DE526257C - Vorrichtung zum Mischen von Gasen mit Fluessigkeiten oder Suspensionen - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von Gasen mit Fluessigkeiten oder Suspensionen

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DE526257C
DE526257C DEC41449D DEC0041449D DE526257C DE 526257 C DE526257 C DE 526257C DE C41449 D DEC41449 D DE C41449D DE C0041449 D DEC0041449 D DE C0041449D DE 526257 C DE526257 C DE 526257C
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drum
liquid
gas
liquids
suspensions
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ERNST HERRMUTH DIPL ING
Chemische Fabrik Kalk GmbH
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ERNST HERRMUTH DIPL ING
Chemische Fabrik Kalk GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/21Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media
    • B01F23/213Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media by spraying or atomising of the liquids
    • B01F23/2131Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media by spraying or atomising of the liquids using rotating elements, e.g. rolls or brushes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Mischen von Gasen mit Flüssigkeiten oder Suspensionen Man hat schon Vorrichtungen zum Mischen von Gasen mit Flüssigkeiten, Suspensionen o. dgl. in Form von mit Füllkörpern gefüllten Behältern vorgeschlagen, bei denen die Füllkörper zur Verteilung und Mischung der Gase mit den Flüssigkeiten dienen. Bei ihnen wird entweder nur die Füllung oder der ganze Wascher in Umdrehung versetzt.
  • Einige Vorrichtungen dieser Art bestehen aus einer sich drehenden Trommel, welche vollständig mit Füllkörpern und etwa zur Hälfte mit Flüssigkeit gefüllt ist. In der oberen flüssigkeitsfreien Trommelhälfte findet die Mischung des Gases mit der Flüssigkeit statt.
  • Für große Gas- und Flüssigkeitsmengen erhalten die Trommeln einen großen Durchmesser und eine große Länge. Dabei besitzen die Füllkörper und der Flüssigkeitsvorrat ein so großes Gewicht, daß die Trommeln sehr stark gebaut werden müssen, also schwer und teuer werden. Die Füllkörperschicht ist aber auch sehr dick und läßt sich in ihrer Lage nicht so sichern, daß die Füllkörper sich bei der Drehung nicht bewegen und daß keine Lücken zwischen ihnen entstehen. Bei der dicken Schicht machen sich die Lücken zuweilen auch dadurch nachteilig bemerkbar, daß sie infolge der Drehbewegung zur allmählichen Zertrümmerung der Füllkörper führen, wenn diese z. B. aus Glas o. dgl. bestehen. Die bekannten Vorrichtungen erfordern daher hohe Anschaffungskosten und sind im Betriebe unbequem und teuer.
  • Durch vorliegende Erfindung werden diese Mängel dadurch beseitigt, daß in das Trommelinnere ein hohler Verdränger eingebaut und so ein Ringraum geschaffen wird, der mit Füllkörpern beschickt-und in welchem die Mischung vorgenommen wird. Das Gewicht an Flüssigkeit, die jetzt nur einen niedrigen Stand zu haben braucht, und das Gewicht an Füllkörpern wird dadurch, wie unten näher angegeben ist, in günstiger Weise vermindert, ohne daß die Leistung eine Einschränkung erfährt.
  • Man hat bereits einen Gaswäscher vorgeschlagen, der eine hohle Welle besitzt, auf der ein trommelförmiger Maschenwickel sitzt, welcher in einem Gehäuse umläuft, dessen unterer Teil mit Flüssigkeit gefüllt ist. Der Zweck der Vorrichtung besteht darin, mittels der Zentrifugalkraft die Flüssigkeit am Gehäuseumfang zu einem Flüssigkeitsmantel zusammenzudrängen, damit das Gas im Innern dieses Mantels durch die Vorrichtung strömt und nicht ohne intensive Berührung mit der Flüssigkeit an der Gehäusewand entlang streicht. Im Gegensatz zu dem mit Berieselung arbeitenden Erfindungsgegenstande muß also der Maschenwickel rasch laufen. Die Welle ist als solche an enge Durchmessergrenzen gebunden und darf diese nicht. überschreiten, weil andernfalls gerade der innere Gasbehandlungsraum zwischen Welle und Flüssigkeitsmantel eingeschränkt würde oder verlorenginge. Schließlich steht bei dieser älteren Vorrichtung das Gehäuse still, und nur der Maschenwickel läuft um.
  • Die Trommel gemäß der Erfindung enthält keine Hohlwelle, sondern einen großen ganz geschlossenen und mit der Trommel fest verbundenen Verdrängerzylinder. Sein Durchmesser ist etwa gleich 5001, bis 70 01o des Trommeldurchmessers, und er kann verhältnismäßig leicht gebaut sein. Sein Innenraum kann gegebenenfalls mit einem Kühl- oder Heizmittel beschickt werden. Der Ringraum zwischen Verdrängermantel und Trommelmantel enthält die Füllkörper.
  • Die Flüssigkeit braucht höchstens bis zum tiefsten Punkte des Verdrängermantels zu reichen, wenn ohne weiteres bei der Umdrehung der Trommel sämtliche Füllkörper von der Flüssigkeit benetzt und abgespült werden sollen.
  • Die im Ringraum lagernden Füllkörper können beim Erfindungsgegenstande durch Trennwände o. dgl. weit besser so gelagert werden, daß der Entstehung von Lücken vorgebeugt und ein Zermürben und Zertrümmern der Füllkörper verhindert wird. Die Trennwände unterstützen gleichzeitig, ähnlich wie Schöpfer, welche sich gegebenenfalls noch bequem anbringen lassen, die Berieselung.
  • Wegen des hier in. Betracht kommenden kontinuierlichen Betriebes und wegen der großen Trommelabmessungen würden gas-und flüssigkeitsdichte Stopfbuchsen Schwierigkeiten im Bau und in der Wartung bereiten. Die Erfindung bringt deshalb in der Trommelachse an den Trommelstirnwänden Anschlußrohre an, bei denen einfache Hilfsmittel zum gasdichten Abschluß genügen. Um die abzuleitende Flüssigkeit dabei in das betreffende Rohr überführen zu können, sind Schöpfvorrichtungen angebracht. Durch die Zu- und Ableitung der Flüssigkeit kann auch das Gas geführt werden, oder man kann für das Gas besondere Rohre, etwa konzentrisch zu den Flüssigkeitsrohren, anbringen. Gas und Flüssigkeit können im Gleichstrom oder auch im Gegenstrom durch die Vorrichtung geleitet werden.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. I ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B der Abb. I.
  • Die beispielsweise in großen Hohlzapfen drehbare Trommel a enthält in ihrem Innern den zu ihr konzentrischen und ganz geschlossenen Verdrängerzylinder b. Er ist beispielsweise durch gelochte ringförmige Wände mit der Trommel fest verbunden. Der durch Schraffur hervorgehobene Ringraum enthält die Füllkörper, die durch radiale Wände o. dgl. gruppenweise gestützt sein können.
  • Die Flüssigkeit befindet sich im unteren Trommelteile, und zwar reicht dieselbe in der Zeichnung nicht bis zum Verdränger b, weil in manchen Fällen auch mit einer geringeren Flüssigkeitshöhe gearbeitet werden kann. Die Trommel dreht sich verhältnismäßig langsam, die Füllkörper nehmen einen Teil der Flüs-Jigkeit mit, und dieser verteilt sich durch Berieselung über den Gasraum, eine Wirkung, welche die Erfindung namentlich bei sehr niedrigem Flüssigkeitsspiegel noch durch besondere Schöpfer verstärken kann.
  • Durch die großen Lagerzapfen der Trommel sind Anschlußrohre d, d' gesteckt. Die Flüssigkeit läuft beispielsweise durch das Rohr e zu und fließt durch das Anschlußrohr d'in die Trommel. Das Ableitungsrohr d ist an seinem inneren Ende nur oben offen.
  • Im Bereich dieser Öffnung befinden sich an der Trommelstirnwand Schöpfer c, welche die Flüssigkeit aus dem unteren Trommelteil mitnehmen und in das Anschluß rohr d ausgießen, von wo sie in das Ablaufrohr e' gelangt.
  • Das Gas bewegt sich bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel im Gegenstrom zur Flüssigkeit. Es tritt bei d ein und bei d' aus.
  • Um zu zeigen, wie günstig sich die Gewichtsverhältnisse beim Erfindungsgegenstande gestalten, sei eine Füllkörpertrommel von 2 m Durchmesser und 3 m Länge leer, also ohne Füllkörper, angenommen. Bei der alten Bauart ist die untere Hälfte ein Flüssigkeitsraum von 47,I3 cbm. Der Gasraum hat dieselbe Größe und einen Querschnitt von 1,571 m2. Um beim Erfindungsgegenstande etwa denselben Gasraum zu erhalten, bekommt der Verdränger einen Durchmesser von 1,2 m = o,6 des Trommeldurchmessers. Wenn hierbei der Flüssigkeitsspiegel bis zum Verdränger reicht, ist der Querschnitt des Gasraums 1,564 m2 und der Inhalt 46,92 cbm.
  • Der Flüssigkeitsinhalt beträgt aber nur 13,41 cm. Ohne Rücksicht auf die Füllkörper werden also 33. 720kg Flüssigkeit weniger gebraucht, die bei der alten Konstruktion als tote Last zu tragen sind. Einschließlich der Füllltiirper wird sich also bei praktisch gleichem Gasraum, also gleicher Leistung, mindestens eine Füllungsgewichtsersparnis von 35 000 kg ergeben.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Mischen von Gasen und Flüssigkeiten oder Suspensionen, dadurch gekennzeichnet, daß in einer liegenden umlaufenden Trommel mittels eines rings geschlossenen und fest mit der Trommel verbundenen Verdrängerzylinders ein Ringraum zur Aufnahme von Füllkörpern geschaffen ist, durch welchen das Gas und die Flüssigkeit bei nur niedrigem Stande der letzteren hindurchgeleitet werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel der Flüssigkeit innerhalb der Trommel nur etwa bis an den Verdrängungszylinder reicht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch in der Trommelachse liegende Anschlußrohre zu- und abgeführt und die Flüssigkeit mittels derselben Rohre im Gleich-oder Gegenstrom zum Gase durch die Trommel geleitet wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit an dem für ihren Austritt bestimmten Trommelende mittels Schöpfer vom Trommelumfang in das als Abfluß dienende zentrale Anschlußrohr übergeführt wird.
DEC41449D 1928-05-08 1928-05-08 Vorrichtung zum Mischen von Gasen mit Fluessigkeiten oder Suspensionen Expired DE526257C (de)

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