DE535543C - Bergeversatzmaschine - Google Patents

Bergeversatzmaschine

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DE535543C
DE535543C DE1930535543D DE535543DD DE535543C DE 535543 C DE535543 C DE 535543C DE 1930535543 D DE1930535543 D DE 1930535543D DE 535543D D DE535543D D DE 535543DD DE 535543 C DE535543 C DE 535543C
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piston
throwing
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recovery machine
cylinder
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DE1930535543D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/06Filling-up mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Bergeversatzmaschine Die bisher bekannten Bergeversatzmaschinen, arbeiten mit endlosen Bändern, Schleuderrädern, schwingenden und gerade geführten Wurfschaufeln o. dgl. Bei den mit Schaufeln arbeitenden Maschinen wird die Wurfbewegung meistens mittels sich dabei entspannender Federn ausgeübt. Alle diese Maschinen arbeiten mit großen Kraftverlusten durch Reibung und bei Verwendung von Federn mit geringer Betriebssicherheit.
  • Die Beschränkung der Verlustkräfte auf das Mindestmaß wird bei der Bergeversatzinaschine gemäß vorliegender Erfindung dadurch erzielt, daß von den hin und her gehenden Kolben zweier Arbeitszylinder der eine durch eine Kraftmaschine angetrieben wird, während der andere den Stößel oder die Wurfschaufel der Versatzeinrichtung antreibt, wobei die Zylinderräume dieser Kolben derart miteinander in Verbindung stehen, daß pendelnde Luftsäulen entstehen. Diese Luftsäulen können so stark gepreßt sein, daß ihre Dichte eine möglichst genaue Abhängigkeit der Bewegung des Wurfkolbens von derjenigen des Steuerkolbens bewirkt. Um der Luftsäule hinter dem Wurfkolben eine federartig wirkende Spannung zu geben, kann der Wurfkolben mittels einer selbsttätig durch die Antriebsmaschine oder von Hand gesteuerten Haltevorrichtung vor dem Wurf gebremst werden, wodurch eine zusätzliche Verdichtung der Luftsäule hinter diesem Kolben bewirkt wird, die bei der Auslösung der Haltevorrichtung die Wurfkraft bildet. Eine gleichartige Wirkung kann auch durch ein die miteinander in Verbindung stehenden Räume hinter dem Steuerkolben und dem Wurfkolben trennendes Ventil erreicht werden, das bis zur höchsten Verdichtung der Luftsäule durch den Steuerkolben deren Übertritt in den Zylinderraum hinter dem Wurfkolben verhindert und bei seiner alsdann selbsttätig oder von Hand erfolgenden öffnung deren Kraft plötzlich auf den Wurfkolben wirken läßt. Der Zylinderraum vor dem Wurfkolben kann eine über die Verbindungsstelle dieses Raumes mit demjenigen des Steuerkolbenzylinders hinausragende Verlängerung besitzen, in welcher die Wurfbewegung durch ein Luftpolster begrenzt wird. Wenn diese Verlängerung des Zylinderraumes vor dem Wurfkolben ungefähr der Stärke dieses Kolbens entspricht, so kommt im Augenblick der Wurfendstellung die Verbindungsstelle der beiden Zylinderräume ganz oder zum Teil hinter dem Wurfkolben zu liegen und vermittelt im gleichen Zeitpunkt einen Druckausgleich zwischen den beide Zylindern. Durch eine an die Zylinder beiderseits der Kolben angeschlossene, selbsttätig durch die Antriebsmaschine oder von Hand betätigte Luftdruckpumpe o. dgl. können die Undichtigkeitsverluste der beiden pendelnden Luftsäulen aufgeholt und ausgeglichen und kann auch die die Wurfweite beeinflussende Dichte. dieser Luftsäulen geregelt werden. Maschinen mit durch pendelnde Luftsäulen in der Bewegung voneinander abhängigen Kolben sind- in der Technik für andere Zwecke bekannt. Das Wesen der vorliegenden Erfindung liegt in der sinngemäßen Anordnung dieser bekannten Maßnahme bei einer Bergeversatzmaschine und hat außer der bereits erwähnten Beschränkung von Kraftverlusten den Vorteil, daß harte Stöße vollständig vermieden werden und die pendelnde Luftsäule durch eine einseitige, zusätzliche Spannung eine besonders gut geeignete, federartig wirkende Wurfkraft bildet. Es lassen sich damit Beschleunigungen auf den Wurf in höchstem Maße ohne Stoßhärte erzielen. Die Maschine ist einfach in ihrer Anordnung und deshalb für die rauhe Handhabung in Bergwerksbetrieben gut geeignet. Ihre Bewegung kann vollständig selbsttätig durch eine Kraftmaschine beliebiger Art, z. B. einen Preßluft-oder Elektromotor, erfolgen.
  • Es ist auch eine Bergeversatzmaschine bekannt, bei welcher die auf einer Hohlwelle sitzende, kreisende Wurfschaufel durch einen Arbeitszylinder mittels Kurbel ihre Wurfbewegung erhält und durch eine Hilfsinaschine unter Verwendung eines mit einer Frezlaufnabe arbeitenden Getriebes der Kolben des Arbeitszylinders in die VVurfanfangsstellung zurückgedrückt wird. Dabei sind die Zylinderräume der Hilf s- und Arbeitsmaschine untereinander durch ein Rohr verbunden, das gleichzeitig an die Druckmittelzufuhrleitung angeschlossen ist. Dadurch wird bei dem mechanisch bewirkten Rückgang des Arbeitskolbens das vor ihm stehende Druckmittel in das Leitungsnetz zurückgedrückt, so daß die Luft im Zylinder vor dem Kolben und in der anschließenden Leitung einerseits durch den Kolben und andererseits durch das Druckmittel hin und her bewegt wird, ohne eine Druckerhöhung zu erfahren. Eine Krafteinwirkung auf den Arbeitskolben kann der pendelnde Teil der Luft nicht ausüben. ' Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Bergeversatzmaschine im Längsschnitt dargestellt.
  • Das Versatzgut wird mittels der beweglichen Förderrinne a der feststehenden Rinne b zugeführt und gleitet daraus in die durch den Stößel c sich entleerende Mulde d oder in eine mit dem Stößel c verbundene Wurfschaufel. Um während der Wurfbewegung kein Versatzgut hinter den Stößel fallen zu lassen, kann der Auslauf der feststehenden Rinne b mit einer bei der Wurfbewegung selbsttätig schließenden Klappe e versehen sein oder der Stößel eine nach hinten gerichtete Platte tragen, die während der Wurfbewegung das Versatzgut auffängt und sich bei der Rückwärtsbewegung des Stößels durch einen feststehenden Abstreicher in die Mulde d oder in die Wurfschaufel entleert. Der Stößel c oder die damit verbundene Wurfschaufel ist an der Kolbenstange f des Wurfkolbens g gelenkig befestigt und dadurch in der Geschwindigkeit und Beschleunigung der Bewegung von derjenigen des Wurfkolbens g abhängig. Der Würfkolben g erhält seine hin und her gehende Bewegung in dem Zylinder h mittels der vor und hinter ihm stehenden Luftsäulen durch den von einer Kraftmaschine in den Zylinder i bewegten Steuerkolben h. Die Zylinder h und i sind durch ihre Wandung miteinander verbunden. Auch ihre Räume stehen miteinander in Verbindung, und zwar hinter den Kolben durch den gemeinsamen Raum L und vor den Kolben durch den Spalt nz.. Der Steuerkolben k erhält seinen Antrieb durch die Kurbel iz, deren Achse o durch eine Kraftmaschine beliebiger Art gedreht wird. Damit die durch die Luftsäulen bewirkte Abhängigkeit der Kolbenbewegung möglichst groß ist, wird ihre Dichte auf einen bestimmten Preßdruck gehalten. Die Pressung muß so groß sein, daß sie der zu erzielenden Kolbenkraft entspricht. Wird der Steuerkolben h durch den Kurbeltrieb n hin und her bewegt, so muß zwangsläufig der Wurfkolben g infolge der rin und her pendelnden Luftsäulen mit genau den gleichen Beschleunigungen folgen. Natürlich wird infolge der Massenwirkung in den Totpunkten eine Verzögerung und damit eine Verdichtung der Luft hinter dem Steuerkolben erfolgen.
  • Die Beschleunigung der Kolbenbewegung kann bei kleineren Drehzahlen der Kurbel ii zu einer Wurfbewegung nicht ausgenutzt werden, da sie zu gering ist. Eine beliebige Vergrößerung der Wurfbeschleunigung wird dadurch erreicht, daß der Wurfkolben g in der Anfangsstellung der Wurfrichtung festgehalten oder festgebremst wird, und zwar vom Beginn des Hubes des Steuerkolbens k in der der Wurfbewegung entgegengesetzten Richtung an bis zu einer beliebigen Stelle, die gegen Ende dieses Hubes erreicht wird. Während dieser Zeit wird die hinter dem Wurfkolben g stehende Luftsäule zusammengedrückt, wodurch sie eine zusätzliche Verdichtung erhält, während die Luftsäule vor ihm durch die Raumvergrößerung eine Verdünnung erfährt. Durch diesen Druckunterschied kann auf den Wurfkolben eine sehr große; Kr aft ausgeübt werden, die nach Auslösung des Brems- oder Haltemittels hohe Beschleunigungen ergibt.
  • Beispielsweise wird bei einem Durchmesser von 2,oö mm für den Steuerkolben und den Wurfkolben, bei einer Anfangspressung von ro Atm. für jede Luftsäule, bei einem Gesamthube von 370 mm und bei einem Verdichtungshube - von '345-mm des -Steuerkolbens k der Enddruck vor dem' Steuerkolben 0,65 des Anfangsdruckes, hinter dem Steuerkolben - 3,5 des Anfangsdruckes und -die hieraus sich ergebende Beschleunigungskraft = 9 0öö kg, die während der Entspannung aufgenommene, Arbeit= 92o mikg und die hieraus folgende Endgeschwindigkeit et-,va i7 miSek., wenn das Gewicht der. insgesamt zu beschleunigenden Massen. 65 kg. beträgt. Die Anfangsbeschleunigung - dieser Wurfbewegung ist sehr groß, und zwar ungefähr 138 miSek.2, während die Wurfzeit etwa 0,031 Sek.:.. beträgt, was -einem Wege. des Steuerkolbens von 1g mm entspricht.
  • Für die.Bremsung oder das.Festhalten des Wurfkolbens g .sind die verschiedensten Mittel möglich. . Im Ausführungsbeispiel ist der Kreuzkopf p des Wurfkolbens zwischen den Schienen q: und r --geführt. Die untere Führ ungsschiene r dient gleichzeitig -als Bremsschiene. Sie ist um das Gelenks schwenkbar und - wird zuin Bremsen des Kreuzkopfes durch den Druclluftkolben t angepreßt. Der . diesen Kolben t umgebende Zylinder u- ist an eine Druckmittel2;uführungsleitung v und an eine Auspuffleitung zei angeschlössen. Die Off--nung -und Schließung der Leitungen v -und w geschieht durch den Steuerschieber x, der durch die auf- der Welle o sitzende Kurvenscheibe y betätigt wird: In der dargestellten Stellung hält der Steuerschieber mit. seiner Öffnung v' die .Zuleitung v geöffnet und die Leitung ,tu_ ..geschlossen. :. Die __ Stellung g1 und _k1 beider Kolben .ist kurz vor dem .Augenblick dargestellt, "in dem die Druckluft unter dem Bremskolben t durch, die Auspuffleitung w entyveichen.kann. - Sobald der kurz vor dem Kopf des Steuerschiebers x stehende Ansatz. der Kurvenscheibe.i den Kopf zurück- . drückt, wird die Auspuffleitung w durch die Bohrung w1- des Steuerschiebers geöffnet- und gleichzeitig die ;Bremsung des Wurfkolbens aufgehoben.
  • Der Wurfkolben g kann auch ohne mechanische Bremsmittel. in seiner - Wurfanfangsstellung zurückgehalten werden. Dies kann _z. B. dadurch geschehen"--daß der die beiden Zylinder verbindende Raum l hinter den Kolben durch ein strichpunkiiert angedeutetes Ventil. getrennt wird. - Dieses Ventil kann z: B. bis zur höchsten Vdichtung; der Luft- ` säule geschlossen bleiben er und:läßt bei seiner alsdann folgenden Öffnung die.:gänze'Kraft, der - von dem. Steuerzylinder k 'verdichteten .Luftsäule plötzlich auf den -Wurfkolben g wirken.- .
  • Auf der. Zeichnung hat. der Steuerkolben die Stellung k1 und ist ..nur noch ei_n kurzes Stück -vom linken Totpunkte k2 entfernt. Während. der iieWegung von der rechten Tot-Lage k3 bis zur Stellung k1 hat der Steuerkalben die hintere Luftsäule zusämmengepreßt. Der Wurfkolben g ist während dieser Zeit - festgehalten. Die Luftsäule in den Zylindern hat sich während dieser Vergrößerung der miteinander verbundenen Räume vor den Kolben verdünnt. Wenn der Steuerkolben k die kurze Strecke k1 nach k2 zurückzulegen beginnt, wird durch den Steuerschieber x die Bremsung gelöst und der Wurfkolben durch den entstandenen Druckunterschied bis zur Endstellung g3 geschleudert, wobei die im Kopf des Zylinders h befindliche Luftmenge verdichtet wird, dadurch als Bremspolster wirkt und den Wurfkolben wieder bis zur Stellung g2 zurückdrückt. In dem Augenblick, in dem der Wurfkolben die äußerste Endstellung g3 erreicht, findet hinter ihm durch die Verbindungsstelle m. der beiden Zylinderräume der Druckausgleich beider Luftsäulen statt. Die beiden Bewegungen des Wurfkolbens g erfolgen so überaus schnell, daß der Steuerkolben k gerade die Stellung k2 erreicht hat, wenn sich der Wurfkolben wieder bei g2 befindet. Der Wurfkolben kommt bei g2 nicht sofort infolge der Massenwirkung zur Ruhe, sondern pendelt unter deren Einfluß und dem Einflüß der infolge der Pendelung vor und hinter dem Kolben ein wenig wechselnden Luftdrücke um g2 hin und her, während der Steuerkolben k den letzten Abschnitt der kurzen Strecke von k1 bis zum Totpunkt k2 zurücklegt. Nunmehr wird der Steuerkolben k durch den Kurbeltrieb ia bis zum Totpunkt k3 zurückgezogen und der Wurfkolben zwangsläufig durch die Luftsäulen in die andere Totpunktlage g1 zurückgebracht und hier wieder festgehalten.
  • Um die durch die Stopfbüchsen und sönstigen Undichtigkeiten entweichenden Druckverluste auszuggleichen, wird dem Luftraum, in welchem die kleinsten Arbeitsdrücke auftreten, also in den Räumen vor den Kolben, durch eine für sich angetriebene, nicht dargestellte Luftpumpe dauernd Luft in so kleinen Mengenzugeführt, däß dadurch der jeweilige Arbeitsdruck- nur wenig verändert wird. Ein einfache Regelung der Wurfweite der Maschine wird durch Einstellung verschiedenen Druckes der Luftsäulen erzielt. Zu diesem Zwecke werden die Lufträume vor und hinter den Zylindern durch -eine Leitung z verbunden, in welcher sich ein Mehrwegehahn z1 befindet, welcher die Druckverminderung in beiden Räumen gleichzeitig gestattet, während durch die Luftpumpe bei stillstehender Maschine der Druck in beiden Räumen beliebig gesteigert werden kann.
  • Eine stoßweise Wirkung auf das Versatzgut durch die'hohe Anfangsbeschleunigung kann dadurch vermieden werden, daß die Entlüftung des Bremszylinders zs um einige tausendstel Sekunden verzögert wird, was am einfachsten durch Einlegen eines Drosselringes in den Auspuffkanal w1 des Steuerschiebers x geschieht. Dadurch wird zwar die Wurfarbeit ein wenig verkleinert, aber die bewegten Teile der Maschine und die Wurfrinne werden geschont.
  • Dieselbe Maschine kann auch mit abgeschalteter Bremseinrichtung betrieben werden, wenn die Drehzahl der Kurbelwelle o so gesteigert wird, daß sehr große Beschleunigungen in den Totpunkten eintreten. Allerdings sind dazu hohe Drehzahlen notwendig. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß das Versatzgut in gleichmäßigem Strom zugeführt werden kann.
  • Es ist auch eine Verbindung der _ beiden beschriebenen Betriebsarten, und zwar des abwechselnd gebremsten und geschleuderten Wurfkolbens mit einem schnellaufenden Steuerkolben in der Weise möglich, daß der Steuerkolben aus der einen Luftsäule saugt und in die andere drückt, bis der Druckunterschied zwischen beiden zur Betätigung des Wurfkolbens genügt. Wird nunmehr die Bremsung des Wurfkolbens aufgehoben, z. B. indem durch den Druckunterschied zwischen den Luftsäulen die Entlüftung des Bremszylinders u betätigt wird, so tritt die Wurfbewegung ein.
  • Die Wurfweite kann auch durch Änderung der Bremsung geregelt werden: Es kann z. B. die Bremsung durch Veränderung der Stellung der Kurvenscheibey in jeder passenden Kolbenlage eingeleitet werden. Auch durch Veränderung des Anpreßdruckes ist die Bremsung regelbar.
  • Um die Bauhöhe der Maschine möglichst niedrig zu halten, können die beiden Zylinder h und i auch nebeneinanderliegen.. Zum selben Zwecke können anstatt des einen Steuerzylinders i auch zwei Steuerzylinder von kleinerem Durchmesser mit Zwillingskolben nebeneinander und der Zylinder für den Wurfkolben darüber zwischen ihnen in der Mitte liegen. -Der gelenkig mit dem Kreuzkopf p verbundene Stößel z ist entweder mit einer normalen Wurfschaufel verbunden, oder er bildet, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel, eine Wurfwand, die zweckmäßig mit einer nachgiebigen Platte cl belegt ist und die sich mit dem Stößel in der feststehenden Mulde d bewegt. Eine Reibung des mit großer Geschwindigkeit auf den Boden der Mulde d gleitenden Versatzgutes' findet kaum statt, wenn der Muldenboden eine Form erhält, welche genau der Wurfkurve des Versatzgutes entspricht. Der ungefähre Verlauf dieser Kurve ist aus der Zeichnung ersichtlich. Die Neigung der in dem Gelenk dl drehbar gelagerten Rinne kann durch Verstellen der Schraubenspindel dz dem Einfallwinkel des Flözes entsprechend eingestellt werden. Die Wurfrinne hat gegenüber einer Wurfschaufel einige Vorteile. Die zu beschleunigende Gesamtmasse wird um diejenige der Seitenwände und des Bodens der Schaufel verkleinert, dadurch die Beschleunigung des Versatzgutes erhöht. Durch die parabolische Form des Bodens wird die Reibung des Versatzgutes darauf fastvollständig aufgehoben. Die Seitenwände der Wurfrinne sind trapezförmig nach oben hin erweitert und im übrigen so geformt, daß die Mittellinie jeder Wand ebenfalls eine Wurfparabel bildet, wodurch auch- die Reibung an den Seitenwänden fast vollständig verschwindet und eine Stauung des Versatzgutes, namentlich des feinkörnigen, vermieden wird.
  • In der Zeichnung ist der obere Zylinder h für den Wurfkolben gegen den unteren Zylinder i geneigt dargestellt, um eine ansteigende Wurflinie und größere Wurfweite zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bergeversatzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß von den hin und her gehenden Kolben zweier Arbeitszylinder der eine durch eine Kraftmaschine angetrieben wird und der andere den Stößel oder die Wurfschaufel der Versatzeinrichtung antreibt und daß die Zylinderräume dieser Kolben derart miteinander in Verbindung stehen, daß pendelnde Luftsäulen entstehen. z. Bergeversatzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätig durch die Antriebsmaschine oder von Hand gesteuerte Haltevorrichtung (r) den Wurfkolben (g) vor dem Wurf bremst, dadurch eine Verdichtung der Luftsäule hinter diesem Kolben bewirkt, die bei der Auslösung der Haltevorrichtung (r) die Wurfkraft bildet. 3. Bergeversatzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander in Verbindung stehenden Räume (L) hinter dem Steuerkolben (h) und Wurfkolben (g) durch ein Ventil getrennt sind, das bis zur höchsten Verdichtung der Luftsäule durch den Steuerkolben (k) deren Übertritt in den Zylinderraum hinter dem Wurfkolben (g) verhindert und bei seiner alsdann selbsttätig oder von Hand erfolgenden Öffnung deren Kraft plötzlich auf den Wurfkolben wirken läßt. q.. Bergeversatzmaschine nach Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderraum (h) vor dem Wurfkolben (g) eine über die Verbindungsstelle (in) dieses Raumes mit demjenigen des Steuerkolbenzylinders (i) hinausragende Verlängerung besitzt, in welcher ein Luftpolster die Wurfbewegung begrenzt. 5. Bergeversatzmaschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung des Zylinderraumes (h) vor dem Wurfkolben (g) so groß ist, daß im Augenblick der Wurfendstellung die Verbindungsstelle (m) der beiden Zylinder ganz oder zum Teil hinter dem Wurfkolben liegt und einen Druckausgleich zwischen den beiden Zylindern (h und i) vermittelt. 6. Bergeversatzmaschine nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Undichtigkeitsverluste der beiden pendelnden Luftsäulen durch eine an die Zylinder (h und i) beiderseits der Kolben angeschlossene, selbsttätig durch eine Antriebsmaschine oder von Hand betätigte Luftdruckpumpe o.dgl. aufgeholt und ausgeglichen werden und mittels dieser Pumpe auch die die Wurfweite beeinflussende Dichte der pendelnden Luftsäulen geregelt werden kann.
DE1930535543D 1930-04-16 1930-04-16 Bergeversatzmaschine Expired DE535543C (de)

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