DE528664C - Abdampfinjektor mit Anlasser - Google Patents

Abdampfinjektor mit Anlasser

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DE528664C DER76841D DER0076841D DE528664C DE 528664 C DE528664 C DE 528664C DE R76841 D DER76841 D DE R76841D DE R0076841 D DER0076841 D DE R0076841D DE 528664 C DE528664 C DE 528664C
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steam
exhaust
steam injector
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/469Arrangements of nozzles for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Abdampfinjektor mit Anlasser Die Erfindung bezieht sich auf Abdampfinjektoren mit vom Abdampfinjektor getrennt angeordnetem Abdampfdurchlasser.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Abdampfdurchlasser Abdampf in-den Abdampfinjektor erst dann eintreten läßt, wenn der Injektor bereits als Frischdampfinjektor fördert.
  • In diesem Abdampfdurchlasser wird erfindungsgemäß ferner ein Absperrorgan nur dann geöffnet und stellt die Verbindung zwischen Abdampfinjektor her, wenn die Dampfmaschine arbeitet.
  • Es ist an sich bei getrennt vom Injektor angeordnetem Abdampfdurchlasser bekannt, ein Absperrorgan im Abdampfdurchlasser nur dann selbsttätig sich öffnen zu lassen, wenn die Dampfmaschine läuft.
  • Der Abdampfdurchlasser gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß der Abdampfinjektor erst mit kaltem Wasser in Gang gesetzt wird, ehe der Abdampf zuströmt, was ein sicheres Angehen auch bei hohen Außentemperaturen gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführung dargestellt. Abb. i zeigt die Anordnung des Anlassers und des Abdampfinjektors bei einer Lokomotive; Abb.2 ist ein Längsschnitt durch den Anlasser, Abb. 3 ein solcher durch den Abdampfinjektor und Abb.4 ein Schnitt nach Linie IV-IV in Abb. 3.
  • Von dem Auspuffrohr i der Dampfzylinder der Lokomotive führt ein Verbindungsrohr 2 zu dem Anlasser 3, und von diesem gelangt der Abdampf durch ein Rohr 5 zu der unteren Kammer des Abdampfinjektors 6 und mischt sich mit dem durch das Verbindungsrohr 7 vom Wasserraum 8 des Tenders zufließenden Speisewasser, dessen Menge durch den Handgriff 9 geregelt werden kann.
  • Der Frischdampf geht durch das Frischdampfventil io und die Frischdampfleitung i i in die obere Kammer des Abdampfinjektors 6, und das stark erwärmte Speisewasser strömt durch das Speiserohr i2 in den Dampfkessel. Das Schlabberwasser gelangt durch das Schlabberrohr 13 in die Rückleitung 1q. des Tenders. Diese wird zweckmäßig durch den Wasserraum desselben so geführt, daß die Wärme des Schlabberwassers an das Tenderwasser abgegeben wird und das Schlabberwasser oben in den Wasserraum des Tenders zurückfließt.
  • Der Anlasser ist einerseits durch eine dünne Dampfleitung 15 mit dem Dampfraum des Schieberskastens oder dem Dampfeinströmrohr, andererseits durch eine zweite dünne Rohrleitung 16 mit dem Druckraum 30 des Abdampfinjektors 6 verbunden.
  • Im Betrieb wird der Abdampfinjektor lediglich durch das Frischdampfventil io bedient. Dieses wird von Hand geöffnet. Arbeiten die Dampfzylinder, so arbeitet die untere Kammer des Abdampfinjektors mit Abdampf, d. h. das Speisewasser wird stark vorgewärmt. Steht aber die Lokomotive oder läuft sie leer, so arbeitet der Abdampf injektor als gewöhnlicher Injektor. Der Anlasser 3 (Abb.2) hat zwei gleiche Gehäuse 17 und 17Q, in denen je ein Ventil i8 und 18" auf einem zylindrischen Sitz i9 und i9" sitzt. In diesen Gehäusen befinden sich Zylinder 2o und 2o", zu welchen die Rohre 15, i6 führen. Der Zylinder 2o ist also mit dem Dampfeinströmrohr oder mit dem Einströmraum des Schieberkastens und der Zylinder 20a mit dem Druckraum 3o des Abdampfinjektors in Verbindung. Die Zylinder dienen ferner zur Führung von Kolben 21 und 21Q, durch die die Ventile 18, 18" geöffnet werden, während sie gewöhnlich durch auf den Ventilstangen sitzende Druckfedern 22, 22Q geschlossen gehalten werden.
  • Wenn die Lokomotive mit Dampf arbeitet, so strömt der Dampf aus dem Einströmrohr oder der Maschine hinter den Kolben 21, so daß das Ventil i8 geöffnet wird. Das Weiterströmen des Abdampfes wird aber durch das Ventil 18Q, das geschlossen ist, verhindert. Wird nun der Abdampfinjektor 6 durch das Frischdampfventil to in Betrieb gesetzt und drückt der Injektor Wasser in den Kessel, so wird durch das Rohr 16 der Zylinder 20, mit dem Druckraum des Injektors in Verbindung gebracht, so daß jetzt der Kolben 21" das Ventil 18, öffnet, wodurch der Abdampf zum Abdampfinjektor strömt.
  • Wenn der Injektor arbeitet, aber die Lokomotive steht oder leer läuft, so schließt sich natürlich das Ventil 18.
  • Die Verbindung zwischen Abdampf injektor und Auspuffrohr i ist also nur dann hergestellt, wenn die Lokomotive mit Dampf arbeitet und der Abdampfinjektor gleichzeitig schon kaltes Wasser in den Kessel drückt. Ferner verhindert der Anlasser, daß Wasser aus dem Tender zum Auspuffrohr fließen kann, wenn der Injektor abgestellt ist, oder daß Luft zum Injektor strömen kann, und er bewirkt schließlich, daß der Abdampfinjektor bei Leerlauf und Stillstand ohne geringste Umschaltung als gewöhnlicher Injektor benutzt werden kann.
  • Die Anordnung der Ventile 18, 18" ist derart, daß der Abdampf durch sie starke Richtungsänderungen erfährt; wodurch Öl, Wasser, Schmutz usw. im unteren Teile der Gehäuse 17, 17Q ausscheiden und durch Hähne 23, 21, abfließen kann.
  • Der Abdampfinjektor 6 (Abb. 3) hat, wie üblich, Dampfdüsen 2q., eine Mischdüse 25 und eine Druckdüse 26. Sein Schlabberraüm 27 ist durch das selbsttätige Schlabberventil 28 vom Schlabberrohr 13 abgeschlossen. Oberhalb der Druckdüse 26 ist ein Druckventil 29 angebracht, welches als Rückschlagventil arbeitet und das Speiserohr 12 vom Druckraum 30 trennt. Von hier führt das Rohr 16 zum Anlasser. Unter diesem Injektor sind eine Abdampfdüse 31 und eine Mischdüse 32, welche auch als Druckdüse ausgebildet ist, angeordnet. Mit dem Mischraum 33 ist ein Ventilgehäuse 3 4 (Abb. q.) verbunden, in dem ein Wasser-,renti135 angeordnet ist. Dieses trennt den Mischraum 33 von dem Verbindungsrohr 7, arbeitet als Rückschlagventil, und sein Hub kann durch eine Schraubenspindel 36 mittels des Handgriffs 9 geregelt werden. Das Wasserventil kann auch ganz abgesperrt werden.
  • Da die Rückleitung 14 oben über den Wasserspiegel im Tender mündet, ist das Gehäuse des Abdampfinjektors durch das Verbindungsrohr 7 ständig mit kaltem Wasser gefüllt, das auch das Abdampfrohr 5 bis zum Anlasser 3 füllt. Wenn die Lokomotive ohne Dampf fährt oder steht und gespeist werden soll, so öffnet man das Frischdampfventil io, worauf im Abdampfinjektor ein Druck entsteht, der das Wasserventil 35 schließt und das Schlabberventil 28 öffnet. Der Frischdampf drückt also das Wasser vom Schlabberraum 27 durch das Schlabberrohr 13 und die Rückleitung 14 in den Tender zurück. Jetzt entsteht eine geringe Luftleere, und es fließt frisches Wässer durch das Wasserventil 35 zu. Der Injektor geht an, es arbeitet der Ab-' dampfinjektor als einfacher Injektor, und es wird das Speisewasser in den Kessel gedrückt. Unterhalb des Druckventils 29 herrscht jetzt der volle Kesseldruck, so daß im Anlasser das Ventil 18" geöffnet wird. Da aber in den Zylindern oder im Dampfeinströmrohr noch kein Druck ist, so bleibt das Ventil 18 geschlossen, und es sperrt der Anlasser 3 die Verbindung zwischen Auspuffrohr i und Abdampfinjektor 6. Es kann also keine Luft zum Injektor strömen.
  • Läuft die Lokomotive mit Dampf und will man speisen, so wird der Abdampfinjektor wieder mit einem einzigen Griff mittels des Frischdampfventils io in Betrieb gesetzt. Das Ventil 18 des Anlassers wird durch den Dampfdruck im Schieberkasten oder Dampfeinströmrohr geöffnet, das Ventil 18, öffnet sich aber erst dann, wenn der Abdampfinjektor als einfacher Injektor schon mit vollem Druck arbeitet. Dann kann der Abdampf in den unteren Teil des Abdampfinjektors durch die Abdampfdüse 31 zuströmen und mischt sich mit dem kalten Speisewasser, so daß das Wasser stark vorgewärmt in den oberen Injektorteil gelangt. Beim Arbeiten mit Abdampf gelangt das Speisewasser in die Kammer 37 nicht nur stark vorgewärmt, sondern auch infolge der Druckdüse 32 mit erheblichem Druck, so daß das Frischdampfventil io entsprechend gedrosselt werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Abdampfinjektor mit vorn Abdampfinjektor getrennt angeordnetem Abdampfdurchlasser, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdampfdurchlasser Abdampf in den Abdampfinjektor erst dann eintreten läßt, wenn der Injektor bereits als Frischdampfinjektor fördert.
  2. 2. Abdampfinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Art ein Absperrorgan im Abdampfdurchlasser nur dann geöffnet wird und die Verbindung zwischen Abdampfinjektor und Auspuffrohr der Dampfmaschine herstellt, wenn die Dampfmaschine arbeitet.
  3. 3. Abdampfinjektor nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlasser (3) zwei Selbstschlußventile (18, 18a) hat, von denen das eine durch den Druck des Einströmdampfes und das zweite (18a) durch den im Druckraum (3o) des Abdampfinjektors (6) herrschenden Druck geöffnet werden kann. q..
  4. Abdampfinjektor nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstschlußventile (18, 18a) in der zum Injektor führenden Abdampfleitung (2, 5) hintereinander angeordnet sind.
  5. 5. Abdampfinjektor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser in an sich bekannter Weise als zweistufiger Injektor ausgebildet ist, derart, daß zunächst die erste mit Frischdampf arbeitende Stufe in Gang gesetzt wird, wobei das kalte Wasser die zweite Stufe durchströmt, und erst, wenn die erste Stufe arbeitet, durch die Selbstschlußventile (18, 18a) Abdampf in die zweite Stufe treten kann.
DER76841D 1929-01-16 1929-01-16 Abdampfinjektor mit Anlasser Expired DE528664C (de)

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