DE533520C - Vorrichtung zum Bestimmen des spezifischen Gewichts fester Stoffe - Google Patents

Vorrichtung zum Bestimmen des spezifischen Gewichts fester Stoffe

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DE533520C
DE533520C DEA59385D DEA0059385D DE533520C DE 533520 C DE533520 C DE 533520C DE A59385 D DEA59385 D DE A59385D DE A0059385 D DEA0059385 D DE A0059385D DE 533520 C DE533520 C DE 533520C
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W&T Avery Ltd
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/08Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by measuring buoyant force of solid materials by weighing both in air and in a liquid

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Description

  • Vorrichtung zum Bestimmen des spezifischen Gewichts fester Stoffe Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestimmen des spezifischen Gewichts fester Stoffe durch Ermittlung des Gewichts derselben in Wasser und in Luft mittels einer Waage.
  • Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich diejenige nach der Erfindung im wesentlichen darin, daß auf einem schräg zur Anschlags- bzw. Anzeigelinie des Wägewiderstandes, z. B. der Feder einer Federwaage, angeordneten Meßstab eine beliebig wählbare Einheitslänge vorgesehen ist, auf die das Gewicht der verdrängten Wassermenge stets bezogen wird, indem man ihren Anfangspunkt mit der Gewicht-in-Luft-Anzeige der Waage zur-Deckung bringt, während sie in ihrem Endpunkt von einer durch die Gewicht-in-Wasser-Anzeige verlaufenden Meßleiste geschnitten wird,' zu der parallel eine zweite Meßleiste geführt ist, die durch den Nullpunkt der Waage geht und von dem im Maßstabe der Einheitslänge unterteilten Meßstab eine das spezifische Gewicht unmittelbar darstellende Strecke abschneidet. Das spezifische Gewicht kann also ohne jede Rechnung unmittelbar abgelesen werden.
  • Vorzugsweise ist die obere der beiden durch Lenker verbundenen Meßleisten gleitbar auf einer Schneide gelagert, deren Scheitel durch die Nullage der Waage verläuft, während die untere Meßleiste mit einem senkrecht auf und ab beweglichen Gleitschuh in Verbindung steht, an dem gleichzeitig der schräg verlaufende Meßstab sitzt. Zweckmäßig ist ein zweiter, ebenfalls senkrecht auf und ab beweglicher Gleitschuh mit einer Anzeigemarke sowie mit einer Schneide ausgerüstet, die auf die obere Kante der unteren Meßleiste trifft.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es ist Abb. i die Vorderansicht und Abb.2 die Seitenansicht einer Ausführungsform, Abb. 3 eine Schemazeichnung zur Erläuterung der Wirkungsweise. .
  • Der Apparat (Abb. i und 2) besitzt eine Grundplatte 3, auf der ein Paar Säulen 5 ruht, mit deren Oberenden ein Rahmen 6 von rechteckiger Form verbolzt ist. Auf die Außenflächen der senkrechten Glieder des Rahmens 6 sind Gleitbahnen 7 und 8 aufgeschraubt, auf denen Gleitschuhe g und io laufen. An dem mittleren Teil der waagerechten Glieder des Rahmens 6 ist ein senkrechtes Rohr i i befestigt, dessen Oberteil einen Federwiderstand 12 aufnimmt. Das obere Ende des Federwiderstandes 12 ist an dem unteren Ende einer Schraube 13 befestigt, die in einer innerhalb des oberen Endes des Rohres i i sitzenden Buchse 14 Aufnahme findet. Die Schraube i3 besitzt einen geriffelten Kopf 13 a; um die Einstellung zu erleichtern.
  • An dem unteren Ende der Feder 12 hängt ein Draht 15, der zur .Befestigung des zu prüfenden Körpers in einen Haken ausläuft. Der Draht 15 ist mit einem Anzeiger 15a ausgerüstet, der sich auf die Nullmarke des Gleitschuhes g einstellen läßt. Der untere Vorderteil des Rohres i i ist weggeschnitten, um die Beobachtung des Anzeigers 15" während der Benutzung des Apparats zu erleichtern.
  • Auf einer Schneide 5a, deren Scheitellinie durch die Nullstellung des Federwiderstandes verläuft, ist die obere Meßleiste 17 einer Meßerorrichtung verschiebbar gelagert. Die Meß= leiste 17 ist mit ihrem einen Ende drehbar mit einem Lenker 16 und zwischen ihren Enden mit dem Oberende eines zweiten Lenkers i8 verbunden, dessen anderes Ende an das Unterende eines abgekröpften Armes angelenkt ist, der das eine Ende der unteren Meßleiste ig der Meßvorrichtung bildet. Das andere Ende der unteren Meßleiste ig besitzt ebenfalls einen abgekröpften Arm, dessen Ende den Zapfen für das untere Ende des Lenkers 16 trägt. Die untere Meßleiste ig der Meßvorrichtung besitzt ferner bei iga eine Gelenkverbindung mit dem Gleitschuh io.
  • In fester Verbindung mit dem Gleitschuh io befindet sich ein Meßstab 2o, der so angeordnet ist, daß seine Oberkante mit der Senkrechten durch die Feder i2 einen spitzen Winkel bildet.
  • Von den Gleitschuhen g und io gehen Zahnstangen ga und ioa aus, deren Zähne mit Zahnrädern 21, 2ia zu kämmen vermögen, deren Spindeln drehbar in Lagern des Rahmens gelagert sind, wobei die Spindeln geriffelte Bedienungsköpfe gib, 2ic besitzen, um die Drehung der Spindeln zu ermöglichen. Unter der Gleitbahn 8 befindet sich eine Gleitbahn 22, die unten mit der Grundplatte verschraubt ist. Auf der Gleitbahn 22 ist ein Gleitschuh 23 gelagert, an dem ein waagerechter Halter 23a sitzt, auf dem der mit Wasser gefüllte Becher oder Behälter 24 angeordnet ist, der für das Abwiegen des zu prüfenden Körpers im Wasser dient. Der Gleitschuh 23 ist mit dem einen Ende einer Schnur 25 verbunden, die über ein Scheibenrad 26 läuft und mit ihrem anderen Ende an einer Trommel 27a befestigt ist, die auf einer drehbaren Spindel 27 gelagert ist, welche sich durch einen geriffelten Knopf 27b drehen läßt.
  • Der Gleitschuh g besitzt einen nach innen gerichteten Vorsprung, an dem eine Platte gb befestigt ist, die eine Zeigermarke 9c auf-,weist; ferner trägt dieser Vorsprung eine Schneide gd, die auf die Oberkante der unteren Meßleiste ig trifft. An dem unteren Ende des Meßstabes 2o sitzt ebenfalls eine Platte 20a mit einer Zeigermarke.
  • Die Wirkungsweise ergibt sich aus der Schemazeichnung gemäß Abb. 3.
  • Zunächst stellt man den an dem Aufhängedraht 15 sitzenden Anzeiger 15a auf den Nullpunkt des Apparats ein; dies geschieht mit Hilfe der am oberen Ende der Spiralfeder 12 angeordneten Jüstierschraube 13 . (Abb. i und 2). Sodann wird das Probestück, dessen spezifisches Gewicht zu bestimmen ist, an das hakenförmige Ende des Drahtes 15 gehängt und erst in der Luft (Stellung B der Federwaage) und danach im Wasser (Stellung A der Federwaage) abgewogen.
  • Bekanntlich kann das spezifische Gewicht als Quotient des Gewichts in Luft und des Gewichts der verdrängten Wassermenge definiert werden. Man hat also, um das gesuchte Ergebnis zu erlangen, die Strecke O B durch die Strecke A B zu dividieren.
  • Dieser Rechenvorgang wird nun durch die Erfindung überflüssig gemacht, wie sich aus folgendem ergibt: Der schräg angeordnete Meßstab 2o läßt sich in senkrechter Richtung auf und nieder bewegen, so daß sein Nullpunkt mit dem von der Federwaage angezeigten Gewicht in Luft (Punkt B) zur Deckung gebracht werden kann. Auf dem Meßstab 2o ist (von seinem Nullpunkt ab) eine Einheitslänge aufgetragen (Strecke B C), deren Abmessung sich nach dem Verwendungszweck des Apparats richtet, an sich natürlich jede beliebige Größe besitzen kann. Der Stab 20 ist nun im Maßstabe der - i gesetzten Strecke B C unterteilt; beispielsweise erhält also das erste Zehntel der Einheitslänge rechts von dem Punkt C - i - o den Wert i # i, links von dem Punkt C den Wert o - g usf.
  • Das Gewicht der verdrängten Wassermenge wird nun stets auf die Einheitslänge B C - i bezogen, so daß das Instrument von (die Federausdehnung beeinflussenden) Temperaturschwankungen o. dgl. völlig unabhängig ist.
  • Mit dem Meßstab 2o wirken die beiden zueinander parallel geführten -Meßleisten 17 und ig zusammen, von denen die untere, ig, derart gelenkig mit dem Meßstab verbunden ist, daß sie den letzteren immer in dem Einheitspunkt C - i - o schneidet, während sie anderseits auf die Gewicht-in-Wasser-Anzeige (Punkt A) der Federwaage eingestellt werden kann. Da außerdem die obere Meßleiste 17 durch die Nullstellung der Federwaage verläuft, so ergibt ihr Schnittpunkt D mit dem Meßstab 2o unmittelbar das gesuchte spezifische Gewicht, denn es ist: 0 B -Gewicht in Luft, 0 A - Gewicht in Wasser, A B Gewicht der verdrängten Wassermenge, daher das spezifische Gewicht und da 0 D zu A C parallel verläuft, so ist Nun war aber B C - i, mithin s-B D- i, ...
  • Somit kann nach Vornahme der jeweils erforderlichen Einstellungen das spezifische Gewicht des zu prüfenden Körpers stets unmittelbar an dem Meßstab 2o abgelesen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:--i. Vorrichtung zum Bestimmen des spezifischen Gewichts fester Stoffe durch Ermittlung des Gewichts in Wasser und in Luft mittels einer Waage, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem schräg zur Ausschlags- bzw. Anzeigelinie (15) des Wägewiderstandes (12), z. B. der Feder einer Federwaage, angeordneten Meßstab (2o) eine beliebig wählbare Einheitslänge (B C) vorgesehen ist, auf die das Gewicht der verdrängten Wassermenge stets bezogen wird, indem man ihren Anfangspunkt (B) mit der Gewicht-in-Luft-Anzeige der Waage zur Deckung bringt, während sie in ihrem Endpunkt (C _-_ i # o) von einer durch die Gewicht-in-Wasser-Anzeige verlaufenden Meßleiste (19) geschnitten wird, zu der parallel eine zweite Meßleiste (17) geführt ist, die durch den Nullpunkt (o) der Waage geht und von dem im Maßstabe der Einheitslänge (B C) unterteilten Meßstab (20) eine das spezifische Gewicht unmittelbar darstellende Strecke (B D) abschneidet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere (17) der beiden durch Lenker (16, 18) verbundenen Meßleisten (17, 19) gleitbar auf einer Schneide (5a) gelagert ist, deren Scheitel durch die Nullage der Waage verläuft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Meßleiste (ig) mit einem senkrecht auf und ab bewegbaren Gleitschuh (io) verbunden ist, an dem gleichzeitig der schräg verlaufende Meßstab (2o) sitzt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter, ebenfalls senkrecht auf und ab bewegbarer Gleitschuh (9) mit einer Anzeigemarke (91:) sowie mit einer Schneide (ga) ausgerüstet ist, die auf - die obere Kante der unteren Meßleiste (ig) trifft.
DEA59385D 1929-10-22 1929-10-22 Vorrichtung zum Bestimmen des spezifischen Gewichts fester Stoffe Expired DE533520C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000055596A1 (de) * 1999-03-17 2000-09-21 Mettler-Toledo Gmbh Wägeeinrichtung zur dichtebestimmung

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WO2000055596A1 (de) * 1999-03-17 2000-09-21 Mettler-Toledo Gmbh Wägeeinrichtung zur dichtebestimmung

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