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Aufhängevorrichtung der Oberwalze mit hintereinandergeschalteten Zug-
und Druckfedern Um beim Walzen dicker Platten einen möglichst großen Hub der Oberwalze
zu ermöglichen, bei dem die Einbaustücke durch an Zugstangen angreifende Tragfedern
an die Druckspindeln und diese in den Druckmuttern nach oben gedrückt bleiben, bestehen
bereits Einrichtungen. Diese beruhen teils darauf, daß gemäß der deutschen Patentschrift
4.59 197 beim Entspannen der Tragfedern und Entstehung eines Zwischenraumes
zwischen Druckspindeln und Einbaustücken parallel zu den Haupttragfedern geschaltete
Hilfsfedern die durch Entspannung verminderte Tragkraft der Hauptfedern ausgleichen,
indem sie durch Drehung der Druckspindeln gegen Ende des Hubes vermittels sich mit
größerer als die Druckspindeln hebenden Stützarmen angespannt werden, teils bestehen
diese Vorrichtungen darin, daß die Einbaustücke der Oberwalze an den Enden von doppelarmigen,
am Gerüst fest gelagerten Hebeln aufgehängt sind, deren andere Enden durch Druckstangen
mit zwischengeschaltetenDruckfedern Querarme nach oben drücken, die als Muttern
auf den Druckspindeln ausgebildet sind, wodurch diese in den Druckmuttern stets
nach oben hin im Schluß gehalten werden (s. die deutsche Patentschrift 261 96r).
Genannte Konstruktionen sind nicht einfach und teuer und beanspruchen über den Walzgerüsten
viel Raum, so daß die Stellräder eine hohe Lage erhalten.
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Vorliegende Neuerung bezweckt eine einfache Aufhängevorrichtung der
Einbaustücke, die bereits ohne Nachspannen von parallel geschalteten Hilfsfedern
einen großen Hub der Oberwalze zuläßt, ohne daß die Tragfedern wesentlich erschlaffen.
Auch ist von der Aufhängung der Einbaustücke an doppelarmigen Hebeln abgesehen,
welche die Druckspindeln anheben. Die beabsichtigte Wirkung wird hier durch das
Zusammenwirken zahlreicher Federwindungen erzielt. Zu diesem Zwecke werden die Aufhängestangen
der Einbaustücke durch Zugfedern ersetzt, welche vermittels Stellschrauben und Muttern
an über dem Gerüst befindlichen, die Druckspindel lose umgreifenden Querarmen aufgehängt
sind, die ihrerseits von auf dem Gerüst ruhenden, die Zugfedern konzentrisch umlagernden
Druckfedern getragen werden.
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Der Vorteil, die Einbaustücke anstatt an Zugstangen an langen Zugfedern
aufzuhängen, die ihre Kraft auf übergestülpte, auf dem Gerüst ruhende Druckfedern
übertragen, besteht darin, daß durch Unterbringung einer großen Windungszahl bei
Inanspruchnahme einer geringen Konstruktionshöhe so viel Arbeit durch Anspannen
der Federn aufgespeichert werden kann, daß auch bei großen Walzenhüben keine wesentliche
Minderung der Federkraft eintritt, so daß nicht nur die Einbaustücke gegen die Druckspindeln,
sondern auch diese nach oben hin in den Druckmuttern stets im Schluß gehalten werden.
Auch kann man beim Stellen der Walzen einen Gewichtsausgleich derart herbeiführen,
daß sowohl beim Heben als auch beim Senken
der Oberwalze stets
nahezu derselbe Kraftaufwand nötig ist, was bei Handstellung in Frage kommt. Außerdem
ist, falls dies bei ganz großen Hüben noch notwendig sein sollte, entsprechend der
beim Heben fortschreitenden Erschlaffung eine gleichzeitige Nachspannung der Zug-
und Druckfedern ähnlich der bereits bekannten Weise dadurch möglich, daß die als
Stirnräder ausgebildeten Stellmuttern der Federn von auf den Druckspindeln unterhalb
der großen Stellräder aufgekeilten Stirnrädern angezogen werden, wobei die gegenüber
den Druckspindeln in senkrechter Richtung frei auf und nieder beweglichen Querarme-
durch die Druckspindeln und besondere senkrechte Bolzen geführt werden.
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Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
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Beim Hochdrehen der Druckschrauben a werden die Einbaustücke b von
den auf dem Walzgerüst ruhenden Druckfedern g durch Vermittlung der Querbalken f
und der Zugfedern c, um welche die Druckfedern g konzentrisch gelagert sind und
welche vermittels der Ösenschrauben d und Muttern e an den Querbalken/
,aufgehängt sind, an die Druckschrauben a gedrückt. In Sonderfällen können die beiden
hintereinandergeschalteten Tragfedern c und g gleichzeitig vermittels der Ösenschrauben
d und der als Stirnräder ausgebildeten Muttern e, die von den auf den Druckschrauben
a unterhalb der Stellräder aufgekeilten Stirnrädern la angetrieben sind, ähnlich
Patent 459197 nachbespannt werden. Die Querbalken f, die sich an den Druckspindeln
a lose auf und nieder bewegen können, sind hierbei durch diese und senkrecht in
die Walzgerüste eingeschraubte Bolzen i geführt. Mit Rücksicht auf das Nachspannen
der Federn c und g und die Relativbewegung der Querbalken f gegenüber den Druckspindeln
a erhalten die für das Nachspannen bestimmten Stirnräder h eine entsprechende Zahnbreite.