DE530424C - Dreischenkelige Brennschere - Google Patents
Dreischenkelige BrennschereInfo
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- Expired
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 16
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D1/00—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor
- A45D1/06—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with two or more jaws
- A45D1/08—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with two or more jaws the jaws remaining parallel to each other during use, e.g. the jaws sliding parallel to each other
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH
29. JULI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 530424 KLASSE 33 c GRUPPE
Heinrich Freise in Bochum
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine dreischenkelige Brennschere für den Selbstgebrauch, deren
einer Brennschenkel aus einem rillenförmigen Eisen mit rechtwinkelig ausgebogenen Rändem
besteht, gegen die sich der zweite, zweizinkige Brennschenkel legt, in dem ein dritter
Brennschenkel gegen den ersten drückbar gelagert ist. Das Neue und Fortschrittliche besteht
nach der Erfindung darin, daß der mittlere dritte Schenkel oben querlaufende, tiefe
Aussparungen hat, die gegen weniger tiefe, in den beiden breiteren Armen des zweiten
Schenkels genau gegenüberstehende Aussparungen versetzt sind. Beim Andrücken des
dritten Schenkels an den ersten kann das auf den Erhöhungen des dritten Schenkels liegende
Haar in den Aussparungen des zweiten Schenkels nachgeben und gewellt werden,
wahrend das über den Aussparungen liegende Haar von den Erhöhungen des zweiten und
den Rändern des ersten Schenkels festgehalten wird und keine Wellen bildet. Es entstehen
also auf einmal mehrere kurze, hintereinanderliegende Wellen, wodurch das Haar gegenüber den langen, überall gleich hohen
Wellen mehr naturgewellt ist und auch mehr Glanz erhält. Der dritte Schenkel wird in
Führungen senkrecht auf- und abwärts bewegt.
Es ist zwar bekannt geworden, in dem zweiten und dritten Schenkel Aussparungen
anzubringen. Diese sind aber anders gestaltet und angeordnet und nicht gegeneinander versetzt,
so daß nur lange, ununterbrochene, überall gleich hohe Wellen hervorgerufen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar
zeigen
Abb. ι eine Seitenansicht — zum Teil geschnitten
— im geschlossenen und
Abb. 2 im geöffneten Zustand der Brennschere; in der
Abb. 3 sind die ausgesparten Brennschenkel in etwas größerem Maßstab schaubildlich
dargestellt; die
Abb. 4 bis 7 zeigen Schnitte nach den Linien A-A, B-B, C-C und D-D; die
Abb. 8 zeigt eine Oberansicht der Brennschere und das gewellte Haar.
Die Brennschere besteht aus dem rillenförmigen Oberschenkel a mit rechtwinklig abgebogenen
Rändern a1, einem Unterschenkel b
mit zwei Armen b1, die sich gegen die Ränder/z1
legen, und einem mittlerem dritten Schenkel c. Dieser hat querlaufende, tiefe
Aussparungen d, wodurch die Erhöhungen e entstehen. Die Arme b1 haben genau gegenüberliegende
Aussparungen f und Erhöhungen g. Diese sind gegen die des dritten Sehenkels
c zueinander versetzt.
Der dritte Schenkel c muß für gewöhnlich überall gleich hoch zwischen den Schenkelarmen
&1 liegen, damit er und diese leicht in das Haar einzuführen sind; er muß auch
überall gleich dicht an den ersten Schenkel a zu bringen sein, damit nur gute Wellen erhalten
werden. Dies kann bei gebogenen
Brennschenkeln nur durch eine senkrechte Auf- und Abwärtsbewegyng des dritten
Schenkels erfolgen. Zu diesem Zweck hat der Schenkel b querlaufende Teile h, p. Der Querteil
h des Schenkels e ist in einer Führung i, die in dem Querteil k des Schenkels b angebracht
ist, verschiebbar gelagert. Dadurch werden die beiden Schenkel b, c miteinander
gekuppelt, so daß sie beim öffnen und Schließen der Schere nur gemeinsam zu bewegen
sind. Der Schenkel α hat den Querteil /.
Die Auf- und Abwärtsbewegung des Schenkels c wird durch den Schlitz m und den
Nietstift η begrenzt. Wird der Schenkel c am Griff 0 hochgezogen, so wird das auf den Erhöhungen
e befindliche Haar gewellt, das über den Aussparungen d aber nicht, weil dieses
bis zu einem gewissen Grade festgehalten wird und dann nicht von dem hochzuziehenden
Haar mit hochgezogen werden kann. Es werden also durch eine Handhabung auf einmal
mehrere kurze, hintereinanderliegende Wellen gebildet. Das Haar wird daher mehr naturgewellt und erhält wegen der verschiedenartigen
Lichtreflexe einen höheren Glanz. Die am Schenkel b befestigten Streifen p dienen
zur weiteren Führung des Schenkels c und auch zu der des Schenkels a.
Claims (1)
- Patentanspruch:Dreischenkelige Brennschere für den Selbstgebrauch, deren einer Brennschenkel aus einem rillenförrnigen Eisen mit rechtwinkelig ausgebogenen Rändern besteht, gegen die sich der zweite, zweizinkige Brennschenkel legt, in dem ein dritter Schenkel gegen den ersten drückbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere dritte Schenkel (c) oben querlaufende, tiefe Aussparungen (<f) hat, die gegen weniger tiefe Aussparungen (/) in den Armen (b1) des zweiten Schenkels (&) versetzt sind, und daß der dritte Schenkel .(c) in Führungen auf- und abwärts bewegbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE530424T | 1930-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE530424C true DE530424C (de) | 1931-07-29 |
Family
ID=6554502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930530424D Expired DE530424C (de) | 1930-03-26 | 1930-03-26 | Dreischenkelige Brennschere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE530424C (de) |
-
1930
- 1930-03-26 DE DE1930530424D patent/DE530424C/de not_active Expired
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