DE526703C - Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, wie z.B. Wolfram - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, wie z.B. Wolfram

Info

Publication number
DE526703C
DE526703C DEG62700D DEG0062700D DE526703C DE 526703 C DE526703 C DE 526703C DE G62700 D DEG62700 D DE G62700D DE G0062700 D DEG0062700 D DE G0062700D DE 526703 C DE526703 C DE 526703C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
melt
melting
carbon
tungsten
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG62700D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEWERKSCHAFT WALLRAM
Original Assignee
GEWERKSCHAFT WALLRAM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEWERKSCHAFT WALLRAM filed Critical GEWERKSCHAFT WALLRAM
Priority to DEG62700D priority Critical patent/DE526703C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE526703C publication Critical patent/DE526703C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D21/00Casting non-ferrous metals or metallic compounds so far as their metallurgical properties are of importance for the casting procedure; Selection of compositions therefor
    • B22D21/06Casting non-ferrous metals with a high melting point, e.g. metallic carbides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gußkörpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, wie z. B. Wolfram Es sind Verfahren zur Herstellung von Wolframkarbidkörpern bekannt, bei denen Wolfram- oder Molybdänsäureanhydrid oder -oxyd mit Kohlepulver gemischt und im Kohlerohrwiderstandsofen bis zum Schmelzen erhitzt wird, wobei ein Vergießen außerhalb des Ofens aber nicht stattfindet. Es ist ferner bekannt, ein graphithaltiges Wolframkarbid durch Verschmelzen mit Molybdänoxyd in ein graphitfreies Karbid zu verwandeln und dieses im Ofen zu vergießen. Die Verwendung von Pyrometern und von Prüfkörpern, die eine andere Zusammensetzung als der Einsatz haben, lediglich zur Temperaturbestimmung, ist ebenfalls bekannt. Den Gegenstand der Erfindung bildet dagegen ein Verfahren zur Herstellung von Gußstücken aus Wolfram- usw. Karbiden, bei dem durch Anwendung eines Prüfkörpers von gleicher Zusammensetzung wie der Einsatz der richtige Zeitpunkt des Vergießens, der von dem Grade der Karburierung der Schmelze abhängig ist, festgestellt werden kann, sowie eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
  • In dem Patent 516656 ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von Wolframkarbid- und äquivalenten bzw. analogen Formkörpern beschrieben, welches von reinem, hochreduziertem Wolfram- usw. Metall ausgeht, welches, mit einer geeigneten, vorausbestimmbaren Menge fein gepulverten Kohlenstoffes gemengt, gegebenenfalls auch ohne Kohlenzusatz verwendet wird in der Weise, daß aus dem Gemenge bzw. aus dem Wolfram- usw. Pulver allein ein Preßling gebildet wird, der in ein als Schmelzform dienendes Kohlerohr bzw. Graphitrohr eingebracht und mit diesem in einen elektrischen Kohlerohrofen bzw. Graphitofen mit Kohle-bzw. Graphitklemmen eingeführt wird, um in diesem bei Temperaturen, wie sie bisher nicht zur Anwendung gebracht wurden (vorzugsweise 2700 bis 3500° C), niedergeschmolzen und erforderlichenfalls vergossen zu werden.
  • Das Hauptpatent sieht auch bereits den Fall vor, daß das Vergießen des Schmelzgutes außerhalb des elektrischen Kohle- oder Graphitrohrofens erfolgt.
  • Das Hauptpatent enthält ferner bereits die überaus wichtige und wertvolle Erkenntnis, daß mit zunehmender Kohlenstoffaufnahme des Schmelzflusses der Schmelzpunkt mehr und mehr erniedrigt wind und der Schmelzfluß allmählich in einen Zustand hochgradiger Überhitzung übergeht, welcher die Überleitung des Schmelzflusses in außerhalb des Ofens liegende Formen wesentlich erleichtert und eine gute Ausfüllung der Gießformen gewährleistet.
  • Das Hauptpatent erkennt ferner, daß der Schmelz- und Gießprozeß so geleitet werden kann, daß die letzte Kohlenstoffaufnahme des Schmelzgutes erst in der außerhalb des Ofens liegenden Gießform aus Graphit oder Kohle erfolgt, wobei eine nochmalige Herabsetzung des Schmelzgutes, verbunden mit Überhitzung des Schmelzflusses, erfolgt, das Gußstiick länger flüssig bleibt, die Form besser ausfüllt und durch Volumenzunahme, welche durch die fortschreitende Karbonisierung bedingt ist, ein außerordentlich dichtes, blasenfreies Gefüge erhält. Von diesen Erkenntnissen ausgehend, hat Erfinderin einen neuen, den praktischen Bedürfnissen besser Rechnung tragenden Ofen konstruiert, der für die Ausübung des Verfahrens im großen vorzüglich geeignet ist, wie gleich die ersten Versuche ergaben.
  • Waren die oben gestreiften Erkenntnisse richtig, so mußte es möglich sein, das im Kohle- bzw. Graphitrohrofen niedergeschmolzene Schmelzgut auch in eine an beliebiger Stelle des Raumes angeordnete, mit dem eigentlichen Ofen in keinerlei funktionellem oder konstruktivem Zusammenhang stehende Gießform zu vergießen.
  • Fig. i stellt ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Ofens dar, welcher nicht nur gestattet, das Schmelzgut außerhalb des Ofens zu vergießen, sondern auch eine beliebige Anzahl von Schmelzungen in einer einzigen Ofenhitze ermöglicht, was bislang noch mit keinem einzigen Verfahren und mit keiner einzigen Einrichtung sich durchführen ließ. Außerdem gestatten das neue Verfahren und die neue Einrichtung eine genaue optische Kontrolle des Schmelzprozesses ünd die richtige Wahl des Gießzeitpunktes bzw. der Unterbrechung der Schmelzung. Der Hauptvorzug der neuen Einrichtung liegt in ihrer unübertrefflichen Einfachheit, bequemen Zugänglichkeit und Überwachbarkeit. Der Ofenraum wird gebildet durch das an beiden Enden offene Widerstandsrohr i aus Kohle bzw. vorzugsweise Graphit. An den beiden Enden derselben sitzen kräftige Stromzuführungsklemmen 2 aus Kohle oder besser aus Graphit. 3 sind die Stromzufiihrungskabel, von denen entweder ein einziges oder mehrere vorhanden sein können, q. die oder das Stromableitungskabel. Das Ganze ruht in einem Eisenblechkasten 5 mit abnehmbarem Deckel 6 und einer Entleerungsklappe 7 am Boden, die sich in einem untergestellten Behälter 8 öffnet. Der Innenraum des Kastens 5 ist mit einer geeigneten schwer brennbaren oder unverbrennbaren, schlechtleitenden und lockeren Masse, z. B. Kryptol, so weit gefüllt, daß das Widerstandsrohr i gut davon bedeckt ist. An das eine offene Ende des Widerstandsrohrs i ist ein Gasrohr 9 angeschlossen, durch welches während des Schmelzvorganges Wasserstoff oder ein anderes indifferentes oder als Atmosphäre für den Schmelzvorgang geeignetes Gas (z. B. Ammoniak) eingeleitet wird.
  • Der Schmelztiegel besteht lediglich aus einer Graphitstange io von etwas kleinerem Durchmesser, als die lichte Weite des Widerstandsrohres i beträgt.
  • Die obere Seite dieser Graphitstange ist etwas abgeflacht und gegen das aus dem Ofen herausragende Ende zu keilförmig nach unter verjüngt, um das im Ofen befindliche Ende, das die Schmelzform i i enthält, besser beobachten zu können.
  • Das Verfahren gestaltet sich nun folgendermaßen: Eine oder eine beliebige Anzahl von Graphitstangen io erhalten in die Schmelzform i i eine Charge des Schmelzgutes eingestampft oder eingepreßt. Das Schmelzgut besteht entweder aus reinem Wolframpulver oder aus Wolframpulver mit einer bestimmten Menge von Kohlenstoff gemischt, wie im Hauptpatent beschrieben. Zuletzt wird noch eine lose Pastille aus der gleichen Masse wie das Schmelzgut geformt (z. B. unter einer Presse) und oben auf die ausgefüllte Schmelzform gelegt.
  • Inzwischen wird das Widerstandsrohr durch Einschalten des Stromes in wenigen Minuten auf helle Weißglut erhitzt und der Wasserstoffstrom durch Rohr 9 angestellt.
  • Sodann wird die erste Graphitstange io in das Rohr i bis in die gezeichnete Lage eingeführt und mit Hilfe des optischen Pyrometers 13 die erforderliche Schmelztemperatur (je nach Zusammensetzung des Schmelzgutes in der Regel a7oo bis 3500° C) einreguliert. Als optische Pyrometer eignen sich am besten das Interferenzphotometer bzw. Pyrometer von L u m m e r oder das optische Pyrometer von H o, 1 b o r n-K u r 1-baum.
  • Sodann wird durch Beobachtung der Kontrollpastille 12- mittels des optischen Pyrometers 13 festgestellt, wann das Niederschmelzen des Schmelzflusses beginnt, was etwa nach z bis 3 Minuten der Fall ist. Man beläßt dann den Schmelzfluß noch während eines empirisch vorausbestimmten Zeitraumes, z. B. während 30 Sekunden, im Ofen, worauf die Graphitstange (welche an ihrem freien Ende mit Asbesthandschuhen noch bequem angefaßt werden kann) rasch herausgezogen und in eine außerhalb des Ofens vorbereitete Gießform entleert wird.
  • Hierauf wird die nächste Graphitstange mit Charge in den Ofen verbracht usw. Je nach Größe und Form des Widerstandsrohres i lassen sich auch gleichzeitig mehrere Graphitstangen io in den Ofen einführen. Vorzuziehen ist aber wegen der besseren Bewachung des Schmelzflusses das Arbeiten mit jeweils nur einer Schmelzform.
  • Die Wartezeit bzw. Schmelzdauer vom Beginn des Niederschmelzens der Kontrollpastille 1a bis zum Herausziehen der Schmelzform io, ii aus dem Ofen richtet sich sowohl nach der ursprünglichen Zusammensetzung des Schmelzgutes wie nach der Menge und der beabsichtigten Kohlenstoffaufnahme desselben. Es lassen sich hierbei je nach Wahl der Verhältnisse Gußkörper mit den verschiedensten gewünschten Kohlenstoffgehalten und mit der verschiedensten Kristallstruktur, vom absolut feinkörnigen (Perlitstru.ktur) bis zum grobkristallinischen, faserigen oder muschelförmig brechenden Produkt erzielen.
  • Das Verfahren und die beschriebene Einrichtung lassen sich auch zum Niederschmelzen und darauffolgendem Vergießen anderer Ausgangsprodukte, wie sie bisher schon zur Herstellung von Wolfram- und ähnlichen Karbiden benutzt wurden, verwenden. Z. B. kann die Charge aus Wolframsäureanhydrid oder -oxyd oder aus einer Mischung desselben mit fein gepulvertem Kohlenstoff oder aus einem der beiden Wolframkarbide bestehen. Das Wolframsäureanhydrid oder -oxyd wird in diesem Falle durch den glühenden Wasserstoffstrom reduziert und durch Kohlenstoffaufnahme aus der Schmelzform und aus der teilweisen Kohlenstoffatmosphäre im Innern des Widerstandsrohres (der Kohlenstoff verdampft von den Wandungen des Widerstandsrohres) in Wolframkarbid verwandelt. Bei den Versuchen wurde ferner die für die richtige Durchführung des Verfahrens sehr wichtige Wahrnehmung gemacht, daß der Schmelzfluß, wenn er zu lange im Ofen verbleibt, durch übermäßige Kohlenstoffaufnahme in ein sehr schwer schmelzbares Karbid bzw. in eine sehr kohlenstoffreiche Legierung übergeht, welche sich nicht mehr vergießen läßt bzw. die Gießform nicht mehr ausfüllt. Die Einhaltung der obenerwähnten, empirisch vorausbestimmten Schmelzzeit, welche einen absolut dünnflüssigen Schmelzfluß liefert, welcher selbst nach Herausnahme aus dem Ofen noch dünnflüssig bleibt bzw. infolge Schmelzpunktherabsetzung und damit zusammenhängender Überhitzung noch dünnflüssiger wird, ist also ein wichtiges Kriterium der Erfindung.
  • Aus der bereits in dem Hauptpatent niedergelegten Erkenntnis, wonach das Schmelzgut durch zunehmende Kohlenstoffaufnahme allmählich in einen Zustand hochgradiger Erhitzung übergeführt und immer dünnflüssiger wird, und aus der weiteren Erkenntnis, daß bei übermäßiger Kohlenstoffaufnahme das gebilideteProdukt wieder sehr schwer schmelzbar und zähflüssig wird, folgt ferner, daß das hier beschriebene Verfahren und die beschriebene Einrichtung sich besonders zum Niederschmelzen größerer Mengen von Schmelzgut eignen und aus diesem Grunde für eine industrielle Verwendung ganz besonders prädestiniert erscheinen. Denn die Kohlenstoffaufnahme des Schmelzgutes erfolgt durch die Oberfläche desselben, welche mit der zweiten Potenz der linearen Abmessungen wächst, während die Kohlenstoffaufnahme selbst in der dritten Potenz der linearen Abmessungen wachsen muß. Die Warte-oder Schmelzzeit, d. h. die für die richtige Kohlenstoffaufnahme erforderliche Zeit, gerechnet von der Beobachtung des Niederschmelzens der Kontrollpastille 1a bis zur Herausnahme der Schmelzform io aus dem Ofen, wird also bei größeren Schmelzflüssen immer größer, und zwar im Verhältnis der dritten zur zweiten Potenz der linearen Abmessungen der Schmelzform ii. Bei dreifacher Kantenlänge der Schmelzform i i wird also beispielsweise die Wartezeit für die Kohlenstoffaufnahme und das dadurch bedingte Dünnflüssigwerden im Verhältnis 27, also dreimal größer. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, bei Herstellung iln großen die Kohlenstoffaufnahme auf das genaueste abzustufen und dadurch ein stets gleichmäßiges Produkt von genau vorausbestimmter Zusammensetzung oder von gewollter Kristallstruktur zu erhalten.
  • Die Ersetzung eines verbrauchten Widerstandsrohres läßt sich bei einem Ofen nach Fig. i sehr rasch und leicht bewerkstelligen. Man hat nur nötig, die Bodenklappe 7 zu öffnen, worauf die das Widerstandsrohr einhüllende Kryptolmasse in den untergestellten Kasten 8 fällt. Nun wird Rohr i einfach herausgezogen und durch ein neues ersetzt, worauf man den Deckel 6 öffnet und die im Kasten 8 aufbewahrte Kryptolmasse wieder über das neue Rohr i schüttet, bis es ganz von der Masse zugedeckt ist. Hierauf stellt man Behälter 8 wieder unter den Ofen, und der Prozeß kann von neuem beginnen.
  • Mit der beschriebenen Einrichtung und dem oben gekennzeichneten Verfahren lassen sich alle möglichen Karbide von Schwermetallen sowie alle möglichen Kohlenstofflegierungen von solchen außerhalb des Ofens gießen, und es wird dabei stets ein sauberer, dichter Guß von beliebiger, vorausbestimmbarer Kristallstruktur oder, falls erwünscht, von perlitartigem Feingefüge erzielt. Als Ausgangsmaterial kann sowohl reines S.chwermetallpulver (Wolfram, Molybdän, Titan, Uran, Chrom, Vanadium usw.) wie auch ein Gemisch von reinem Schwermetallpulver mit pulverisiertem Kohlenstoff oder Karbiden oder letztere allein Verwendung finden.
  • Da das Niederschmelzen im reduzierenden Wasserstoffstrom erfolgt, kann aber der Prozeß auch so durchgeführt werden, daß von einem Oxyd oder Metallsäureanhydrid ausgegangen wird, welches in ein und demselben Arbeitsprozesse zuerst reduziert und sodann durch Kohlenstoffaufnahme in ein Karbid verwandelt wird.
  • Das Metall kann hierbei auch ganz. oder teilweise durch Elemente, welche ebenfalls sehr harte Karbide bilden, z. B. Silizium, Bor usw., ersetzt werden.
  • Sodann können dem Schmelzfluß auch Kontaktmetalle oder andere Kontaktsubstanzen zugesetzt werden, welche regulierend auf die Kohlenstoffaufnahme wirken oder dem fertigen Produkt bestimmte mechanische Eigenschaften, z. B. größere Duktiktät, feineres Gefüge usw., oder auch gewisse physikalische Eigenschaften verleihen sollen oder zum Zwecke der Bildung von Legierungen verschiedener Karbide.
  • Zur Herstellung großer Gußstücke kann man auch die Schmelzform io nach Fig. 2 ausführen.
  • Dieselbe enthält einen nach außerhalb des Ofens führenden Gießkanal 14-i5, der mit etwas Gefälle versehen ist und den niedergeschmolzenen Schmelzfluß ii nach dem Trichter 16 einer außerhalb des Ofens befindlichen Gießform 17 überleitet, die zweckmäßigerweise aus Graphit oder Kohlenstoff besteht und die Form 18 für das gewünschte Gußstück enthält. Bei Verwendung einer Schmelzform nach Fig. 2 kann auch ein Abstechverfahren zur Anwendung gelangen: Gießkanal 16 wird hierzu während einer empirisch vorausbestimmten Zeit nach dem Niederschmelzen der Kontrollpastille verschlossen gehalten und dann .durch irgendein Abstechverfahren geöffnet. Die außerhalb des Ofens liegende Form kann außerdem zuerst angewärmt und sodann nach Bedarf, entweder zeitweise oder dauernd, noch gekühlt werden, z. B. um die Bildung einer bestimmten Kristallform oder .allgemein Gefügeform zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Gußkörpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metallaide, wie z. B. Wolfram, nach Patent 516656, ,dadurch gekennzeichnet, @daß das Schmelzen des in .den Schmelzraum eingebrachten Gemisches durch einen z. B. auf das Gemisch aufgesetzten Prüfkörper von gleicher Zusammensetzung festgestellt wird und das Überleiten der Schmelze in die außerhalb des Schmelzraums befindliche Form nach Ablauf einer von der Zusammensetzung und der Masse des zu vergießenden Gemisches abhängigen Zeitspanne erfolgt. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i unter Benutzung eines Kohlerohrwiderstandsofens, gekennzeichnet durch einen in der Längsrichtung abgeschrägten und teilweise in das Ofenrohr (i) hineinragenden Graphitstab (io), der an dem in den Schmelzraum ragenden Ende eine das niederzuschmelzende Gemisch aufnehmende Ausnehmung (ii) besitzt, die mit dem aus dem Ofen herausragenden Teil durch einen verschließbaren Kanal (14, 15) verbunden sein kann.
DEG62700D 1924-11-15 1924-11-15 Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, wie z.B. Wolfram Expired DE526703C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG62700D DE526703C (de) 1924-11-15 1924-11-15 Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, wie z.B. Wolfram

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG62700D DE526703C (de) 1924-11-15 1924-11-15 Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, wie z.B. Wolfram

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE526703C true DE526703C (de) 1931-06-09

Family

ID=7133087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG62700D Expired DE526703C (de) 1924-11-15 1924-11-15 Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, wie z.B. Wolfram

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE526703C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE629818C (de) Vorrichtung zum ununterbrochenen Schmelzen von Glas
DE2937321C2 (de) Verfahren zum Erschmelzen von Gußeisen mit Vermiculargraphit mittels Doppelmodifizierung
DE3720110C2 (de) Verfahren zum Schmelzen und zum Vergießen von beta-Titanlegierungen
DE102010017071B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasformteilen durch Spritzgießen
DE526703C (de) Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, wie z.B. Wolfram
AT125656B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Karbiden schwerschmelzbarer Metalle oder Metalloide unter Anwendung einer neutralen oder reduzierenden Gasatmosphäre und zum Vergießen derselben außerhalb des Ofens.
AT207053B (de) Bodenverschluß für Gießpfannen u. dgl.
DE1041652B (de) Verfahren zum Betrieb einer Vakuum-Induktionsschmelzanlage
DE1297828B (de) Verwendung geschmolzener Kieselerde in Verschlussstopfen fuer Giesspfannen
DE516656C (de) Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, z. B. Wolfram
DE2613502A1 (de) Verfahren zum herstellen von kupferhaltigen glaszusammensetzungen
DE666039C (de) Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Gegenstaende
DE858301C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von kristallin erstarrenden Silikatschmelzen
DE647114C (de) Vorrichtung zum Herstellen dichter Gussbloecke
DE526901C (de) Verfahren zum Erzeugen vollkommen verglaster Bloecke aus geschmolzenem Quarz
EP0187227B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von spröden Metallegierungen
DE558685C (de) Schmelzen schwer schmelzbarer Metalle unter tunlichster Verhuetung der Aufnahme von Verunreinigungen
DE722826C (de) Verfahren zum Herstellen von Metallen, Legierungen oder Gusskoerpern durch Schmelzenvon Metallpresslingen
DE2823998A1 (de) Verfahren zur leitung eines fluessigen metallstromes und giessform
DE290498C (de)
DE442828C (de) Verfahren zur Herstellung von Zinkoxyd
AT206407B (de) Verfahren zur Reinigung von Rohsilizium
DE1057291B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Lichtbogenschmelzen von Metallen in einer Stranggusskokille in Zwillingsausfuehrung
DE528390C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbessern und Reinigen geschmolzener Metalle und Metallegierungen durch Erschuettern
DE268930C (de)