DE53113C - Elektricitätszähler - Google Patents
ElektricitätszählerInfo
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- DE53113C DE53113C DENDAT53113D DE53113DA DE53113C DE 53113 C DE53113 C DE 53113C DE NDAT53113 D DENDAT53113 D DE NDAT53113D DE 53113D A DE53113D A DE 53113DA DE 53113 C DE53113 C DE 53113C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/46—Electrically-operated clockwork meters; Oscillatory meters; Pendulum meters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patetitirt im Deutschen Reiche vom 8. October 1889 ab.
Das Pendel 1 hängt an einer Feder 2, welche bei 3 befestigt ist. Durch Verschiebung der
Anschlagestifte 4 kann die Länge des Pendels und damit dessen Schwingungsdauer -verändert
werden. Die Anschlagestifte sind mit dem Eisen- oder Magnetstab 5 fest verbunden, welcher
mit dem Solenoid 6 und der Feder 7 ein Ampere-Meter bildet.
Das Pendel 8 ist in gleicher Weise aufgehängt, jedoch ohne Anschlagstifte, hat also unveränderliche
Länge und Schwingungsdauer.
Die mit dem Pendel 1 verbundene Klinke 9 schiebt das Sperrrad 10 bei jeder Schwingung
des Pendels um einen Zahn vorwärts. In gleicher. Weise wirkt die mit dem Pendel 8
verbundene Klinke 11 auf das Sperrrad 12.
Die beiden Sperrräder drehen sich in entgegengesetzter Richtung und sind auf den Naben
der Kegelräder 13 und 14 befestigt, welche ihrerseits auf der Achse 15 drehbar, also auf
derselben nicht befestigt sind.
Der Arm 16 ist an dieser Achse befestigt und endigt in einen Drehzapfen, um welchen
das Kegelrad 17 drehbar ist. Andererseits greift dieses Rad 17 in die beiden Räder 13
und 14 ein.
Die Umdrehungszahl der Achse 15 ist der
Differenz der Umdrehungen von 13 und 14
proportional und wird durch das Zählwerk 18 angezeigt.
Das Solenoid 6 wird durch den anzuzeigenden elektrischen Strom durchflossen und verschiebt
den Stab 5 mit den Anschlagstiften 4 so, dafs die Differenz der Schwingungsdauer
der beiden Pendel der Stromstärke proportional ist, was durch entsprechende Wahl der.
Abmessungen innerhalb gewisser Grenzen mit für die Praxis genügender Genauigkeit erreichbar
ist. Die beiden Pendel können durch Uhrwerke mit Hülfe von Federn oder Ge-"
wichten oder auch, wie in der Zeichnung angegeben, ohne Uhrwerke durch den elektrischen
Strom angetrieben werden.
Die im Nebenschlufs geschalteten Solenoide 19 und 20 wirken auf die an dem Pendel befestigten
Eisen- oder Magnetstäbe 21 und 22. In der Ruhelage der Pendel stehen die Schleiffedern
23 und 24 mit den Gleitflächen 25 und 26 in Berührung, welche mit den SoIenoiden
in leitender Verbindung stehen; andererseits sind die Schleiffedern mit der Zuleitung
verbunden.
Sobald der während der Nichtbenutzdng durch einen Ausschalter unterbrochene Stromkreis
geschlossen wird, erhalten die Pendel durch die Anziehung der Solenoide einen Antrieb,
bis die Schleiffedern ihre Stromschlufsflächen verlassen. Bei der darauf folgenden
Rückschwingung wirken die Solenoide der Bewegung entgegen, bei der folgenden Ausschwingung
dagegen wieder treibend.
Da die Wege, während welcher der Antrieb und die Hemmung der Pendel stattfindet, gleich
sind, so würden die Pendel nicht dauernd schwingen, sondern allmälig zur Ruhe korn-
men, wenn "-die Stromstärken während der Aus- und Rückschwingung gleich wären.
Dies ist aber wegen der beim Oeffnen und
Schliefsen des Stromkreises infolge der Induction auftretenden Faraday'sehen Extraströme
nicht der Fall, vielmehr wirkt während der Ausschwingung der Oeffnungsstrom verstärkend,
während der Rückschwingung der Scbliefsungsstrom abschwächend. Infolge dessen erhalten
die Pendel bei jeder Schwingung einen Antrieb, welcher ihren Ausschlag so lange vergröfsert,
bis die Antriebskraft mit den passiven Widerständen sich ins Gleichgewicht gesetzt
hat. Statt der Pendel können auch Schwungräder mit Federn, wie bei Taschenuhren gebräuchlich,
angewendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Elektricitätszähler, bei welchem auf ein Schalt- und Zählwerk zwei Pendel einwirken, von denen das eine (8) eine unveränderliche, das andere (i) eine durch Einwirkung eines Amp ere-Meters veränderliche Länge hat, und deren jedes durch Vermittelung eines an der Pendelstange in der Richtung der Schwingung befestigten und in ein Solenoid tauchenden Magnetstabes, sowie eines ebenfalls mit dem Pendel schwingenden Schleifcontactes lediglich durch einen Inductionsstrom (sogen. Faradayschen Extrastrom) bewegt wird, so dafs der Zähler auch aus dem Zustande der Ruhe stets selbsttätig angeht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53113C true DE53113C (de) |
Family
ID=327782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53113D Expired - Lifetime DE53113C (de) | Elektricitätszähler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53113C (de) |
-
0
- DE DENDAT53113D patent/DE53113C/de not_active Expired - Lifetime
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