DE534111C - Branntweinvorlage - Google Patents

Branntweinvorlage

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DE534111C
DE534111C DES95163D DES0095163D DE534111C DE 534111 C DE534111 C DE 534111C DE S95163 D DES95163 D DE S95163D DE S0095163 D DES0095163 D DE S0095163D DE 534111 C DE534111 C DE 534111C
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DE
Germany
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drain
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DES95163D
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Siemens Plania Werke AG
Original Assignee
Siemens Plania Werke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/42Regulation; Control
    • B01D3/4205Reflux ratio control splitter
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/32Other features of fractionating columns ; Constructional details of fractionating columns not provided for in groups B01D3/16 - B01D3/30

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Branntweinvorlage Eine zuverlässige Entlüftung der Glasglocke ist bei den Branntweinvorlagen bisheriger Bauart deshalb nicht möglich, weil bei geringer Verstärkung des Durchflusses das aus dem Becken austretende Luftrohr sich zusetzte und die oberhalb der Eintrittsöffnung des Luftrohres befindliche Luft nicht mehr entweichen konnte. Bei auftretenden Stößen, wie sie sich im Brennereibetriebe niemals vermeiden lassen, besteht der weitere Nachteil, daß in das Ablaufrohr des Beckens leicht Luft mitgerissen wird. Eine solche mitgerissene Luftsäule wandert dann nach unten und kann gegebenenfalls in die Meßuhr eintreten. Die darüber befindliche Flüssigkeitssäule wird hierbei an der Zuflußvorrichtung ausgestoßen, so daß sich das Überlaufkästchen füllt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß man das Entlüftungsrohr in den zur Meßuhr führenden Ablauf münden läßt, der in einen mit einem zusätzlichen Luftrohr verbundenen und einen lediglich als Ablauf dienenden Teil unterteilt ist. Das zusätzliche Luftrohr kann entweder ins Freie oder in das Hauptluftrohr münden. Zur Unterteilung des Ablaufes kann eine Zwischenwand oder ein in den Ablauf führendes Rohr vorgesehen sein. Das Entlüftungsrohr ragt in der Vorlage vorteilhaft bis in die Glasglocke hinein, und in dem als Ablauf dienenden Teil des Ablaufstutzens kann ein Staukörper (Stauscheibe oder Patrone) eingesetzt werden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung angegeben. Fig. i zeigt eine neue Branntweinvorlage, Fig. 2 und 3 zeigen Teilschnitte verschiedener Ausführungsformen der Branntweinvorlage nach Fig. i und Fig. ¢ stellt eine Einzelheit dar.
  • In Fig. 5 ist zum Vergleich eine alte Branntweinvorlage angegeben.
  • Wie aus Fig. i und 2 ersichtlich, ist das Ablaufrohr i der Vorlage ' durch eine Wand 2 in zwei Räume unterteilt, deren oberer rechtsseitig das Entlüftungsrohr 3 aufnimmt, während er links mit einem zusätzlichen Luftrohr 4 in Verbindung steht. Das Entlüftungsrohr 3 reicht bis in den obersten Teil der Glasglocke 5 hinein.
  • Die in die Glasglocke gelangende Luft nimmt bei der neuen Vorlage nun folgenden Weg: Aus dem Raum unter der Glasglocke 5 tritt sie oben in das Entlüftungsrohr 3 ein und gelangt in die obere Kammer des Abflußrohres i und von dort in das zusätzliche Luftrohr 4, das sie entweder ins Freie oder nach dem bekannten großen Luftrohr 6 führt. Die in dem oberen Teil der Glasglocke befindliche Luft kann somit auf dem eben beschriebenen Wege ungehindert entweichen. Auch vermag die Luft, die sich in dem zur Meßuhr führenden Abflußrohr 7 (vgl. Fig. i) befindet, nach oben zu steigen und durch das Rohr 4 zu entweichen.
  • Der unterhalb der .Trennwand 2 (Fig. 2) befindliche Raum 8 des Ablaufstutzens dient als Ablauf für die aus dem Becken austretende Flüssigkeit. Diese gelangt durch das Ablaufrohr 7 zur Meßuhr. Um diese Flüssigkeitsmenge möglichst der Größe der Meßuhr anzupassen, werden Staukörper verwendet. In Fig. 2 ist eine Stauscheibe =o, in Fig. 3 eine Patrone =i angegeben. Die Öffnung der Staukörper richtet sich nach der Größe des Aufnahmevermögens der anzuschließenden Meßuhr. Die Staukörper sind leicht auswechselbar. In dem in Fig.3 angegebenen Ausführungsbeispiel ist die. Trennwand im Ablauf durch ein Rohr ioa ersetzt, in das die Patrone =i eingesetzt ist. Das Rohr ioa ist vorteilhaft etwas länger ausgeführt als der Ablaufstutzen i der Vorlage, damit die entstehende Saugwirkung, die sich auf das zusätzliche Luftrohr 4 auswirkt, möglichst abgeschwächt wird.
  • Entsteht nun aus irgendeinem Grunde ein starkes Übertreiben des Branntweins, so kann sich dieser in der Vorlage anstauen, und zwar zunächst bis zur Höhe des Entlüftungsrohres 3 (Fig. i). Infolge der Drosselung durch die Staukörper kann der Meßuhr niemals so viel Flüssigkeit zufließen, daß das Überlaufkästchen der Zuflußeinrichtung gefüllt wird. Erst wenn die Flüssigkeit -unter der Glasglocke 5 so hoch steigt, daß sie in die obere Öffnung des Entlüftungsrohres eintritt, wird die Höchstleistung der Meßuhr überschritten und dem beamten durch Füllen des Überlaufkästchens angezeigt, daß der Brenner zu stark getrieben hat. - Das, was früher bei einem kleinen Stoß schon auftrat, kann jetzt erst eintreten, wenn die Glasglocke ganz mit Branntwein gefüllt ist, also was nur bei einer ungewöhnlich großen Fahrlässigkeit des Brenners eintreten kann.
  • Das Entlüftungsrohr 3 (Fig. i) hat vorteilhaft an seinem oberen Ende zwei Haken 12, die in Fig. 4 in größerem Maßstabe dargestellt sind. Die Haken dienen zur Aufhängung-des Thermometers.

Claims (5)

  1. PATENTAIVTSPRÜCHE: i. Branntweinvorlage, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsrohr in den zur Meßuhr führenden Ablauf mündet, der in einen mit einem zusätzlichen Luftrohr verbundenen und einen lediglich als Ablauf dienenden Teil unterteilt ist.
  2. 2. Vorlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Luftrohr in das Hauptluftrohr mündet.
  3. 3. Vorlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterteilung des Ablaufes eine Zwischenwand (a) oder ein in den Ablauf führendes Rohr (ioa, 4 vorgesehen ist.
  4. 4. Vorlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsrohr (3) in der Vorlage bis in den oberen Teil der Glasglocke hineinragt.
  5. 5. Vorlage nachAnspruch i und2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem als Ablauf dienenden Teil ein Staukörpez (Stauscheibe, Patrone), gegebenenfalls in einen besonderen Rohrstutzen einsetzbar, angeordnet ist.
DES95163D 1929-11-26 1929-11-26 Branntweinvorlage Expired DE534111C (de)

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