DE52791C - Selbsteinkassirender Apparat zur Schaustellung von Druck, Schrift u. s. w - Google Patents
Selbsteinkassirender Apparat zur Schaustellung von Druck, Schrift u. s. wInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die Erfindung betrifft einen selbsteinkassirenden Apparat zur Schaustellung von Druck,
, Schrift u. dergl., dessen Benutzung jedoch von
dem Einwurf einer bestimmten Münze abhängig ist, während die Münzen von anderem
Durchmesser und anderem Gewicht, "oder irgend ein Ersatz für die richtige Münze, die Auslösung
des die Benutzung gestattenden Mechanismus nicht bewirken. Der Apparat enthält gleichzeitig Einrichtungen, um das unbefugte
Einwerfen eines anderen Gegenstandes an Stelle einer Münze sofort bemerklich zu machen, so
dafs die Person ergriffen werden kann.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht
des inneren Apparates; der Mecha^ nismus befindet sich in der Stellung," die er
bei der Benutzung einnimmt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des inneren
Apparates, theilweise im Schnitt, Fig. 3 eine Oberansicht desselben und Fig. 4 und 5 dienen
zur Erklärung einzelner Theile des Mechanismus.
Der Apparat ist von einem Schaukasten oder Gehäuse A umschlossen und der Ausstellungsgegenstand,
z. B. Ankündigungen, Bilder (photographische oder andere), die Zeitangabe u. s. w.,
ist nach aufsen hin verdeckt; derselbe befindet sich auf einem Band oder Streifen B. Das
Band B ist zweckmäfsig auf zwei Rollen B \ Fig. ι und 2, befestigt. ' ■
An geeigneter Stelle des Schaukastens A ist ein Fenster A1 angebracht, das dem zu beschauenden
Gegenstand gegenübersteht bezw. vor welchem der letztere vorbeigeführt wird. So lange, als der Apparat nicht durch Münzeinwurf
zur Benutzung freigegeben ist, kann das Fenster A1 durch einen Innenverschlufs
verdeckt sein, welcher bei der Benutzung geöffnet wird. Oder das Fenster kann unverdeckt
bleiben und das Band B bleibt sichtbar, enthält aber dein Fenster gegenüber eine
1 Leerstelle, welche selbstthätig wieder an diesen Ort geführt wird, nachdem die Benutzung
stattgefunden hat. Oder es kann auch das Band B in derselben Stellung verbleiben, in
der es bei der letzten Benutzung gelassen wurde, bis eine neue Benutzung stattfindet.
Die Münze wird in einen Spalt A 2 des Gehäuses
eingeführt, und nachdem hierdurch eine Auslösung bewirkt worden ist, wird durch eine
von aufsen zu bewegende Druckstange E oder Zugstange oder mittelst Kurbel drehbarer Welle,
oder auch von einem Trittbrett aus der Mechanismus in Wirkung gesetzt. Wenn dies geschehen,
kann das Band B in der einen wie in der anderen Richtung mittelst einer Kurbel
F, deren Welle: durch Kegelräder F1F2
die Achse B2 der einen Bandtrommel B1 dreht,
in Bewegung gesetzt werden.
Die Bandtrommeln B1 werden zwischen Tragleisten
b b gehalten und das Band wird auf folgende Weise gespannt:
Eine der Trommeln B1 ist lose auf ihrer Achse B2, jedoch mit derselben durch eine
Spiralfeder b1, Fig. 1, verbunden, deren eines
Ende bei b 2 mit der Trommel und deren
anderes Ende bei bz mit der Achse in fester Verbindung ist.
Auf jeder der Trommelachsen B2 sitzt fest
eine RoIIeDi)1; über diese Rollen läuft ein
Band B2 in der Weise, dafs es sich von der einen Rolle ab- und auf die andere aufwickelt,
in umgekehrter Richtung zur Ab- und Aufrollung des Bandes B auf die Trommeln B1.
Sowohl das Triebband D2, als das Schauband B ist mit je einem Ende an der bezüglichen'
Trommel BB1 oder Rolle DD1 befestigt;
das Triebband D 2 befindet sich auf der Rückseite
seiner Rollen, das Schaubänd B auf der Vorderseite der Trommeln J51. Der Zug des
Bandes D2 wirkt demnach entgegengesetzt zu dem des Schaubandes B, und da die Rolle D
auf der Achse B2 sich, so weit die Spiralfeder b1
es gestattet, unabhängig von der Trommel B drehen kann, so kann sich das Band -B der
wechselnden Drehungsgeschwindigkeit der Trommeln B1, verursacht durch ihren beim Auf- und
Abwickeln des Bandes zu- und abnehmenden Umfang, anpassen. Der Zug der Feder bl ist
daher ziemlich gleich und entgegengesetzt wirkend zwischen dem Trieb- und dem Schauband
in jeder Phase der Auf- und Abwickelung, und das Schauband B behält hierdurch
gegenüber dem Fenster A beständig eine glattgespannte Fläche.
Die von der Feder b1 auszuübende Kraft ist
stellbar gemacht durch ein Sperrrad d auf der Trommelachse B2 und eine Sperrklinke d1,
welche sich mit der Rolle D (die in diesem Falle lose auf der Achse sitzt) dreht; das vorstehende
Ende bi der-Achse hat einen mittelst
Kurbel oder Schlüssel zu drehenden Vierkant (Fig. i, 2 und 3). Es ist leicht ersichtlich, dafs
eine Spannfeder, wie b1, ebensowohl in der Rolle -D anstatt in der Trommel B1 angebracht
sein und die Verbindung zwischen der Rolle und der Trommelachse herstellen könnte;
die Trommel würde alsdann auf ihrer Achse B 2 festsitzen können. Der auf das Band D2 auszuübende,
dem Zuge des Bandes B entgegenwirkende Zug kann ferner auch mittelst Schnur
und Gewicht ausgeübt werden.
Um zu verhindern, dafs bei jedesmaliger Benutzung des Apparates mehr als ein bestimmter
Theil der auf dem Bande B befindlichen Ausstellungsgegenstände
vor das Fenster bewegt und sichtbar gemacht wird, ist folgende Einrichtung
getroffen:
Am Umfang der oberen Randscheiben D4 der beiden Rollen D D1 sind eine Anzahl Einschnitte
oder Lücken d2 angebracht, in welche ein Sperrhaken d3 an beiden Enden einer
Sperrstange DB einschnappt; letztere ist in der
Längenrichtung so weit verschiebbar, als die Schlitze di, durch welche die Trommelachsen
Bi hervorstehen (Fig. 3), es gestatten.
In der Mittellage wird diese Sperrstange durch eine Feder d5 oder eine gleichwirkende Vorrichtung
gehalten. An der Stange £>3 sind Arme de dn befestigt, welche Schleifen bilden,
die das Band D2 theilweise umschliefsen, ihm jedoch freien Durchgang gestatten. Ein an
diesem Band D2 befestigter Anschlag ds trifft
gegen den Arm de, sobald das Schauband von der den Apparat benutzenden Person so weit
fortbewegt worden ist, als geschehen soll und darf. Dieser Anschlag gegen den Arm d6 verschiebt
die Sperrstange D3 in die dargestellte Lage, so dafs der Sperrhaken ds in den
nächsten Einschnitt d2 des Randes D1 eingreift
und die Rolle und Trommel festlegt, so dafs eine, Weiterbewegung in derselben, in Fig. 3
durch Pfeile angegebenen Richtung nicht stattfinden kann.
Ein ähnlicher Anschlag d9, Fig. 1 und 2, ist
auf dem über die Rolle D1 laufenden Theil des Bandes D2 befestigt und trifft gegen den
Arm d7 der Sperrstange D3, sobald das Band B
auf eine gewisse Länge in entgegengesetzter Richtung abgewickelt worden ist; die Rolle D1
wird dadurch ebenso mittelst des Sperrstiftes äs
festgelegt. ■
Wo die Rollen DD1 und das Band D2
durch andere Spannvorrichtungen ersetzt sind, können die Anschlagstifte d8 d9 auch am Schaubande
B selbst festgemacht und die Sperrscheiben Di auf den Trommeln B1 oder den
Trommelachsen B2 angebracht sein.
Um zu verhüten, dafs das Schauband vor Einwurf einer Münze und Bewegung des Handgriffes
E in die Schaustellung bewegt wird, ist folgende Sperrung angebracht.
Auf eine der Trommeln B1, zweckmäfsig auf derjenigen, die ihren directen Antrieb durch
das Getriebe F1 F2 empfängt, ist eine Scheibe F8
mit Ausschnitten oder Lücken f am Umfange aufgesteckt, in welche ein Sperrzahn G an
einem Ende eines Winkelhebels G eingreift; letzterer ist auf einem Drehzapfen g beweglich und sein anderes Ende liegt gegen die
bewegliche Wand Ja des MUnzbehälters an oder ist an derselben befestigt. Wenn diese
bewegliche Wand nach dem Einwurf einer Münze nach aufsen(hin bewegt wird, so schwingt
der Winkelhebel G1 auf seinem Drehzapfen und. der Sperrzahn G wird aus der Zahnlücke
f der Scheibe F3 ausgehoben, so dafs
nun durch Drehung der Kurbel F das Schauband B in Bewegung gesetzt werden kann.
Nach dem Loslassen des Griffes E wird die Wand J3 des Münzbehälters wieder geschlossen
und der Hebel G1 durch Feder g1 zurückgezogen,
so dafs der Sperrzahn G die Scheibe Fs wieder festlegt.
Die Münze gleitet durch eine Rinne C C C1 C2 in einen Trichter H, Fig. 1, 3 und 5,
aus welchem sie in den Münzbehälter J fällt. Dieser -letztere bildet ebenfalls ein trichterförmiges
Gehäuse mit zwei schräg stehenden Seiten /1J2, Fig. 1 und 2, und zwei parallelen
Seiten J3 J4. Die eine Seite J3 ist beweglich,
zweckmäfsig durch Scharnier j, Fig. 2. In der feststehenden Seite J4 befindet sich eine
Oeffnung j1, und dieser gerade gegenüber ist
in der beweglichen Wand J3 eine ähnliche Oeffnung j2 angebracht.
Die Handhabe E ist an einer Gleitstange E1
befestigt, deren inneres Ende in der Ruhelage in die Oeffnung j1 eintritt; wird die Stange E1
vorwärts gestofsen, so geht sie durch den Behälter / hindurch und trifft in die Oeffnung
j2. der gegenüberliegenden Wand, wenn der Behälter leer ist. Die Zurückbewegung
der Stange E1 geschieht durch eine zwischen der Wand Ji und einem Wulst e1 um die
Stange gelegte Spiralfeder e. Die Bewegung der Stange in .beiden Richtungen ist durch
Anschlagscheiben oder Vorsprünge e2e3 begrenzt.
Wird die Stange E hineingeschoben, wenn eine Münze K sich im Behälter / befindet, so
trifft sie gegen die Münze und stöfst die bewegliche Wand J3 zurück, während die Münze
in der durch Fig. ι gezeigten Stellung durch die schrägen Wände J1/2 zurückgehalten wird.
Durch das Oeffhen der Wand J3 wird, wie
schon beschrieben, der Hebel G1 zurückgeworfen und sein Sperrzahn G giebt die Trom-.
mel B1 frei.
Läfst man dann die Stange E1 los, so wird
sie durch die Feder e zurückbewegt und die Münze fällt nun durch die Rinne Hl in einen
Sammelbehälter h, Fig. i, welcher von Zeit zu
Zeit entleert wird. Das Herausfallen der Münze nach dem Rückzug der Stange E1 wird dadurch
herbeigeführt, dafs. die beweglicheWand J3 noch eine kurze Zeit durch einen Sperrhebel M
offen gehalten wird, dessen freies Ende durch einen Schlitz m in der Seite des Behälters /
hindurchgeht und mit einem Ausschnitt M1 versehen
ist, der beim Oeffnen der Wand nicht hinderlich ist, das Schliefsen jedoch nicht gestattet.
Der Sperrhebel M ist um einen Zapfen m1
eines an der festen Gehäusewand J4 befindlichen Vorsprungs m2 drehbar; der obere
Arm Ai2 des Hebels wird von einem an der Gleitstange E1 befindlichen Anschlag' e1 getroffen
, wenn diese Stange ihren Rückzug nahezu beendigt hat, so dafs nun die Sperrung
M1 ausgehoben wird und die bewegliche Gehäusewand J3 sich schliefsen kann,
was durch eine Feder JB oder ein Gewicht bewirkt wird. Der Hebel G1 kehrt gleichzeitig
durch die Feder g1 in seine Ruhelage zurück und die Trommel B1 wird wieder an der
Drehung verhindert.
Um zu verhüten, dafs eine Eisenscheibe oder dergleichen in den. Münzbehälter J gelangt, ist
ein Magnet oder sind mehrere Magnete in Verbindung mit der Münzrinne angeordnet,
wodurch die Scheibe aus magnetischem Metall festgehalten und dann in eine besondere Rinne
abgeworfen wird. Der Magnet kann zweckmäfsig aus zwei oder mehreren neben einander
liegenden Hufeisenmagneten bestehen, die entweder festliegen (Fig. 2, 3 und 4) oder beweglich
sind, wie in Fig. 5; im ersteren Falle ist die Münzrinne oder ein Theil derselben beweglich.
In dem durch Fig. 1 bis 4 gezeigten Mechanismus ist der Magnet L an der Vorderwand
des Schaukastens A befestigt und seine Pole sind aufwärts gerichtet und treten dicht an die
Rinne C1 heran oder in Löcher / im Boden dieser Rinne ein, so dafs alle in die Rinne
gelangenden magnetischen Körper festgehalten werden.
Die Magnetpole sind zweckmäfsig abgeschrägt, um die guten, nicht magnetischen Münzen frei
vorbeizulassen. Der obere Theil C der Geldrinne ist unbeweglich, der untere Theil C1C2
dagegen bei c und c1 im Scharnier drehbar,
um aufwärts gekippt werden zu können.
Der Theil C1 ist unterhalb seines Drehzapfens
c bei η mit einem Gelenkstück N verbunden, dessen anderes Ende mit dem oberen
Ende eines doppelarmigen Hebels N\ verkuppelt ist; letzterer hat seinen Drehpunkt
in n1, und sein unteres gegabeltes Ende wird von dem Anschlag e* der Gleitstange E1 bei
jedem Vorschub der letzteren getroffen und mitgenommen. Dadurch wird der Theil C1
der Rinne in die durch Fig. 2 gezeigte Lage aufgekippt und die am Magneten L etwa
hängenden Körper werden von ihm losgelöst und durch eine Rinne H^ einem besonderen
Behälter h1 zugeführt.
Auch der Theil C2 der Rinne wird gleichzeitig
aufgekippt, um das Herausfallen des Körpers in den Ablauf H2 zu gestatten. Eine
Sicherung oder Querstange C3 ist am unteren Theil Cs der Geldrinne gegenüber den Ausschnitten
/ angebracht, um zu verhindern, dafs Eisenscheiben u. s. w. durch kräftiges Hineinschnellen
· in die Rinne über die Magnete hinweggleiten und in den Behälter J gelangen.
Das äufserste untere Ende der Geldrinne ist bei C4, Fig. 2, abwärts gebogen, um ein Herabgleiten
eines eisernen Gegenstandes über die untere Rinne C2 zu verhüten. Die obere
Kante C5 des Theiles C2 der Rinne ist sehr
dünn, so dafs sie, sich auf den Theil C1 auflegend (Fig. 4), kein Hindernifs für den Durchgang der Münzen bildet.
Die Theile C1 und C2 können gleichzeitig
gekippt werden, wie folgt:
Auf dem Drehzapfen c des mittleren Rinnentheiles C1 ist'ein gekröpfter Arm P lose drehbar;
am unteren Ende dieses Armes befindet sich ein vorspringender Zapfen p\ welcher sich
gegen die Unterseite des Rinnentheiles C1 nahe an dessen unterem Theil anlegt. Im oberen
Theil dieses Armes P befindet sich ein länglicher Schlitz p2, in den ein Zapfen p3 an der
Seite des oberen Endes des Rinnentheiles C2 einfafst. Es ist danach leicht ersichtlich, dafs,
sobald von der Gleitstange E1 aus das untere
Ende des Rinnentheiles C1 herabbewegt wird,
der Arm P die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnehmen wird, so dafs der Theil C2 der Rinne
ebenfalls gekippt wird.
Eine Feder p* bewegt den Theil C2 und
den Arm P in ihre Ruhelage zurück, sobald die Gleitstange El und der Theil C* der Rinne
zurückgekehrt sind.
Am oberen Ende des Rinnenstückes C1 ist
. ein Winkelarm P1 befestigt, der durch eine
Oeffnung des unbeweglichen Rinnentheiles C hindurchgreift. Sobald das Rinnenstück C1
durch die Gleitstange E1 aufgekippt ist, legt sich der Arm P1 in den oberen Theil der
Geldrinne und verhindert, dafs eine weitere ' Münze eingeworfen wird, nachdem die Stange E1
eingeschoben ist.
Anstatt den Magneten L feststehend anzuordnen, wie in Fig. 2, 3 und 4, kann derselbe
gegen, die Rinne C hin schiebbar angebracht sein, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Die
Pole des Magneten treten auch hier in einen Ausschnitt / der Rinne ein, welcher hier breit
genug, ist, um den Magneten mit der daran haftenden Eisenscheibe K1 hindurchzulassen.
Der Magnet ist an einem Schlitten Z1 befestigt, der auf Führungen Z2 gleitet und' mit dem
oberen Ende der Gelenkstange N in Verbindung ist.
Bei jedem Vorschub der Gleitstange J?1 wird nun mittelst des Hebels N1 und Gelenkes N
der Schlitten Z1 mit dem Magneten zurückgezogen. Die Rinne H2 für die auszuscheidenden
Eisenkörper ist bis unter der Münzrinne C aufwärts geführt und die beiden Schenkel des
Magneten treten durch Ausschnitte Z3 im Boden dieser Rinne hindurch. Eine Eisenscheibe K\
welche in den Münzeinwurf eingeführt worden ist, wird zunächst von den Magnetpolen angezogen
und festgehalten, dann wird sie mit dem Magneten aus der Rinne C herab in die
Rinne ET1 gezogen, und da der Magnet noch weiter zurückgeführt wird, die Scheibe· if1 aber
durch die Ausschnitte Z3 im Boden der Rinne H2 nicht hindurch kann, so wird sie vom Magneten
abgestreift und gleitet nun in der Rinne H2 herab nach einem Sammelbehälter.
Werden Münzen, Scheiben oder dergleichen von kleinerem Durchmesser als die für den
Apparat bestimmte Münze eingeworfen., so fallen solche unmittelbar herab in den Münzbehälter
J und durch diesen hindurch in den Behälter h, weil die schrägen Wandungen J1J2
des letzteren alle schmäleren Gegenstände hindurchlassen.
Dies ist aus Fig. 1 ersichtlich.
Die Wirkungsweise des Apparates ist in folgendem kurz zusammengefafst:
Eine bestimmte Münze wird in den Spalt A 2
eingeführt und gleitet in der Rinne CC1C2,
in den Trichter H und in den Münzbehälter J.
Dann wird der Griff E hineingeschoben und dadurch werden die Bandtrommeln B1B1 ausgelöst.
Nun kann man mit der anderen Hand durch Drehung der Kurbel F das Schauband -B
vor dem Fenster A1 innerhalb der durch die Anschläge d 8 d 9 bestimmten Grenzen hin- und
herbewegen; Bei Loslassung des Griffes E fällt die Münze in den Sammelbehälter la, die
verschiedenen Theile des Mechanismus kehren in ihre Ruhelage zurück und die Trommeln
werden wieder bis zur nächsten Benutzung verriegelt. . ■
Wird eine Eisenscheibe oder dergleichen eingeworfen, so wird sie von dem Magneten festgehalten,
in eine Rinne H2 abgeworfen, fällt auf eine schwingende Platte Q und von da in
einen Sammelbehälter h1.
Gegenstände von geringerem Durchmesser als die bestimmte Münze gleiten herab, ohne
sich im Behälter J aufzuhalten und von der Gleitstange E1 getroffen zu werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein selbsteinkassirender Apparat zur Schaustellung von Schrift, Druck u. s. w., in welchem das den zu beschauenden Gegenstand tragende Band (B) mit seinen Enden auf je einer Rolle (B1B1) befestigt ist und in Spannung erhalten wird durch ein dem Schauband entgegengesetzt aufgewickeltes Band (D2), während die Bewegung dieses Schaubandes durch eine Sperrvorrichtung (D3d3Di) begrenzt und aufgehalten wird, sobald die von der Kurbel F ausgehende, durch Auslösung einer Sperrung (F3 f) freigegebene Bewegung eine gewisse Ausdehnung erreicht.
- 2. In dem durch Anspruch 1. bezeichneten Apparate:a) ein entgegengesetzt zum Schauband B auf zwei Rollen D D1 auf den Achsen der Trommeln B1 B1 aufgewundenes Band D2, dessen eine Rolle sich beständig mit ihrer Trommel gleichmäfsig bewegt, während die andere Rolle eine durch die Spannung einer Feder b1 begrenzte, von der Trommel unabhängige Bewegung hat, wodurch* das Schauband beständig' in Spannunggehalten wird;b) die Anordnung der Anschläge άΆ d9 an dem Bande D2 oder B, in Wirkung auf die Arme de d1 der Sperrstange D3, deren Sperrhaken da in die Ausschnitte der Scheiben Di auf den Trommelachsen B2 eingreifen und die eine oder andere der Schaubandtrommeln verriegeln;c) die Anordnung des Triebwerkes FF1F2 für die eine Bandtrommel, in Verbindung mit einem Sperrrade F3, in wel-. ches ein Sperrzahn. G eingreift, der erst dann ausgelöst wird und die Drehung der Schaubandtrommeln freigiebt, wenn die Gleitstange E1 eini* geschoben wird und gegen eine im Münzbehälter /befindliche Münze trifft. In einem Apparat der im Anspruch i. bezeichneten Art:a) eine Geldrinne C C C1 C2, deren zwei untere Theile C1C2 gleichzeitig durch die Gleitstange E1 aufgekippt werden, um die von den Magneten festgehaltenen fremden Körper abzuwerfen und in eine besondere Rinne zu führen; b) ein mittelst Schlitten (V) hin- und herbeweglicher Magnet (L), dessen Pole in eine weite Oeffnung im Boden der Geldrinne eintreten, die magnetischen fremden Körper festhalten und dann durch Vermittelung der Gleitstange E1 zurückgezogen werden, wobei der fremde Körper abgestreift und in die unter der Geldrinne liegende Ablaufrinne i?2 abgesetzt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52791C true DE52791C (de) |
Family
ID=327477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52791D Expired - Lifetime DE52791C (de) | Selbsteinkassirender Apparat zur Schaustellung von Druck, Schrift u. s. w |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52791C (de) |
-
0
- DE DENDAT52791D patent/DE52791C/de not_active Expired - Lifetime
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