DE529434C - Schwingpflug - Google Patents
SchwingpflugInfo
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- DE529434C DE529434C DE1930529434D DE529434DD DE529434C DE 529434 C DE529434 C DE 529434C DE 1930529434 D DE1930529434 D DE 1930529434D DE 529434D D DE529434D D DE 529434DD DE 529434 C DE529434 C DE 529434C
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- Expired
Links
- 210000001364 upper extremity Anatomy 0.000 claims description 7
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B15/00—Elements, tools, or details of ploughs
- A01B15/14—Frames
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schwingpflug·, der durch, rasche und einfache
Einstellung je nach' den Bedürfnissen in jeinen Ein-, Zwei-, Drei- oder MehrscharpfLug umgewandelt
und somit je nach der gewünschten Arbeitsbreite und der zur Verfügung stehenden
Zugkraft — Anzahl und Arbeitsfähigkeit der Zugtiere — zu jeder Zeit umgeändert
werden kann.
Dies wird im Sinne der Erfindung dadurch erreicht, daß der Grindel aus zwei oder mehreren
Grindelgliedern besteht, von welchen das vordere Grindelglied in bezug zu dem anschließenden Grindelglied in waagerechter
Ebene verschwenkt und in der jeweils verschwenkten Lage entsprechend der Zahl der
angesetzten Grindelglieder festgestellt werden kann, während die übrigen Grindelglieder
einen oder mehrere Pflugkörpier tragen und jedes Grindelglied mit dem anschließenden
lösbar verbunden ist.
In der zugehörigen Zeichnung ist der Pflug in einer Ausführungsform dargestellt, die als
Ein-, Zwei- oder Dreischarpflug benutzt werden kann.
Abb. ι ist eine Draufsicht des Pfluges bei Einstellung als Dreischarpflug·. In dieser
Abbildung sind die Vorrichtung zum Umstellen des Laufrades in lotrechter Ebene und
der Samenstreuer weggelassen, um die anderen Bestandteile des Pfluges besser sichtbar
zu machen.
Abb. 2 und 3 sind Teilzeichnungen.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht des Pfluges, in der auch, die in Abb. 1 weggelassenen Teile dargestellt sind.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht des Pfluges, in der auch, die in Abb. 1 weggelassenen Teile dargestellt sind.
Bei der dargestellten Ausführungsform besteht der Grindel aus den Einzelgliedern, 1,
2 und 3, von welchen das Grindelglied 2 die Pflugkörper 4 und 5 und das Grindelglied
3 den Pflugkörper 6 trägt. Die Pflugkörper sind an den Grindelgliedern mittels'
Schrauben 7 befestigt. Sie können in lotrechter Richtung verstellt werden. Zu diesem
"Zwecke sind in den Griessäulen mehrere überemander angeordnete Löcher für die
Schrauben 7 vorgesehen. An dem Grindelglied 3 sind die Sterzen 8 abnehmbar befestigt.
Das vordere Grindelglied 1 ist mit dem Grindelglied 2 um einen Zapfen 9 derart
schwenkbar verbunden, daß' das Grindelglied in der um den Zapfen 9 in waagerechter
Ebene jeweils verstellten Lage mittels einer Schraube 10 festgestellt werden kann, welche
in eine am Grindelglied 2 befestigte bogenförmige Führung r 1 eingreift.
Das vordere Grindelglied 1, welches die Zughaken 12'und 13 'trägt und mit den Stangen
14 und 15 einen Rahmen bildet, ist
mit einem Laufrad 16 und einem Stützrad 52 ausgerüstet, welche den bisher gebräuchlichlen
Pflugkarren ersetzen. Das Laufrad 16, das
mittels einer nachstehend beschriebenen Vorrichtung sowohl in lotrechter wie auch! in
waagerechter Ebene eingestellt werden kann, ist in eine Gabel 17 eingebaut, die um einen
Zapfen 18 auf der Stange 19 vertikal verschwenkt
werden kann, während die Stange 19 am Arm 21 um einen lotrechten Zapfen 20
Horizontal drehbar ist. Der Arm 21 ist an dem Grindel 1 und an der Stange 14 befestigt.
Am äußeren Arm der Gabel 17 ist eine
Schlitzführung 22 drehbar gelagert, in deren Schlitz ein mittels des Griffes 25 zu verdrehender
Feststellzapfen eingreift, so daß das Laufrad nach Lösen des Feststellzapfens
höher oder tiefer eingestellt und in den jeweiligen Stellungen durch den Griff 25 fest-,
gestellt werden kann. Das freie Ende der Stange 19 liegt unter einem an der Stange 14
befestigten Arm 26, in welchem mehrere Löcher 27 vorgesehen sind, so daß es möglich
ist, die Gabel des Laufrades mit der Stange 19 zusammen um den Zapfen 20 zu
verschwenken. In der jeweils erforderlichen Stellung wird die Stange 19 mit der daran
befestigten Gabel für das Laufrad mittels eines Zapfens 28 gehalten, der durch eines
der Löcher 27 des Armes 26 und die in dem vorderen Ende der Stange 19 befindliche
Bohrung hindurchgreift. Es ist somit möglich, das Laufrad behufs Regelung der
Furchentiefe in lotrechter Ebene und behufs Regelung der Zngridhtuixg in waagerechter Ebene einzustellen, d.h. je nadh dem Erfordernis,
das Rad von den Zughaken 12 und 13 zu entfernen oder diesen zu nähern.
Am vorderen Grindelglied 1 ist ferner ein um einen Zapfen 29 verschwenkbarer Arm
30 gelagert, welcher mittels einer Feststellschraube 31 und einer bog'enförmigen Führung
32 in den jeweiligen Stellungen gehalten werden kann. Am Ende des Armes 30 ist ein schräger Arm 33 befestigt, welcher ein
Stützrad 52 trägt. Mittels der beschriebenen • Vorrichtung kann auch das Stützrad 52 in
waagerechter Ebene behufs genauerer Regelung der Arbeitsbreite eingestellt werden.
An der Stange 21 ist ein aus den Armen 34, 35 und 36 gebildeter Rahmen befestigt,
• dessen Arm 36 um einen lotrechten Zapfen zum Öffnen des Rahmens verschwenkt werden
kann und in der dargestellten Lage mittels eines Splintes festgestellt wird. Dieser
Rahmen dient zum Einspannen eines Samenstreuers 38 (Abb. 4), der aus einem Samenbehälter
39, aus einem Streurohr 40 und aus einem Sternrad 41 besteht. Die Welle des
Sternrades ist durch eine Kette 42 mit einem Kettenrad 43 verbunden, dessen Welle im
Inneren des Samenstreuers ein Löffelrad trägt. Beim Vorwärtsbewegen des Pfluges wird das am Boden laufende Sternrad und
mittels des beschriebenen Kettenantriebes auch das Löffelrad in Umdrehung versetzt,
wodurch das Streurohr ununterbrochen mit Samen beschickt wird. Der Samenstreuer ist
behufs fester Einspannung mit seinem unteren Ende in einen Haken der Stange 44 eingehängt,
welch letztere mit ihrem oberen Ende an der Stange 19 befestigt ist. Auf
einem der Sterzen ist ein Winkelheb el 45 drehbar gelagert, mit Hilfe dessen die Pflugkörper
aus dem Boden ausgehoben werden können.
Das Streichbrett 46 und das Schar 47 sind in der aus Abb. 2 ersichtlichen Weise ausgebilder,
d.h. an der Seite, an welcher die aufgeackerte Erde abgleitet, mit einem V-förmigen
Einschnitt 49 versehen, durch welchen die Erde, nach rückwärts abgleitend, in kleinere
Stücke zerlegt wird als bei den bisherigen Pflügen. Das rückwärtige Ende des Grindels ist durch eine Regulatorkette 51
mit dem vorderen Ende des Grindels verbunden.
Wenn man anstatt des dargestellten DreischarpfLuges mit einem Zweischarpflug arbeiten
will, so wird das letzte Grindelglied 3 entfernt, die Sterzen von demselben abgenommen
und am Grindelglied 2 befestigt. Zur Umstellung auf einen Einscharpflug wird sowohl
das Grindelglied 3 als auch das Grindelglied 2 abgenommen und das hintere Ende des Grindelgliedes 1 mit einem in Abb. 3 dargestellten
Ersatzgrindelglied 50 verbunden und die Sterzen an dem letzteren befestigt.
Beim Ackern wird das vordere Grindelglied um den Zapfen 9, das Laufrad um die
Zapfen 20 und 18 in waagerechter und lotrechter Ebene und das Stützrad um den Zapfen
29 den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend eingestellt.
Claims (2)
1. !Schwingpflug, dadurch gekennzeichnet, daßider Grindelaus zwei oder mehreren
Grindelgliedern besteht, von welchen das vordere Grindelglied in bezug zu dem anschließenden
Grindelglied in waagerechter Ebene verschwenkt und in der jeweils ver-■ schwenkten Lage entsprechend der Zahl
der angesetzten Grindelglieder festgestellt werden kann, während die übrigen Grindelglieder
einen oder mehrere Pflugkörper tragen und jedes Grindelglied mit dem anschließenden lösbar verbunden ist.
2. Schwingpflug nach Anspruch 1 zur Benutzung als Em-, Zwei- oder Dreischarpflug,
gekennzeichnet durch ein vorderes Grindelglied, ein zweites, zwei Pflugkörper tragendes Grindelglied, ein drittes,
nur einen Pflugkörper tragendes Grindelglied und ein viertes, ebenfalls nur einen
Pflugkörper tragendes Ersatzgrindelglied, welche Grindelglieder miteinander in der
jeweils erforderlichen Reihenfolge verbunden werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE529434T | 1930-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE529434C true DE529434C (de) | 1931-07-13 |
Family
ID=6554066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930529434D Expired DE529434C (de) | 1930-01-11 | 1930-01-11 | Schwingpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE529434C (de) |
-
1930
- 1930-01-11 DE DE1930529434D patent/DE529434C/de not_active Expired
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