DE526393C - Verfahren zur Gewinnung von p-Oxyphenylmethylaminopropanol - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von p-Oxyphenylmethylaminopropanol

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DE526393C
DE526393C DEI34765D DEI0034765D DE526393C DE 526393 C DE526393 C DE 526393C DE I34765 D DEI34765 D DE I34765D DE I0034765 D DEI0034765 D DE I0034765D DE 526393 C DE526393 C DE 526393C
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oxyphenylmethylaminopropanol
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aminophenylmethylaminopropanol
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Expired
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DEI34765D
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Inventor
Dr Friedrich Stolz
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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  • Verfahren zur Gewinnung von p-Oxyphenylmethylaminopropanol Es wurde gefunden, daß man p-Oxyphenylmethylaminopropanol HOC,H,C$OH -CH (CH") # NHCH, das wegen seiner therapeutisch wertvollen Eigenschaften wichtig ist, darstellen kann, wenn man p-Aminophenylmethylaminopropanol, das beispielsweise nach dem Verfahren gemäß Patent 481436 gewonnen werden kann, dianotiert und diese Lösung mit oder ohne Zusatz von Kupfer oder anderen Metallen bzw. deren Salzen erwärmt. Daß die Dianotierung vom p-Aminophenylmethylaminopropanolglatt verlaufen würde, war nicht vorauszusehen, da das Phenylpropanolmethylamin eine sekundäre Base ist und als solche ein Nitrosamin zu bilden vermag. Es hat sich nun gezeigt, daB bei der Einwirkung von einem Mol. Nitrit auf eine angesäuerte Lösung von p-Aminophenylmethylaminopropanol glatt Dianotierung erfolgt und daß die entstandene Diazoverbindung besonders beim Erwärmen unter Abspaltung von Stickstoff in p-Oxyphenylmethylaminopropanol übergeht. Beispiele: 1. 1,8 Teile p-Aminophenylmethylaminopropanol werden mit 9 Teilen 2o°/Qiger Schwefelsäure in 36 Teilen Wasser gelöst, mit Eis gekühlt und durch Zugabe von 1o Volumteilen Normalnitritlösung dianotiert. Man gibt dann etwas Kupferpulver zu und erwärmt auf dem Dampfbad, bis die alsbald eintretende Stickstoffentwicklung beendet ist und eine Probe nicht mehr mit R-Salz kuppelt. Durch überschüssige Natronlauge wird gelöstes Kupfer ausgefällt, von dem man abfiltriert. Das Filtrat wird mit Kohlensäure oder Mineralsäure neutralisiert und hierauf durch reichlichen Zusatz von Kaliumcarbonat das p-Oxyphenylmethylaminopropanol als weißes Kristallmehl gefällt. Es ist in Wasser, Alkohol ünd Äther schwer löslich und schmilzt bei 152 bis 15q.°. Die Ausbeute beträgt etwa 5o°/,. Durch Neutralisieren mit alkoholischer Salzsäure erhält man das salzsaure Salz, das in Wasser leicht mit neutraler Reaktion, schwerer in Alkohol löslich ist; F. 2o9 bis 211'. Das Oxalat ist in heißem Wasser leicht löslich und kristallisiert daraus bei langsamem Erkalten in schönen Kristallen vom F. 216 bis 218°. In verdünnter Natronlauge ist die Base leicht löslich.
  • 2. 28 Teile p-Aminophenylmethylaminopropanol werden in 25o Teilen Wasser gelöst, 5-o Teile 2o°/oige Schwefelsäure zugefügt und durch Zugabe von Zoo Volumteilen Normalnitritlösung dianotiert. Nun wird auf dem Dampfbad gelinde erwärmt, bis eine Probe nicht mehr mit R-Salz kuppelt. Wenn die Flüssigkeit auch auf neuen Zusatz von Nitrit nicht mehf rriit R=S@Llz kuppelt, so ist die Reaktion beendet. Man filtriert dann, übersättigt mit Kaliurncarbonatlösung und schüttelt das entstandene p-Oxyphenylmethylaminopropanol mit Essigester aus. Die nach dem Abdestillieren des Essigesters zurückbleibende Base wird mit alkoholischer Salzsäure neutralisiert und das erhaltene Hydrochlorid . aus Alkohol umkristallisiert; es schmilzt bei :2ög bis 2 i i °. Die Ausbeute beträgt etwa 500/Q.
  • 3. 1q. Teile p-Aminophenylmethylaminoprbpanolsulfat werden in i 5o Teilen Wasser gelöst, mit 3o Teilen 2o°/oiger Schwefelsäure versetzt, mit Eis gekühlt und durch Zusatz von 5o Volumteilen Normalnitritlösung diazotiert. Nachdem man eine kleine Menge reduziertes Nickel zugefügt hat, erwärmt man auf dem Dampfbad, bis die Stickstoffentwicklung beendet ist, und eine Probe nicht mehr mit R-Salz kuppelt. Wenn keine diazotierbare Base mehr vorhanden ist, wird filtriert, mit Natronlauge kongoneutral gemacht und gelöstes Nickel durch vorsichtigen Zusatz von Schwefelnatriumlösung ausgefällt. Der Niederschlag von Nickelsulfit wird abfiltriert, das Filtrat mit Kaliumcarbonatlösung übersättigt und das p-Oxyphenylmethylaminopropanol mit Essigester ausgeschüttelt. Die Ausbeute beträgt etwa 5o°/,. Das daraus hergestellte Hydrochlorid schmilzt bei Zog bis :211'; in Wässer ist es leicht löslich mit neutraler Reaktion.
  • .4. 9o Teile p-Aminophenylmethylaminopropanol werden mit q.5o Teilen ao°/oiger Schwefelsäure in i 5oo Teilen Wasser gelöst und unter Eiskühlung durch Zugabe von 500 Volurnteilen Normalnitritlösung diazotiert. Dann fügt man -eine Lösung von 5 Teilen Kobaltchlorür zu und erwärmt allmählich auf dem Dampfbad, bis kein Stickstoff mehr entweicht und eine Probe nicht mehr mit R-Salz kuppelt. Nach beendeter Umsetzung wird die Flüssigkeit mit Natronlauge neutralisiert, bis Kongopapier nicht mehr gebläut wird und hierauf durch die eben nötige Menge Natriümsulfidlösung das Kobalt ausgefällt. Man filtriert, macht mit Ammoniak alkalisch und schüttelt unter Zusatz von Ammoniumsulfat das p-Oxyphenylmethylarninopropanol mit Essigester aus. Die nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels zurückbleibende Base (Ausbeute etwa 50 °/o) wird durch überführen in das Hydrochlorid gereinigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCfI: Verfahren zur Gewinnung von p-Oxyphenylmethylaminopropanol, dadurch gekennzeichnet, daß man p-Aminophenylmethylaminopropanol diazotiert und die erhaltene Diazolösung mit oder ohne Zusatz von Kupfer oder anderen Metallen bzw. deren Salzen stehenläßt oder erwärmt.
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