DE526089C - Verfahren zum Auslegen von Bogen - Google Patents

Verfahren zum Auslegen von Bogen

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DE526089C
DE526089C DE1930526089D DE526089DD DE526089C DE 526089 C DE526089 C DE 526089C DE 1930526089 D DE1930526089 D DE 1930526089D DE 526089D D DE526089D D DE 526089DD DE 526089 C DE526089 C DE 526089C
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DE
Germany
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roller
film
drum
cylinder
sheet
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Expired
Application number
DE1930526089D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
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Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG filed Critical Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Application granted granted Critical
Publication of DE526089C publication Critical patent/DE526089C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00—Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/24—Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by air blast or suction apparatus
    • B65H29/241—Suction devices
    • B65H29/243—Suction rollers
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2801/00—Application field
    • B65H2801/03—Image reproduction devices
    • B65H2801/21—Industrial-size printers, e.g. rotary printing press

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Verfahren zum Auslegen von Bogen Es ist bekannt, die bedruckten Bogen von Druckzylindern bei Druckmaschinen unter Benutzung von Saugluft abzunehmen und abzulegen. Zu diesem Zwecke hat man schwingende Sauger verwendet, deren Träger sich dem Zylinder anschmiegen und den bedruckten Bogen auf den Auslegestapel ablegen. Abgesehen davon, daß zur Erzeugung der Saugluft eine Pumpe verwendet werden muß, somit eine besondere Einrichtung mit ständigem Kraftverbrauch erforderlich ist, läßt sich auch ein Zerknittern der lediglich an ihrer unteren Kante erfaßten Bogen beim Herausschwingen in die Strecklage und beim Ablegen nicht vermeiden, zumal der Bogen beim Bedrucken an dem Druckzylinder in gewissem Grade festgewalzt wird. Insbesondere läßt sich dieses Verfahren bei den heutigen hohen Drehzahlen der Druckmaschinen nicht mehr mit Erfolg anwenden, da bei zu großer Geschwindigkeit der Saugerarme ein Zerreißen oder wenigstens unzuverlässiges Ablegen der Bogen unvermeidlich ist.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man vorgeschlagen, die Sauger an beiden Seiten des Bogens angreifen zu lassen und gegen den beim Ablegen entstehenden Luftzug durch eine dem Zylinderumfang angepaßte, mitschwingende Platte abzudecken. Bei einer derartigen Ausbildung der Ablegevorrichtung läßt sich insbesondere bei dünnen Papiersorten ein zuverlässiges Ablösen der bedruckten Bogen vom Druckzylinder nicht erzielen, da die Mittelteile der an dem Druckzylinder anhaftenden Bogen von diesem gewissermaßen ruckartig abgerissen werden. Außerdem muß der Bogen, nachdem er in seine Auslegestellung bewegt ist, ohne den Schutz der Abdeckplatte in die Strecklage überführt werden, so daß besonders bei den hohen Geschwindigkeiten auch hier ein Zerknittern leicht --intreten kann. Anstatt die Bogen mittels Saugluft abzuheben, hat man auch von dem Druckzylinder aus einen Flügel angetrieben, der Luft gegen den abzulegenden Bogen drückt und dadurch das Ablegen der Bogen erleichtern soll. Eine zwangsläufige Führung des Bogens ist dabei nicht vorhanden, so daß ein Zerknittern des Bogens nicht zuverlässig verhütet wird und die Einrichtung nicht den Anforderungen genügt, die bei dem heutigen Stande der Technik an die Auslegevorrichtung gestellt werden müssen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Auslegen von Bogen bei mit einer Ausführtrommel ausgerüsteten Druckmaschinen oder ähnlichen Einrichtungen unter Benutzung von Saugluft, bei dem über den auf der Ausführtrommel oder einer sonstigen zylindrischen Auflage lose liegend, Bogen eine biegsame, den Bogen abdeckende Folie (dünnes Blech, Gummituch o. dgl.) gelegt, gegen die Auflageflächen gepreßt und dann der infolge der zwischen Folie und Bogen entstandenen Luftverdünnung an der Folie haftende Bogen zusammen mit dieser von der Ausführtrommel abgeschwungen und in einer waagerechten oder beliebig geneigten Ebene flach ausgelegt wird. Durch dieses Verfahren wird der Bogen zuverlässig gegenüber dem beim Ablegen auftretenden Luftzug abgedeckt. Es wird ferner auf die ganze Fläche des Bogens eine gleichmäßigere Saugwirkung ausgeübt, die von dem unmittelbar an der Folie anliegenden Bogen -,viederum auf die etwa unter ihm liegenden Bogen übertragen wird, so daß, mit einem Arbeitshub gleichzeitig mehrere übereinanderliegende Bogen abgelegt werden können. Eine besondere kraftverbrauchende Einrichtung zur Erzeugung der Saugluft ist außerdem nicht erforderlich, wodurch der NVirkungsgrad der zur Durchführung des Verfahrens benutzten Ablegevorrichtungen gegenüber den bekannten Einrichtungen noch weiter verbessert wird.
  • Auf der Zeichnung ist die zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung in mehreren Ausführungsbeispielen in der. Umrissen dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Ablegevorrichtung in Verbindung mit einem Bogenführungszylinder. Abb. z stellt eine besondere Ausführung derselben dar.
  • Abb.3 zeigt die Verbindung der Ausführungsvorrichtung mit einer Haltzyaderschnellpresse.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i wird einem beständig oder absatzweise laufenden Bogenführungszylinder a (Abb. i) für jede Umdrehung in irgendeiner Weise ein Bogen zugeleitet. Unterhalb des Zylinders a, der zum Festhalten des Bogens mit den bekannten Vorrichtungen (Greifer, Saugleiste usw.) versehen ist, wird eine Folie, ein Tuch oder eine Platte b aus irgendeinem biegsamen Material an einer zur Zylinderachse parallelen Leiste c befestigt. Soll der Bogene von dem Zylinder abgenommen werden, so wird die Folie b zuerst in gespanntem Zustand über dem Bogen auf den Zylinder gelegt, wobei sich die Kante d auf einer Evolvente auf den Zylinder zu bewegt. Wird die Folie dann rasch zurückbewegt und wieder ausgestreckt, so haftet der Bogen infolge des sich zwischen dem Bogen und der Folie bildenden;Vakuums an der Folie und wird glatt ausgelegt.
  • Bei der Ausführung nach Abb. a ist anstatt einer Folie oder flachen Platte ein über die ganze Papierbreite reichendes endloses Band b' verwendet, das über zwei Walzeng und h in der Pfeilrichtung bewegt werden kann. Zum Ablegen wird die Walzeh aus der gestrichelten Stellung derart auf den Zylinder zu bewegt, daß das endlose Band b' gespannt bleibt, wobei sich das obere Trum in gleicher Weise wie die Folie bei der zuvor beschriebenen Ausführung um den Zylinder legt. Das Abnehmen des Bogens erfolgt in derselben Weise wie dort, nur wird das Band b', sobald die Walze h in ihre untere Stellung zurückgekehrt ist, in der Pfeilrichtung bewegt, so daß, der Bogen nach rechts auf den nicht gezeichneten Ablegetisch befördert wird.
  • Zu diesem Zweck ist unterhalb der tiefsten Stellung der Walzeh eine Reibwalze oder -rolle k angeordnet, die sich ständig in der Pfeilrichtung dreht. Dadurch wird in einfachster Weise erreicht, daß sich der Gurt während der Abnahme des Bogens bis zum völligen Ausstrecken in Ruhe befindet. Erst im Augenblick der Berührung des Bandes b' mit der Walze k wird das Band in Pfeilrichtung in Bewegung gesetzt und dadurch der Bogen nach rechts ausgeführt.
  • An Stelle einer Walze k, die unmittelbar auf das Band b' wirkt, können auch Reibrollen auf der Achse der Walze h seitlich von dieser angeordnet werden, denen ständig umlaufende Antriebsrollen k gegenüberstehen, oder es kann auch eine der Walzen g oder lt unmittelbar angetrieben werden, wenn das Band b' in seine untere Stellung zurückgekehrt ist.
  • Abb. 3 zeigt den Bogenausleger nach Abb. i in Verbindung mit einer Haltzylinderschnellpresse. Der Druckzylinder-4 ist unmittelbar neben einer Bogenausführungstrommela bekannter Bauart angeordnet, die aus zwei oder mehreren auf ihrer Welle seitlich verschiebbaren Scheiben besteht. Der Bogen wird bei in angelegt, bei n durch Greifer, Saugorgane oder andere bekannte Mittel von dem Druckzylinder auf die Trommel hinübergezogen und dort festgehalten. Im Augenblick des Anhaltens von Zylinder und Bogenführungstrommel befindet sich der Kopf des Bogens bei o, wo er während der Stillstandsperiode von Zylinder und Trommel, also während des Karrenrückgangs verbleibt. Beim zweiten Hingang des Karrens setzen sich der Druckzylinder und die den Bogen tragende Greifertrommel .,nieder in Bewegung, wobei der Bogen unter die Folie b gelangt. Bei p angekommen, wird der Kopf des Bogens von den Greifern, Saugorganen oder den sonstigen Haltemitteln losgelassen und gleichzeitig das Ende der Folie in der nach der Evolvente geformten Führung nach abwärts bewegt, wodurch die Folie und der Bogen zusammen von der Trommel abgewickelt und gestreckt werden. Während des nun folgenden Karrenrückgangs muß der Bogen von der gestreckten Folie abgezogen und dem Auslegetisch zugeführt werden, wozu an sich bekannte Mittel verwendet werden können. Die Folie muß dann wieder auf den Zylinder aufgelegt werden, worauf das Spiel von neuem beginnt.
  • Anstatt einer Abb. i entsprechenden Ablegeeinrichtung kann auch die Ausführungsform nach Abb. z in Verbindung mit eine Haltzylindermaschine verwendet werden. Ebenso läßt sich diese Bogenausführung ohne weiteres an Zweitourenschnellpressen anbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Auslegen von Bogen bei mit einer Ausführtrommel ausgerüsteten Druckmaschinen o. dgl. unter Benutzung von Saugluft, dadurch gekennzeichnet, daß über den auf der Ausführtrommel (a) oder einer sonstigen zylindrischen Auflage lose liegenden Bogen (e) eine biegsame, den Bogen abdeckende Folie (dünnes Blech, Gummituch o. dgl. (b) gelegt, gegen die Auflageflächen gepreßt, und daß dann der infolge der zwischen Folie und Bogen entstandenen Luftverdünnung an der Folie (b) haftende Bogen 'e) zusammen mit dieser von der Ausführtrommel (a) abgeschwungen und in einer waagerechten oder beliebig geneigten Ebene flach ausgelegt wird. a. Bogenauslegevorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Endkante der Folie (b) an einer unterhalb der Wendetrommel, z. B. einer Haltzylinderschnellpresse parallel zur Trommelachse fest angeordneten Leiste (c) befestigt ist, während die andere Endkante (d) auf einer Evolvente auf den Zylinder zu und wieder zurückbewegt wird. 3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablegefolie als :endloses Band (b') ausgebildet und über zwei zur Trommel parallele Walzen (g, h) gespannt ist, von denen die eine Walze (g) ortsfest gelagert ist, während die andere (h) so auf den Zylinder zu bewegt wird, daß sich das obere Trum der endlosen Folie auf den Zylinder legt. q.. Bogenausleger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach Rückkehr der verschiebbaren Walze (h) in ihre Grundstellung die ortsfeste Walze (g) in Drehung versetzt wird, so daß der auf dem oberen Trum ruhende Bogen (e) über die Walze (h) hinaus nach einem Ablegestapel befördert wird. 5. Bogenausleger nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise ständig sich drehende Reibwalze oder -rolle (k), auf die sich die Walze (h) in ihrer untersten Stellung mit dem Band (b) auflegt. 6. Bogenausleger nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine oder mehrere auf der Achse der Walze (h) angeordnete Reibrollen, die in der tiefsten Stellung der Walze (h) mit vorzugsweise ständig angetriebenen Reibrollen (k) in Berührung kommen.
DE1930526089D 1930-04-10 1930-04-10 Verfahren zum Auslegen von Bogen Expired DE526089C (de)

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