DE529131C - Schnellwringmaschine - Google Patents

Schnellwringmaschine

Info

Publication number
DE529131C
DE529131C DE1930529131D DE529131DD DE529131C DE 529131 C DE529131 C DE 529131C DE 1930529131 D DE1930529131 D DE 1930529131D DE 529131D D DE529131D D DE 529131DD DE 529131 C DE529131 C DE 529131C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
laundry
sliding body
lever
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930529131D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO TOEBS
Original Assignee
OTTO TOEBS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO TOEBS filed Critical OTTO TOEBS
Application granted granted Critical
Publication of DE529131C publication Critical patent/DE529131C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F51/00Apparatus for expelling or draining water from the linen, not provided for in the preceding groups
    • D06F51/02Apparatus for expelling or draining water from the linen, not provided for in the preceding groups by twisting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Schnellwringmaschine Gegenstand der Erfindung bildet eine Schnellwringmaschine, bei welcher die Wäsche über einen drehbaren Haken oder ein anderes geeignetes Halteorgan gelegt und durch Drehung ausgewrungen wird. Das die Neuheit kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das drehbare Halteorgan mit einer Spindel verbunden ist, auf welcher ein mit einem Hebel versehener Gleitkörper sitzt, durch dessen Hinundherbewegung die Spindel und das mit ihr verbundene Halteorgan für die Wäsche in Drehung versetzt und letztere dadurch ausgewrungen wird. Dadurch wird außer einem leichten Hantieren mit der Wringmaschine erreicht, daß das Wäschestück mit großer Schnelligkeit ausgewrungen wird. Man hat nicht erst nötig, eine Kurbel so und so oft herumzudrehen, sondern es genügt eine .einfache Hinundherbewegung des erwähnten Gleitkörpers, und die Wäsche ist ausgewrungen; auch werden keine Knöpfe oder andere feste Teile der Wäsche zerdrückt, wie dies bei den allgemein bekannten Wringmaschinen mit zwei Gummiwalzen häufig der Fall ist.
  • Der auf der Spindel des drehbaren Halte--, organs sitzende Gleitkörper kann vorteilhaft derart eingerichtet sein, daß er erforderlichenfalls auch festgestellt werden kann, wodurch man in der Lage ist, ein Auswringen kleinerer Wäschestücke von Hand, d. h. ohne Zuhilfenahme des Gleitkörpers, zu ermöglichen, indem durch Zug an dem über den Haken gelegten Wäschestück die Spindel aus dem feststehenden Gleitkörper herausgedreht und das Wäschestück dadurch äußerst rasch zusammengedreht und ausgewrungen wird, während das Zurückdrehen des ausgewrungenen Wäschestückes und damit der Spindel durch das Entspannen einer mit der Spindel verbundenen Spiralfeder bewirkt wird, die beim Herausziehen der Spindel aus dem Gleitkörper gespannt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Schnellwringmaschine gemäß der Erfindung in einem Aus-, führungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht der Maschine und Abb. z eine Ansicht der Abb. i von oben.
  • Den Hauptbestandteil der Wringmaschine nach der Erfindung bildet die Schraubenspindel a, welche zweckmäßig mit flachgängigem Gewinde ausgeführt wird und in dem Gestell b drehbar gelagert ist, das mittels der Schraube c derart am Waschtrog festgeschraubt wird, daß das Gestell b außerhalb des Waschtrogs und der die Verlängerung der Spindel bildende Haken d innerhalb desselben über der darin befindlichen Wäsche zu liegen kommen. Auf der Spindel sitzt ein Gleitkörper e, der mittels eines Stiftes f in einem Schlitz g des Gestelles b (Abt. z) geführt ist und zwei seitliche Zapfen h trägt, die in Schlitzen i des geteilten Hebels h geführt sind, der den Gleitkörper e beiderseits umfaßt und dessen Teile am oberen und unteren Ende vereinigt sind. Das untere Ende des Hebels k ist bei L an einem am Gestell b befestigten Bock m o. dgl. angelenkt, während das obere Ende einen gelenkig angebrachten Handgriff n trägt. Auf der linksseitigen Verlängerung der Spindel a ist eine Spiralfeder o angeordnet, die einerseits am Ende der Verlängerung am Bund p und andererseits am Gestell b befestigt ist, so daß sie bei Verdrehung der Spindel gespannt und beim Zurückdrehen derselben wieder entspannt wird.
  • Die Handhabung der Schnellwringmaschine gemäß der Erfindung erfolgt in der Weise, daß die auszuwringenden größeren Wäschestücke, wie Bettlaken, Bettbezüge, Tischtücher usw., an beiden Enden gefaßt und mit der Mitte über den Haken d geworfen werden, worauf man beide Enden mit der einen Hand hält und mit der anderen Hand den Griff n erfaßt und an. sich heranzieht. Durch die hin und her gehende Bewegung des. Gleitkörpers e wird die Spindel a und somit auch das auf den Haken d aufgelegte Wäschestück in drehende Bewegung versetzt und letzteres in kürzester Zeit ausgewrungen. Während man bisher viele Male eine Kurbel drehen oder das Wäschestück sehr oft mit beiden Händen verdrehen mußte, um ein genügendes Auswringen zu erreichen, braucht man hier nur den Handgriff n einmal hin und her zu bewegen, um die zum Auswringen erforderliche mehrfache Verdrehung bzw. starke Auspressung des Wäschestückes zu erzielen. Dabei erfolgt die Rückwärtsbewegung des Handgriffes n infolge Entspannung der Spiralfeder o selbsttätig, was die Handhabung der Wringmaschine sehr erleichtert.
  • Hat man nur kleinere Wäschestücke, wie Handtücher, Taschentücher usw., auszuwringen, so legt man den Hebel q nach rechts um (punktierte Lage in Abb. i), so daß der Führungsstift f des Gleitkörpers e in ein Loch r des Hebels q greift, wodurch der Gleitkörper an einer Bewegung gehindert wird. Nun wird das Wäschestück über den Haken d geworfen und in Richtung des Pfeiles s angezogen. Dadurch wird die Spindel a aus derri Gleitkörper e herausgedreht, macht also mit dem Haken d wieder eine rasche drehende Bewegung, und das Wäschestück ist sozusagen blitzartig zusammengedreht und ausgewrungen, `vorauf die Spindel durch die Entspannung der zusammengepreßten Feder o selbsttätig zurückgedreht wird. Es ist zweckmäßig, den Hebel q nur so lang zu halten, daß er in seiner linken Lage nicht `ganz bis an das Ende der Feder o und an den Bund p reicht, so daß zwischen dem Bund p und dem Ende des Hebels q noch einige Federwindungen liegen. Diese Federwindungen sowie die rechts liegende Feder t haben den Zweck, daß die Spindel a beim Anziehen des Hebels k etwas nachgibt, also der Druck weich ist, während er ohne diese Federungen hart ist und leicht Hemmungen hervorruft.
  • Die Schnellwringmaschiine gemäß der Erfindung ist in ihrem Aufbau nicht kostspielig und in ihrem Gebrauch so außerordentlich einfach- und leicht zu handhaben, daß sie die Freude jeder Wäscherin sein wird. Man kann sie natürlich noch in anderer Weise als in der Zeichnung dargestellt ausführen, ohne von dem ihr zu Grunde liegenden Erfindungsgedanken abzuweichen.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜCITG: i. Schnellwringmaschine, bei welcher die Wäsche über einen drehbaren Haken oder ein anderes geeignetes Halteorgan gelegt und durch Drehung ausgewrungen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Halteorgan (d) mit einer Spindel (a) verbunden ist, auf welcher ein mit einem Hebel (k) versehener Gleitkörper (e) sitzt, durch dessen Hinundherbewegung die Spindel und das mit ihr verbundene Halteorgan für die Wäsche in Drehung versetzt und letztere dadurch ausgewrungen wird.
  2. 2. Schnellwringmaschine nach Ansprüch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper (e) der Spindel (a) mittels eines Hebels (q) feststellbar eingerichtet ist, um eine Drehung der Spindel und das Auswringen der Wäsche durch Zug am Haken (d) zu bewirken.
DE1930529131D 1930-11-29 1930-11-29 Schnellwringmaschine Expired DE529131C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE529131T 1930-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE529131C true DE529131C (de) 1931-07-08

Family

ID=6553953

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930529131D Expired DE529131C (de) 1930-11-29 1930-11-29 Schnellwringmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE529131C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2036920A1 (de) Behandlungstisch zur Erzeugung therapeu tischer Zugbeanspruchungen fur den menschlichen Korper
DE1910836A1 (de) Traganordnung fuer einen Invaliden oder Kranken sowie Hebegeraet fuer die Traganordnung
CH403640A (de) Rollfuss
DE323970C (de) Kuenstliche Hand
DE856103C (de) Durch Klemmgesperre sich selbsttaetig feststellende Einstellvorrichtung, besonders fuer Kraftwagensitze
DE854444C (de) Spannvorrichtung fuer Foerdertuecher, insbesondere fuer landwirtschaftliche Maschinen
AT205302B (de) Absperrvorrichtung für Schlauchleitungen
DE547628C (de) Maschine zum Faerben von Garnstraehnen
AT282819B (de) An einem Bett anbringbare Vorrichtung zur einstellbaren und wegschwenkbaren Halterung einer Nutzfläche, z.B. eines Speisebrettes
DE632986C (de) Einrichtung an Drahtverarbeitungsmaschinen zum selbsttaetigen Abstellen der Maschine beim Auftreten einer uebermaessigen Zugspannung im zugefuehrten Werkstoffdraht
CH178577A (de) Ubungsgerät für den Rudersport.
DE415734C (de) Kunstduengerstreumaschine, bei welcher die verschiebbare Wand, die den Duengerstreuschlitz begrenzt, gegen die andere Wand gedrueckt wird
DE490076C (de) Straehngarnmercerisiermaschine
DE570302C (de) Klemm- und Feststellvorrichtung fuer verstellbare Kopfstuetzen
DE544676C (de) Regelvorrichtung
AT163504B (de) Reinigungsgerät
DE860686C (de) Kastrier- und Kupiergeraet
DE807508C (de) Elektromotorisch angetriebene Waschmaschine mit Quirl
AT220561B (de) Schaftmaschine
DE909496C (de) Fussbodenwischer mit Scheuertuch und Auswringvorrichtung
DE7219994U (de) Bett, insbesondere Krankenbett
DE1783148U (de) Vorrichtung zur sicherung der fallnadeln an zwirnmaschinen.
AT163944B (de) Bürste zum Reinigen von Gläsern, Flaschen od. dgl.
DE537892C (de) Vorrichtung zum Nassbehandeln von frei in der Flotte beweglichem Behandlungsgut
AT126264B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Naßbehandeln von frei in der Flotte beweglichem Textilgut.