DE529450C - Beleuchtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Beleuchtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE529450C
DE529450C DEH121877D DEH0121877D DE529450C DE 529450 C DE529450 C DE 529450C DE H121877 D DEH121877 D DE H121877D DE H0121877 D DEH0121877 D DE H0121877D DE 529450 C DE529450 C DE 529450C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support rod
rod
headlight
sleeve
lighting system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH121877D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH121877D priority Critical patent/DE529450C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE529450C publication Critical patent/DE529450C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/06Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle
    • B60Q1/08Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically
    • B60Q1/12Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position
    • B60Q1/124Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position by mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Beleuchtungsanlage für Kraftfahrzeuge Gegenstand der Erfindung ist eine Bieleuchtungsanlage für Kraftfahrzeuge, bei der außer den beiden vorderen feststehenden Scheinwerfern noch ein nach allen Richtungen hin beweglicher Hilfsscheinwerfer vorgesehen ist, der im gegabelten oberen Ende einer drehbaren und in der Höhe verstellbaren Tragstange sitzt. Die Besonderheit des Erfindungsgegenstandes liegt darin, daß: das Gehäuse dieses Hilfsscheinwerfers außer den beiden seitlichen Lagerzapfen einen in seinem Scheitelpunkt angeordneten, nach rückwärts gerichteten Kugelzapfen aufweist, der in einer feststehenden, bogenförmigen Rinne geführt ist. Durch das Zusammenwirken dieses Kugelzapfens mit der Rinne ist es bei jeder Höhenlage der Tragstange möglich, den Hilfsscheinwerfer nach rechts und nach links zu verschwenken, und umgekehrt ist es bei jeder Schwenklage des Hilfsscheinwerfers möglich, ihn durch Heben oder Senken. der Tragstange nach unten zu neigen oder nach oben aufzurichten.
  • Zur näheren Erläuterung des Erfindungsgegenstandes dient die Zeichnung.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Einstellvorrichtung für den zusätzlichen Scheinwerfer und die Abb.2 die Draufsicht hierzu.
  • Die Abb. 3 und q. veranschaulichen Einzelheiten, während die Abb. 5 und 6 die Lage der drei an einem Kraftfahrzeug sitzenden Lichtkegel beim Befahren einer nach rechts und einer nach links gekrümmten Straßenabzweigung darstellen.
  • Der Hilfsscheinwerfer A wird zweckmäßig :ein wenig hinter dem Kühlerscheitel B oberhalb desselben angeordnet, während die beiden gebräuchlichen Scheinwerfer I? und L sich in der üblichen Weise rechts und links am Wagen vor dem Kühler befinden.
  • Die Lampe ,4 ist zu beiden Seiten mittels je eines Zapfenlagers i im gegabelten oberen Ende 2a einer Stange 2 gelagert, die in einem mit dem oberen Teil des Kühlers I( verbundenen Gehäuse Gr schwenkbar und verschiebbar geführt ist. Nach hinten hat das Scheinwerfergehäuse einen Kugelzapfen 3, der sich m einer mit dem Gehäuse C' z verbundenen halbkreisförmigen, waagerecht liegeanalen Rinne q. verschiebt.
  • Zur Herbeiführung der selbsttätigen Drehung hat die Stange 2 auf ihrem unteren, Ende in symmetrischer Anordnung und Gestaltung einen nach rechts und einen nach links vorspringenden. Querstift 7v, der zugleich zum Festhalben eines Vorsefizringes 7a auf der Stange 2 benutzt ist. An den Enden dieses Stiftes greift je eine Zugfeder 8 an, deren anderes Ende an das .äußere Ende je eines Armes 9 angeschlossen ist, der mit einem Ring i o verbunden ist. Dieser ist auf dem unteren Ende der Stange 2 oberhalb des Ringes 7a drehbar gelagert und befindet sich unter dem Gehäuse ('r. Ferner greifen an den Armen 9 die Enden eines Zugseiles i i an, das über Umlenkrollen 12 zu einer auf der Lenkwelle des Fahrzeugs sitzenden oder von ihr angetriebenen Scheibe geführt ist. Beim Drehen der-Lenkwelle-werden die Stange 2 und der Scheinwerfer A im gleichen Sinne mitgedreht, wobei die Übersetzung passend gewählt ist. Die Federn 8 halten den Stift 7b und die Arme 9 in der gleichen radialen Richtung so lange, bis die Drehung des Scheinwerfers durch einen Anschlag oder Widerstand begrenzt wird. Von da ab kann sich der Ring i o infolge der Nachgiebigkeit der Federn 8 allein eine Strecke weiterdrehen. Auf der Stange 2 ist eine langgestreckte, zylindrische Gummihülse 6 angebracht, die als Reibrad dient. Mit diesem Reibrad wirbt hach Arteines Stangengetriebes durch Reibung eine längsgelochte Gummistange 7 zusammen, die auf eine Zugstange i q. gesteckt ist. Diese ist in Ansätzen 15 und 16 des Gehäuses G verschiebbar geführt und reicht nach hinten durch die Spritzwand 13 bis in den Griffbereich des Führers. Sie ist mit einem Handgriff 16 versehen, so daß der Führer imstande ist, durch Zurückziehen oder Vorstoßen der Stange i q. den Scheinwerfer A unabhängig von der ihm von der Lenkvorrichtung des Fahrzeugs verteilten Drehung zu drehen.
  • Ferner hat der Führer es in der Hand, durch Drehen der Stange i ¢ die Stange 2 und damit den ScheinwerferA zu heben oder zu senken und dadurch die Neigung des Scheinwerfers A, dessen Kugelzapfen. 3 von der Rinne q. in unveränderlicher Höhe gehalten wird, nach Belieben zu verändern. Damit entsprechend der jeweiligen Dreheinstellung der Stange i¢ der Scheinwerfer stets eine bestimmte Höhe hat, kann die Gummihülse 6 mit Zähne bildenden Querrillen 6a und die Gummihülse 7 mit entsprechenden. Längsrillen 7a versehen sein, so daß die beiden Hülsen wie ein Zahnstangengetrieb:e wirken. Bei der Aufundniederbewegung der Stange 2 bewegen sich der Ring -i o und die Federn 8 mit, so daß diese nicht gespannt werden.
  • Die Grundstellung der Stange i ¢wixd durch die Federn 8 bestimmt, die beim Loslassen des Griffes 16 den Stift 7b und die Arme 9 in die gleiche radiale Richtung zu bringen streben, wodurch infolge der Reibungsverbindung die Stange 1q. in eine bestimmte Lage eingestellt wird.
  • Beginnt der Wagen W in eine nach rechts gehende Krümmung der Straße einzubiegen. (Abb. 5), so werfen die Hauptscheinwerfer I1 und L ihre Lichtkegel geradeaus, während der Hilfsscheinwerfer unter der Einwirkung der Steuerung ein noch im Dunkeln liegendes Stück der Straße auf der Seite der Krümmung erhellt. Der Führer kann daher ein Hindernis, z. B. einen nach hinten unzureichend beleuchteten, stillstehenden Wagen W rechtzeitig erkennen und ausweichen. Erscheint im Lichtkegel des Hilfsscheinwierfers ein Straßensignal S, eine Warnungstafel, eine Tafel mit einer Ortsbezeichnung oder ein sonstiger Gegenstand, den der Wagenführer genauer zu besichtigen wünscht, so ist er in der Lage, beim Vorbeifahren diesen Scheinwerfer durch Verschieben der Stange 14 mittels des Griffes 16 auf den Gegenstand zu richten, wobei er auch die Höhenlage des Lichtkegels durch Drehen des Griffes 16 regeln kann.
  • Beim Fahren nach links (Abb. 8) erhellen die Hauptscheinwerfer R und L ein ausreichendes Stück der Fahrstraße, um dort befindliche Hindernisse in ausreichender Entfernung erkennbar zu machen. Der Hilfsscheinwerfer beleuchtet nunmehr die, linke Straßenhälfte und macht den Führer rechtzeitig auf Personen oder Tiere aufmerksam, die den Fahrdamm zu überschreiten b6absichtigen. Gefahren dieser Art wurden beim Durchfahren der Rechtskrümmung durch die Hauptscheinwerfer angezeigt. Die Wirkungen der Hauptscheinwerfer und des Hilfsscheinwerfers ergänzen sich also. Darüber hinaus kann der Führer mit dem Hilfsscheinwerfer z. B. ein vorbeifahrendes Fuhrwerk während ,einiger Zeit beleuchten, etwa, um die Nummer ,eines vorschriftswidrig fahrenden Fuhrwerks abzulesen.
  • Die Blendung entgegenkommender Personen oder Fahrzeugführer wird dadurch verhütet, daß für den Verkehr in gut beleuchteten Stadtgebieten der Hilfsscheinwerfer ausgeschaltet wird und daß auch für den Verkehr auf dunklen Land- und Dorfstraßen der vom Hilfsscheinwerfer ausgesandte Lichtkegel wesentlich schwächer ist als die Lichtkegel der Hauptscheinwerfer.
  • .Schließlich ist es möglich, den Hilfsscheinwerfer noch zu verschiedenen Nebenzwecken nutzbar zu machen. Will. z. B. der Fahrzeugführer in finsterer Nacht Wasser in den Kühler nachfüllen, so richtet er den Lichtkegel des Hilfsscheinwerfers über die Kühleneinfüllöffnung. Dadurch kann das Einfüllen so vorgenommen werden, daß kein Wasser verschüttet wird. In gleicher Weise kann durch entsprechendes Drehen des Hilfsscheinwerfers auch die rechte oder linke Motor- bzw. Fahrzeugseite abgeleuchtet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beleuchtungsanlage für Kraftfahrzeuge, bei der außer den beiden vorderen feststehenden Scheinwerfern. noch ein nach allen Richtungen beweglicher Hilfsscheinwerfer vorgesehen ist, der im gegabelten oberen Ende einer drehbaren und in der Höhe verstellbaren Tragstange sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (A) des Hilfsscheinwerfers außer seinen beiden seitlichen Zapfen Beinen in seinem Scheitelpunkt angeordneten, nach rückwärts gerichteten Kugelzapfen (3) aufweist, der in einer feststehenden, bogenförmigen Rinne (q.) geführt ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Tragstange (2) von einem Stift (7b) quer durchsetzt ist, dessen Enden unter Zwischenfügung von Federn (8) mit Armen (9) verbunden sind, die an einem drehbaren, auf der Tragstange (2) gelagerten Ring (io) sitzen und durch einen über Rollen (12) geführten Seilzug (i i) an der Lenkwelle des Fahrzeugs angeschlossen sind.
  3. 3. Anlage nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine auf der Tragstange (2) sitzende, mit umlaufenden..Rillen (6a) versehene Gummihülse (6), die mit einer Längsrillen (7a) aufweisenden zweiten Hülse (7) zusammenarbeitet, wobei die zweite Hülse auf einer Stange (14) befestigt ist, die mittels eines Handgriffs vom Führersitz aus gedreht und auch in axialer Richtung verschoben werden kann.
DEH121877D 1929-06-01 1929-06-01 Beleuchtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge Expired DE529450C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH121877D DE529450C (de) 1929-06-01 1929-06-01 Beleuchtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH121877D DE529450C (de) 1929-06-01 1929-06-01 Beleuchtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE529450C true DE529450C (de) 1931-07-13

Family

ID=7173971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH121877D Expired DE529450C (de) 1929-06-01 1929-06-01 Beleuchtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE529450C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE529450C (de) Beleuchtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge
DE449366C (de) Scheinwerferanordnung fuer Kraftfahrzeuge
DE667491C (de) Zwangslaeufig gebundenes, kippbares und seitwaerts drehbares Scheinwerferpaar fuer Kraftfahrzeuge
AT120644B (de) Schwenkvorrichtung für Scheinwerfer von Fahrzeugen.
DE376252C (de) Vorrichtung zum Schraegstellen von Kraftwagen beim Lenken
AT148093B (de) Schwenkbarer und seitlich drehbarer Scheinwerfer für Automobilfahrzeuge.
DE672336C (de) Staendervorrichtung fuer Fahrraeder u. dgl. Fahrzeuge
DE511853C (de) Scheinwerferanordnung fuer Kraftfahrzeuge
DE470009C (de) Stellvorrichtung fuer Scheinwerferlampen usw.
AT107629B (de) Stirnlampenbefestigung für Straßenfahrzeuge.
AT87984B (de) In die Fahrtrichtung einstellbarer Scheinwerfer für Kraftwagen.
DE830005C (de) Zwischen den Hauptscheinwerfern eines Kraftfahrzeuges angeordnete Kurvenlampe
DE334144C (de) Scheinwerfer fuer Fahrzeuge
DE425842C (de) Auf Exzenterraedern laufender Wagen fuer Karussells
DE577990C (de) Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE471446C (de) Scheinwerferanordnung fuer Kraftfahrzeuge
DE591880C (de) Schwenkvorrichtung fuer die zwei vorderen, drehbar am Kraftfahrzeuge gelagerten Scheinwerfer
DE214986C (de)
DE267593C (de)
DE444900C (de) Halter fuer ausschwenkbare Kopflaternen von Motorfahrzeugen u. dgl.
DE283585C (de)
DE1580372A1 (de) Fahrzeuglampenhalterung
DE475856C (de) Scheinwerferanordnung fuer Kraftfahrzeuge
DE563333C (de) Vorrichtung zum Schwenken der beiden vorderen Scheinwerfer von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen
DE469106C (de) Einstellvorrichtung fuer am Kraftfahrzeug seitlich drehbare Scheinwerfer