DE533565C - Einrichtung zum Reinigen von Rohzucker - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen von Rohzucker

Info

Publication number
DE533565C
DE533565C DEH113035D DEH0113035D DE533565C DE 533565 C DE533565 C DE 533565C DE H113035 D DEH113035 D DE H113035D DE H0113035 D DEH0113035 D DE H0113035D DE 533565 C DE533565 C DE 533565C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
syrup
screw
raw sugar
filling compound
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH113035D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOUIS ETIENNE HYVE
Original Assignee
LOUIS ETIENNE HYVE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOUIS ETIENNE HYVE filed Critical LOUIS ETIENNE HYVE
Application granted granted Critical
Publication of DE533565C publication Critical patent/DE533565C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/04Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays
    • A47C27/06Spring inlays or spring units therefor
    • A47C27/07Attaching, or interconnecting of, springs in spring inlays
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/04Separating crystals from mother liquor
    • C13B30/08Washing residual mother liquor from crystals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

Es sind Einrichtungen zum Reinigen von Rohzucker bekannt, bei denen mittels einer innerhalb eines schrägen Rohres angeordneten Schnecke die zu reinigende Füllmasse dem oben in dieses Rohr eingeführten Klärsirup entgegengeführt wird. Bei diesen Einrichtungen war bisher unten an das schräge Rohr ein weiteres, jedoch stehendes Rohr angeschlossen, in das oben der Rohzucker geschüttet wurde. Die Einrichtung besteht also aus zwei kommunizierenden Röhren, so daß der Klärsirup beide Rohre vollständig anfüllt. Ferner wird jedoch auch das schräge Rohr völlig von der Füllmasse ausgefüllt, so daß diese Masse die Schnecke gleichsam so umgibt, wie ein Korken den Korkenzieher. Beide Umstände führen zu dem Nachteil, daß der Rohzucker die Einrichtung nicht genügend gereinigt verläßt, weil insbesondere beim Emporstieg der Füllmasse in dem schrägen Rohr eine den Reinigungsvorgang begünstigende Durchmischung und gegenseitige Reibung der Kristalle nicht eintritt. Hieran wird auch nichts dadurch geändert, daß man die Gewindegänge der Schnecke siebartig durchlöchert.
Nach der Erfindung ist eine wirksame Reinigung des Rohzuckers dadurch gesichert, daß unten an das schräge Rohr ein Maischbottich für die zu reinigende Masse angeschlossen ist, in welche die Schnecke mit ihren als Siebböden ausgebildeten Gewindegängen so eingreift, daß einzelne Klumpen von der im Maischbottich befindlichen Masse abgetrennt und dem Klärsirup entgegengeführt werden. Bei dieser Ausbildung der Einrichtung durchwandert die Füllmasse das Schneckenrohr nicht als zusammenhängender Brei, sondern die einzelnen Gewindegänge umschließen noch einen von der Füllmasse freien Raum, der unten von dem betreffenden Füllmasseklumpen, oben von dem nächsthöheren Gewindegang und seitlich von der Rohrwandung begrenzt ist. Durch diesen freien Raum fällt der Klärsirup infolge der siebartigen Ausbildung der Gewindegänge sprühregenartig hindurch auf den Füllmasseklumpen, dem infolge des Vorhandenseins des freien Raumes die Möglichkeit zur Ausdehnung gegeben ist. Die Siruptropfen lockern bei ihrem Aufschlag auf den Füllmasseklumpen dessen Zusammenhang, so daß jedes einzelne Kristall von dem Sirup umspült wird. Die Bewegungsfreiheit, die jeder einzelne Klumpen innerhalb der einzelnen durch die Gewindegänge der Schnecke gebildeten Rohrabschnitte hat, befähigt die Schnecke, jeden Klumpen bei dessen Aufstieg in dem Rohr zu durchkneten und zu durchmischen, so daß jedes von einer Siruphaut
umhüllte Kristall sich an allen benachbarten Kristallen reibt. Infolgedessen tritt eine wirksame, Säuberung jedes Kristalles ein.
Ein Äusführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
Die Einrichtung besteht aus einer Förderschnecke i, deren Windungen nicht voll, sondern unter Bildung von Maschen oder Sieben
ίο mit Durchtrittsöffnungen versehen sind. Die Förderschnecke ist auf einer vorzugsweise schrägen Welle 2 gelagert, deren unteres Ende in einem Spurlager 3 drehbar gelagert und deren oberes Ende mit einem geeigneten Zahnrad 4 ausgerüstet ist, das mittels einer beliebigen Vorrichtung antreibbar ist. Die Förderschnecke ist in einen an seinen beiden Enden offenen Zylinder 5 genau eingepaßt. Das obere Ende 6 des Zylinders weist einen Überlauf 7 auf, und das untere Ende 8 mündet in einen Maischbottich 9, der eine drehbare Vorrichtung aufweist, die mit von Armen 10 gebildeten Knet- und Förderschaufeln versehen ist. Der Maischbottich 9 ist mit einem Ausguß 11 ausgerüstet. Der Zylinder 5 steht mittels einer durch einen Hahn oder ein Ventil 13 verschließbaren Rohrleitung 12 mit einem den Klärsirup enthaltenden Behälter 14 in Verbindung. Die Schnecke weist eine derartige Ganghöhe auf, daß eine geeignete Menge Zucker zwischen zwei aufeinanderfolgende Windungen zum guten Durchkneten einführbar ist. .
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Der gegebenenfalls gestoßene und gemischte sowie von den Fasern der Zuckersäcke und anderen Fremdkörpern gereinigte Rohzucker wird bei 15 in den Maischbottich 9 geschüttet. Die Bewegung der mit Öffnungen versehenen und schraubenförmig gewundenen Knetschaufeln 10 bewirkt ein inniges Vermischen der Kristalle mit dem geeigneten, vorher erzeugten Sirup und ein Fortschreiten dieses Teiges über das Spurlager 3, an dem der Teig von der Förderschnecke ι aufgenommen wird. Infolge der Drehung der Schnecke steigt der Zuckerteig allmählich in dem Zylinder 5 hoch, während der aus dem Behälter 14 kommende Klärsirup unter der Wirkung der Schwerkraft in den Zylinder S durch die Sieblöcher hinabfällt und hierbei immer mehr äußere Verunreinigungen der Kristalle aufnimmt. Klärsirup und Füllmasse bewegen sich also im Gegenstrom zueinander.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, greift die Schnecke ι so in die im Maischbottich 9 befindliche Füllmasse ein, daß von einem Teil des untersten Gewindeganges der Schnecke ein einzelner Klumpen der Masse erfaßt und abgetrennt wird.- Dieser Klumpen füllt den Raum innerhalb eines Gewindeganges nicht vollkommen aus, vielmehr bleibt der obere Teil dieses Raumes frei. Der mittels des untersten Gewindeganges der Schnecke abgetrennte Füllmasseklumpen steigt in dem Rohr 5 empor, wird hierbei durcheinandergeknetet und durchmischt und dem unter der Wirkung der Schwerkraft stehenden Klärsirup ausgesetzt, der sprühregenartig von dem nächshöheren Gewindegang auf die in innige Durchmischung befindliche Masse aufschlägt. Hierdurch entsteht eine nach und nach zunehmende und planmäßige Reinigung der Zuckerkristalle, die sich ständig einander reiben.
Der gereinigte Zucker verläßt das Rohr 5 an dem Ausguß 7, während der durch die Einrichtung hindurchgegangene, mit Verunreinigungen beladene Sirup durch den Ausguß 11 hindurch aus dem Maischbottich 9 heraustritt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zum Reinigen von Rohzucker, bei der mittels einer innerhalb eines schrägen Rohres angeordneten Schnecke die zu reinigende Füllmasse dem oben in dieses Rohr eingeführten go Klärsirup entgegengeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß unten an das schräge Rohr (5) ein Maischbottich (9) für die zu reinigende Masse angeschlossen ist, in welche die Schnecke (1) mit ihren als Siebboden ausgebildeten Gewindegängen so eingreift, daß einzelne Klumpen von der im Maischbottich befindlichen Masse abgetrennt und dem Klärsirup entgegengeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH113035D 1927-08-03 1927-09-10 Einrichtung zum Reinigen von Rohzucker Expired DE533565C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR533565X 1927-08-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE533565C true DE533565C (de) 1931-09-16

Family

ID=8924996

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH113035D Expired DE533565C (de) 1927-08-03 1927-09-10 Einrichtung zum Reinigen von Rohzucker

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE533565C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE445063C (de) Bewegliche Sieb-, Misch-, Mahl- und Auflockerungsvorrichtung fuer Formaand u. dgl.
DE1264398B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen von zerkleinertem Material
DE530273C (de) Vorrichtung zur Behandlung einer Fluessigkeit mit einem Basenaustauschstoff
DE200322C (de)
DE855017C (de) Vorrichtung zum Kneten von Butter, Margarine oder aehnlichen teigigen Massen
DE569653C (de) Kartoffelabkeimmaschine mit umlaufender Trommel
DE2039429A1 (de) Zwiebelspitzen-Schneidmaschine
DE357389C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Laugen von Erzen
AT354479B (de) Anlage zum verrotten von abfaellen
DE366055C (de) Quetschmaschine fuer gekochte Kartoffeln o. dgl.
DE748035C (de) Vorrichtung zum Loeschen von Kalk
DE286003C (de)
DE319355C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerfasern von Zellulose u. dgl.
DE590567C (de) Setzmaschine mit Austragregelung durch eine Abtastvorrichtung
AT61709B (de) Gasverteilungsrohr für Saturationsapparate.
DE511088C (de) Vorrichtung zum Fuellen und Entleeren von Getreidesilos unter moeglichster Vermeidung der Entmischung
DE704198C (de) Plansichterartig bewegte Vorrichtung zum Schaelen von Getreide
DE402853C (de) Verfahren und Einrichtung zum Klaeren von Kalkmilch
DE718499C (de) Vorrichtung zur Bearbeitung plastischer Sprengstoffe
DE585300C (de) Schneeschlaeger
AT78084B (de) Schneckensortierer für Körnergut.
DE521104C (de) Stehender Kristallisator mit rotierenden Heiz- oder Kuehlrohren
DE806120C (de) Vorrichtung zum Auslaugen von Zuckerruebenschnitzeln
DE553390C (de) Zerkleinerungsvorrichtung fuer Kohle o. dgl.
DE865966C (de) Haushaltmaschine zum Schlagen oder Mischen von Fluessigkeiten u. dgl.