DE526018C - Maschine zur Herstellung sogenannter Haferkornketten - Google Patents
Maschine zur Herstellung sogenannter HaferkornkettenInfo
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- DE526018C DE526018C DEH122956D DEH0122956D DE526018C DE 526018 C DE526018 C DE 526018C DE H122956 D DEH122956 D DE H122956D DE H0122956 D DEH0122956 D DE H0122956D DE 526018 C DE526018 C DE 526018C
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Links
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 19
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L11/00—Making chains or chain links of special shape
- B21L11/005—Making ornamental chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
- IVlaschine zur Herstellung sogenannter Haferkornketten Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen sogenannter Haferkornketten; das sind Schmuckketten, deren Glieder aus zwei U-förmig gebogenen, um 9o° gegeneinander versetzten, mit ihren Schenkeln ineinandergeschobenen und gegeneinandergepreßten Gliedteilen bestehen.
- Es sind Maschinen zum Herstellen solcher Ketten bekannt, die für jedes Gliedteil einen getrennten, gegen den andern um 9o° versetzten, vollständigen Werkzeugsatz enthalten.
- Gemäß vorliegender Erfindung ist in der Maschine ein einziger Werkzeugsatz vorgesehen, der aus einer oberen, nicht drehbaren Biegezange und einer unteren, um godrehbaren Biegezange besteht, die auf gemeinsamer Mittelachse senkrecht beweglich angeordnet sind, sowie ferner aus einem waagerecht axial und senkrecht verschiebbaren Biegedorn, der im rechten Winkel zu den anderen Werkzeugen steht.
- Die Maschine wirkt in der im Anspruch n iiiier gekennzeichneten Weise.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in elf Abbildungen dargestellt. Abb. i zeigt die Maschine im Aufriß.
- Die Abb. 2 bis i i zeigen die Stellung der Werkzeuge bei den verschiedenen Schritten des Arbeitsganges.
- Die Maschine besteht aus dem Maschinentisch a, dem darauf befestigten Lagerrahmen b, der an -dessen Rückseite gelagerten Nockenwelle c. Auf der Nockenwelle c sitzt eine Seitennockenscheibe d mit zwei Nocken e an ihrer Steuerfläche, an welcher ein Doppelhebel f anliegt, der mit seinem anderen Ende an die längsbewegliche Klemme g der auf dem Tisch a angeordneten Drahtvorschubeinrichtung g, la gelenkig angeschlossen ist. Die Drahtvorschubeinrichtung tritt bei einer Umdrehung der Nockenwelle zweimal in Tätigkeit. Neben dieser beweglichen Drahtklenme sitzt eine feststehende Drahtklemme h, und auf beide wirken abwechselnd zwei Druckstangen i und h. Links seitlich der Vorschubeinrichtung g, h ist eine Spule m angeordnet, welche den durch die Vorschubeinrichtung geleiteten Werkstoffdraht n trägt. An dem Vorderende der Drahtzuführung g, la ist über einem in derselben sitzenden Amboß ein am unteren Ende eines senkrecht beweglichen Schiebers p sitzendes Messer q angeordnet.
- eben dem Messerschieber p sitzt in einem senkrecht beweglichen Schieber r eine obere Biegezange s mit seitlich schwenkbaren Schenkeln, die eine nach abwärts offene, ausgekehlte U-Form umschließen. In der Mittelachse der oberen Biegezange s sitzt unterhalb derselben im Tisch a eine senkrecht bewegliche und um 9o° drehbare Biegezange t mit nach oben offenen, ebenfalls eine ausgekehlte U-Form umschließenden Schenkeln.
- Die Drehung der unteren Zange kann mittels einer Schubstange erfolgen, die von der Nockenwelle c aus unter Vermittlung eines Hebels hin und her bewegt wird. Dabei kann das Lager der unteren Zange t als Zahnrad u und die Schubstange als Zahnstanze v oder das Zangenlager als Kurbelscheibe ausgebildet und die Schubstange in dieser angelenkt sein. Zwischen den beiden Zangen s und t ist ein von hinten her waagerecht gerichteter und ebenso sowie auch senkrecht beweglicher Biegedorn w mit Längskehlung x an seiner Unterseite vorgesehen. Ein Anschlag y für den Werkdraht n vervollständigt den Werkzeugsatz. Die Werkzeuge oder ihre unmittelbaren Antriebsteile werden alle von der .Nockenwelle aus unter Vermittlung von Hebeln angetrieben.
- Die Maschine arbeitet in folgender Weise: Aus der Drahtvorschubeinrichtung g, la wird zunächst der Draht n bis zum Anschlag y vorgeschoben, und zwar durch die offene Endöse des zuletzt angefertigten, noch von der Zange t gehaltenen Gliedes z. Dann legt sich der von hinten her geführte Biegedorn w von oben auf den Draht n und mit seiner unterseitigen Auskehlung x über die Öse des Endgliedes z (Abb. a und 3).
- Dann öffnet sich die untere Zange t, so daß das fertige Kettenstück im Draht n hängt und von der ein wenig hochgehenden, sich weiter öffnenden Zange t unterfangen wird. In diesem Augenblick wird der Draht n vom Messer q abgeschnitten, Dorn w schiebt sich unter gleichzeitigem Schließen der Zange t in diese hinein, so daß der Draht n zu einem vorläufig noch offenen U-förmigen Drahtbügel geformt wird (Abb. 4 und 5). Darauf wird der Dorn nach hinten aus dem Bügel herausgezogen, die Zange t mit dem Bügel abwärts bewegt und um 9o° gedreht, der Dorn hinten hoch und wieder nach vorn und diesmal unter den aufs neue vorgeschobenen Draht 7a gebracht (Abb. 6 und 7). Alsdann bewegt sich die obere geöffnete Zange s nach unten bis auf den Draht n, der dann abgeschnitten und durch übergreifen der Zange s über den Dorn w unter teilweisem Schließen der Zange s zunächst ebenfalls zum U-förmigen Bügel gebogen wird.
- Nun sind die in den Zangen gehaltenen Gliedteile ineinandergeschoben und werden durch Schließen der Zangen s, t mit ihren Schenkeln gegeneinandergedrückt und so miteinander verbunden (Abb. 8 und 9). Darauf wird die untere Zange t mit dem neuen Glied wieder um 9o° gedreht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zum Herstellen sogenannter Haferkornketten, deren Glieder aus zwei gleichen, U-förmig gebogenen, sich übergreifenden und mit ihren freien Schenkelenden einander zugebogenen, um 9o° gegeneinander versetzten Gliedteilen bestehen, gekennzeichnet durch einen aus einer oberen, nicht drehbaren Biegezange (s) und einer unteren, um 9o° drehbaren Biegezange (t), die auf gemeinsamer Mittelachse senkrecht beweglich sind, und rechtwinklig dazu aus einem waagerecht axial und senkrecht verschiebbaren Biegedorn (w) bestehenden Werkzeugsatz, dessen einzelne Werkzeuge in der Weise zusammenwirken, daß nach Verschieben des Drahtes (n) durch die letzte Endöse (z) eines bereits fertiggestellten, von der unteren Biegezange (t) gehaltenen Kettenstückes bis an einen Anschlag (y) der Biegedorn (w) sich auf diese Öse (z) auflegt und das abgeschnittene Drahtstück, nachdem die untere Biegezange sich öffnend gegen den Draht angelegt hat, in die nunmehr teilweise sich schließende Zange unter Umformung in U-Form einführt, wonach der Biegedorn zurückgeht und die Biegezange (t) mit dem U-Glied nach abwärts sich bewegt und um 9o° sich dreht, und dann der wieder vorgehende Biegedorn (w) sich unter den erneut vorgeschobenen Draht legt, gegen den jetzt die obere Zange (s) sich öffnend vorbewegt und unter Übergreifen des Biegedornes das angetrennte Drahtstück in U-Form überführt, worauf beide Biegezangen (s, t) sich vollends schließen, die Schenkel der ineinanderliegenden Gliedteile zusammendrücken und danach mit dem Dorn in die Anfangslage zu eine:il neuen Arbeitsgang zurückkehren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH122956D DE526018C (de) | 1929-08-20 | 1929-08-20 | Maschine zur Herstellung sogenannter Haferkornketten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH122956D DE526018C (de) | 1929-08-20 | 1929-08-20 | Maschine zur Herstellung sogenannter Haferkornketten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526018C true DE526018C (de) | 1931-06-01 |
Family
ID=7174245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH122956D Expired DE526018C (de) | 1929-08-20 | 1929-08-20 | Maschine zur Herstellung sogenannter Haferkornketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526018C (de) |
-
1929
- 1929-08-20 DE DEH122956D patent/DE526018C/de not_active Expired
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