DE528530C - Verfahren zur Herstellung von Hueten aus einem Gewebestueck - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hueten aus einem GewebestueckInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C3/00—Miscellaneous appliances for hat-making, e.g. for making wire forms for hat-frames; Apparatus for changing the form or size of finished hats
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- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von Hüten aus einem Gewebestück Gegenstand der Erfindung ist .ein Verfahren zur Herstellung von Hüten bzw. Hutstumpen aug einem Gewebestück. Vorzugsweise kommen für den Zweck der Erfindung mottenartige Webstoffe in Betracht, bei welchen die Garnfäden vor dem Verweben besonders imprägniert und lustriert, danach im Gewebe durch geeignete Vorrichtungen flachgedrückt sind; so daß etwa ein Gewebe nach Art der japanischen Papiergewebe entsteht. Solche Gewebe sind an sich bekannt. Es ist auch bekannt, Hüte durc1r Ausschneiden eines kreuzförmigen Gewebestückes und Zusammennähen der Kanten herzustellen, ebenso wie auch das Weben bestimmter Uinrißformen nicht neu ist.
- Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß aus einem Gewebe, in denn kreuzförmige Muster derart diagonal zu den Ketten- und Schußfäden einggwebt sind, daß die Musterung benachbarter Kreuzarmkanten aneinander paßt, das Muster ausgeschnitten und die benachbarten Kanten der Kreuzarme zu einem formfähigen Hutstumpen mit ununterbrochener Musterung zusammengenäht werden.
- Wesentlich für dieses Verfahren ist also die Maßnahme, daß das kreuzförmige Gebilde, aus welchem der Hut geformt werden soll, diagonal in den Stoff eingewebt ist. Nur hierdurch erhält man nämlich die Möglichkeit, .den Webstoff zu dehnen und derart zu ziehen, daß er beim Pressen des Hutes die gewünschte Form annimmt. Würde man das kreuzförmige Gebilde nicht diagonal, sondern parallel zu Kette und Schuß einweben, so wäre eine Dehnung und ein Ziehen des Stoffes für die Formbildung des Hutes ;nicht möglich, sondern der Stoff würde zerreißen und überhaupt keine Hutform .ergeben.
- In der Zeichnung ist ein derartiges Gewebe beispielsweise dargestellt, wobei die Musterung selbst natürlich belanglos ist.
- Die Richtung der Kette bzw. des Schusses ist in dem Gewebe angedeutet, wobei es für die Erfindung -belanglos ist, welche Fadenrichtung als Kette und welche als Schuß angenommen wird. Wesentlich ist nur, daß die kreuzförmigen Gebilde, aus denen nach dem Ausschneiden die Hüte geformt werden sollen, mit den Armen der Kreuze diagonal verlaufen. Nach dem Ausschneiden werden die einander zugewendeten Kanten a bzw. b bzw. c bzw. d aneinandergenäht. Dadurch entsteht die rohe glockenartige Hutform, die durch Ziehen und Pressen mittels geeigneter Geräte in die fertige Form übergeführt wird.
- Mittels der Erfindung lassen sich in einfachster und billigster Weise sehr wirkungsvolle Damenhüte in allen möglichen Farben, Formen und Mustern herstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Hutstumpen aus einem Gewebestück, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem Gewebe, in dem kreuzförmige Muster derart diagonal zu den Ketten- und Schußfäden eingewebt sind, daß die Musterung benachbarter Kreuzarmkanten aneinander paßt, das Muster ausgeschnitten und die benachbarten Kanten der Kreuzarme zu einem formfähigen Hutstumpen mit ununterbrochener Musterung zusammengenäht werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE528530T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528530C true DE528530C (de) | 1931-06-30 |
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ID=6553719
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT528530D Expired DE528530C (de) | Verfahren zur Herstellung von Hueten aus einem Gewebestueck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528530C (de) |
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