DE52986C - Rettungsboje - Google Patents

Rettungsboje

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Publication number
DE52986C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
water
attached
lifebuoy
buoy
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52986D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. BALCH in Field Vien Nr. 7, London Fields, Hackney, London
Publication of DE52986C publication Critical patent/DE52986C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/08Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
    • B63C9/20Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like characterised by signalling means, e.g. lights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
WILLIAM BALCH in LONDON. Rettungsboje.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1889 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Rettungsbojen bezw. Einrichtungen, um bei Schiffsunfällen eine Anzahl von Personen über Wasser zu halten und sie vor dem Untersinken zu schützen. Mit dem Apparat ist eine Leuchteinrichtung verbunden, welche bei Berührung mit Wasser oder Luft ein Licht erzeugt, das die genaue Lage der Boje auch bei Nacht anzeigt. -
Die Zeichnungen zeigen den Apparat in Fig. ι in Ansicht, in Fig. 2 in Oberansicht. Die Fig. 3 und 4 sind Theile des Tragbaumes. Fig. 5 und 6 zeigen die Leuchteinrichtung und Fig. 7 die am Schiffe befestigte Rettungsboje.
Ein langes Rohr oder ein Wellbaum B trägt an jedem Ende ein wasserdichtes Fafs A, an welchen eine beliebige Anzahl· Rettungstaue C und eine beliebige Zahl Stricksitze D angebracht sind. Ebenso können an der Welle B selbst Taue oder Stricksitze D angehängt werden. Ein mit Oesen F versehener Bügel G ist auf beide Enden der Welle B lose aufgesteckt. Ein mittelst Drehzapfen an F befestigtes Gewicht E legt sich in einen am Kopfende von B angebrachten Schlitz J (Fig. 3 und 4) und verbindet dadurch den Bügel G mit der Welle B. Im Wasser wird G infolge seiner Schwere stets nach unten sinken und so den Apparat in einer bestimmten Lage zu erhalten suchen. Um' die Boje am Schiffstheil befestigen zu können, gehen durch Oeffnungen O in der Welle B Stricke N (Fig. 7). Das Leuchtschiffchen / ist mit der Welle B mittelst in die, Oese I1 eingehängter Kette H verbunden (Fig. 1). Dieses Leuchtschiffchen zeigt Fig. 5 im Längsschnitt und Fig. 6 im Horizontalschnitt. Das Schiffchen / besteht 8US1 einer , Blechhülse, welche durch eingelagerte Korkstücke K über Wasser gehalten wird. : Die Korkstücke sind so gelegt, dafs ein Innenraum L entsteht, welcher mit Phosphorcalcium gefüllt ist; dieses besitzt die Eigenschaft, bei Berührung mit Luft oder Wasser brennbare Gase zu entwickeln.
Auf der Phosphorcalciumfüllung ruht ein durchlöcherter Spiegel M2, während die Wand von / über M2 zwei Löcher besitzt, von denen das eine zum Eindringen von Wasser, das andere zum Entweichen der sich bildenden Gase dienen soll. Der gelöcherte Spiegel M2 soll das Verstopfen dieser beiden Oeffnungen verhüten. Ein Schieber M deckt die beiden Oeffnungen ab und ist ,aufserdem von einer Kapsel M1 umgeben, um den Luftabschlufs bei Nichtgebrauch des Apparates zu bewirken. Wenn der Apparat am Schiffstheil hängt, lagert das Schiffchen / in einem in Fig. 7 punktirt gezeichneten Kasten, und ist sein Schieber M mittelst eines besonderen Strickes an einem der Stricke N befestigt..
Sobald nun die Rettungsboje durch Lösen der Stricke N von dem Baum B in das Wasser hinabgelassen wird, reifst der mit N verbundene Strick den Schieber M mitsammt dem Deckel M1 von der Hülle / ab. Das Phosphorcalcium kommt dadurch mit der Luft bezw. dem Wasser in Berührung; die sich entwickelnden Gase entzünden sich, wodurch die Lage der Boje auch bei Nacht erkennbar wird. Der Bügel G fällt nach unten und wird durch Einschnappen des Gewichtes E in einen der Schlitze / mit der Welle B verbunden. Im Wasser befindliche Personen können die Boje leicht finden
und sich an den Stricken C bezw. D anklammern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Rettungsboje, bestehend aus den auf einem Wellenbaum B sitzenden wasserdichten Fässern A, an denen,· sowie auch an der Welle B, Rettungsseile C und Stricksitze D befestigt sind, wobei ein nach unten fallender Bügel G, welcher selbstthätig durch eine Gewichtsfalle E mit der Welle B verbunden wird, das Gleichgewicht des Ganzen herbeiführt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52986D Rettungsboje Expired - Lifetime DE52986C (de)

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