DE532128C - Schaltungsanordnung fuer Gruppenstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Gruppenstellen

Info

Publication number
DE532128C
DE532128C DET33829D DET0033829D DE532128C DE 532128 C DE532128 C DE 532128C DE T33829 D DET33829 D DE T33829D DE T0033829 D DET0033829 D DE T0033829D DE 532128 C DE532128 C DE 532128C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iii
battery
earth
relay
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET33829D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co filed Critical Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority to DET33829D priority Critical patent/DE532128C/de
Priority to US288679A priority patent/US1787430A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE532128C publication Critical patent/DE532128C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, und zwar insbesondere auch für kleinste Anlagen, wie sie im Zusammenhang mit größeren Anlagen in Dörfern, einzelnen Häusern mit mehreren Wohnungen usw. gebraucht werden. Solche Anlagen sollen möglichst wenig Hilfseinrichtungen benötigen. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Anläuten der gewünschten Stelle vom Hauptamt aus. Die Sprechstellen der Gruppenstelle werden zweckmäßig von einer besonderen Batterie gespeist, da die Speisung vom Hauptamt aus infolge des oft sehr hohen Leitungswiderstandes die Reichweite der Anlage stark beschranken würde. Die Batterie der Gruppenstelle und die des Hauptamtes dürfen sich jedoch nicht einander stören. Außerdem soll das Hauptamt die beiden Adern der Verbindungsleitung zu Signal- und Überwachungszwecken verfügbar haben, ohne durch den Zustand der Teilnehmerleitungen beeinflußt zu werden. Aus diesem Grunde ist die Verbindungsleitung durch Kondensatoren oder Übertrager von der Teilnehmerseite getrennt. Für die Aussendung des Läutestromes vom Hauptamt aus zu den Teilnehmerstellen sind jedoch die Speisebrücke und die Trennkondensatoren hinderlich, da der Läutestrom infolge seiner geringen Periodenzahl in den Kondensatoren einen starken Widerstand und in der Speisebrücke eine leichte Ableitung findet, während dagegen das hochempfindliche Wechselstromrelais, das als Wechselstrombrücke bestehen bleibt, wegen der hohen Induktivität dieser Wechselstromanrufrelais dem Läutestrom einen hohen Widerstand entgegensetzt, so daß der Läutestrom über das Wechselstromrelais keine störende Abschwächung erfährt. Durch die vorliegende Erfindung wird jedoch dieser Übelstand vermieden. In den kleinsten Anlagen mit etwa 10 bis 20 Teilnehmern sind Rückrufe nötig. Darunter versteht man die Verbindung eines Teilnehmers mit einem anderen der gleichen Gruppenstelle. Es ist erwünscht, daß der Anrufer eine Amtsleitung belegt und daß die Verbindung zum anderen Teilnehmer über die gleiche Amtsleitung hergestellt wird, damit für solche Rückrufe nicht zwei Amtsleitungen benötigt werden. Eine derartige Betriebsweise erschwert aber das Aussenden des Läutestromes noch mehr als oben geschildert, denn die Leitung des Anrufers bleibt für den Rückruf an die Amtsleitung angeschaltet. Es wird erfindungsgemäß eine Umschalteeinrichtung benutzt, die durch den Läutestrom vom Hauptamt eingeschaltet wird und eine unmittelbare Verbindung der Teünehmerleitung mit der Amtsleitung herstellt, unter gleichzeitiger Abschaltung der störenden Speisebrückenschaltung in der Gruppenstelle.
Die Abb. ι zeigt eine Gruppenstelle für 10 bis 20 Teilnehmer und eine Amtsleitung. Als Beispiel ist eine Schaltung mit Relaiswählern dargestellt.
Die Abb. 2 zeigt ein zugehöriges Hauptamt, das als Handamt ausgebildet ist und für die
Herstellung der Verbindungen in der Gruppenstelle den bekannten Nummernschalter erhält. Die Teilnehmerstellen sind gewöhnliche Zentralbatteriesprechstellen ohne Nummernschalter. Um das gewöhnliche Lesen der Schaltung zu erleichtern, ist der Stromlauf (Abb. i) in sieben Felder eingeteilt, z.B. 4/M bedeutet das Relais M im Feld 4 und j[k III bedeutet im Feld 7 den Kontakt k III.
I. Abgehende Verbindung
1. Teilnehmer Nr. ir hebt den Hörer ab. Γ11 spricht an: Erde, 4/AII, dlll, «δ III, 3/ί Ii I, Teünehmerschleife, ί11 III, T11, Batterie. 3/i 11II schließt, bevor 1111 und t11III öffnen. 4/D spricht an: Batterie, 3/Γ11II, t11II, 4/i IV, ab II, D, ab I, Erde. 4Jd II erdet die c-Ader nochmals, 4/iü IV öffnet den Kurzschluß über Ab I, so daß Ab anspricht. 4Jd III und 4/αδ III öffnen den Anlasserkreis.
2. Das Speiserelais 3/i? spricht an: Batterie, 31R, η III, 3/ί 11 III, Teünehmerschleife, txxl,nl, Drossel Dr I, Erde. 4/r III erdet die c-Ader und öffnet den Kurzschluß über das D-Relais.
3. 2Jr I schließt den Stromkreis für AR-Relais im Hauptamt: Batterie, 2/r I, k I, «-Ader zum Amt (Abb. 2), b II, «i I, -AR, Erde. ^A
. spricht an.
4. Im Hauptamt erregt ar II das Anrufschauzeichen ASZ.
5. Die Beamtin im Hauptamt steckt einen Abfragestöpsel in die Klinke VKl. Ein Klinkenarbeitskontakt kl legt Erde über das .B-Relais an die δ-Ader, um so das /-Relais in der Gruppensteile zu erregen. Das .B-Relais trennt mit b II das Anrufrelais AR ab, so daß das Anrufschauzeichen ASZ stromlos wird.
6. In der GruppenstelLe spricht das Relais / an:· Batterie, /, ö-Ader zum Amt (Abb. 2), at III, Klinkenkontakt kl, B, Erde. z\i II erregt H, Erde, 2/* II, H, Batterie, φ II erdet die c-Ader nochmals für die richtige Reihenfolge bei der späteren Auslösung. 2[h I bereitet den Nummernstromkreis vor, $fhIII bereitet die Wahlrelais vor. 6/K spricht an über: Erde, 6/AIII, uIII, dl, φ II, KII, Batterie. 2/ÄI und 2/&II schalten die Sprechadern in der Gruppenstelle durch. Zustand der Gruppenstelle beim Anfragen der Beamtin. Folgende Relais sind erregt: Γ 11, D, Ab, R, J, H, K.
7. Die Beamtin fragt in der üblichen Weise mit Hilfe der Abfrageeinrichtung Abf ab und verbindet mit dem Verbindungsstöpsel.
- 8. Die Batterie der Gruppenstelle wird nur sehr schwach beansprucht, da keine Wähler einzustellen sind. Es lassen sich daher sogar Trockenzellen verwenden.
9. Auslösung der Gruppensteüe. Der Teil-So nehmer 11 hängt den Hörer an. R fällt ab. 4/rIII schließt D kurz, das ebenfalls abfällt, j 2/f I schließt den Stromkreis für das Schlußzeichenrelais: Batterie, 2/r I, Dr 1II, η II, k I, α-Ader (Abb. 2), Schlußzeichenrelais SZ, Erde. Auf dieses Schlußzeichen hin zieht die Beamtin den Stöpsel heraus.
10. In der Gruppenstelle fällt / ab, wenn die Beamtin den Stöpsel zieht. Die nachstehend beschriebenen Vorgänge sind die Folgen der Tatsache, daß ein Abfallen des /-Relais mit einem Nummernstromstoß gleichbedeutend ist. Daher ergibt sich zuerst ein Nummemstromstoß, dann erst die Auslösung. U spricht an: Erde, 2/* II, hl, st I, U, Batterie. Ex spricht an: Batterie, i/mII, Eil, φ I, ζ/zhIII, will und AIII, Erde. E 1 bindet sich: Erde, 5/ÄIII, ν III, zh III, x\e 11, E χ II, 5/g III, P, Batterie. P spricht an. JC spricht an: Erde, 5/ΑΠΙ, »III, «AIII, xjJCII, »II, Batterie. Folgende Relais sind nun angezogen: T11, Ab, H, U, E i, P, JC. U wirft durch Ansprechen K über u III ab.
11. Nach einer Verzögerungszeit fällt H ab. φ II öffnet den Haltekreis für Γ ii. 5/Ab II wird noch über $/ic III gehalten. 5/ÄIII öffnet den Haltekreis für E 1. JC und P gehen in die Ruhelage zurück. JC fällt mit starker Verzögerung durch die Kurzschlußwicklung 6//CT ab. 2Jh I schaltet U aus, das abfällt. Als letztes Relais fällt nach einer Verzögerung Ab ab. Jetzt ist die Gruppenstelle wieder abgehend belegbar.
11. Verbindung zum Teilnehmer 18
12. Die Beamtin steckt den Wahlstöpsel in die Wählklinke WKl. Über die «-Feder wird AT erregt, das die &-Ader auf die Wählklinke schaltet. In der Gruppenstelle spricht / an: Batterie, /, δ-Ader (Abb. 2), at HI, δ-Feder in der Wählklinke, Wählstöpsel WSt, Nummernschalter NSch, Erde.
13. In der Gruppenstelle spricht das Relais H an: Erde, 2/i II, H, Batterie. 4/ÄII öffnet den Anlasserkreis zur Sperrung gegen Verbindungen von der Gruppenstelle zum Amt.
14. Zehnerwahl. Erste Stromstoßpause: / fällt ab. U wird'erregt: Erde, 2/* II, h I, st I, U, Batterie. JC und E 1 sprechen an: Erde, 5/AIII, ν III, zh III, τ/φ I, ExI und JC II, u II, Batterie. JC bleibtwährend der Nummernwahl erregt mit Hilfe der Kurzschlußwicklung 6//CI, und 5/icIII schaltet A b II an. Ex bindet sich: Erde, $[h III, ν III, zh III, i/e 11, BiII; 5/gHI, P, Batterie. P spricht an. χ/φ I schaltet SiI aus.
15. Erste Stromschließung im Nummernschalter. / spricht wieder an. U fällt ab, weil 2Ii II den Erregerkreis öffnet. St spricht an: Batterie, x/StΙ^Ι,ηΙ,φ I, 5/zhIII, υ III und φ II, hill, Erde.
16. Ende der Zehnerwahl. / bleibt während der Pause zwischen Zehner- und Einerwahl erregt, also U abgefallen. Daher fällt in der
Gruppenstelle das Relais τ/JC ab, weil i/m II den Erregerkreis öffnet.
17. Nun spricht Z 1 an: Erde, 5/&III, ν III, 6/^ III, ic II, OtOt II, ei II, ZiI, Batterie.
Z ι bindet sich: Erde, 5/AIII, ν III, ηΙ,ΖιΠ, ZH, Batterie. ZH spricht an: 5/^ III öffnet den Haltekreis für E 1, Si und P, wobei P mit Verzögerung abfällt. WW spricht an: Batterie, 5[WW, 6/zh I, p III, 5/w III, h III, Erde. PFTF bindet sich über ζ/ww I. Zustand in der Gruppenstelle: Relais/, H, Z 1, ZH, WW sind erregt.
18. Einerwahl 8. Erste Nummernwahl Unterbrecher im Nummernschalter. / fällt ab. U spricht an: Erde, z\i II, h I, st I, U, Batterie.
JC, E ι und Al· II sprechen an: Erde, 5/ÄIII, will, otot I, 2ÄIII, τ/JCII, «II, Batterie. Erde, 5/AIII, will, otot I, ^HI, x\p I, EI, u II, Batterie. Erde, 5/ic III, Al· II, Batterie. £ ι bindet sich: Erde, 5/AIII, ν III, otot I, zh III, i/e 11, £ ι II, 5/g· III, P, Batterie. P spricht an.
19. Erste Stromschließung im Nummernschalter. / spricht wieder an. Ό fällt ab. JC läßt den Anker nicht fallen, da es verzögert ist. Si spricht an: Batterie, i/SiI, gI, ul, p I, 5\zh III, ww I, υ III, h III. Folgende Relais sind jetzt erregt: Ab, J, H, Z 1, ZH, WW (JC) E i, P, St.
20. Zweite Stromstoßunterbrechung. / fällt ab. SiII wird gehalten und G erregt: Erde, z\i II, h I, st I, St II, G I, Batterie. G bindet sich über: Batterie, 2JGII, i/gl, «I, ^ I, 5/z/j III, otot I, w III, h III, Erde. £ 2 spricht an: Batterie, i/g II, st II, E 2 I, & τ I, 5/zA III, otot I, ν III, /4III, Erde. E 2 bindet sich: Batterie, 5/P, g III, i/£ 2 II, e 2 I, 5/zA III, ww I, υ III, AIII, Erde.
21. Zweite Stromschließung. / spricht wieder an. St fällt ab, weil die Wicklung i/Si I bei g I und die Wicklung 2/Si II bei i II geöffnet ist.
£ ι fällt ab, weil der Haltestrom für E 1 II bei 5/g· III (erregt) und st III (in Ruhe) unterbrochen wird. Es sind folgende Relais erregt: Ab, J, H, Z i, ZH, WW [JC), P, G, E 2.
22. Dritte Unterbrechung. / fällt wieder ab. U spricht an: Erde, z\i II, h I, si I, U, Batterie.
τ/u I öffnet den Haltekreis für GII, so daß G abfällt. E 3 spricht an: Batterie, τ/u II, £ 3 I, e2l, 5/zhIII, otot I, dIII, AIII, Erde. £3 bindet sich: Erde, 5/AIII, will, otot I, #AIII, ije 3 I, £ 3 II, 5/g III, P, Batterie.
23. Dritte Stromschließung. / spricht wieder an. U fällt ab, da z/i II den Stromkreis für U öffnet. Si spricht an: Batterie, i/Sil, gl, ul,i>I, 5lzh III, otot I, υ III, h III, Erde. E 2 fällt ab, weil 5/g III in Ruhe, und 5/si III erregt den Haltestrom für £ 2II. Folgende Relais sind erregt: Ab, J, H, Z 1, ZH, WW [JC), P, St, £ 3. Das ist der gleiche Zustand wie bei der ersten Stromschließung (s. 19), nur daß statt £ 3, £ ι erregt ist.
24. Bei den nachfolgenden Nummernstromstößen stellt sich bei den Stromschließungen nach ungeraden Ziffern der Zustand Ende 23 ein mit dem Unterschied, daß £ 5, £ 7 statt £ 3, und bei Stromschließungen nach geraden Ziffern stellt sich der Zustand Ende 21 ein mit dem Unterschied, daß £ 4, £ 6, £ 8 erregt ist statt £ 2. Bei der achten Stromschließung sind folgende Relais erregt: Al·, J1 H, Z 1, ZiT, WW (JC), P, G, E 8.
25. Ankupplung der Teilnehmerleitung 18, Da / erregt bleibt, also U bzw. G nicht mehr anspricht, fällt i//C nach seiner Verzögerungszeit ab. Das Relais K spricht an: Batterie, 6/K I, ww II, ic II, ρ III, 5/« III, h III, Erde. K bindet sich: Batterie, 6/KII, All, will, AIII, Erde. 2JkI und 2//JII schaltet die Sprechadern durch. 1JJk III schließt den Erregerkreis für das Linienrelais 7/Γ 18:. Erde, 7/ÄIII, e8III, Γ18 I, ζ τ III, otot III, V, Batterie. V und Γ ΐ8 sprechen an. V löst die Wahlrelais aus und T18 schaltet die Teilnehmerschleife an die Sprechsammelleitung.
26. Auslösung der Wahlrelais. 5/F I schließt
P kurz. Nach Abfallen von P werden durch S/p II (abgefallen) und 5/w III (erregt) die Haltekreise für £ 8, G, Z 1, ZH und WW geöffnet. Damit wird auch V stromlos, das nach einiger Zeit abfällt und mit 5/« III die Wahlrelais wieder empfangsbereit macht.
27. Über 3/i 18 II wird der Haltestromkreis für T18 geschlossen: Batterie, 3/Γ i8'II, 118II, 4/iIV, «δ II, D, All, Erde. D spricht an. 4/iü IV öffnet den Kurzschluß über 4/Al· I, das ebenfalls anspricht, wenn es seit dem Abfallen von JC abgefallen war. 4Jal· II schließt D kurz, das wieder abfällt. Zustand nach der Abschaltung der Wahlrelais. Folgende Relais sind erregt: J1H, Γ18, Ab.
28. Wecken. Die Beamtin im Hauptamt steckt den Verbindungsstöpsel in die Sprechklinke VKl. Erde bleibt daher über das Relais B an die δ-Ader angeschaltet. Dann zieht sie den Wählstöpsel aus der Klinke WKl. Der Stöpselwechsel hat keinen Einfluß auf die Gruppenstelle. Alsdann schickt die Beamtin Wechselstrom durch Umlegen des Rufschlüssels RS. Das Relais / darf durch den Weckstrom nicht abgeworfen werden. In der Gruppenstelle erregt der Weckstrom das Relais W. 3/» II erregt das Läuterelais N. 2Jn II öffnet die Abzweigung zur Drossel. 3/w I und 3/w III überbrücken die Kondensatoren C 1 und C 2, so daß der Weckstrom vom Hauptamt unmittelbar zum Wecker der Teilnehmerstelle 18 fließt, solange die Beamtin den Rufschlüssel umgelegt hat. In den Rufpausen schaltet 3/# III das Speiserelais R und 3/re I die Drosseln Dr 11 an die Teilnehmerleitung.
29. Teilnehmer T18 antwortet. In einer Rufpause spricht R an: Batterie, 3/i?, will, Teilnehmerschleife, η I1 Drossel Dr 11, Erde.
zjr I schaltet die Batterie von der α-Ader ab so daß Batterie in dieser Ader verschwindet Dieser Vorgang macht das Schauzeichen SZ in der Schnur des Hauptamtes stromlos, woran die Beamtin das Antworten erkennt. 4/rIII öffnet den Kurzschluß über D, das wieder anspricht, ohne zur Zeit Folgen zu haben. Folgende Relais sind nach Meldung des Teilnehmers erregt:/, H, K, Γ 18, D, Ab, R.
30. Schlußzeichen zum Amt. Der Teilnehmer 18 hängt den Hörer an. R fällt ab. 4/r III schließt D kurz, das zur Zeit ohne Folgen abfällt, z/r I schließt den Stromkreis: Batterie, z/r I, Dr χ II, η II, k I, α-Ader (Abb. 2), α-Feder der Klinke VKl, Verbindungsstöpsel, Schauzeichen SZ, Erde.
31. Auslösung. Die Auslösung geht genau so vor sich, wie bei einer abgehenden Verbindung, wie in 9, 10 und 11.
III. Rückruf in die eigene Gruppenstelle
Teilnehmer 12 verlange Teilnehmer 17.
32. Der Teilnehmer 12 hebt den Hörer ab. Die Vorgänge sind die gleichen wie in 1 bis 6 beschrieben. Beim Abfragen über den Abfragestöpsel ist also der Zustand in der Gruppenstelle: Relais/, H, K, R, Γ 12, D, Ab erregt.
Am Auftrag 17 erkennt die Beamtin, daß ein Rückruf verlangt wird.
33. Die Beamtin fordert den anrufenden Teilnehmer auf, den Hörer anzuhängen.' R fällt ab. 4/r III schließt D kurz, das zur Zeit ohne Wirkung abfällt. 2/rI legt Batterie über z/Drx II an die α-Ader, worauf das .Schlußzeichen im Hauptamt erscheint. Die Beamtin weiß nun, daß der anrufende Teilnehmer den Hörer aufgehängt hat. Sie steckt nun den Wählstöpsel in die Wählklinke WKl. Die δ-Ader wird daher über den Nummernschalter geerdet, während die δ-Ader zur Abfrageschnur durch Relais A T unterbrochen wird.
34. Zehnerwahl 1. Bei der Stromstoßunterbrechung fällt / ab. U spricht an: Erde, z\i II, h I, si I, U, Batterie. 6/m III öffnet den Haltekreis für K II, das abfällt, um die nachfolgende Nummernwahl nicht durch die hinter 2Jk I und z]kII liegenden Brücken zu stören, i/m II läßt E ι und JC ansprechen: Batterie, xju II, ExI, φ I, 5/2ÄIII, viii, AIII, Erde. Stromkreis für JC: Batterie, i/mII, /CII, Sjzhlll, will, AIII, Erde. Ex bindet sich: Erde, 5/ÄIII, viii, zhlll, ex I, £ill, 5/g-III, P, Batterie. P spricht an.. Bei der nachfolgenden langen Stromschließung im Nummernschalter spricht / an. U fällt ab .und, da die Stromschließung lange dauert, auch JC fällt ab. Das Zehnerrelais Z χ spricht an: Batterie, 6JZxI, e ι II, ww II, ic II, φ III, ζ/υ III, h III, Erde. Z ι bindet sich und erregt ZH: Batterie, 6/ZH, Zx II, ζ χ 1, 5/w III, h III, Erde, ζ/zh III öffnet den Haltekreis für E x, JC und P. E x, JC und P fallen ab. WW spricht an: Batterie, SlWW, 6/zhI, φ 111, 5/Z)III, AIII, Erde. WW bindet sich über 5/ww I. Zustand nach der Zehnerwahl. Folgende Relais sind erregt: /, H, T 12, Ab, Z i, ZE, WW.
35. Einerwahl. Dieser Zustand ist der gleiche wie im Anfang 18, nur daß die Relais T12 und Ab erregt sind. Diese Relais haben keinen Einfluß auf die nachfolgende Einerwahl. Die siebente Stromschließung schafft den Zustand wie in 24 beschrieben. Ankupplung der Leitung 17. Nach einiger Zeit fällt JC ab. K und T17 sprechen an wie in 25 beschrieben. Auslösung des Wählers wie unter 26 beschrieben.
36. Nach Beendigung der Nummernwahl steckt die Beamtin den Verbindungsstöpsel in die VerbindungsMinke VKl und zieht danach den Wählstöpsel.
37. Rufen. Bei der Rückrufverbindung werden beide Teilnehmer angerufen. Der anrufende Teilnehmer soll jedoch erst abheben, wenn der Gewünschte sich gemeldet hat. Um diesen Zustand zu kennzeichnen, soll bei der Rückrufverbindung der Ruf mit ganz kurzen Unterbrechungen, etwa alle drei Sekunden, erfolgen. Erst wenn der Ruf längere Zeit aussetzt, darf der Anrufende abheben. Sollte der Anrufende sich zu früh wieder einschalten, d. h. vor dem Melden des Gerufenen, so fordert die Beamtin ihn.zum Einhängen auf und ruft weiter. Die Beamtin muß daher den sich zuerst Meldenden nach seiner Anschlußnummer fragen, um festzustellen, ob es der Gerufene ist. In Anbetracht der geringen Anzahl von Rückrufverbindungen dürfte diese Betriebsart zulässig sein. Bei Ämtern mit größeren Batterien (24-Volt-Akkumulatoren) kann unter Verwendung einer besonderen Schnur für Rückrufverbindungen in Verbindung mit einer Dreisekundenrufeinrichtung der Ruf und die Rufabschaltung Vollständig automatisch erfolgen. Das Schlußzeichen in der Verbindungsschnur verschwindet, wenn einer der beiden Teilnehmer abhebt und !•scheint erst wieder, wenn beide eingehängt haben.
38. Auslösung. Wenn die Beamtin nach Einhängen beider Teilnehmer durch Herausziehen der Stöpsel auslöst,, so geht die Auslösung normal vor sich (Abschnitt 9 und folgende). Wurde die Verbindung versehentlich zu früh getrennt, während beide Teilnehmer nicht eingehängt haben, so 'fallen zwar /, H und K ab, aber da R erregt ist; bleiben die Γ-Relais, AB und D erregt. Das Anrufzeichen im Amt erscheint über r I (erregt) und U I (abgefallen). Die Verbindung der beiden Teilnehmer untereinander ist dabei nicht gestört worden. Durch erneutes Stöpseln im Amt sprechen H und K wieder an.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schaltungsanordnung für Gruppenstellen mit Trennstellen (Kondensatoren) zwischen der Amtsleitung und der Speisebrücke der Teilnehmerleitungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das dauernd an die Sprechsammelleitung angeschaltete Läuterelais (zjW) nach seiner Erregung durch den vom Amt in die Gruppenstelle gesandten Läutestrom nur während des Rufens, insbesondere auch bei Rückruf, eine metallische ununterbrochene Verbindung für den Läutestrom zu den durch die Kupplungskontakte (t) mit der gemeinsamen Leitung (a, b) verbundenen Teilnehmerstellen herstellt.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
DET33829D 1927-07-29 1927-07-30 Schaltungsanordnung fuer Gruppenstellen Expired DE532128C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET33829D DE532128C (de) 1927-07-29 1927-07-30 Schaltungsanordnung fuer Gruppenstellen
US288679A US1787430A (en) 1927-07-29 1928-06-27 Telephone system

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1787430X 1927-07-29
DET33829D DE532128C (de) 1927-07-29 1927-07-30 Schaltungsanordnung fuer Gruppenstellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE532128C true DE532128C (de) 1931-08-22

Family

ID=26000334

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET33829D Expired DE532128C (de) 1927-07-29 1927-07-30 Schaltungsanordnung fuer Gruppenstellen

Country Status (2)

Country Link
US (1) US1787430A (de)
DE (1) DE532128C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
US1787430A (en) 1931-01-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE532128C (de) Schaltungsanordnung fuer Gruppenstellen
DE666438C (de) Schaltungsanordnung fuer Zweieranschluesse in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE505164C (de) Schaltungsanordnung fuer Gruppenstellen mit Relaiswaehlern in halbselbsttaetigen Fernsprechanlagen
DE683633C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetig anschaltbaren Sprechstromverstaerkern
DE421519C (de) Schaltungsanordnung fuer Verkehrsbeobachtung
DE1042667B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen
AT127692B (de) Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
DE575002C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen
DE650808C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE675763C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen bei Stoerung einer zweiadrigen Verbindungsleitung deren Sperrung vorbereitet und durch eine darauffolgende Belegung der Leitung seitens eines Waehlers vollendet wird
DE973888C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern
DE570436C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zur selbsttaetigen Anzeige von in Untervermittlungsstellen auftretenden Stoerungen in Hauptvermittlungsstellen
DE710829C (de) Mit mehreren Abzweigstellen versehene Verbindungsleitung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE732023C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Fangeinrichtung
DE647261C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE927216C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE724249C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen nach Gespraechsbeendigung durch an den Teilnehmerstellen angeordnete Gespraechszaehler
DE738016C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE722050C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE700043C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE2032397C (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen
DE503382C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Unterzentralen
AT113258B (de) Schaltungsanordnung für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen mit mehreren Unterämtern.
DE691690C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
AT139036B (de) Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen und Gesprächzählung.