DE528068C - Gleitfangvorrichtung - Google Patents

Gleitfangvorrichtung

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DE528068C
DE528068C DEM111299D DEM0111299D DE528068C DE 528068 C DE528068 C DE 528068C DE M111299 D DEM111299 D DE M111299D DE M0111299 D DEM0111299 D DE M0111299D DE 528068 C DE528068 C DE 528068C
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DE
Germany
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sliding
safety device
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guide rail
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Expired
Application number
DEM111299D
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Mohr und Federhaff AG
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Mohr und Federhaff AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
    • B66B5/22—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces by means of linearly-movable wedges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Gleitfangvorrichtung Es sind sogenannte Gleitfangvorrichtungen bekannt, bei der für das im Gleiten stattfindende Abfangen des Fahrkorbes bewegliche, federbelastete Widerlager dienen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen gleiten die Widerlager oder Bremsbacken entweder ganz oder teilweise unmittelbar auf den Führungsschienen. Da bei ungenügender Wartung oder in staubigen Betrieben der Zustand der Oberflächen der aus weichem Eisenmaterial bestehenden Schienen nicht _gleich bleibt, so ist auch der Reibungskoeffizient zwischen Schiene und den Widerlagern oder den Bremsbacken direkten Änderungen unterworfen, so daß beim Abfangen ungleiche Bremswege der beiden Fanggehäuse entstehen; ein Schiefstellen und Beschädigen der Aufzugskabine sind die Folgen hiervon.
  • Die Erfindung vermeidet diese Übelstände und ermöglicht ein sicheres gerades Abfangen des Fahrkorbes. DieErfindung besteht darin, daß an jeder Seite einer jeden Führungsschiene schräge, gezahnte Fangleisten vorgesehen sind, die im Augenblick des Fangvorganges an Stelle der aus weichem Material bestehenden Führungsschienen wirksam werden, indem die federbelasteten Bremsgleitstücke ausschließlich auf diesen Fangleisten entlanggleiten und das Abfangen des Fahrkorbes in einer stetig verzögerten Bewegung bewirken. Die im Vergleich zu den Führungsschienen kurzen Fangleisten können durch geeignete Materialwahl und Wartung leicht in dem Zustand gehalten werden, der einen konstanten Reibungskoeffizient verbürgt.
  • Man hat zwar schon Gleitfangvorrichtungen vorgeschlagen, bei denen der Abfangvorgang als solcher zum Teil in gleicher Weise stattfindet; zu seiner Durchführung hat man aber nur auf der einen Seite jeder Führungsschiene einen Fangkeil angeordnet, während das Widerlager auf der anderen Seite des Fangkeiles auf der Führungsschiene unmittelbar aufliegt, so daß also immer wieder der physikalische Zustand der Führungsschiene einen maßgeblichen Einfluß auf den Bremsweg besaß. Die Erfindung wirkt gegenüber diesem bekannten Vorschlag dadurch besonders fortschrittlich, daß der Bremsweg bzw. der ihn bestimmende Reibungskoeffizient nun von dem Zustand der Führungsschienen völlig unabhängig gemacht ist.
  • Die bekannten Doppelkeilsperrfangvorrichtungen unterscheiden sich von dem Erfindungsgegenstand, der keine Sperrfang-, sondern eine Gleitfangvorrichtung aufweist, grundsätzlich durch ihre Sperrkeile und durch die Form der Widerlager für die letzteren. Die kurzen, sehr schrägen Sperrkeile setzen sich auch auf der Schiene fest, der Korb stützt sich also vermittels seiner festen Widerlager augenblicklich auf den Sperrkeilen ab. Bei der Gleitfangvorrichtung gemäß der Erfindung dienen die sehr schlanken Fangleisten zur Erzeugung der Bremskraft dadurch, daß die Widerlager beweglich und federbelastet sind. Lediglich durch die Reibung zwischen Fangleistenrücken und Gleitstück kommt der Fahrkorb zur Ruhe.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die neue Gleitfangvorrichtung im Aufriß und Abb. z im Grundriß.
  • Zwischen die Bremsstücke -oder Widerlager 2 und die Führungsschiene 6 ist auf jeder Seite der letzteren je eine gezahnte Fangleiste eingeschaltet, die einen glatten, ansteigenden Rücken hat, während sie sich mit ihren Zähnen im Augenblick des Fangvorganges an den Führungsschienen, die bekanntlich aus weichem Flußeisen bestehen, festsetzt. Durch die seitliche Verschiebung der Bremsstücke a beim Gleiten über den schrägen Rücken der Fangleisten üben dieselben einen Druck auf die kurzen Hebelarme der zangenartig ausgebildeten Widerlager aus. Dadurch wird die Feder 5 gespannt und der Bremsdruck erzeugt. Der Steigungswinkel der Fangleisten, die Zangenübersetzung und die Stärke der Federn sind so gewählt, daß nach Durchlaufen des vorbestimmten Bremsweges der Fahrkorb zur Ruhe gelangt. Das Einziehen der Fangleisten in das Gehäuse erfolgt im Augenblick des Seilreißens oder des Regulatoreingriffes in der bei Keilsperrfangvorrichtungen bekannten Weise.
  • Sollte aus irgendeinem Grunde, sei es durch Überlastung oder zu großem Geschwindigkeitsanstieg, der Fahrkorb am Ende des vorbestimmten Bremsweges nicht zur Ruhe gelangt sein, so kommen die festen Gleitflächen des Fanggehäuses q. auf dem Rücken der gezahnten Fangleisten i zum Anliegen, so daß die Fangvorrichtung auch noch als Sperrfangvorrichtung wirkt, auf die sich der Fahrkorb mit der noch verbleibenden geringen Geschwindigkeit ohne Gefahr für die mitfahrenden Personen aufsetzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleitfangvorrichtung mit beweglichen, federbelasteten Widerlagern, gekennzeichnet durch lange, zu beiden Seiten jeder Führungsschiene (6) angeordnete, schräge, gezahnte Fangleisten (i), die im Augenblick des Fangvorganges an Stelle der aus weichem Material bestehenden Führungsschiene (6) wirksam werden, indem die federbelasteten Bremsgleitstücke (2) auf den Fangleisten (i) entlang-leiten und das Abfangen bewirken.
  2. 2. Gleitfangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fangleisten (i) an ihrem unteren Ende Keilflächen von stärkerer Neigung wie die Gleitfangkeilflächen besitzen.
  3. 3. Gleitfangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die in an sich bekannter Weise federnd gestützten Widerlager (3) für die Bremsgleitstücke (2) paarweise zangenartig gestaltet sind.
DEM111299D 1929-08-04 1929-08-04 Gleitfangvorrichtung Expired DE528068C (de)

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