DE532792C - Schaltungsanordnung zur Fernbedienung von Telegraphenapparaten mittels in den Teilnehmerstationen vorgesehener Schaltrelais - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Fernbedienung von Telegraphenapparaten mittels in den Teilnehmerstationen vorgesehener Schaltrelais

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DE532792C
DE532792C DES93684D DES0093684D DE532792C DE 532792 C DE532792 C DE 532792C DE S93684 D DES93684 D DE S93684D DE S0093684 D DES0093684 D DE S0093684D DE 532792 C DE532792 C DE 532792C
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relay
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DES93684D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst Rassow
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/12Arrangements for remote connection or disconnection of substations or of equipment thereof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02DCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES [ICT], I.E. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES AIMING AT THE REDUCTION OF THEIR OWN ENERGY USE
    • Y02D30/00Reducing energy consumption in communication networks
    • Y02D30/50Reducing energy consumption in communication networks in wire-line communication networks, e.g. low power modes or reduced link rate

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 532792 KLASSE 21a1 GRUPPE
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Schaltungsanordnung zur Fembedienung von Telegraphenapparaten mittels in den Teilnehmerstationen vorgesehener Schaltrelais
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1929 ab
Für die Fernbeeinflussung von Telegraphenapparaten (Einschaltung und, Ausschaltung eines fernen Empfängers, Umschaltung eines arbeitenden Senders auf Empfang u.dgl.) ist es bekannt, in der die Apparate verbindenden Leitung ein Relais anzuordnen, welches vom Stromzustand der Verbindungsleitung abhängig ist und bei Änderung dieses Stromzustandes die gewünschten Schaltvorgänge auslöst. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß durch die auch während des Telegraphierbetriebes dauernd in der Leitung liegende Relaiswicklung eine erhebliche Schwächung und Verzerrung der empfangenen Telegraphierzeichen eintritt.
Bei anderen bekannten Schaltungsanordnungen, in welchen innerhalb einer Station der Sender- und der Empfängerstromkreis durch eine Brückenschaltung voneinander elektrisch getrennt sind, wird eine Nachbildung der Verbindungsleitung benötigt, die mit dem Empfangsrelais in Reihe geschaltet ist und dadurch ebenfalls eine Schwächung der Empfangsströme hervorruft.
Die in derartigen Anlagen durch die eingeschalteten Wicklungen bzw. Nachbildungswiderstände entstehenden Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß diese störenden Widerstände während des Empfangsbetriebes abgeschaltet oder kurzgeschlossen sind. Die Nachbildung kann z. B. derart angeordnet sein, daß sie im Ruhezustand durch einen Kontakt überbrückt ist, der bei Einschaltung des Senders geöffnet wird und während des Telegraphierbetriebes geöffnet bleibt. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß dieser Kontakt als Wechselkontakt ausgebildet ist und mit der Auftrennung der die Nachbildung kurzschließenden Brücke gleichzeitig den Sendestromkreis schließt.
Das zur Fernbeeinflussung der Telegraphenapparate dienende Schaltrelais besitzt erfindungsgemäß ebenfalls einen parallelen Kurzschlußweg, der während des Empfangsbetriebes geschlossen wird. Das Schaltrelais wird zweckmäßig mit mehreren Wicklungen versehen und als Differentialrelais derart in die Sende- und Empfangsstromkreise eingeschaltet, daß es beim Senden durch die an sich bekannte Gegenwirkung von die Wicklungen entgegengesetzt durchfließenden Teilströmen unwirksam bleibt. Von dem Schaltrelais können weitere Schalteinrichtungen abhängig sein, die zur Einschaltung des Empfängers, insbesondere des Antriebsmotors, sowie von Strom liefernden Einrichtungen (z. B. Motorgeneratoren oder Gleichrichtern) dienen. Dabei· können gleichzeitig mit der Einschaltung des Empfängers andere Schaltmit-
*) Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Horst Rassoiv in Berlin-Friedenau.
tel wirksam, werden, die die in der Leitung liegenden Wicklungen des Schaltrelais kurzschließen.
Die erforderliche Dauererregung des Schaltrelais während des Betriebes kann in an sich bekannter Weise durch eine Haltewicklung bewirkt werden, die mit den genannten Wicklungen auf einem gemeinsamen Kern angeordnet ist. Es ist außerdem vorteilhaft, das ίο Schaltrelais mit verzögertem Abfall zu versehen und die Haltewicklung im Stromkreis des Empfangsrelaiskontaktes derart anzuordnen, daß ein Abfall der vom Schaltrelais gesteuerten Kontakte während des Telegraphierbetriebes durch die Zeichenstromstöße nicht erfolgen kann, sondern erst dann bewirkt wird, wenn nach Beendigung der Übermittlung ein Zeichenstromstoß größerer Länge über die Leitung gesandt wird.
Die Abbildung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Schaltungsanordnung für Telegraphenapparate mit Doppelstrombetrieb.
Zwei Telegraphenstationen, die einander 2g gleichartig geschaltet sind und von denen daher nur die Schaltung der einen Station dargestellt ist, sind über die Doppelleitung La und Lb (bzw. erne Leitung und Erde) miteinander verbunden. In dem durch die Leitung gebildeten Stromkreis liegt innerhalb jeder Station ein Empfangsrelais ER und ein Einschalterelais U sowie gegebenenfalls ein Stromzeiger A, der zur Kontrolle der Schaltvorgänge in der fernen Station benutzt werden kann. Die Leitungsnachbildung N ist im Ruhezustand durch den Kontakt aL kurzgeschlossen, so daß bei einer Einschaltung der Station von der fernen Station aus keine Schwächung dieses Einschaltestromes durch die Nachbildung eintreten kann. Der vom Empfangsrelais ER gesteuerte Kontakt er liegt im Stromkreis der Empfangseinrichtung E, während der Sendestromkreis, der den Relaiskontakt sr der Sendeeinrichtung S enthält, , einerseits mit dem Mittelpunkt der Differentialwicklung des Schaltrelais U, andererseits mit dem Arbeitskontakt des Schalters a^ verbunden ist. Weiterhin ist eine Einschaltetaste ET vorgesehen, die zur Einschaltung So des eigenen Senders sowie gleichzeitig des fernen Empfängers dient. Bei der Einschaltung des Senders wird auf der eigenen Station der Antriebsmotor der SendeeinrichtungS eingeschaltet sowie eine Stromlief erungseinrichtung, die beispielsweise aus einem Motorgenerator M, G besteht oder auch eine Gleichrichteranordnung sein kann, an das Leitungsnetz N geschaltet.
Wünscht eine Station den Verkehr mit der anderen aufzunehmen, so wird zunächst die Einschaltetaste ET gedrückt, die über den Kontakt 2 das Wechselstromrelais W mit mit dem Wechselstromnetz N verbindet. Das Wechselstromrelais W schließt einen Kontakt W1 im Stromkreis des den Genera- 6g tor G antreibenden Motors M, der gegebenenfalls gleichzeitig audh! Antriebsmotor des Telegraphenapparates sein kann. Gleichzeitig wird über den Kontakt IF2 ein Haltestromkreis für das Wechselstromrelais W geschlossen, der so lange geschlossen bleibt, bis der Motor auf eine gewisse Drehzahl gekommen ist. Hierdurch wird bei zu kurzzeitigem Umlegen der Einschaltetaste ET ein Ausschalten des Motorstromkreises während des hohen Anlaßstromes unmöglich gemacht. Sobald nämlich der Motor M eine bestimmte Drehzahl erreicht hat, ist die vom Generator G erzeugte Gleichspannung groß genüg,- um das Relais K, zum Ansprechen zu bringen. Dadurch wird der Ruhekontakt k2 geöffnet, so daß der Haltestromkreis für das Relais VV wieder unterbrochen wird und der Motor zum Stillstand kommt, falls die Einschaltetaste ET vorzeitig losgelassen wurde.
Wird' die Einschaltetaste ET noch gedrückt gehalten, so kommt das Relais A zum Ansprechen, sobald der Generator eine gewisse Spannung liefert (die gegebenenfalls unter der Ansprechspannung des Relais K liegen kann): Pluspol, WiderstandWd, RelaisA, Einschaltetaste ET1, Auslösetaste A T2, Minuspol. Sobald das Relais A angezogen hat, kann die Einschaltetaste ET losgelassen werden, da sich über den Kontakt «4 ein Halte-Stromkreis für das Relais A ausgebildet hat. Gleichzeitig wurde durch aä ein Haltestromkreis für das Wechselstromrelais ,W geschlossen, so daß auch hier das Auftrennen des Kontaktes 2 der Einschaltetaste ET wir- ιοσ kungslos bleibt.
Gleichzeitig wird auch d;r Ruhekontakt a2 geöffnet, so daß das Umlegen des Empfangsrelaiskontaktes er auf die Hilfswicklung 3 des Schaltrelais U kernen Einfluß ausübt. Außerdem wird durch den Wedhselkontakt ax einerseits die Nachbildung N durch Aufhebung der sie kurzschließenden Brücke in die Leitung geschaltet, andererseits. der Sendestromkreis geschlossen. Dieser; Sejidestromkreis verläuft von dem einen Eckpunkte.der Brükkenschaltung über den Arbeitskontakt at zu dem vom Motorgenerator gespeisten Sendespannungsteiler SS und 'Sendekontakt sr zum anderen ^Eckpunkt der Brückenschaltung y, der zugleich Mittelpunkt der Differentialwicklung i, 2 des Schaltrelais U ist. Der Sendestrom teilt sich an, den Punkten χ und y und verläuft zur Hälfte über Relaiswicklung U1, Empfangsrelais ER und Leitungsnachbildung N, ±vlt anderen Hälfte über Wicklung ί/2> Leitung La, Lb und Strommesser Λ
582792
Diese Teilung des Sendestromes bleibt auch bei der Abgabe von Sendestromstößen erhalten, so daß das Relais U infolge der Gegenwirkung der beiden Wicklungen ι und 2 aberregt bleibt, da andererseits, wie oben erwähnt, auch die Hilfswicklung 3 nicht erregt wurde.
In der angerufenen Telegraphenstation kommt bei der Schließung des Sendestromkreises (durch Umlegen des Wechselkontaktes^ beim Sender) das in der Leitungsschleife liegende Schaltrelais U sowie das Empfangsrelais ER · zum Ansprechen. Das Schaltrelais U, dessen Wicklungen 1 und 2 jetzt hintereinander vom Strom durchflossen werden und daher in ihrer Wirkung sich unterstützen, schließt seinen Kontakt U1 und bewirkt dadurch das Ansprechen des Relais W, clas Anlaufen des Empfängermotors sowie ao das Einschalten der den Betriebsstrom liefernden Einrichtungen, z. B. des Motorgenerators M, Q. Der Ruhekontakt U2 wird geöffnet, um den weiter unten beschriebenen Vorgang zur Unterbrechung des fernen Senders vorzubereiten.
Sobald der Generator des eingeschalteten Empfängers eine bestimmte Spannung liefert, spricht das Relais K. an und schließt mit senem Kontakt^ die im Leitungszweige liegenden Wicklungen 1 und 2 des Schaltrelais U kurz, so daß jetzt nur das Empfangsrelais Er in der Leitung liegt. Eine Schwächung des Empfangsstromes kann jetzt also weder durch das Schaltrelais U eintreten noch durch die Nachbildung N, die ja durch den Ruhekontakt^ kurzgeschlossen ist.
Das Schaltrelais U bleibt aber auch nach der Schließung des Kontaktes A1 noch erregt, und zwar mit Hilfe seiner Haltewicklung 3^, die von dem Empfangsspannungsteiler ES erregt wird, nachdem bei Schließen des Telegraphierstromkreises das Empfangsrelais ER seinen Kontakte von der falschen, a, in die Betriebsruhelage, r, umgelegt hat. Während des nun stattfindenden Telegraphierbetriebes wird in der Sendestation der Sendekontakts/- stoßweise entsprechend dem zu gebenden Zeichen von der Stellung t (Trenhstrom) in die Stellung 2 (Zeichenstrom) umgelegt, wobei in beiden Stationen die Empfangsrelais ER ihre Anker er von der Ruhelage r in die Arbeitslage α umlegen. Das Relais U bleibt dabei in der Empfangsstation erregt, da es mit verzögertem Abfall versehen ist.
Erst wenn bei vorübergehender Betätigung der Ausschaltetaste AT in der Sendestation der Wechselkontakt I an den Minuspol des Sendespannungsteilers SS gelegt wird (was einem- längeren Einschalten des Zeichenstromes entspricht), wird in beiden Stationen der Anker des Empfangsrelais er für längere Zeit in die Arbeitsstellunge gebracht, so daß in der Empfangsstation die Haltewicklung 3 stromlos wird und das RelaisU zum Abfall kommt. Die Unterbrechung des Kontaktes U1 in der Empfangsstation hat dort durch Aberregung des Relais W das Stillsetzen des Antriebsmotors und das Abschalten der Stromquelle zur Folge, während in der Sendestation die gleichen Vorgänge durch Unterbrechen des Stromkreises für das Relais .4 durdi den Kontakt AT2 ausgelöst werden. Das Relais A kommt zum Abfall und schaltet mit seinem Kontakt a-a durch· Aberregung des Relais W den Antriebsmotor und _ die Stromquell vom NetzN ab. Auch das· Relais /( kommt zum Abfall, so daß sich, nunmehr die Anlage wieder im Ruhezustand befindet.
Wünscht während des Betriebes die Empfangsstation den fernen Sender z. B. zwecks Abgabe eines dringenden Telegramms zu unterbrechen, so genügt ein Drücken der Einschaltetaste ET, die in beschriebener Weise das Relais .A zum Ansprechen bringt. Dabei wird durch Schließen des Kontaktes a4 ein Haltestromkreis für das Relais A vorbereitet, der später nach dem Abfall des RelaisU durch dessen Kontakt U2 geschlossen wird, und gleichzeitig der Kontakt ah als Ersatz für den später sich öffnenden Kontakt uL umgelegt. Durch ax wird der Sendestrornkreis geschlossen, so daß in der sendenden Station das Einschalterelais U zum Ansprechen kornmen kann. Dieser Einschaltestrom ist zwar zunächst noch durch die Nachbildung N geschwächt, er genügt aber trotzdem, um ein sicheres Ansprechen des Schaltrelais U hervorzubringen, da dieses ja während desEmpfanges kurzgeschlossen ist und daher ohne Rücksicht auf eine mögliche Schwächung'des Empfangsstromes in der für die Betätigung durch den Einschaltestrom günstigsten Weise bemessen sein kann.
Das Ansprechen des Einschalterelais U in der bisher sendenden Station hat ein sofortiges· Abfallen des Relais .4 zur Folge, da dessen Haltestromkreis durch den Kontakt U2 unterbrochen wird. Der zurückfallende Kontakt Ci1 schaltet nunmehr die Sendeeinrichtung von der Leitung ab und schließt die Nachbildung// sowie die in der Leitung liegenden Wicklungen 1 und 2 des Einschalterelais U kurz, so daß in der bisher sendenden Station nur noch das Empfangsrelais ER mit der Leitung verbunden ist. Der Haltestromkreis für das Relais U wird dabei in bereits beschriebener Weise über den Ruhekontakt ü2 und die Hilfswicklung 3 geschlossen.
Der Betriebszustand, in dem siclv jetzt die Anlage befindet, unterscheidet sich! in keiner

Claims (8)

  1. Weise von' dem Zustand, der danri eintritt, wenn die sich als Sender einschaltende Station von vornherein den Telegraphierbetrieb eröffnet. Es' kann also wiederum von der ursprünglich sendenden Station aus eine Unterbrechung der ursprünglich empfangenden und jetzt sendenden Station erfolgen, wenn dies z. B. zur Fortsetzung des unterbrochenen Telegramms oder zur Übermittlung einer Zwischenfrage, erforderlich ist. Die Rückstellung der Anlage erfolgt auch in diesem Fall in der oben · beschriebenen Weise.
    Payentansprüche;
    ι. Schaltungsanordnung zur Fernbedienung von Telegraphenapparaten (Einschaltung und Ausschaltung eines fernen Empfängers, Umschaltung eines gebenden
    ao Senders auf Empfang u. dgl.) mittels in den Teilnehmerstationen vorgesehener Schaltrelais, insbesondere für Telegraphenanlagen mit Doppelstrombetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Schalt-
    SS5 relais gesteuerten Kontakte derart mit den Sende- und Empfangsstromkreisen verbunden sind, daß der Empfänger (ER) während des Sendens in einem Zweig einer aus dem Sender, der Leitung und einer' Nachbildung gebildeten Brückenoder Differeötialschaltung, während des Empfangs aber allein in der Leitungsschleife liegt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrelais (U) als Differentialrelais ausgebildet und derart in die Sende- und Empfangsstromkreise eingeschaltet ist, daß es beim Senden infolge der Differentialwirkung unwirksam bleibt, während es beim Empfang nach Beendigung des Einschaltvorgariges überbrückt ist.'
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrelais (U)' während des Empfangs in einem vom Empfangsrelais (ER) abhängigen Ortsstromkreis erregt ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrelais (U) nach seiner die Einschaltung des Empfängers bezwekkenden Erregung mittels von ihm gesteuerter Schalteinrichtungen (W, K) die in der Leitung liegenden Wicklungen kurzschließt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltreläis (U) eine Haltewicklung (3) besitzt, die nach der Kurzschließung, der in der Leitung liegenden Wicklungen (1, 2) während des Empfangsbetriebes erregt ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. die in einem Brückenzweig des Sendestromkreises liegende Leitungsnachbildung (N) durch einen Kontakt (a±) überbrückt ist, der beim Senden geöffnet, beim Empfang geschlossen ist,
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Nachbildung (N) überbrückende Kontakt (^1) im Ruhezustande geschlossen und während des Sendens durch eine beim Einschalten des Senders erregte Schalteinrichtung (A) geöffnet ist.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Nachbildung überbrückende Kontakt (^1) als Wechselkontakt ausgebildet und derart mit den Sendeeinrichtungen (S) verbunden ist, daß er bei Erregung des ihn steuernden Relais (A) den Sendestromkreis schließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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