DE535765C - - Google Patents

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DE535765C
DE535765C DENDAT535765D DE535765DA DE535765C DE 535765 C DE535765 C DE 535765C DE NDAT535765 D DENDAT535765 D DE NDAT535765D DE 535765D A DE535765D A DE 535765DA DE 535765 C DE535765 C DE 535765C
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DE
Germany
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piston
valve
pressure
liquid
hydraulic press
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DENDAT535765D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/22Control arrangements for fluid-driven presses controlling the degree of pressure applied by the ram during the pressing stroke

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Hydraulische Presse, insbesondere für Leder
    hic#ßrfindlm@ betrifft eine hydraulische Presse,
    insli@si@iicl@rc für l.cdc.#r u. dgl., bei welcher bei
    il-'t ic-iclimig des 1lüchstdruckes durch eine auto-
    iii;i i iscli@@ 1` ilrr-iclit irrig odcr:von Hand der ständige
    I;liissigkc#itsstroill dur Preßpumpe umgeleitet
    wird, aber der Pi-eßdi-»cl; auf der Presse eine
    längere oder kürzere Zeit stehenbleiben soll.
    Solche Pressen sind zum Beispiel aus dem Patent
    451362 bekannt, doch erfolgt hier die Be-
    tätigung der entsprechenden Steuerventile durch
    eine Nockenwelle, während bei der vorliegenden
    Erfindung die Steuerung durch die Einwirkung
    eines flüssigkeitsgebremsten Kolbens erfolgt,
    so daß ein besonderer Antrieb in Wegfall kommt
    und die Zeitdauer, während der der Druck auf
    das Preßgut einwirkt, in beliebigen Abstufungen
    geregelt werden kann. In der Zeichnung ist eine
    vorteilhafte Ausführungsform in Abb. i und 2
    dargestellt.
    Gegen' die feste, mit dem Maschinengestell
    durch eine oder mehrere Streben 18 verbundene
    Widei-lagerplatte 1o bewegt sich der mit dem
    Doppelkolben El und K2 verbundene Preß-
    tisch 14, und zwar bewegt sich Kolben K1 in
    dem Zylinder 7 und der kleinere Kolben k 2 in
    dem Zylinder B. Die Preßflüssigkeitszuführung
    erfolgt aus dem Rohr 25 durch ein gemeinsames
    Z»leitungsrohr 9, das sich in zwei durch ein
    IZückschlagventil 5 getrennte Kanäle 6 und 35
    gabelt, von denen ersterer das Druckwasser dem
    l'r-c,l.izvlinder 8 und letzterer dem Zylinder 7
    zuführt. Das Ziili@itilngsrohr 25 steht mit einer
    ständig wirklndun 1'rußflüssigkeitsquelle in Ver-
    bindung. Dor zwischen Preßtisch 14 und Platte
    io angeordnutc l:iiilegeraum der Presse kann
    durch eine an sic@li bekannte Schutzvorrichtung
    mit Schiitzgittc-i- ii, die an einem Hebel 13
    befestigt ist, verschlossen werden, wie es in der
    Zeichnung cl;i.r@c,stellt ist.:. Mit dem anderen
    Arm dieses 7-lchels steht durch eine Stange 17
    ein Wink cllic,llcl ;;cl in Verbindung, dessen freier
    Arm eine .1Z;lsi 4cl besitzt, auf welcher bei hoch-
    gehobener Schutzvorrichtung ii, also beim Ein-
    . legen des 1'rcl.ig»tc@s, der Hebel 41, wie in Abb. 2
    dargestellt, ;iiitliegen kann, der beim Herunter-
    drücken cii#r- Schutzvorrichtung in die in Abb. i
    gezeichnctu Stallung fällt.- Der Hebel 41 wirkt
    auf die SUuigen des Steuerventils 2 und des
    Saugverltils i. Das Steuerventile überwacht
    die Verbilldnng des Rohres 42 mit der Kammer
    27, wälll-("l(1 das Saugveiltil i das in dem Wasser-
    behälter eintauchende Rohr 31 mit einer Kam-
    mer 32 und dem zum Hauptpreßzylinder 7
    führenden Kanal 33 verbindet. Die Verbindung
    der 11;1111111er 27 mit dem Zuleitungsrohr 9 wird
    durch ein Rückschlagventil3 gesteuert, dessen
    Stange in der Kammer 27 mit einem Anschlag 3a
    in solcher Entfernung über dem Teller des Ven-
    tils 2 endet, daß in der höchsten Stellung des
    Hcl)c@ls 41, d. h. bei größter Anhebung des Ven-
    tils 2, auch das Ventil 3 geöffnet wird. In der
    Kammer über dem Ventil 3 ist ferner ein Kol-
    il@n ,1 an(,cirdilrt, d,1- tmtci- (lein Druck einer 1@(cl@r >9 steilt, die durch eint: Regelungsvori i(-)itiiiig 3o in ihrer Spannung verändert werden 1,:11111. Mit diesem Kolben 4 ist ein Bügel B1 verlmnden, dessen unteres Ende 36 gegen einen Blind 28 der Stange des Ventils 2 derart wirkt, (1;11.i bei Erreichung des Höchstdruckes hinter dem Ventil 3, d. h. in der Rohrleitung 9 und in (lein Preßzylinder 7, das Ventil 2 geöffnet wird. Dabei ist indes die Entfernung zwischen dem Teller des Ventils 2 und -dem unteren Ende 3a der Stange des Ventils 3 größer bemessen als der Hub des Bügels Bi, so daß bei der Anhebung des Ventils 2 durch den Bügel B1 das Ventil 3 noch geschlossen bleibt, während bei der Anhebung durch den Hebel 41 sowohl das Ventil 2 als auch das Ventil 3 geöffnet werden. Das Rohr 42 steht in Verbindung mit dein Zylinder 43, welcher oben durch ein federbelastetes Stauventil 44 abgeschlossen ist. Die Kamine 1- 45 steht durch den Kanal 46 mit- dem Ableitungsrohr 47 in Verbindung. Der Kolben 48 ist mit einer Feder 49 belastet: Der linke Zyllndei-ratlin 5o steht durch einen Kanal 5i und einen Hahn 53 mit dem Ableitungsrohr 47 in Verbindung. Die Kolbenstange 54 trägt an ihrem Ende . Rollen 55, durch welche beim Vorwärtsgehen des Kolbens der Hebel 41 angehoben wird. Dvilinke Zylinderraum 5o ist durch ein Kugc-lventil 56 und den Kanal 46 mit dem Ableitungsrohr 47 verbunden. Die Kolbenstange 54 ist am Kolben schwächer als die Kolbenführung 57, so daß längs der Kolbenstange eine Verbindung zwischen dem Zylinderraum 5o und dem Ableitungskanal 46 entsteht, wenn der Kolben 48 einen gewissen Weg zurückgelegt hat, aber die Ventile 2 und i noch nicht durch den Hebel 41 angehoben sind. Das Stauventil 44 ist in der unteren Lage des Preßtisches 14 mittels des Hebels 58 angehoben.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende ln der Ruhestellung (Abb. 2) sind durch den Hebel 41 die Ventile 2, 3 und i angehoben, so daß das Druckwasser den bequemen Weg geht und durch das Ableitungsrohr 42 und das gleichfalls angehobene Ventil 44, Kanal 46 und Rohr 47 abfließt. Wird nun das Preßgut in den Spalt 12 eingebracht und die Schutzvorrichtung ii herabgedrückt, also in die in Abb. i angegebene Stellung gebracht, so wird die Rast 40 zurückgezogen, und der Hebel 41 fällt herab. Damit schließen sich die Ventile 2, 3 und i. Das Druckwasser fließt nun, das Ventil 3 anhebend, durch die Kanäle g und 6 nach dem Zylinder B. Dadurch wird der Kolben K2 angehoben und der Preßtisch gegen die Platte io angelegt. Der gleichzeitig angehobene Kolben Ei saugt hierbei durch die Leitung 33, die Kammer 32 und unter Anhebung des Saugven tils i durch den Kanal 31 Flüssigkeit aus dem Behälter R. Da der Kolben fetzt nicht mehr weitergehen kann, steigert sich der Druck des Preßwassers, so daß schließlich der Kolben 37 mit dem Rückschlagventil 5 angehoben wird und das Preßwasser auch unter den Kolben K1 gelangt, das Saugventil i schließt und den erforderlichen Prel3druck liefert.
  • Sobald in den Zylindern 7 und 8 sowie in den Leitungen 35, 6 und c der höchste Druck eingetreten ist, wird der Kolben 4, dessen Belastung diesem höchsten Druck entsprechend eingestellt ist, angehoben, nimmt den lüigel B1 mit und hebt mittels des Bundes 28 dcts V('ntil2, während Ventil 3 sich schließt. Der Prelldruck bleibt also zunächst noch bestehen. Niminehr fließt das Druckwasser nicht mehr in die 1_eitung 9, sondern durch die Leitung 42 nach dem Zylinder 43. Das Stauventil 44 ist infolge der hohen Stellung des Preßtisches nicht mehr zwangsläufig durch den Hebel 58 geöffnet, dagegen wirkt sich jetzt die Belastung durch die Feder 59 aus, so daß das Ventil nur bei einem bestimmten Druck im Zylinder 43, welcher den Federdruck gerade überwindet, sich öffnet und somit diesen Drück im Zylinder 43 hält. Es wird also ein Druck auf den Kolben 48 ausgeübt; und dieser wandert nun, je nachdem ob- der Hahn 53 mehr oder weniger geöffnet ist, schneller oder langsamer nach links, da er nur in dem Maße, wie die Flüssigkeit aus dem Zylinderraum 5o durch den Kanal 51, den Hahn 53 und die Kanäle 46 und 47 abfließt; vorwärts gehen kann. Sobald jedoch der stärkere Teil der Kolbenstange 54 aus der Führung 57 herausgetreten ist, kann , die. Flüssigkeit aus 5o ungehindert an der Kolbenstange entlang durch die Kanäle 46 und 47 abfließen, so däß der Kolben jetzt vorwärts schnellt und die Ventile 3 und i angehoben werden. Die Flüssigkeit aus der Presse fließt aus dem Zylinder 8 durch die Kanäle 6, 9 und 42 unter Anhebung des nur schwach belasteten Ventils 44 durch die Kanäle 46 und 47, aus dem Zylinder 7 durch die Kanäle 33, 32 und 3i nach dem Behälter R ab, so daß .der Preßtisch sinkt. Nachdem der Preßtisch seinen tiefsten Stand erreicht hat, ist das Stauventil 44 angehoben, die Spannung in dem Raum 43verschwindet, und der Kolben 48 wird durch. die Feder 49 in seine rechte Stellung geschoben, wobei sich durch (las Kugelventil 56 der Raum 5o voll.Flüssigkeit saugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Presse, insbesondere für Leder u. dgl., bei welcher der Preßtisch nach Erreichung des Höchstdruckes eine einstellbare Zeit unter diesem Druck stehenbleibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben des oder der Steuerventile (i, 2) durch einen unter der Einwirkung eines Flüssigkeitsdruckes stehenden Kolben (48) erfolgt, dessen Vorwärtsbewegung durch eine geregelt wird, welche ", @li,- Ableitung der hinter dem Kolben (48) 1111,i-"(-l,lossenen Flüssigkeit eingeschaltet ist. . . I I vdraulische Presse nach Anspruch z, @l,@@l@,rc:h gekennzeichnet, daß zur Bewegung Kolbens (48) der nach Erreichung des I ii'ic-Iistdruckes abgeleitete Preßflüssigkeits- -,t rom benutzt wird. 3. Hydraulische Presse nach Anspruch i »nd 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch
    ein belastetes Stauventil (44) derFlüssigkeitsstrom unter eine genügend hohe Spannung gebracht wird, um den Kolben (48) vorschieben zu können. 4. Hydraulische Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .dic Kolbenstange (54) als Kolbenschieber ausgebildet ist, so daß nach Überwindung der eigentlichen Bremsstrecke das Öffnen der Steuerventile rasch hintereinander erfolgt.
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