DE526221C - Vorrichtung zum Entrinden von Hoelzern - Google Patents

Vorrichtung zum Entrinden von Hoelzern

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DE526221C
DE526221C DEW83118D DEW0083118D DE526221C DE 526221 C DE526221 C DE 526221C DE W83118 D DEW83118 D DE W83118D DE W0083118 D DEW0083118 D DE W0083118D DE 526221 C DE526221 C DE 526221C
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Wigger & Co Heinrich
REINOLD BOEMCKE DIPL ING
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Wigger & Co Heinrich
REINOLD BOEMCKE DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/02Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor by rubbing the trunks against each other; Equipment for wet practice

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entrinden von Hölzern Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Entrinden von Hölzern durch atuinpfe Reibung aneinander und an den Wänden der sie aufnehmenden Auflager oder Behälter in absatzweisem oder durchlaufendem Betrieb und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß dem Auflager starrer Form durch Kurbelantrieb eine schüttelnde Bewegung erteilt wird, während es von pendelnden Stützen geführt wird, wobei die Pendelführung durch die Massenträgheit des Auflagers und der Hölzer oder durch einen zweiten Kurbelantrieb ersetzt werden kann, um den Hölzern eine Eigenbewegung gegeneinander und gegen die Wandungen zu erteilen und dadurch eine Lösung der zweckmäßig in Wasser oder «armen Laugen aufgeweichten Rinden herbeizuführen. Es wird hierbei die Eiitrindung von Hölzern in rotierenden Trommeln und in von mechanisch bewegten Ketten gebildeten Schleifen und Schlingen sowie auch die mechanische V orwärtsbewegung der Hölzer in standfesten Trögen durch eiiigreifen(le'\-orscliubdaumen als bekanntvorausgesetzt,' so daß die neuartige Schüttelbewegung die kinematischen Lösungen der von der einfachen Rotationsbewegung abweichenden Bewegungserscheinungen starrer Auflager umfaßt. Wesentlich ist hierbei, daß die Hölzer infolge der den starren Auflagern rßehältern, Trögen, Plattforin.en) erteilten Bewegung derart geschüttelt und gerüttelt werden, daß sie eine die Entrindung bewirkende Bewegung gegeneinander und gegen die Auflagerwandung erhalten. Die Art der Bewegungserteilung kann verschieden sein. Man kann von einem Kraftantrieb durch Schubstangen, Kurbeln oder Exzenter eine Bewegung ableiten, die man durch außen verlagerte Lenker, Stützen oder Schwingen in beliebi:ger Weise den Bedürfnissen anpassen kann. Es liegt hierbei der Gedanke zugrunde, durch entsprechende Formengebung, Führung und Antrieb des Hö,l.zerauflagers einerseits eine Wanderbewegung der zu entrindenden Hölzer zum Auflagerauslauf, gegebenenfalls in Verbindung mit einer teilweisen Rückwanderung zur Verlängerung des Umlaufs, und anderseits eine dem Drebsinne des Antriebs gegenläufige Eigendrehung jeden Einzelholzes für sich zu erzielen.
  • In den beiliegenden Zeichnungen zeigen die Abb. i bis 4. an Kurbelbetriebe a angehängte starre Schälgefäße b, die Abb. 5 und ein Schälgefäß b oder eine Reihe von solchen starr miteinander verbundenen Gefäßen zwischen zwei Kurbeltrieben a in zwangläufiger Kupplung eingehängt, Abb. 7 und 8 auf senkrechte oder schräge Schwingen c gestützte starre Auflager mit Sch.ubstangenantrieb d, Abb. 9 und io mit einseitigem Kurbelantrieb und gegenüberliegender Schwingstützung und Abb. i i eine Ausführungsform nach Abb. 9 oder io für fortlaufenden Betrieb mit uniunterbrochenem Einlauf und Austrag der Hölzer.
  • Den einzelnen Punkten des Auflagers und damit den Achsen der darin lagernden Ilölzer, wenn sie fest verlagert wären, wird durch die dargestellten Antriebe eine geschlossene Kurvenbahn vorgeschrieben, die nach Abb. 5 und 6 einen Kreis darstellt, bei dien Antrieben nach den anderen Abbildungen aber mehr oder weniger von der Kreisbahn bis zur vor-und rückläufigen Linienführung abweicht.
  • ach Abb. i hängt der starre Trog b lediglich an den auf einer einzigen rotierenden Welle angebrachten Exzenterscheiben a, so claß seine durch. die Schwerpunktslage des Trcges und die Massenwirkung sowohl der Schwere als auch hinsichtlich der Pendelgesetze sich ergebenden Bewegungen teilweise unbestimmt bleiben. Abb.2 zeigt eine Ergänzung dieser Anordnung durch Hinzufügung einer waagerecht liegenden Lenkerführung, wobei der entsprechende Gelenkpunkt des Troges eine senkrecht fast geradlinig auf und ab gehende Bewegung ausführt, wogegen die sonstigen Punkte des Troges auf Kurvenbahnen laufen. Aus Abb. 3 ist die gleiche Anordnung c zu entnehmen, jedoch mit senkrecht stehendem Lenker c. Der Gelenkpunkt des Troges bewegt sich hierbei annähernd waagerecht und geradlinig hin und her. Auch Abb. d zeigt diese Anordnung, aber mit schräg liegenden Lenkern c. Der zugehörige Gelenkpunkt des Troges bewegt sich senkrecht zu dieser Lenkerstange, also in schräger Richtung annähernd geradlinig hin und her. Selbstverständlich können sowohl bei allen vorstehenden als auch bei allen nachstehenden Beispielen .an Stelle der Exzentertriebe und schwingenden Gelenkstangen auch Kurbelschleifen, Zahnstangengetriebe, Kulissenführung usw. Verwendung finden. Nach Abb. 5 ruht das Troggewicht mit Hilfe von Exzentern auf den zugehörigen Exzenterscheiben von zwei verschiedenen Exzenterwellen, wobei die Exzentrizität der Exzenterscheiben gleich und auch die jeweilige Winkelstellung derselben gegeneinander stets parallel bleibt, indem der Antrieb beider Wellen zwangläufig miteinander verkuppelt ist. Bei dieser Anordnung vollführen sämtliche Punkte eine untereinandervollkommen gleichartige, senkrecht kreisende Bewegung, die mit den senkrecht kreisenden Bewegungen der Mittelpunkte der Exzenterscheiben genau übereinstimmt. Abb. 6 zeigt die Anordnung mehrerer starr miteinander gekuppeltenTröge hintereinander auf dem gleichen Schwingrahmen. Eine solche Anordnung kommt insbesondere in Betracht, fälfs es sich nicht um die Schälung einzelner Füllungen, sondern um unterbrochen fortlaufende Schälung handelt. Die Anordnung ermöglicht es alsdann, durch wiederholtes Durchlaufen gleichartiger Tröge durch die zu entrindenden Hölzer d.ie anfänglich noch nicht ausreichende Schälwirkung von Trog zu Trog weiter zu verstärken, ohne daß einzelne übertrieben große Tröge verwendet werden müssen, derenGewicht, Kraftverbrauch und Holzdruck im unteren Teile eine schädliche Größe annehmen könnten. Die Anordnung mehrerer geteilter Tröge hintereinander ermöglicht es auch, den Fortschritt der Entrindung in den einzelnen Trögen Uesser zu überwachen. Ferner hat diese Anordnung den Vorteil, daß die Reihenfolge der Hölzer zwischen Einlauf und Auslauf nicht in zu starkem Maße untereinander wechseln kann. Abb. 7 zeigt die Aufstellung des Troges auf beiderseitigen schwingenden, in der Mittellage senkrechten Gelenkstützenc,wobei sämtliche Teile des Troges eine annähernd waagerecht hin und her gehende Bewegung erleiden. Der Antrieb geschieht von außen durch Exzenter a und Schubstange d', wobei das Wandern der Hölzer durch stoßweises Arbeiten desAntriebs gefördert werden kann, was bei der Anordnung durch Abb. 8 noch mehr verstärkt wird. Dort sind die schwingendenGelenkstangen, ähnlich wie bei den bekannten Schüttelrutschen, zur waagerechten Förderung von Massengütern nicht senkrecht, sondern schräg geneigt aufgestellt. Infolgedessen ergibt sich eine gegenläufige Wanderung des Guts, und zwar im Sinne der Zeichnung von rechts nach links. Das Auflager ist hier als gestreckte Plattform b' dargestellt, auf welcher ein Überlagern von Hölzern vermieden werden soll. Die Abb. 9 zeigt eine besondere Anordnung, bei welcher der Trog an dem einen Ende starr mit Exzentern verbunden ist, welche auf den Exzenterscheiben der Treibwelle ruhen. Das andere Ende des Troges wird dagegen durch senkrecht aufgestellte und daher im oberen Gelenkpunkt annähernd waagerecht hin und her schwingende Schwingen c getragen. Bei der Anordnung nach Abb. io sind die Schwingstützen c schräg nach außen gespreizt angeordnet.
  • In der Abb. i i ist eine Einrichtung für ununterbrochenen Betrieb :dargestellt, die als günstiges Ausführungsbeispiel nachstehend näher beschrieben werden soll. Für diese Einrichtung ist die in Abb. io angedeutete Antriebsweise und Lagerung vorgesehen. Ferner ist das T rogprofil nicht symmetrisch, sondern unsymmetrisch derart ausgebildet, daß der Trogboden auf der Schwingstützenseite nur mäßige Neigung, dagegen auf der Exzenterseite steil aufwärts gerichtete Neigung besitzt. Die Exzenterwelle kreist in der unteren Bahnhälfte zum Trog, in der oberen Bahnhälfte vom Trog weg. Bei dieser Anordnung wird der Zweck verfolgt und erreicht, .daß die im Troge befindlichen Hölzer auf der am Schwingstützenende befindlichen schwächer geneigten Trogseite abwärts wandern, und daß die Hölzer auf der Exzenter leite des Apparates an der steil aufwärts gerichtetenTrogwand aufwärts wandern und die oben liegenden Hölzer von der Exzenterseite nach der Schwingstützenseite zurückwandern, so daß eine einheitlich kreisende Bewegung der ganzen im Troge befindlichen Holzmasse stattfindet, und zwar gegenläufig zuinDrehsinne derExzenterwelle-. Wesentlich ist, daß gleichzeitig die einzelnen Hölzer in sich ebenfalls einelebhafteDrehung, und zwar ebenfalls entgegengesetzt zum Sinne des Uhrzeigers bzw. gegenläufig zur Exzenterwelle ausführen. Aus dem letztgenannten Grunde kommt auch dieReibung z-,vischen den Hölzern und dein Trogboden zum Zwecke der Entrindung besonders gut zur Wirkung. Diese Eigendrehung der einzelnen Hölzer in sich hat ferner den Vorteil, daß vorzeitig fertig entrindete Hölzer von einem neben dem Troge etwa aufgestellten Mann ohne weiteres erkannt und mit Hilfe eines Spießes leicht aus dein Troge herausgezogen werden können.
  • Diese Wirkung wird weiter dadurch verstärkt, daß der Trogboden oder die Plattform aus einzelnen parallel zu den Hölzern li;genden Rohren e gebildet wurde. Diese haben bei mäßigem Gewicht in sich gute Steifgkeit und greifen die Rinde besser als ein glattwandiger Trogboden an, ohne jedoch so scharfkantig zu sein, daß eine Verletzung des Holzkernes herbeigeführt würde, worauf auch die Kraftgröße der Schüttlung, insbesondere Erzenterhub und Umlaufszahl, abgestimmt «-erden. Durch die zwischen den einzelnen Rohren befindlichen Zwischenräume kann die parallel zur Holzachse in langen schirealen Streifen abgestoßene Rinde in der günstigsten Weise nach unten fallen und entweder durch eine Wasserspülrinde oder auch durch mechanische oder pneumatische Fördereinrichtungen selbsttätig beseitigt werden. Auch die Lebensdauer des Trogbodens ist hierbei besonders günstig, weil die Rohre nach stattgefundener einseitiger Abnutzung leicht stückweise um ihre Achse verdreht .;-erden können.
  • Diese Einrichtung kann nicht nur zum Schälen einzelner Füllungen benutzt werden, bei denen die gesamte Holzfüllung gleichzeitig in den ruhenden Trog eingelegt und nach genügend langer Bewegung im Troge nach Stillsetzen desselben wieder ausgepackt wird, sondern die Einrichtung eignet sich hervorragend auch für ein ununterbrochen fortlaufendes Entrindungsverfahren. Es brauchen hierbei nur der Trogrand an der Schwingstützenseite etwas höher als an der gelegt zu werden und alsdann auf der Schwingstützenseite dauernd weitere Hölzer von Hand oder mechanisch in gleichmäßigem Tempo hinzugeführt zu «-erden. Alsdann wird ein dieser Zuführung genau entsprechender selbsttätiger Abwurf der auf der Exzenterseite der Trogwand entlang einporkoniireenden Hölzer über den Trogbord hinüber stattfinden, wogegen derjenige Teil der an der steilen Trogwand emporkommenden Hölzer, welcher die jeweilige Zuführungsmenge am Einlauf übersteigt, im Troge N erbleibt und auf der Oberfläche der Holzmasse nach dem Einlauf zurück"vandert, wo er einen neuen Umlauf beginnen kann.
  • Der Vollständigkeit halber ist in der Zeichnung auch noch angegeben, durch welche Mittel die zur möglichst leichten, raschen und vollständigen Entrindung wünschenswerte Durchfeuchtung und Aufweichung der Borke und des Bastes nicht nur vor Zuführung der Hölzer zur Einrichtung, sondern auch vorteilhaft in der Einrichtung selbst vorgenommen werden kann. Besonders zweckmäßig erscheint hierbei die Anwendung einer Brausenbespritzung f mit kaltem oder heißem Wasser bzw. Laugen von oben, zumal in diesem Falle der Raum unter dem Entrindungstroge für daselbst etwa anzubringende Fördervorrichtungen zur Entfernung der abgeschälten Rinde frei. bleibt. Es steht aber auch nichts entgegen, in der ebenfalls gezeichneten Weise den unteren Feil des Schältroges b selbst in an sich bekannter Weise in eine Wasserkiste ä eintauchen zu lassen, wobei die Wasserkiste zum Zwecke einer ständigen Entfernung der Rinde gegebenenfalls auch mit einer entsprechenden Wasserzuleitung einerseits und Spülrinnenanschluß anderseits versehen sein kann.
  • Über die Vorteile der dargestellten Einrichtung gegenüber bekannten ist außer dein bereits Gesagten noch folgendes zu erwähnen: r. Der verhältnismäßig geringe Inhalt des Schwingtroges ermöglicht beste Übersicht der Regelung des Arbeitsganges.
  • Der geringe Inhalt des Schwingtroges bedeutet geringe Beschaffungskosten, geringen Kraftbedarf wie auch eine Eignung gleichzeitig für die geringere Produktionsmenge kleinerer Betriebe.
  • 3. Die Wanderung der Hölzer im Troge erfolgt bedeutend planmäßiger und gleichmäßiger als bei den bisher bekannten Vorrichtungen.
  • Die insbesondere bei der Bewegung der Hölzer durch Antriebsdaumen, welche von unten in standfeste, also nicht schwingende Tröge hineingreifen, zu befürchtenden besonderen Holzverletzungen, Klemmungen und Kraftverluste fallen fort.
  • Die bei anderen Vorrichtungen üblichen empfindlichen und rasch verschleißenden lvetten kommen ebenfalls nicht zur Benutzung.
  • 6. Der Zulauf der Hölzer zur Schäleinrichtung, die Bewegung der Hölzer in derselben und der Auslauf aus derselben erfolgen ausschließlich oder fast ausschließlich quer zur Längsrichtung der Rundholzstücke, ohne daß die stets parallel zueinander bleibende Längsrichtung der einzelnen Rundholzstücke sich hierbei ändert.
  • 7. Die Vorrichtung bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Einstellung auf die günstigste Arbeitsweise. Entsprechend veränderlich sind beispielsweise die Exzentrizität, die Umlaufszahl, die Geschwindigkeit auch innerhalb eines Umlaufs, die Länge der Schwingstützen, die Schrägstellung der Schwingstützen, die -Neigung des Auflagers oder des Schwingrahmens, die Tiefe des Trogbodens, die Neigung desselben auf der Einlaufseite oder an der Austragseite, das Profil der Auflagereisen, auf welchen die Hölzer wandern, der Abstand dieser Stäbe oder Rohre untereinander, die Anzahl der auf denselben Schwingrahmen hintereinander anzubringenden Tröge, ferner, wie auch sonst bekannt, die Mengenregelung der bewegten Hölzer sowie die etwaige vorherige bzw, gleichzeitige Aufweichung des Rindenbelages mit Wasser bzw. wäßrigen Lösungen. Es besteht auch die Möglichkeit einer Hinzugabe härterer Scheuermittel in körniger oder stückiger Form mit oder ohne geschlossene Ausbildung des Trogbehälters, z. B. um trocken arbeiten zu können oder um auch die in Vertiefungen der Holzoberfhäche haftende Rinde besser zu entfernen. Dein letztgenannten Zwecke kann aber auch eine erhebliche Vergrößerung der Trogbreite gegenüber der Hölzermenge dienen, indem alsdann die Holzenden während der Wanderung mehr oder weniger in die Flanken der benachbarten Hölzer hineingreifen.
  • Eine andere, auch bei der vorstehenden Vorrichtung vorteilhaft zu benutzende Anordnung zu möglichst vollkommener Entrindung der Hölzer auch auf der Mittelstrecke der Holzlänge trotz etwa an den Holzenden vorhandener Verdickungen besteht darin, daß den vorgenannten, zur Bildung des Auflagerbodens benutzten Rohren oderProfilen @Kle:nbahnschienen) eine den Hölzern entge;gengerichtete passende Mittenaufbiegung gegeben wird, so daß die Entrindung der Hölzer iin mittleren Teil vorwiegend durch Stoß und Reibung von diesen Rohren oder Profilstangen aus und nach den Holzenden zu durch Stoß und Reibung von den benachbarten Hölzern aus bewirkt wird.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Vorrichtung zum Entrinden von Hölzern durch Reibung der Hölzer aneinander und an dem die Hölzer aufnehmenden Auflager, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auflager durch Kurbelantrieb eine schüttelnde Bewegung erteilt wird, während es von pendelnden Stützen geführt wird. a.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Kurbelantrieb auf das Auflager übertragene Schüttelbewegung ohne Pendelführung allein durch die Massenträgheit des Auflagers und der Hölzer zur Bewegung der Hölzer gegeneinander und das Auflager benutzt wird. 3, Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Kurbelantrieb des Behälters zum Ersatz der Pendelführung ein zweiter, gleich und parallel gerichteterAntrieb vorgesehen ist, welche Antriebe jeden Einzelpunkt des Auflagers eine kreisrunde Bewegung ausführen lassen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelantriebe auf das Auflager der Hölzer eine in der Geschwindigkeit wechselnde Bewegung übertragen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I und .4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager an beiden Enden von in sich parallelen und gleich langen Schwingstützen getragen wird, so daß sämtliche Punkte des Auflagers die gleiche Bewegung wie die oberen Gelenkpunkte dieser Schwingstützen ausführen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hölzerauflager auf der einen Seite eine kreisende Bewegung bei Schwingenführung auf der anderen Seite erhält.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch t und 4., dadurch gekennzeichnet, daß dieSchwingstützen schräg zum Auflager geneigt gestellt sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflager eine ebene Plattform dient, auf welcher .die Hölzer hintereinander von der Einlaufseite zum Auslauf abwandern.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i, :2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein frei schwingender Trog als Hölzerauflager dient, dessen Boden auf der Einlauf.eite schwächer geneigt und an der Auslaufsehe steiler gestellt ist. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch i, .y, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Hölzerbehälters an derEinlaufseite höher heraufgezogen ist als auf der Auslaufseite. z i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i, 2, 3 und 4 mit aus Rohren oder Profilstangen gebildetem Auflagerboden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre oder Stangen eine den aufliegenden Hölzern entgegengesetzte Mittenaufbiegung aufweisen zwecks Entrindung der Hölzer in ihren mittleren Teilen durch Stoß und Reibung an der Wandung.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch t, .1, 6, 7, 9, ro oder i i, dadurch gekennzeichnet, daß das rostartige Auflager, das auf der Exzenterseite eine steilere NTeigung liat als auf der Stützseite, durch eine solche Stellung seiner Schwingstützen, daß die Tangenten an die Bahn der oberen Stützenenden zwischen der Holzoberfläche und der flach geneigten Bodenfläche liegen, den Abwärtsgang auf der flach geneigten Bodenfläche und durch eine solche Drehrichtung seiner Exzenterachse, daß sich deren oberen Umfangteile in Richtung der einlaufenden Hölzer bewegen und durch die rostförmige Ausbildung des Bodens den Aufwärtsgang auf der steilgeneigten Bodenfläche begünstigt, so daß durch das Zusammenwirken dieser Mittel die eingelegten Rundhölzer eine vom Einlauf über den Auflagerboden hinweg zum Auslauf fortschreitende Bewegung bei Eigendrehung der Einzelhölzer im Gegensinne zur Schüttelbewegung des Auflagers ausführen. 1g. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch dieDrehrichtung der Exzenterachse, durch die Stellung der Schwingstützen und durch das Höherstauen der Hölzer nach dem Auslaufende zu ein Rücklauf des oberen Teiles der auf dem Auflager befindlichen Holzfüllung nach dem Einlaufende stattfindet, so daß ein planmäßiger Kreislauf der Hölzer im Schüttelkasten ermöglicht wird.
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