DE534360C - Maschine zur Bearbeitung von Schuhwerk mit einem den Schuh selbsttaetig gegenueber den Bearbeitungswerkzeugen verschiebenden Schuhtraeger - Google Patents

Maschine zur Bearbeitung von Schuhwerk mit einem den Schuh selbsttaetig gegenueber den Bearbeitungswerkzeugen verschiebenden Schuhtraeger

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DE534360C
DE534360C DEU9587D DEU0009587D DE534360C DE 534360 C DE534360 C DE 534360C DE U9587 D DEU9587 D DE U9587D DE U0009587 D DEU0009587 D DE U0009587D DE 534360 C DE534360 C DE 534360C
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    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D111/00Shoe machines with conveyors for jacked shoes or for shoes or shoe parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D111/00Shoe machines with conveyors for jacked shoes or for shoes or shoe parts
    • A43D111/006Shoe machines with conveyors for jacked shoes or for shoes or shoe parts with special means to place the shoe or shoe part in the following machine

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Es sind Maschinen zur Bearbeitung τοπ Schuhwerk, beispielsweise zum Aufzwicken oder zum Nähen, bekannt, bei denen die Bearbeitungsstelle, beispielsweise die Zwick-5 oder Nähstelle, selbsttätig um den Schuh herumwandert. Dies kann dadurch geschehen, daß der Schuh auf einen Träger aufgesteckt ist, der von der Maschine aus gedreht und verschoben wird, so daß trotz der unregelmäßigen, wechselnden Sohlenform den Bearbeitungswerkzeugen aufeinanderfolgend alle Arbeitsstellen dargeboten werden. Dies genügt aber nicht, um eine richtige Bearbeitung zu erzielen, weil besonders infolge der Wölbung der Sohle in der Längs- und Querrichtung noch andere Einstellungen zum Ausgleich dieser Wölbung notwendig sind. Diese Einstellungen werden bei den bekannten Maschinen durch eine umlaufende Schablonenwelle gesteuert. Es kann nun vorkommen, daß die Bewegung der Steuervorrichtung außer Takt mit der Bewegung der Vorschubvorrichtung kommt, die das Werkstück gegenüber den Bearbeitungswerkzeugen in der Längsrichtung der Naht ο. dgL vorwärts bewegt. Es ist daher noch eine Vorrichtung notwendig, die, falls die Steuervorrichtung und die Vorschubvorrichtung außer Takt kommen, in Tätigkeit tritt und selbsttätig das richtige Zeitverhältnis wiederherstellt. Bei den bekannten Maschinen wirkte diese letztere Einrichtung ganz mechanisch. Es hat sich nun gezeigt, daß eine einfachere Lösung.
dieser Aufgabe dadurch erzielt werden kann, daß eine elektrische Steuervorrichtung angewandt wird. Diese beruht darauf, daß beim Außertaktfallen der im richtigen Zeitverhältnis zu betreibenden Werkzeuggruppen ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, durch den beispielsweise die Vorschubvorrichtung beschleunigt oder verzögert wird, so lange, bis das richtige Zeitverhältnis wieder vorhanden ist. Diese elektrische Einrichtung besitzt Elektromagnete, die mechanische Teile der Steuervorrichtung umlegen, sobald ihr Stromkreis geschlossen wird, und in Wirkung bleiben, bis das richtige Zeitverhältnis wieder vorhanden ist.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 eine Ansicht von rechts gesehen^
Abb. 3 eine Draufsicht.
Abb. 4 zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, welche insbesondere die Einrich- 55" tung der Schuhstütze erläutert. ■
Abb. S ist eine Einzeldraufsieht der Vorrichtung zur Bewegung der Schuhstütze.
Abb. 6 ist eine Einzeldrauf sieht der Vorrichtung zur Betätigung der Schablonenwelle.
Abb. 7 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die Einrichtung zum Antrieb der --Schablonenwelle.
Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. 7. ·
Abb. 9 zeigt die Nähvorrichtung.
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Abb. ίο zeigt eine Abstimmvorrichtung, die einen Teil "der "elektrischen Ausrüstung der Maschine bildet. --»
Abb/ii" zeigt "gewisse" "Teile der Vorrich-5 tung zur Steuerung des Zeitverhältnisses zwischen der Schuhbewegung und der" Bewegung der Schablonenwelle.
Abb. 12 .ist eine Einzeldarstellung des in Abb. Ii gezeigten Getriebes von vorn ge-ίο sehen.
Abb. 13 zeigt einen Teil dieses Getriebes in Draufsicht, teilweise im Schnitt.
Abb. 14 zeigt in Ansicht, teilweise im Schnitt, einen Teil des Getriebes nach Abb. 13.
Abb. 15 zeigt einen Teil des Getriebes nach Abb. 13 in Vorderansicht, teilweise im Schnitt. Abb. 16 ist eine dazugehörige Druntersicht, Abb. 17 eine Schnittdarstellung. Abb, 18 zeigt,j:ine_ der Abb. 11 ähnliche Darstellung, welche die Teile in anderer Stellung erläutert.
Abb. 19 zeigt die Teile der Abb. 13 teilweise in anderer Stellung.
Abb. 20 zeigt in Draufsicht, teilweise im Schnitt, die in Abb. 11 und 18 dargestellten Teile wieder in anderen Stellungen.
Abb. 21 ist eine Draufsicht der in Abb. ij und K) [gezeigten Teile in noch weiter geänderter Lage.
Abb. 22 zeigt schematisch die elektrischen Stromkreise der Maschine.
Das gezeigte AusführungsbeispiePisTr'eTrie Maschine zum Andoppeln der Lauf sohlen von Schuhwerk an den Rahmen. Die Erfindung ist jedoch auch an Maschinen zur Ausführung anderer Arbeitsgänge anwendbar,.
Die dargestellte Nähmaschine besitzt eine gebogene Hakennadel 1, eine Ahle 2, einen Fadeneinleger 3, einen Greifer 4, einen Fadenabheber S, einen Fadenabzieher 6, eine Fadenspannvorrichtung 7, einen Werkstückträger 8 und einen Stoffdrücker (Abb. 1). Diese Stichbildungsorgane stellen in üblicher Weise eine Doppelsteppstichnaht her, die den Rahmen eines aufgezwickten Schuhes mit der Laufsohle verbindet. Die allgemeine Bauart und Wirkungsweise der dargestellten Maschine entspricht im wesentlichen derjenigen des Patents 391 278.
Auf der Antriebswelle 10 der Maschine sitzt eine feste und eine lose Riemenscheibe -rirrrer(Abb. 2 und 3). Ein Kegelrad 13 der Welle 10 steht mit einem Kegelrad 14 in Eingriff, das an dem oberen Ende.einer senkrechten Gegenwelle angebracht ist. Diese -—- Gegenwelle kann durch eine Reibungskupplung mit der JNTähwelle 15 verbunden werden. Der Schuhträger besteht aus einer Spindel 16 (Abb. 5), die ein Spitzenauflager und ein Fersenauflager trägt. Das untere Ende der Spindel 16 ist an einem halbkugelförmigen Gehäuse 17 befestigt, welches durch ein Universalgelenk mit einer in Armen 20 drehbaren Scheibe 18 verbunden ist. Die Arme 20 bilden einen Teil eines Bügels 22, der drehbar mit einem Bügel 24 verbunden ist. Der Bügel 24 ist mit einem Rahmen 26 verbunden (Abb. 5), .der in einer waagerechten Ebene Schwingbewegungen ausführen kann. Die Arme 28 und 32 und der Bügel 24 sind mit dem Rahmen 26 an dem Mittelpunkt des letzteren verbunden.
Die seitlichen Kippbewegungen des Schuhes werden durch den Arm 28 herbeigeführt. Ein bei 40 drehbarer Gelenkhebel 38 ist durch ein Lenkstück 42 mit einem ortsfesten Arm 44 verbunden. Der Gelenkhebel 38 trägt eine Rolle, welche in eine Kurvennut einer auf der Welle 50 sitzenden Kurvenscheibe 48 eintritt.
Längsweise Kippbewegungen des Schuhträgers werden durch die Bügel 24 und 22 herbeigeführt. Ein Winkelhebel 52 ist durch ■ein Lenkstück 54 mit dem Arm 5:6 des Bügels 22 verbunden. Ein Hebel 58 ist mit einem seitlichen Arm des Winkelhebels 52 verbunden und durch ein Lenkstück mit dem Arm 44 verzapft. Eine Rolle des Hebels 58 findet in einer Kurvennut der Kurvenscheibe 48 Aufnahme. - s°
Die seitlichen Drehbewegungen des Schuhträgers werden durch Drehung der Scheibe .18. (Abb. ι und 3) herbeigeführt. Um die Scheibe 18 ist ein Seil 60 herumgeführt, welches nach links über eine Seilscheibe 62 läuft. Von der Seilscheibe 62 geht das Seil zu einer Seilscheibe 66 und ■ von dort=zu--einem genuteten Segment 68. Von der rechten Seite der Scheibe r8 geht das Seil zu einer Seilscheibe J-Z und zu .einer Scheibe 74 und schließlich zu einer Scheibe 7,6. An dem Ende des Seils ist ein Gewicht 78 befestigt, welches das Seil stets gespannt hält. Das Segment 68 wird durch ein gezahntes Segment 80 und durch einen Gelenkhebel 82 geschwungen. Der seitliche Arm des Hebels 82 trägt eine Rolle, die an einer Kurvenfläche einer auf der Welle 50 sitzenden Kurvenscheibe anliegt.
Die Welle 50 wird durch ein Schraubenrad gedreht, welches auf einer Welle 88 sitzt und mit einem Schraubenrad 90 der Welle in Eingriff steht. Das Schraubenrad 86 (Abb. 6) wird von längsweisen Bewegungen auf der Welle88 abgehalten." Die Welle88 kann sich in Muffen 92, 94 verschieben, die in Lagern 96, 98 des Maschinengestelles untergebracht sind. Die Muffe 92 trägt ein Kegelrad 100 und die Muffe 94 ein Kegelrad 102. Diese beiden Kegelräder stehen mit einem Kegelrad 104 in Eingriff, an dessen unterem Ende eine senkrechte Welle 106 angebracht ist (Abb. 4). Das Schraubenrad 86 kann mit
dem Kegelrad ioo oder mit dem Kegelrad 102 gekuppelt werden. An dem Schraubenrad 86 ist eine Anzahl von Kupplungsfortsätzen 110 ausgebildet, die mit Fortsätzen 112 des Kegelrades 100 zusammenwirken. Eine zweite Anzahl von Kupplungsfortsätzen 114 der anderen Seite des Kegelrades wirkt mit entsprechenden Fortsätzen 116 des Kegelrades 102 zusammen. Das Schraubenrad 86 kann längsweise verschoben werden, um entweder mit dem Kegelrad 100 oder mit dem Kegelrad 102 in Kupplungseingriff zu treten. An einem Ende der Welle 88 ist ein Block 118 befestigt, der durch ein Lenkstück 124 mit einem Hebel 120 verbunden ist. Ein federbelasteter Stift 130 kann in eines einer Anzahl von Löchern 132 einer Platte 134 des Maschinengestelles einfallen. Während des Nähvorganges ist das Schraubenrad 86 durch die Kupplungsfortsätze mit dem Kegelrad ro2 verbunden, und die Welle 50 wird dann durch das Schraubenrad 102 im Sinne des Uhrzeigers (Abb. 6) gedreht. Das Schraubenrad 86 steht mit dem Kegelrad 100 in wirksamem Eingriff, um die Welle 50 in entgegengesetzter Richtung oder nach links zu bewegen.
Während des Nähvorganges wird das Kegelrad 102 gedreht, um die Welle 50 in zeitlich festgelegter Beziehung zu der Nähwelle zu drehen. An dem äußeren Ende der Muffe 94 ist ein Stirnrad 136 befestigt, welches durch Zahnräder mit einer Muffe 138 (Abb. 7) verbunden ist. Schraubenräder 142, 144 verbinden die Welle 140 mit der Nähwelle 15. Ein Wechselgetriebe verbindet die Welle 140 mit der Muffe 138 (Abb. 7). Das Wechselgetriebe zwischen, der Welle 140 und der Muffe 138 besteht aus einem Schaltrad 148, das an der Muffe 138 befestigt ist. An einer Scheibe "154 (Abb. 8) der Welle 140 sind Hebel 152 angebracht, die federbelastete Klinken 150 tragen. Die Winkellagen der Hebel 152 werden durch einen von Drehung abgehaltenen Ring 162 bestimmt, der an dem Ende einer Schwingwelle 156 befestigt ist. In eine kreisförmige Nut 158 des Ringes 162 treten Rollen 160 der Hebel 152 ein. Die Anordnung ist derart, daß die Geschwindigkeit, mit der das Schaltrad 148 durch die Klinken 150 gedreht wird, durch Verstellung des Ringes 162 um die Achse der Schwingwelle 156 verändert werden kann.
Während des Nähvorganges wird die.
Welle 50 durch das Schaltrad 148 und durch die beschriebenen. Verbindungen gedreht, Der Ring 162 wird so eingestellt, daß die Geschwindigkeit, mit der die Welle 50 von dem Schaltrad 148 gedreht wird, von der Größe des auf den Sehuhträger aufgebrachten Schuhes abhängt.
Die das Werkstück vorschiebende Ahle ist an einem Träger angebracht, der um einen Zapfen 164 bewegt werden kann. Der Zapfen 164 bildet einen Teil eines Bockes 166 (Abb. 9 und 13) des Vorschubschlittens, der durch einen Gelenkhebel 170 geschwungen wird. Ein Lenkstück 176 ist mit dem Vorschubschlitten verbunden, und durch Einstellung dieses Lenkstückes kann die Länge der Vorschubbewegung der Ahle geregelt werden. Eine längsbewegbare Stange 182 ist mit dem Lenkstück 176 durch einen Bolzen 184 verbunden. Der Bolzen 184 ragt durch eine Öffnung der Stange 182 hindurch; und ist in einem Schlitz 186 des Lenkstückes 176 befestigt. Die verstellbare Verbindung zwischen der Stange 182 und dem Lenkstück 176 er^- möglicht Einstellung der Stange entsprechend der beabsichtigten Stichlänge.
Das rückwärtige Ende der Stange 182 ist durch einen Stift 188 mit dem rechten Ende eines Hebels 190 verbunden. Der Hebel 190 ist bei 192 an dem Arm eines Winkelhebels 194 angelenkt, der um einen Zapfen 196 eines festen Gehäuses 198 des Maschinengestelles bewegbar ist (Abb. 9, 13, 14 und 15). Der andere Arm des Winkelhebels 194 ist durch ein Lenkstück 200 mit dem Ende des unteren Armes eines bei 204 drehbaren Gelenkhebels go 202 verbunden. Der obere Arm des Gelenkhebels 202 trägt eine Rolle 206, die in eine TECurvennut 208 einer auf der Welle 15 sitzenden Kurvenscheibe 184 eintritt (Abb. 9). Der Winkelhebeli94 wird'beständig während der Umdrehung der NähweUe geschwungen und führt während jeder Umdrehung der Welle 50 eine vollständige Schwingbewegung aus. Das rechte Ende des Hebels 190 wird gewöhnlich durch einen dreieckigen Block 210 von Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung abgehalten. Der Block 210 ist lose in einer Aussparung der Seite des Gehäuses 198 untergebracht und liegt an Platten 214 des Gehäuses 198 an. Eine auf den Block 2T0 einwirkende, in einer Röhre 220 untergebrachte Schraubenfeder 218 hält den Block 210 ge- ■ wohnlich in einer Lage, in der er an der Platte 214 (Abb. 13) anliegt. Der Block 210 kann jedoch gekippt werden, wobei die Feder 218 ausgedehnt wird. Das rechte Ende des Hebels 190 wird gewöhnlich durch den Stift 188 in dem. Schlitz 212 des Blockes gehalten. Der Hebel 190 kann um den Zapfen 188 während der Schwingbewegung des Winkelhebels 194 Bewegungen ausführen. Das rechte Ende des Hebels 190 kann unter Überwindung der Spannung der Schraubenfeder 218 vorwärts oder zurück bewegt werden. An dem Hebel 190 ist eine Knagge 2212 ausgebildet, die sich an der rechten Seite der drehbaren Verbindung des Hebels mit dem Winkelhebel 194
befindet. Die Knagge 222 ragt in eine Aussparung einer bei 22S an einem Hebel 230 drehbaren Stange 226 hinein. An dem Hebel 190 ist ein zweiter Fortsatz oder eine Knagge 232 ausgebildet, die sich an der.linken Seite der drehbaren Verbindung des. Winkelhebels 194 befindet und in eine Aussparung 234 einer bei 238 an dem Hebel.230 drehbaren Stange 236 hineinragt. Die vorderen Enden der Stangen 226, 236 sind durch ein Lenkstück 240 miteinander verbunden, so daß sie gemeinsame Schwingbewegungen um ihre drehbare Verbindung mit dem Hebel 230 ausführen. Der Hebel 230 ist bei 242 mit dem Gehäuse 198 verbunden und steht unter dem Einfluß einer Druckfeder 243 (Abb. 21), welche den Hebel gewöhnlich in seiner rückwärtigen Lage zu halten sucht. Die rückwärtige Lage des Hebels 230 wird durch eirie> Anschlagschraube 244 bestimmt, die in die rückwärtige Wandung des Gehäuses hineingescbraubt ist. . Die Stangen 226 und 236 -werden gewöhnlich in der in der Abb. 13 dargestellten Lage gehalten, wobei die Knagge 222 des Hebels 190 sich nicht in der Aussparung der Stange 226 befindet, und. wobei die Knagge 232 des. Hebels nicht in die Aussparung 234 der Stange 236 eingetreten ist. An einer in die rückwärtige Wandung des Gehäuses-19.8, hineingeschräubten Muffe 248 ist: ein federbelasteter LStift.246. angebracht, der mit dem Fortsatz 250 der Stange 226 in Berührung steht. Ein ähnlicher federbelasteter Stift 252 ist. in einer -Muffe 254:.untergebracht, der an. einem Fortsatz 2:56 der Stange.236 anliegt. Jeder der Stifte: 246 und 252 steht unter dem Einfluß einer Schraubenfeder 258 (Abb. 19),. und die Bewegung der Stifte unter dem Einfluß dieser Feder wird durch einen Buna 260 (Abb. 19) begrenzt.:
Wenn die Stangen 226 und 236 die in der Abb. 13 dargestellte Winkellage einnehmen, so wird das rechte Ende des Hebels 190 durch . den Block 210 von Bewegungen vorwärts oder zurück abgehalten, .und der Hebel 190 führt • während der Schwingbewegung des Winkelhebels 194 wirkungslose Schwingbewegungen um den Zapfen 188 aus. .
Am Ende jeder Zurückbewegung des seitlieh verlauf enden Armes des Winkelhebels 194. wird der Hebel 190 im wesentlichen in die in der Abb. 13 dargestellte Lage geschwungen. Wenn die Stangen .226, 236 aus ihren gewöhnlichen Lagen (Abb. 13) in die in der Abb. 19-dargestellten Lagen geschwungen werden, so tritt der Fortsatz 232 in die Aussparung 234 der Stange 236 ein.
Wenn der Vorschub des Schuhes und die
Winkelgeschwindigkeit der Schablonenwelle
So nicht richtig zueinander abgestimmt sind, so muß die Vorschubgeschwindigkeit im Einklang zu der stattgefundenen Abweichung beschleunigt oder verzögert werden. Die .Veränderung der Vorschubgeschwindigkeit hängt von dem Maßstabe, ab, bis zu dem der Schuh mit Bezug auf die. Welle 50 voreilt oder zurückbleibt. Auf..der Welle 50 sitzen die dem Schuhträger Bewegungen erteilenden Kurvenscheiben, Damit die den Schuh vorschiebenden Vorrichtungen so eingestellt werden, daß entweder eine verhältnismäßig große oder eine verhältnismäßig kleine Veränderung der Vorschubgeschwindigkeit eintritt, wird dem rechten Ende des Hebels 190 ■ eine dementsprechend große oder kleine Bewegung. erteilt. Diese Bewegung des Hebels 190 wird von der Bewegung des Winkelhebels 194 abgeleitet. Die Größe der durch den Winkelhebel 194 herbeigeführten Bewegung des rechten Endes des Hebels 190 hängt von der Vorwärtsbewegung des Hebels 230 ab, ehe der letztere mit einem noch zu beschreibenden Anschlag zusammentrifft. Damit die Vorwärtsbewegung des Hebels 230 verändert werden kann, um dementsprechende Veränderungen der Bewegung des rechten Endes des Hebels 190 herbeizuführen, sind Anschläge vorgesehen, die die Vorwärtsbewegung des Hebels 230 in verschiedenen Lagen beenden. In der vorliegenden Ausführungsform sind drei derartige Anschläge vorgesehen, von denen einer durch das Bezugszeichen 262 angedeutet, ist. Dieser Anschlag besteht aus' einem Fortsatz eines Blockes 264 und trifft. mit dem Körper des Hebels 230 in" der in .den Abb.. 14 und 19 dargestellten Weise zusammen. . Die Lage des Anschlags 262 ist so gewählt,- daß dieser Anschlag die größte Vorwärtsbewegung des Hebels 230 zuläßt.. Der Block 264 ist an dem Boden des Kastens 198- durch eine Schraube 266 befestigt, die durch einen Schlitz des Blockes hindurchragt. Der Block 264 kann eingestellt werden, Um die Lage des Anschlages 262 festzulegen, und zwar findet "diese Einstellung durch.eine Stellschraube 268 (Abb. 14) statt. Ein ähnlicher Anschlag wird durch das rückwärtige Ende eines Hebels 270 gebildet, und zwar trifft dieser Anschlag mit einem Fortsatz 272 des Hebels 230 zusammen. Der Hebel 270 ist um einen in einen Block 276 (Abb. 13) eingesetzten Zapfen 274 bewegbar. Der Block 276 ist durch · eine Schraube 278 an dem Kasten 198 befestigt und kann durch eine Stellschraube 280 eingestellt werden. n5 Eine Schraubenfeder 282 sucht den Hebel gewöhnlich in der in der Abb. 19 dargestellten Lage zu halten, wobei das rückwärtige Ende des Hebels 270 aus der Bewegungsbahn des Fortsatzes 272 herausgehalten wird. Das rückwärtige Ende des Hebels 270 nimmt eine derartige Lage ein,
daß es mit dem Fortsatz 272 zusammentrifft, wenn der Hebel 270 aus der Lage der Abb. 19 nach rechts in . die Lage der Abb. 21 geschwungen wird. Der Hebel 270 und die mit dem letzteren zusammentreffende Fläche des ■ Fortsatzes 272 sind mit Bezug auf einander so angeordnet, daß die Vorwärtsbewegung des Hebels 230 durch Zusammentreffen des rückwärtigen Endes des Hebels 270 mit dem Fortsatz 272 beendet wird, und zwar kommt der Hebel 230 in einer Lage zum Stillstand, die etwas hinter der Lage ist, in der der Anschlag 262 den Hebel 230- zum Stillstand bringt. Die Lage, in die der Hebel 230 durch den zweiten Anschlag zum Stillstand gebracht wird, kann durch Einstellung des Blockes 276 verlegt werden. Der dritte Anschlag wird durch das rückwärtige Ende des Hebels 284 gebildet, der ebenfalls mit dem Fortsatz 272 des Hebels 230 zusammentrifft. Der Hebel 284 ist um einen in den Block 288 eingesetzten Zapfen bewegbar. Der Block 288 ist an dem Kasten 198 durch eine' Schraube 290 befestigt und kann durch eine Stellschraube 292 eingestellt werden. Eine Schraubenfeder 294 sucht den Hebel 284 gewöhnlich in einer Lage zu halten, in der das rückwärtige Ende des Hebels 284 nicht in der Bewegungsbahn des Fortsatzes 272 liegt
(Abb. 13). Das rückwärtige Ende des Hebels 284 trifft mit dem Fortsatz 272 zusammen, wenn der Hebel 284 aus der Lage der Abb. 13 nach links geschwungen wird. Der Hebel 284 und die mit demselben zusammentreffende Fläche des Fortsatzes 272 nehmen mit Bezug auf einander eine derartige Lage ein, daß der Hebel 230 durch Zusammentreffen des Hebels 284 mit dem Fortsatz 272 in einer Lage zum Stillstand gebracht, wird, die sich etwas hinter der Lage befindet, in der der Hebel 230 durch den Hebel 270 zum Stillstand gebracht worden ist.
Die seitliche Bewegung der Stangen 226, 236 und der Hebel 270, 284 werden durch Elektromagnete gesteuert, und die seitliche Lage der Stangen 226, 236 wird durch einen bei 298 an dem Kasten 198 drehbaren Hebel 296 bestimmt. Der Hebel 296 ist mit der Querstange 240 durch eine Schraube 300 verbunden. Seitliche Fortsätze 302 des Hebels 296 befinden sich zwischen zwei an einer Seite des Kastens 198 vorgesehenen Elektromagneten 304, und ein zweites Paar von Elektromagneten 306 befindet sich an der anderen Seite des Kastens 198. Durch Erregung der Magnete 304 wird der Hebel 296 nach rechts geschwungen, und mit dem letzteren bewegen sich die Stangen 226, 236 nach rechts. Wenn hingegen die Magnete 306 erregt werden, so: schwingt der Hebel 296 nach links, wobei die Stangen 226, 236 Linksbewegungen ausführen. Der Hebel 270 weist seitliche Fortsätze 308 auf, die den Enden zweier an einer Seite des Gehäuses 198 angeordneter Elektromagnete 310 gegenüberliegen. An dem Hebel 284 sind Fortsätze 31.2 ausgebildet, die den Enden zweier Elektromagnete 314 gegenüberliegen. Die Elektromagnete 314 sind an den gegenüberliegenden Seiten des GehäusesngS angebracht. Wenn die Magnete 310 erregt werden, so wird der Hebel 270 bewegt, wobei sein rückwärtiges Ende vor den Fortsatz 272 des Hebels 230 gebracht wird. Wenn hingegen die Magnete 314 erregt werden, so wird der Hebel 284 bewegt, so daß ' sein rückwärtiges Ende vor den Fortsatz 272 gebracht wird. Jeder Elektromagnet (Abb. 17) besteht aus einem weichen Mittelkern 316, an dessen Enden isolierende Scheiben 318 angebracht sind. Um = den Kern 316 ist zwischen den Scheiben 318 feiner, isolierter Draht 320 herumgewunden. An der Außenseite jedes Magneten ist eine aus Metall bestehende Hülle 322 angebracht, die an das äußere Ende des Drahtes 320 bei 324 elektrisch angeschlossen ist. Das innere Ende des Drahtes 320 ist bei 326 an den Mittelkern des Magneten angeschlossen. Die Magnete sind an isolierenden Blöcken 328 angebracht. Jeder Magnet ist durch eine Schraube 330 an dem dazugehörigen Block 328 des Gehäuses 198 befestigt. Die oberen und unteren Magnete jedes Magnetenpaares sind durch eine Eisenstange 332 miteinander verbunden, deren Enden an die Kerne der betreffenden „Magnete angeschlossen sind.
Das Spitzenauflager des Schuhträgers ist durch ein Universalgelenk mit einem Ende einer 'Stange 334 verbunden, deren anderes Ende durch ein zweites Universalgelenk mit dem vorderen. Ende eines bei 338 drehbaren Hebels 336 verbunden ist. Ein bei 342 drehbarer Winkelhebel 340 (Abb. 1, 2, 3, 11 und 12) ist an dem oberen Arm eines U-förmigen Hebels 344 angebracht, der um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen 346 (Abb. 3) bewegbar ist. Der Hebel 344 wird von rechts nach links in zeitlich festgelegter Beziehung zu der Umdrehung der Welle 50 um den Zapfen 346 bewegt. Eine auf den Hebel 340 einwirkende Schraubenfeder 348 sucht den seitlichen Arm des Hebels zurückzubewegen, und zwar wird diese Bewegung durch Zusammentreffen des Hebels mit einem Block 350 des Hebels 344 begrenzt. In einen seitlichen Fortsatz des Hebels 336 ist eine Anschlagschraube 352 hineingeschraubt, deren rückwärtiges Ende mit einem Stift 354 einer Platte 356 des Blockes 350 zusammentrifft. Der Hebel 336 trägt eine zweite Anschlagschraube 358, die in einen zweiten seitlichen Fortsatz des Hebels hineingeschraubt ist. Das
rückwärtige Ende der Schraube 358 trifft-mit einem Stift 360 einer Platte 362 des Blockes 350 zusammen. In das rückwärtige Ende des flebels 340 ist eine Anschlagschraube 364 hineingeschraubt, die mit dem unteren Ende eines in dem Block 368 verschiebbaren Kolbens 366 zusammentrifft^ (Abb. 20). Eine auf den Kolben 366 einwirkende Feder 370 sucht "den Kolben nach links zu bewegen (Abb. 2o), und zwar wird die Bewegung des Kolbens durch einen Stift 372 begrenzt. Das innere Ende des Kolbens 366 trifft mit dem inneren Ende einer· Stange 374 zusammen. Mit Ausnahme des Blockes 350 bestehen die beschriebenen Teile aus Metall, so daß sie den elektrischen Stromschluß herstellen.
Die Platte 356 ist durch eine Schraube 378 mit einem Ende eines Drahtes 380 verbunden. Das andere Ende dieses Drahtes ist mit dem unteren zweier Schraubenstifte 382 eines isolierenden Blockes 384 verbunden (Abb. 14, 15). Eine federnde Platte 385 ist an den oberen Enden der Schraubenstifte 382 befestigt und liegt an dem Umfang des aus Metall bestehenden Gehäuses der Magnete 304 an.- Die Platte 362 ist durch eine Schraube 386 mit einem Ende eines Drahtes 388 verbunden, dessen anderes Ende an das untere Ende, eines zweier Schraubenstifte 390 des Blockes 384 angeschlossen ist. An dem oberen Ende der Schraubenstifte 390 ist eine federnde Platte 392 befestigt, die an dem Umfang - des Metallgehäuses -der unteren Magnete 306 anliegt. Der Block 368 ist durch eine Schraube 394 mit demJEnde eines Drahtes -396 verbunden, dessen anderes Ende an das untere Ende eines zweier Schraubep.-stifte 398 des Blockes 384 angeschlossen ist. An den oberen Enden der Schraubenstifte 398 ist eine federnde Platte 400 befestigt, die an dem Umfang des Metallgehäuses des unteren Magneten 310 anliegt. Der Block 376 ist durch eine Schraube 402 mit einem Ende eines Drahtes 404 verbunden, dessen anderes Ende mit dem unteren zweier Schraubenstifte 406 des Blockes 384 verbunden ist. An den oberen Enden der Schraubenstifte 406 ist eine federnde Platte 408 befestigt, die an dem Umfang des Metallgehäuses des unteren Magneten 314 anliegt. An der gegenüberliegenden Seite des Blockes .328· ist eine Querstange 410 angebracht, die mit dem oberen Magneten jedes Paares durch federnde Platten 412 verbunden ist. Das äußere Ende der Stange 410 ist mit einem Ende eines Drahtes verbunden, dessen anderes Ende wähjeder Umdrehung der Schablonenweile· 50 zu bestimmter Zeit durch einen Zeitkontrollapparat an eine elektrische Leitung angeschlossen wird. ■ ■
Der Zeitkontrollappärat (Abb. 10) besteht aus zwei Scheiben und einer zwischen denselben angeordneten Muffe. Diese Scheiben und die Muffe bestehen aus isolierendem Stoff. Zwischen den Scheiben: befindet sich ein auf- die Muffe aufgesteckter Metallring 420. Die Teile des Zeitkontrollapparates sind in einem Gehäuse 430 eingeschlossen, das aus isolierendem Stoff besteht und an dem Maschinengestell befestigt ist. In dem Gehäuse 430 sind Kontaktrollen 432, 434, 436 und 438 untergebracht, die an dem Umfang des sich drehenden Metallringes 420 anliegen. Abb. 10 läßt erkennen, daß die Kugel 438 in dem inneren Ende einer zylindrischen Bohrung einer zweiteiligen, in das Gehäuse-430 hineingeschraubten : Muffe 440 untergebracht ist. Auf die· Muffe 440 wirkt eine Schraubenfeder 442 ein, und zwar wird die Einwärtsbewegung der Kugel 438 unter dem Einfluß der Feder 442 durch Zusammentreffen der Kugel 438 mit dem inneren Ende der sich verjüngenden Muffe begrenzt (Abb. 10).; Die Kugeln 434, 436 sind in ähnlicher Weise in an dem Gehäuse 436 befestigten Muffen 444, 446 und 448 untergebracht. Der Metallring 420 weist an seinem Umfang eine Fläche 450 auf, an der jede der Kugeln während der Umdrehung des Ringes anliegt. Eine Fläche 452· des Umfanges des Metallringes weist einen geringeren Halbmesser als die Fläche 450 auf, so daß die Kugeln während eines Teiles der Umdrehung des Metallringes nicht mit dem letzteren in Berührung stehen. In Aussparungen des Ringes 420 sind an Stiften 458, 460 vorgesehene Rollen 454, 456 untergebrächt. Diese Rollen nehmen solche Lagen ein, daß sie während der Umdrehung des Metallringes mit der Umfangsfläche 450 des -letzteren in Berührung ; stehen. Die Fläche 450 des Metallringes nimmt ungefähr 120 ° des Umfanges des Ringes in Anspruch.
Das andere Ende des Drahtes 414 ist mit dem äußeren Ende der Muffe 448 verbunden, in der die Kugel 436 untergebracht ist. Das X05 untere Ende der Muffe 440 ist mit dem Ende eines Drahtes 462 verbunden, der einen Teil eines besonderen elektrischen Stromschlusses bildet. Das- äußere Ende der Muffe 444 ist mit einem an dem Maschinengestell angebrachten Stromerzeuger 464 verbunden, der von der Welle 10 . durch .Vermittlung von Zahnrädern 466/468 und "470 (Abb. 1) angetrieben wird. Das äußere Ende der Muffe und das äußere Ende der Muffe 446 sind durch einen Draht 472 miteinander verbunden.
Durch den beschriebenen Zeitkontrollapparat wird während jeder Umdrehung des Ringes 420 zwischen den Rollen 434, 436 durch" die Rollen 454, 456 und den Ring ein Stromschluß" hergestellt, wobei
der Stromschluß zwischen den Drähten 472 und 414 ausgeschaltet wird. Außerdem wird in derselben Weise eine elektrische Verbindung zwischen den Drähten 474, 462 während j eder Umdrehung des Ringes 420 hergestellt. Die Verbindungen zwischen den Kugeln 432 und 434 und zwischen den Kugeln 436-und 438 bringen jedoch keinen Erfolg mit sich und sind bloß der eigenartigen Bauart des Zeitkontrollapparates zuzuschreiben. Eine elektrische Verbindung zwischen den Drähten 474,414 wird durch den Zeitkontrollapparat während jeder Umdrehung der Nähwelle hergestellt und während der Teildrehung von ungefähr 30° der Welle 50 aufrechterhalten.
Wenn der Hebel 340 durch die Feder 348 gegen den Block 350 gehalten wird, so liegt die Schraube 364 nicht an dem Kolben 366 an, und der Hebel 336 nimmt seine Mittellage auf dem Stift 338 ein. Die Schraube 352 steht in diesem Falle nicht mit dem Stift 354 in Berührung, und die Schraube 368 liegt nicht an dem Stift 360 an. Wenn die Teile die in der Abb. 11 dargestellte Lage einnehmen, so befindet sich der Hebel 336 in seiner Mittellage. Das rückwärtige Ende des Hebels 336 und das vordere Ende dieses Hebels werden in diesem Falle nach links oder in der Vorschubrichtung bewegt. Die Bewegung des linken oder rückwärtigen Endes des Hebels 336 wird durch Bewegung des Stiftes 338 herbeigeführt, der sich mit dem Hebel 344 in • zeitlich festgelegter Beziehung zu der Umdrehung der Welle 50 bewegt. Die Bewegung des vorderen Endes des Hebels 336 nach links wird durch längsweise Bewegung der Stange 334 herbeigeführt. Die Bewegung der Stange 334 wird von der Bewegung des Schuhträgers abgeleitet. Die Winkellage des Hebels 336 mit Bezug auf den Hebel 344 oder mit Bezug auf den Block 350 hängt von der Bewegung des rückwärtigen und vorderen Endes des Hebels 336 ab. Die Vorrichtung zum Bewegen des Hebels 344 wirkt derart, daß dieser Hebel betätigt wird, solange der Schuh mit einer Geschwindigkeit vorgeschobenwird, die im Einklang mit derjenigen steht, für welche die Schablonenwelle 50 eingestellt ist, und in diesem Falle verbleiben die "Hebel 336, 340 während ihrer Bewegung mit dem Hebel 344 in der in der Abb. 11 dargestellten Lage gegenüber dem Block 350.
Wenn die Geschwindigkeit des Vorschubes des Schuhes unter ein bestimmtes Maß sinkt, so wird die Bewegung des vorderen Endes des Hebels 336 verzögert, und der Hebel 336 wird nach rechts um seinen Zapfen 338 mit Bezug auf den Block 350 geschwungen. Hierdurch wird die Schraube 352 in Berührung mit dem Stift 354 gebracht (Abb. 18). Der Kontaktstift 354 und der Draht 380 stellen dann den Stromschluß zwischen den Magneten 304 her, wobei die erregten Magnete die Stangen 226 und 236 nach rechts schwingen. Hierdurch wird der Vorschub des Schuhes beschleunigt. Durch das Beschleunigen des Vorschubes des Schuhes wird die Bewegung des vorderen Endes des Hebels 336 beschleunigt, wobei der letztere mit Bezug auf den Block 350 um seinen Zapfen nach links geschwungen wird. Hierdurch wird die Kontaktschraube 352 von dem Kontaktstift 354 hinwegbewegt. Der elektrische Strom fließt dann nicht mehr durch die Magnete 304, und die Stangen 226, 236 werden während jeder Umdrehung der Nähwelle unter diesem Umstand in ihren Mittellagen gehalten.
Wenn die Geschwindigkeit des Vorschubes des Schuhes ein vorherbestimmtes Maß überschreitet, so wird die Bewegung des vorderen Endes des Hebels 336 beschleunigt, und zwar wird der Hebel nach links um seinen Zapfen mit Bezug auf den Block 350 geschwungen, wobei die Schraube 358 mit dem Kontaktstift 360 in Berührung tritt. Der Kontaktstift 360 und der Draht 388 stellen in diesem Falle einen elektrischen Stromschluß her, welcher die Magnete 306 erregt. Die erregten Magnete 306 führen dann Schwingbewegung der Stangen 226 und 236 nach links herbei, und die Vorschubvorrichtungen der Maschine werden so eingestellt, daß die Geschwindigkeit des Vorschubes dementsprechend herabgesetzt wird. Durch das Herabsetzen der Geschwindigkeit des Vorschubes wird der Hebel 336 wieder in seine gewöhnliche Mittellage zurückgeführt, wobei sich die Schraube 35"8 von dem Kontaktstift 360 hinwegbewegt, so daß der elektrische Strom nicht durch die Magnete 306 fließt.
Wenn die Geschwindigkeit des Vorschubes des Schuhes in größerem Maßstabe unter ein vorherbestimmtes Maß sinkt, so wird die Bewegung des vorderen Endes des Hebels 336 verzögert. Nachdem der Hebel 336 um seinen Zapfen 338 geschwungen worden ist, um die Kontaktschraübe 3£2 mit dem Kontaktstift 354 in Berührung zu bringen, bewegt sich der Hebel um den Kontaktstift 354. Der elektrische Strom fließt dann durch den Draht 380, durch den Kolben 366 und durch den mit dem letzteren verbundenen Draht und erregt die Magnete 304, 310. Die Stangen 226 und 236 werden hierbei nach rechts ge-Schwüngen, und der Hebel 270 wird in einer Richtung geschwungen, in der sein rückwärtiges Ende vor den Fortsatz 272 des Hebels 230 gelangt. Die Geschwindigkeit des Vorschubes des Schuhes wird dann in größeretn Maßstabe beschleunigt als in dem ersterwähnten Falle.
Wenn die Geschwindigkeit des Vorschubes das vorherbestimmte Maß mehr überschreitet als in dem bereits erwähnten Falle, so wird die Bewegung des vorderen Endes des Hebels 336 beschleunigt. Der Hebel 336 schwingt dann um den Kontaktstift 360, wobei der Hebel 340 um seinen Zapfen bewegt wird, so daß der Kontaktstift 364 mit dem äußeren Ende des Kolbens 366 in Berührung tritt. Durch diese Bewegung der in Betracht kommenden Teile wird ein elektrischer Stromschluß hergestellt, so daß die Drähte 388 und 396 die Magnete 306, 310 mit Strom speisen. Die Stangen 226 und 236 werden nach links geschwungen, und der Hebel 270 führt eine Schwingbewegung in einer Richtung aus, in der sein rückwärtiges Ende vor den Fortsatz 312 des Hebels 230 gelangt, und der Vorschub des Werkstückes wird dementsprechend verlangsarnt.
Wenn der Vorschub des Schuhes noch weiter unter ein vorherbestimmtes Maß sinkt, so wird die Bewegung: des vorderen Endes des Hebels 336 verzögert. Die Kontaktschraube 352 tritt dann mit. dem Kontaktstift 354 in Berührung, und der Kolben 366- wird längsweise bewegt,, so daß sein inneres Ende mit dem inneren Ende der Stange 374 in Berührung tritt. Durch diese Bewegung werden die Drähte 380, 396 mit Strom gespeist und desgleichen die Stange 374 und der mit der letzteren verbundene 'Draht 404. Der Strom fließt dann durch die Magnete 304, 310, 314. Die Stangen 226 und·. 236 werden dann nach rechts geschwungen, und der Hebel 270 wird in einer Richtung geschwungen, in der sein rückwärtiges Ende vor den Fortsatz 272 des Hebels 230 gelangt. Der Hebel 284 schwingt dann "in einer Richtung, in der sein rückwärtiges Ende vor deji Fortsatz 272 gebracht wird.' Die Geschwindigkeit des Vorschubes wird dann in größerem Maßstabe erhöht als in dem vorherbeschriebenen Fall.
Wenn die Geschwindigkeit des Vorschubes des Schuhes noch weiter ein vorherbestimmtes Maß überschreitet, so wird die Bewegung des vorderen Endes des Hebels 336 beschleunigt, so daß der Hebel, nachdem er um seinen Zapfen geschwungen worden ist, die. Kontaktschraube 358 mit dem Kontaktstift 360 in Berührung bringt. Der elektrische Strom fließt dann durch die Drähte 388, 396, 404 und durch.die Magnete 306, 310, 314. Die Stangen 226 und 236 werden hierauf nach links geschwungen, und der Hebel 270 wird in einer Richtung geschwungen, in der sein rückwärtiges Ende vor e-den Fortsatz 272 des Hebels 230 gelangt: Der Hebel 284 führt dann eine Bewegung aus, so daß sein rückwärtiges Ende vor dem Fortsatz 272 liegt, und der Vorschub des Schuhes wird dann noch" mehr verlangsamt als in dem vierten Fall.
Wenn der elektrische Strom nicht durch· den Draht 474 und den Draht 414 fließt, so werden die Stangen 226 und 236 in ihre gewöhnliche Mittellage durch den federbelasteten Stift 246 oder durch den Stift 252 zurückgeführt. Die Hebel 270, 284 werden in ihre gewöhnliche Lage durch die Federn 282 und 294 zurückgeführt. Die Teile nehmen dann die in der Abb. il dargestellte Lage ein, wobei der elektrische Strom nicht durch die Magnete fließt.
Die Bewegung des Hebels 344 wird durch einen Hebel 476 in zeitlich festgelegter Beziehung zu der Umdrehung der Schablonenwelle herbeigeführt (Abb. 1 und 3). Das vordere Ende des Hebels 476 ist bei 478 mit dem Hebel 344 verbunden. Der Hebel 476 befindet sich zwischen Armen des Hebels 344 (Abb. 1). Der Hebel 476 ist bei 480 zwischen den Armen eines IJ-förmigen Gliedes 482 drehbar, welch letzteres bei 484 an Armen eines bei 488 drehbaren Hebels 486 angebracht ist. Während des Nähvorganges wird der Hebel 486 in seiner Lage gesperrt, und der Hebel 476 schwingt dann um seine drehbare Verbindung 484, so daß der Hebel 344 durch Verbindungen mit einer-Kurvenscheibe der Schablonenwelle-bewegt wird. Ein bei 492 an einer Konsole des Maschinengestelles drehbarer Hebel 490 ist durch ein Lenkstück 494 mit dem rückwärtigen. Ende des Hebels 476 verbunden. Der Hebel 490 ist durch ein wei- · teres Lenkstück 496 mit einem seitlichen Arm eines Winkelhebels 498 (Abb. 5 und 4) verbunden, der um die Welle 30 Bewegungen ausführen kann., Eine Rolle 500 des seitlichen Armes des. Winkelhebels 498 liegt an einer Kurvenfläche 502 einer Kurvenscheibe 504 an. Ein Gewicht 506 (Abb. 1) ist an ein Seil 508 angehängt. Das Seil 508- ist an einer durch ein Seil 512 getragenen Scheibe 510 befestigt. Das Seil 512 ist.an einer Konsole 514 befestigt und läuft über eine Scheibe 516 des vorderen Armes des Hebels 490.. Von dort geht das Seil über eine Scheibe 518 und über die Scheibe 510· und zu einer Scheibe 520 und schließlich zu dem unteren Arm des Hebels 344. Das Gewicht 506 wirkt derart auf das Seil 512 ein, daß der Hebel 344 und das vordere Ende des Hebels 476 nach rechts geschwungen werden. Der Körper des Hebels und das rückwärtige Ende des Hebels werden hierbei nach links bewegt. Das Gewicht 506 sucht die Rolle 500 beständig gegen die Kurvenfläche 502 zu halten und beseitigt Spiel zwischen den in Betracht kommenden Teilen. Die Kurvenfläche 502 ist so gestaltet, daß der Hebel 496 zur Einwirkung gebracht wird, um den Hebel 344 in zeitlich
festgelegter Beziehung zu der Umdrehung der Nähwelle zu bewegen.
Die Bewegung des vorderen Endes des Hebels 336 ändert sich entsprechend der jeweiligen Größe des Schuhes. Der Hebel 476 ist durch Zapfen 478 an dem Hebel 344 angelenkt, so daß dieser Zapfen verschoben wird, wobei die wirksame Länge der Arme des Hebels 476 eine Veränderung erfährt.
Wenn kleinere Schuhe der Bearbeitung unterzogen werden, so wird der Zapfen des Hebels 476 vorwärts geschoben, so daß die dem Hebel 344 durch den Hebel 476 erteilte Bewegung vermindert wird. Wenn fedoch größere Schuhe der Bearbeitung unterzogen werden, so wird der Zapfen des Hebels 476 zurückbewegt, so daß die dem Hebel 344 durch den Hebel 476 erteilte Bewegung dementsprechend vergrößert wird.
Der Hebel 486 ist mit einem Arm 522 der Schwingwelle 156 verbunden, an der der Ring 162 (Abb .7) angeordnet ist. Ein Lenkstück 524 ist durch ein Universalgelenk mit dem rückwärtigen Arm des Hebels 486 verbunden. Das andere Ende des Lenkstückes ist durch ein Universalgelenk mit dem Arm 522 verbunden. Durch die Verbindungen zwischen dem Hebel 486 und der Schwingwelle 156 wird der die Geschwindigkeit der die Kurvenscheibe tragenden Welle regelnde Ring 162 eingestellt, und zwar findet diese Einstellung entsprechend der jeweiligen Größe des Schuhes statt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Maschine .zur Bearbeitung von Schuhwerk mit einem den Schuh selbsttätig gegenüber den Bearbeitungswerkzeugen verschiebenden Schuhträger und einer Einstellvorrichtung, die die relative Lage des Schuhes gegenüber den Bearbeitungswerkzeugen während des Herumwanderns des Arbeitspunktes um den Schuh gemäß der Schuhform selbsttätig verändert, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Bewegung der Einstellvorrichtung zu der der Vorschubvorrichtung durch eine elektrische, vom Schuh beeinflußte Steuervorrichtung, selbsttätig aufrechterhalten bzw. eingeregelt wird, indem zwei relativ zueinander bewegbare, mit Kontaktstücken (352, 354 bzw. 358, 360) versehene Glieder (350, 336) elektrische Stromkreise schließen, in welche Elektromagnete (304, 306) zum Umstellen der Einstellvorrichtungen (226, 236) eingeschaltet sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Elektromagnete (304, 306) beeinflußten Ein-Stellvorrichtungen (226, 236) auf die Vorschubvorrichtung einwirken, um deren Bewegung entsprechend der Bewegung der Einstellvorrichtungen (Schablonenwelle 50) zu beschleunigen oder zu verzögern.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
DEU9587D 1927-01-26 1927-01-26 Maschine zur Bearbeitung von Schuhwerk mit einem den Schuh selbsttaetig gegenueber den Bearbeitungswerkzeugen verschiebenden Schuhtraeger Expired DE534360C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918545C (de) * 1940-11-04 1954-09-30 United Shoe Machinery Corp Selbsttaetig arbeitende Schuhmaschine

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DE918545C (de) * 1940-11-04 1954-09-30 United Shoe Machinery Corp Selbsttaetig arbeitende Schuhmaschine

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