DE529609C - Spritzpistole zum Auftragen von Fluessigkeit - Google Patents

Spritzpistole zum Auftragen von Fluessigkeit

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DE529609C
DE529609C DEL72575D DEL0072575D DE529609C DE 529609 C DE529609 C DE 529609C DE L72575 D DEL72575 D DE L72575D DE L0072575 D DEL0072575 D DE L0072575D DE 529609 C DE529609 C DE 529609C
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DE
Germany
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propellant
shaft
spindle
liquid
chamber
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Expired
Application number
DEL72575D
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English (en)
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RENEE MARIE-LOUISE LEMOINE GEB TROUILLET
Original Assignee
RENEE MARIE-LOUISE LEMOINE GEB TROUILLET
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/24Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas with means, e.g. a container, for supplying liquid or other fluent material to a discharge device
    • B05B7/2402Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device
    • B05B7/2405Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle
    • B05B7/2435Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together by parallel conduits placed one inside the other
    • B05B7/2437Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together by parallel conduits placed one inside the other and a secondary stream of atomising fluid being brought together in the container or putting the carried fluid under pressure in the container

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Description

Die Erfindung betrifft eine Spritzpistole zum Auftragen von Flüssigkeit, die unter gleichzeitiger Anwendung von Saug- und Druckförderung aus der Pistole ausgestoßen wird. Derartige Spritzpistolen werden zum Auftragen von Farben und Lacken sowie von Mitteln zur Keimbefreiung und Schädlingsvertilgung benutzt. In allen diesen Fällen ist es von Wichtigkeit, daß man den Spritzvorgang kurzzeitig unterbrechen und wieder einschalten kann. Für diesen Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, seitlich zur Treibmittelleitung einen durch eine Klappe verschließbaren Abfluß vorzusehen, aus dem das Treibmittel nach Öffnung der Klappe von Hand im Bedarfsfalle ins Freie entweichen kann. Gegenstand der Erfindung ist eine Spritzpistole dieser Bauart, bei der in. dem Leitungsstrang des Treibmittels hinter dem Abfluß ein federbelastetes Absperrventil liegt, das' sich selbsttätig bei vermindertem Druck des Treibmittels schließt u*rid dadurch die Unterbrechung des Spritzvorganges sicherstellt. Der Einbau eines solchen Ventils ist besonders zweckmäßig in den Fällen, in denen das Treibmittel von der Bombe bis zur Zerstäubungsstelle geradlinig geführt ist und deshalb keine Durchflußwiderstände aufweist.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch den eigentlichen Zerstäuber;
Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht auf die Düse;
Abb. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Zerstäuber;
Abb. 4 zeigt in verkleinertem Maßstabe die gesamte Zerstäubungseinrichtung nebst Gasbombe und Flüssigkeitsbehälter.
Der eigentliche Zerstäuber besitzt einen rohrförmigen Schaft 3, der mittels einer Muffe 4 an die Bombe r angeschlossen ist. Der Schaft wird von einem Längskanal 6 für den Durchfluß des Treibmittels durchzogen, der in eine Kammer 7 einmündet. Seitlich zu dieser ist ein Abfluß für das Treibmittel vorgesehen, und zwar verläuft er durch einen Nippel 8, der in die Schaftwandung eingesetzt ist. Die außen liegende Mündung des Nippels ist normalerweise durch eine Dichtung 9 geschlossen, die in eine Fassung 10 eingebettet ist. Die Fassung wird von einem Handgriff 11 gehalten, der um einen Stift 12 drehbar gelagert ist. D er Stift wird von einer in den Schaft -eingeschraubten Zwinge 13 getragen.
Der Kanal 6 mündet an seinem vorderen "Ende in eine zweite Kammer 14, die in die Stirnseite des Schaftes 3 eingelassen ist. Die Mündungsstelle ist normalerweise durch ein von einer Feder 16 belastetes Ventil 1S ge-

Claims (1)

  1. schlossen. Die untere Ventilspindel 17 durchsetzt mit. Spiel ein- Verschlußstück 18, das zum Abschluß der der Mündungsstelle gegenüberliegenden Kämmerseite dient. Der Schaft 3 ist an seinem Ende bei 31 verengt und trägt djort ein Gewinde, auf das ein Verlängerungsschaft 19 aufgeschraubt ist. Zwischen beiden Schaftkörpern 3 und 19 liegt ein Dichtungsring 20. Das dem Schaft 3 benachbarte Ende des Schaftes 19 weist eine Kammer 21 auf, in die das Treibmittel einströmen kann, nachdem es rings um die Ventilspindel 17 und das Verschlußstück 18 geflossen ist. Von der Kammer 21 führt ein schräg verlaufender Kanal 22 in ein weiteres Rohr 23, das mit Innengewinde versehen ist. In dieses Rohr wird der Flüssigkeitsbehälter 5 eingesetzt, der in handelsüblicher Gestalt nach Entfernung des Pfropfens verwendet werden kann.
    In der Mitte des Rohres 23 ist ein zweites Rohr 24 von erheblich kleinerem Durchmesser vorgesehen, das an seinem einen Ende radial in den Schaft 19 eingeschraubt ist und sich an seinem anderen Ende in ein Tauchrohr 25 fortsetzt, aus dem die Flüssigkeit von ihrem Behälter zur Zerstäubungsstelle gelangt. Die weitere Zuführung der Flüssigkeit zu dieser Stelle erfolgt durch eine Leitung 26 und durch eine den Schaft 19 in der Längsrichtung durchziehende Kammer 27.- In dieser Kammer liegt eine Hohlspindel 28, die zur Förderung des Treibmittels von der Kammer 21 zur Zerstäubungsstelle vorgesehen ist. Die Verbindung der Spindel 28 mit dem Schaft 19 erfolgt durch ein Gewinde 281, das zwischen den Kammern 21 und 27 liegt. Das vordere Ende der Spindel 28 ist von einer Kappe 29 umgeben. Diese Kappe ist gleichfalls· mit dem Schaft 19 über eine Stopfbuchse 30 verschraubt. Die Kappe 29 besitzt einen Bedienungsrand "291 und in ihrer Mitte eine Bohrung 31, die das Innere der Hohlspindel 28 mit der Außenluft verbindet.
    Die Zerstäubungsstelle befindet sich zwischen dieser Bohrung und dem kegelförmigen Ende der Spindel 28.
    Aus Abb. 4 ergibt sich der Zusammenbau des Zerstäubers mit den zugehörigen Teilen.
    Wie ersichtlich, ist der Schaft 3 über die Muffe 4 an eine Bombe 1 angeschlossen, die mit einem Bedienungsgriff 2 versehen ist. Der Flüssigkeitsbehälter 5 befindet sich am entgegengesetzten Ende des Zerstäuberkörpers und wird in seiner Längsrichtung von dem Tauchrohr 25 durchsetzt. Die Bombe, der Flüssigkeitsbehälter und die eigentliche Spindel bilden dergestalt eine bauliche Einheit' und können daher sehr bequem transportiert werden und einen Bestandteil eines von einem Kraftwagen mitgeführten Werkzeugsatzes bilden.
    Die Einrichtung wirkt wie folgt:
    Der Handgriff 2 einer Bombe wird im Sinne der Öffnung bewegt und hierauf der Ausflußdruck des entspannten Gases so eingestellt, daß der bei 3.1 zerstäubte Strahl die gewünschte Stärke erhält. Der Handgriff π schließt dabei die Öffnung 8, so daß das Treibmittel nicht seitlich entweichen kann. Sobald der gewünschte Druck eingestellt worden ist, .kann die Ausflußmenge durch Drehung der Kappe 29 willkürlich geregelt werden.
    Solange der Handgriff 11 sich in der Abschlußstellung befindet, drückt das aus dem Kanal 6 kommende Treibmittel das Ventil 1S zurück und gelangt ungehindert in die Kammer 21. Von da aus nimmt es teilweise seinen Weg durch den schrägen Kanal 22 und übt auf die im Behälter 5 enthaltene Flüssigkeit einen Druck aus, so daß diese im Tauchrohr 25 aufsteigt. Der andere Teil des Treibmittels setzt seinen Weg in der Pistolenachse durch die Bohrung der Hohlspindel 28 fort und bewirkt die Zerstäubung der aus dem Tauchrohr. 2 5 >und dem Kanal 27 kommenden Flüssigkeit.
    Sobald, eine ausreichende Flüssigkeitsmenge auf einer Stelle aufgetragen ist, läßt die Bedienungsperson- den Handgriff 11 los, der sich öffnet. Das Treibmittel findet durch den Nippel 8 einen bequemen Abfluß und strömt unmittelbar nach außen- ohne das Ventil 15 in seine Offenlage zurückdrücken zu können. Der Zerstäubungsvorgang wird damit kurzzeitig unterbrochen >und erst- dann wieder eingeleitet, wenn der Handgriff 11 den Abfluß im Nippel 8 wieder abgesperrt hat.
    IΆ T E N T ANSI' R-U CJI!
    Spritzpistole zum Auftragen von Flüssigkeit unter gleichzeitiger Saug- 'und Druckförderung mit einem seitlich zur Treibmdttelleitung angeordneten und durch eine Klappe verschließbaren Abfluß, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Leitungsstrang des Treibmittels hinter dem Abfluß ein lederbelastetes Absperrventil (15) liegt, das sich selbsttätig bei vermindertem Druck des Treibmittels schließt und dadurch die Unterbrechung des Spritzvorganges sicherstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL72575D 1927-08-04 1928-08-02 Spritzpistole zum Auftragen von Fluessigkeit Expired DE529609C (de)

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