blatt <Mus Kurvenpapier befestigt
    wird. Das 1?lcle des Winkelhebels ()o ist iliit
    Bezug auf diese Platte 71 s(> eingerichtet, (Maß
    ff sie in den Füllrungen ; o verschiebt: Wenn der
    Rahmen io einer Verzerrung unterworfen wird,
    so bewegt sich der Nebel j-2, und da das Kurven-
    blatt auf der Platte ebenfalls bewegt wird,
    erlest( Mit eine h@irve 7j5- Die Kurve ist in Abb. 0
    klar dargestellt, in welcher die waagerechte Grundlinie die Formveränderung anzeigt, während dY einen senkrechten Druck der Presse anzeigt. Die Kurve 5 resultiert sich aus der kombinierten ''Wirkung der Formveränderung vom Werkstück und dem Druck. Auf diesen Kurvenblättern ist die Höchstdruckkurve durch die waagerechte Linie 76 angezeigt. Diese Kurvenlinie wird von dem Erbauer der Presse auf die Kurvenblätter aufgetragen, zu welchem die betreffende Presse benutzt werden kann.
  • Beim Arbeiten der Presse mit eingespanntem Werkstück übertragen die Zeiger die Kurve 75 auf die Kurvenblätter, und wenn diese Kurve so ist. wie in Abb. (i gezeigt, kann eine Zusatzfläche ausgenutzt «-erden, da, wie oben erwähnt, die Kurve 7,5 so weit verlängert werden kann, bi, sie die Drucklinie ,^6 schneidet. Die Energiefläche o aal b1 entspricht der Ausgangsenergie in Übereinstimmung mit Linie 75, und die Zusatzenergiefläche o aal b1 ist diejenige Zusatzenergie, welche ausgenutzt werden kann, weil die noch innerhalb des Sicherheitsfaktors und innerhalb eines Druckes liegt, der gleich oder geringer ist als derjenige, welcher durch die Drucklinie P-p oder ; E angezeigt ist. Wenn daher eine solche Kurve «ze 75 von den Meßvorrichtungen erzeugt wird, zeigt sie dem Benutzer der Presse an, daß eine Zusatzenergie, welche durch den schraffierten Teil 78 oder die Energiefläche a a1 b1 b dargestellt ist, noch vorlianden ist. Der Arbeiter, welcher die Presse bedient, kann daher den Druck bis zu dem durch den Strich ; 6 ängezeigten Höchstdruck erhöhen. Diese Zusatzenergie, welche durch die Fläche ca a1 b1 b dargestellt wird, ist bisher in den Pressen nicht ausgenutzt worden, und einer der Zwecke der Erfindung ist, 'Mittel vorzusehen, mittels deren diese Zusatzenergie von der Presse sicher ausgenutzt werden kann. Es ist nicht sicher, daß die Kurve 75 in jedem Falle sich in der gleichen Richtung verlängern wird. 'Manchmal werden diese Kurven einen bestimmteren, aufwärtsgerichtetenVerlaufhaben und daher die Druckkurve ; 6 früher schneiden, als (lies durch die Strichlinie 7 7 angezeigt ist. Diese Tatsache muß von dem Benutzer der Presse für jedes Werkstück mit verschiedener Charakteristik vorher festgestellt werden. Wenn aber einmal die Kurve für ein Werkstück besonders charakteristisch festgestellt ist, so wird durch Einstellung der maximalen Geschwindigkeit beispielsweise vermittels des Handrads die Presse auf ihren höchsten Wirkungsgrad festgelegt. Nach der Einstellung der Presse wird das Handrad 41 nicht mehr bewegt, und die Presse kann mit der Arbeit beginnen, weil alle Schläge innerhalb des Sicherheitsfaktors liegen werden, aber näher an dem der Presse gestatteten Höchstdruck.
  • In der Zeichnung und besonders Abb. z ist eine geeignete mechanische Anordnung zur Ausführung der oben beschriebenen Erfindung dar- . gestellt. Änderungen können aber natürlich in der Bauart der Spindelpresse vorgenommen werden, und auch die Meßvorrichtungen können bei der praktischen Ausführung wesentlich abgeändert werden und trotzdem die Grenzen der Erfindung nicht überschreiten. Die dargestellte und beschriebene Meßvorrichtung kann auch durch andere Meßvorrichtungen ersetzt werden, die auf anderen Prinzipien beruhen, aber trotzdem die Wirkung haben, die gleichen Werte, wie oben beschrieben, zu messen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRU CIi Verfahren zur Erhöhung der Nutzleistung von Reibscheibenpressen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zusammenwirkung zweier an die Presse angebauter Meßinstrumente zur Bestimmung des jeweils erreichten Druckes einerseits und zur Bestimmung des Deformationsweges des Werkstückes andererseits eine Arbeitskurve ermittelt wird, nach welcher im Verglich mit tabellarisch für diese bestimmten Pressen festgelegten 'Werten eine Steigerung der Arbeitsleistung einer Presse bis zum Maximum, das seinerseits durch den für die Presse höchstzulässigen Druck bestimmt ist, vermittels geeigneter Vorrichtungen zur Erhöhung der Schwungradenergie bis zum zulässigen liaxiinum erzielt wird.
DEM98475D 1926-02-25 1927-02-24 Verfahren zur Erhoehung der Nutzleistung von Reibscheibenpressen Expired DE525699C (de)

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US525699XA 1926-02-25 1926-02-25

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DEM98475D Expired DE525699C (de) 1926-02-25 1927-02-24 Verfahren zur Erhoehung der Nutzleistung von Reibscheibenpressen

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DE (1) DE525699C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921553C (de) * 1938-05-31 1954-12-20 Karlsruhe Augsburg Iweka Selbsttaetige Vorrichtung zur Druckueberwachung an Kurbel-, Exzenter- oder Kniehebelpressen
DE2902577A1 (de) * 1979-01-24 1980-07-31 Zahnradfabrik Friedrichshafen Einrichtung zur ueberwachung des bremsmomentes bei exzenterpressen u.dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921553C (de) * 1938-05-31 1954-12-20 Karlsruhe Augsburg Iweka Selbsttaetige Vorrichtung zur Druckueberwachung an Kurbel-, Exzenter- oder Kniehebelpressen
DE2902577A1 (de) * 1979-01-24 1980-07-31 Zahnradfabrik Friedrichshafen Einrichtung zur ueberwachung des bremsmomentes bei exzenterpressen u.dgl.

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