DE526282C - Pumpvorrichtung fuer Hochdruckdampferzeuger - Google Patents

Pumpvorrichtung fuer Hochdruckdampferzeuger

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DE526282C
DE526282C DEL72397D DEL0072397D DE526282C DE 526282 C DE526282 C DE 526282C DE L72397 D DEL72397 D DE L72397D DE L0072397 D DEL0072397 D DE L0072397D DE 526282 C DE526282 C DE 526282C
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steam
turbine
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pump
high pressure
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DEL72397D
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JENNY ELFRIEDE LOEFFLER GEB BO
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JENNY ELFRIEDE LOEFFLER GEB BO
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/02Arrangements of feed-water pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Pumpvorrichtung für Hochdruckdampferzeuger Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung von Hochdruckdampf nach Patent q.64 555. bei der in einem unbeheizten Kessel Wasser durch Einleiten von überhitzten: Dampf verdampft wird, der durch eine Umwäizpumpe dem Dampfrauen des Kessels entnommen und über eine Heizvorrichtung in den Wasserraum des Kessels als überhitzter Dampf zwangsläufig eingeleitet wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die aus einer umlaufenden Pumpe für Dampf und einer umlaufenden Speisepumpe bestehende Pumpeinrichtung durch zwei hintereinandergeschaltete Teile einer Turbine angetrieben wird, und zwar die Speisepumpe oder nur ein Teil ihrer Stufen von dem einen Turbinenteil und die Dampfurnwälzpumpe allein oder gemeinsam mit dem zweiten Teil der Speisepumpenstufen von dem anderen Turbinenteil. Die Speisepumpe bzw. deren erster Teil wird am besten mit gleichbleibender Drehzahl von der Hochdruckturbine angetrieben, die Umwälzpumpe, gegebenenfalls geneinsam mit dem zweiten Teil der Speisepumpe, mit veränderlicher Drehzahl von der Niederdruckturbine. Unter Umständen ist es daher möglich und zweckmäßig, die Hochdruckturbine dauernd oder zeitweise durch einen Elektromotor zu ersetzen. Die Drehzahl der Niederdruckturbine stellt sich nach dem Druck hinter der Hochdruckturbine ein, die entweder durch Veränderung der Füllung oder durch Drosselung geregelt wird. Sie kann durch Anzapfung der Turbinen bzw. durch Zufuhr von entsprechend gedrosseltem Frischdampf geregelt und zur Veränderung der umgewälzten Dampfmenge und der gespeisten Wassermenge verstellt werden. Das Verhältnis der umgewälzten Dampfmenge zur gespeisten Wassermenge kann durch Ürosselung der Dampf- oder Wassermenge oder durch Umlauf an den Pumpen in bekannter Weise verändert werden.
  • Bei Unterteilung der Speisepumpe wird die zu überwindende Widerstandshöhe und unter Umständen auch ein Teil der statischen Druckhöhe zweckmäßig von dem zweiten Teil, der Zusatzspeisepumpe, bewältigt. Dadurch wird sich ein in weiten Grenzen übereinstimmender Verlauf der Kennlinien von Dampfumwälzpumpe und Zusatzspeisepumpe ergeben.
  • Der Abdampf der Turbine wird sich in den meisten Fällen nicht vollständig zur Speisewasservorwärmung verwenden lassen. Es muß dann zu seiner Kondensation noch Kühlwasser aus fremder Quelle herangezogen werden. Der bei Regelung. der Pumpeinrichtung anfallende Anzapfdampf wird am besten zur Speisewasservorwärmung verwendet, unterUmständen in einembesonderenWärmeaustauscher.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. i bedeutet den Hochdruckteil, 2 den dahintergeschalteten Niederdruckteil der Antriebsturbine, 3 die Hauptspeisepumpe, 4 die Zusatzspeisepumpe und 5 die Dampfumwälzpumpe. Die Hochdruckturbine wird vom Regler 6 beispielsweise durch Füllungsänderung auf gleicher Drehzahl erhalten. Die Arbeitsmaschinen sind unmittelbar mit den Antriebsmaschinen gekuppelt. Unter Umständen ist es zweckmäßig, Getriebe zwischenzuschalten, so daß für jede Maschine die für sie günstigste Drehzahl gewählt werden kann. Der Frischdampf wird der Hochdruckturbine i mittels der Leitungen 7 und S zugeführt. Ihr Abdampf geht durch die Leitung 9 zur Niederdruckturbine 2, wo er sich bis auf Vakuum ausdehnt, und dann durch die Leitung io in den Kondensator ii, einem vereinigten Einspritz-undOberflächenkondensator, in den das Speisewasser des Kessels durch die Leitung 12 eingespritzt wird, während zugleich fremdes Kühlwasser, das die Rohrleitung 13 durchströmt, dem Abdampf weitere Wärme entzieht. Das Speisewasser und das Kondensat des Turbinenabdampfes werden von der Pumpe 14 der Hauptspeisepumpe 3 und von ihr durch die Leitung 15 der Zusatzspeisepumpe 4 zugedrückt, darauf von dieser durch die Leitung 16 zum Rauchgasvorwärmer und zum Kessel geführt. Zur Verteilung der Leistung auf Hochdruck- und Niederdruckturbine bei verschiedenen Belastungszuständen sowie zur Regelung der gespeisten Wassermenge und der umgewälzten Dampfmenge wird aus der Leitung g mittels des Steuerorgans 17, das beispielsweise als Drehschieber ausgebildet ist, Dampf abgezapft oder an derselben Stelle Frischdampf aus der Leitung 7 zugeführt, der auch durch das Steuerorgan i7 gedrosselt werden kann. Der Anzapfdampf gelangt durch die Leitung i9 zum Kondensator i i. Der Regler 6 stellt die entsprechende Füllung für die Hochdruckturbine i ein. Das Steuerorgan 17 kann selbsttätig, beispielsweise von dem Dampfverbrauchsmesser des Kessels aus, verstellt werden. Zur Veränderung des Verhältnisses der umgewälzten Dampfmenge zur gespeisten Wassermenge ist ein Drosselorgan 2o eingebaut. Während des 2#nheizens bleibt die Speisepumpe bzw. deren erster Teil zweckmäßig außer Betrieb, indem das Absperrorgan 21 in Leitung 9 geschlossen und die Niederdruckturbine 2 mit gedrosseltem Frischdampf aus der Leitung 7 beaufschlagt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erzeugung von Hochdruckdampf nach Patent 464555, dadurch gekennzeichnet, daß die aus umlaufender Pumpe für Dampf und umlaufender Speisepumpe bestehende Pumpeinrichtung durch zwei hintereinandergeschaltete Teile einer Turbine (1, 2) angetrieben wird, und zwar die Speisepumpe (3, 4) oder nur ein Teil ihrer Stufen (3) von dem einen Turbinenteil (i) und die Dampfumwälzpumpe (5) allein oder gemeinsam mit dem zweiten Teil der Speisepumpenstufen (.4) von dem anderen Turbinenteil (2). Einrichtung nach Anspruch i, dadurch -gekennzeichnet, daß die Speisepumpe bzw. deren erster Teil (3) mit gleichbleibender, die Umwälzpumpe (5), gegebenenfalls .gemeinsam mit dem zweiten Teil der Speisepumpe (4), mit veränderlicher Drehzahl angetrieben wird. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisepumpe (3) bzw. deren erster Teil von der Hochdruckturbine (i), die Umwälzpumpe (5), gegebenenfalls mit dem zweiten Teil der Speisepumpe (4), von der Niederdruckturbine (2) angetrieben wird. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verteilung der Leistung auf Hochdruck- und Niederdruckturbine sowie zur Regelung der gespeisten Wassermenge und der umgewälzten Dampfmenge die Turbine (1, 2) angezapft oder ihr gedrosselter Frischdampf zugeführt wird. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzapfung und die Frischdampfzufuhr %@on demselben Regelungsorgan (17) gesteuert werden. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Kondensationsbetrieb der Turbine (1, 2) der Kondensator (i i) als vereinigter Einspritz-und Oberflächenkondensator ausgebildet ist, derart, daß das Speisewasser eingespritzt und die Oberflächenkühlung durch besonderes Kühlwasser bewirkt wird. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Anzapfdampf zur Speisewasservorwärmung benutzt wird.
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