DE534585C - Salz- und Pfefferstreuer - Google Patents

Salz- und Pfefferstreuer

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DE534585C
DE534585C DE1930534585D DE534585DD DE534585C DE 534585 C DE534585 C DE 534585C DE 1930534585 D DE1930534585 D DE 1930534585D DE 534585D D DE534585D D DE 534585DD DE 534585 C DE534585 C DE 534585C
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salt
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flaps
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00—Table service
    • A47G19/24—Shakers for salt, pepper, sugar, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Seasonings (AREA)

Description

  • Salz- und Pfefferstreuer Die Erfindung bezieht sich auf einen Salz-und Pfefferstreuer mit zwei an einem gemeinsamen Deckel angeordneten und nach entgegengesetzten Seiten gekrümmten Streuröhren. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die beiden Streuröhren sich nebeneinanderliegend derart kreuzen, daß beim Streuvorgang nur der Inhalt der jeweils oben befindlichen Kammer zur Entleerung gelangt. Die nach links weisende Streuröhre endet hierbei also in einer Öffnung der rechten Deckelseite und die nach rechts weisende Röhre in einer Öffnung der linken Deckelseite.
  • Bekannt. waren bisher zwei Einzelgefäße, die mit langen Hälsen derart nebeneinanderlagen, daß sich diese Hälse kreuzten. Hier hatte man also nicht ein einteiliges gemeinsames Gebilde nach Art eines gewöhnlichen Salzstreuers, sondern zwei nebeneinandergelegte Fläschchen mit gekrümmten Hälsen, die erst wieder durch besondere Mittel, z. B. durch einen Untersatz, zusammengehalten werden müssen, wenn sie gebraucht werden sollen. Bei den bekannten Salz- und Pfefferstreuern mit gemeinsamem Deckel und nach entgegengesetzten Seiten gekrümmten Streuröhren führte jede Streuröhre zu derjenigen Kammer des Streuers; welche ihrem Ausflußende am nächsten lag. Diese Streuröhren ragten infolgedessen erheblich über den Umfang des Gefäßes heraus, wenn man diesen in üblicher Weise prismatisch öder zylindrisch. ausbildete. Beim Gegenstande der neuen Erfindung läßt es sich aber erreichen, daß die freien Enden der Streuröhren mit diesem äußern Umfang abschließen, ja ihm gegenüber sogar noch zurücktreten. Da derartige Streuer beim Anfassen und beim Servieren leicht umgerissen werden können, wenn sie hervorstehende Teile besitzen, so ist das Fehlen solcher Teile bei dem neuen Streuer ein weiterer. Vorteil. Hinzu kommt noch, daß bei einem in zwei Kammern geteilten Gefäß das -Herausschleudern des In-. halts aus einer oben befindlichen Kammer besser erfolgt als aus der tiefer liegenden Kammer; weil dem Inhalt mehr Schwung mitgeteilt wird.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen: Abb. i einen neuen Gewürzstreuer im Schnitt und den Deckelteil in Ansicht, Abb. 2 eine seitliche Ansicht des -Streuers, Abb. 3 den Streuer im Gebrauch; Abb. 4 einen Längsschnitt durch den Streudeckel, Abb. 5 und 6 die Verschlußklappen nach der Erfindung in Oberansicht und in Seitenansicht. Mit ä ist ein Gefäß aus Glas, Porzellan oder ähnlichem Baustoff bezeichnet, das eine mittlere Scheidewand b besitzt. Diese unterteilt das Gefäß in zwei Kammern c, d, von denen die eine beispielsweise Salz imd die andere beispielsweise Pfeffer enthält.
  • Der Streudeckel dieses Gefäßes ist mittels einer mit Gewinde versehenen Hülse e, die oben einen Rand f besitzt, aufschraubbar.
  • Dieser Streudeckel besteht aus einer Platte-g, welche zwei hornartige Ansätze h und i aufweist, die röhrenförmig gestaltet sind, wobei die Öffnungen nach unten zu derart angeordnet sind, daß bei richtiger Einstellung die eine Öffnung, z. B. die von h, über dem Kammerraum d liegt und die andere Öffwüng,- die-° von i, über .dem Kammerräum c. Diese Röhren können entweder in die Plätte g eingesetzt sein, wie die Zeichnung dies darstellt, oder die Teile g, h, i können zusammenhängend aus einem Stück; beispielsweise aus Porzellan, Celluloid oder auch aus Metall, bestehen. ° Wenn man nun diesen Teil- -richtig. auf das Gefäß a aufsetzt und durch einen runden Dichtungsring k mit Steg dafür sorgt, daß eine gute Abdichtung zwischen den Kammern d und c besteht, so kann man entweder Salz oder Pfeffer streuen. Kippt man das Gefäß z. B. in die Läge gemäß der Abb. 3. und befindet sich in der Kammer d Salz, so wird Salz herausgestreut, mittlere Leiste b gelegt. Die beiden Klappen o und P nehmen gewöhnlich die Stellung gemäß Abb. i bzw. 2 ein. Streut man aber (Abb. 3), so verschließt die untere Klappe, im vorliegenden Fall P, die Öffnung des nach oben zeigenden Rohres i, während die obere Klappe o in -ihrer alten Lage bleibt. Die Kammer e ist also durch die Klappe _P verschlossen, während die Kammer d offen ist.
  • Wenn man das, Ausflußrohr i nach unten hält, so findet der umgekehrte Vorgang bezüglich der Kammern statt.
  • Die Ausflußrohre i und h kann man verschiedenfarbig gestalten und sie auch mit Inschriften; z. B. Salz, Pfeffer, versehen, so daß der Gebraucher sofort im Bilde ist, wie er die Streuvorrichtung zu handhaben hat. während Pfeffer aus der Kammer c sich nicht streuen läßt, weil die Röhre i in diesem Fäll nach oben weist. Bei m (Abb. q.) sind die Streulöcher angedeutet.
  • Nun zeigt sich aber bei diesen Vorrichtungen, daß man die Röhren h und i verhältnismäßig lang gestalten und weit,umbiegen muß, wenn man zu einem einwandfreien Ziel gelangen will. Damit man nun verhältnismäßig kurze Röhren verwenden kann, wie die Zeichnung sie etwa in Naturgröße zeigt, wobei sie so kurz gestaltet sein müssen;, daß man den Ring f von oben nach unten hinüberschieben kann, sind noch kleine Verschlußklappen vorgesehen, welche diejenige Öffnung beim Streuen .abschließen sollen, deren Inhalt jeweils nicht ausgestreut werden soll. Diese Klappen sind in der nachstehend beschriebenen Weise gestaltet.
  • Auf einem Lappen n aus biegsamem Stoff, z. B. aus einem Webstoff, sind zwei Plättchen o und P so angebracht, daß ein Stoffstreifen in der Mitte frei bleibt, wie die Abb. 5 und 6 zeigen. Diese Vorrichtung wird gemäß Abb. i auf die

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Salz- und Pfefferstreuer mit an einem gemeinsamen Deckel angeordneten und nach entgegengesetzten Seiten gekrümmten Streuröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Streuröhren (h und i) sich nebeneinanderliegend kreuzen, derart, daß beim Streuvorgang nur der Inhalt der jeweils o -ben befindlichen Kammer zur Entleerung gelangt.
  2. 2. Salz- und Pfefferstreuer nach Anspruch = mit Verschlußklappen für die Streuröhren, wobei diese Klappen an einem biegsamen Teile beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, da,ß die beiden Verschlußklappen (o, P) auf einem Lappen aus biegsamem Stoff angeordnet sind und zwischen sich einen der Dicke der Behälterzwischenwand. (b) entsprechenden . Streifen (n) frei lassen, welcher auf der Zwischenwand durch den Deckel (f, k) festgeklemmt ist.
DE1930534585D 1930-01-29 1930-01-29 Salz- und Pfefferstreuer Expired DE534585C (de)

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DE (1) DE534585C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE802883C (de) * 1949-11-22 1951-02-26 Karl Beuttenmueller Kombinierter Gewuerzstreuer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE802883C (de) * 1949-11-22 1951-02-26 Karl Beuttenmueller Kombinierter Gewuerzstreuer

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