DE535780C - Vorrichtung zum Zentrieren und Feststellen der Kernstuetzen beim Einformen von Hohlgusskoerpern - Google Patents

Vorrichtung zum Zentrieren und Feststellen der Kernstuetzen beim Einformen von Hohlgusskoerpern

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DE535780C
DE535780C DEB145208D DEB0145208D DE535780C DE 535780 C DE535780 C DE 535780C DE B145208 D DEB145208 D DE B145208D DE B0145208 D DEB0145208 D DE B0145208D DE 535780 C DE535780 C DE 535780C
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weight
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core
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fixing
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Expired
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DEB145208D
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Buderus AG
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BuderusSche Eisenwerke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C21/00Flasks; Accessories therefor
    • B22C21/12Accessories
    • B22C21/14Accessories for reinforcing or securing moulding materials or cores, e.g. gaggers, chaplets, pins, bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
15. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 535780 KLASSE 31 c GRUPPE
Buderas'sche Eisenwerke in Wetzlar
von Hohlgußkörpern
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1929 ab
Beim Einformen von Hohlgußkörpern werden die Kernstützen gewöhnlich lediglich durch angepreßten Sand oder durch besondere, in den Schoren geführte Schrauben festgehalten. Hierbei kommt es vor, daß die Kernstützen nicht senkrecht stehen, so daß der Kern innerhalb der Form nicht richtig liegt. Insbesondere entstanden dann Nachteile, wenn die Form gerüttelt wurde, weil dann häufig die Kernstützen ihre Lage veränderten. Das bisherige Verfahren, die Kernstützen durch gegen den Kopf derselben gepreßte Schrauben festzuhalten, war verhältnismäßig umständlich, da dieses Festschrauben bei jedem Formvorgang von neuem wiederholt werden mußte.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, bei der das Zentrieren des Kerns sozusagen selbsttätig erfolgt, und zwar durch ein in beschränktem Maße auf und ab bewegliches Gewicht, welches sich beim Aufsetzen des Kastens selbsttätig senkrecht von oben auf den Kopf der Kernstütze setzt und dadurch die Stütze senkrecht richtet und sie während des Gießens in senkrechter Stellung festhält,
Die Führung für das Gewicht ist vorteilhaft an den sogenannten Schoren (Querstreben) angebracht. Die Anzahl der Führungen entspricht der Anzahl der zur Verwendung kommenden Kernstützen.
Es ist bekannt gewesen, durch ein auf die Kernstützen einwirkendes, in beschränktem Maße auf und ab bewegliches Gewicht mit dem Kern fest verbundene Kernstützen in genau senkrechter Richtung so zu führen, daß eine begrenzte senkrechte Bewegung des Kerns möglich war. Da die Kernstützen hierbei jedoch zwangsläufig senkrecht geführfwurden, war ein nachträgliches Geraderichten schrägliegender Kernstützen nicht erforderlich.
Bei der neuen Erfindung richtet das sich auf den Kopf der Kernstütze legende Gewicht dieselbe gerade, wenn sie etwa auf dem Kern schräg aufsteht, und zwar erfolgt dieses Geraderichten vollkommen selbsttätig. Die Erfindung besteht ferner in dem Vorhandensein konischer Flächen an dem Belastungsgewicht sowie einem vorteilhaft in den Schoren des Kastens angeordneten Führungsteils, der entsprechend konisch ausgebildet ist. Da zwischen dem Führungsteil und dem Schlußgewicht ein Spalt verbleibt, setzt sich der eingefüllte Sand auch in diesen Spalt und verhindert das ungewollte Abheben des Gewichts selbst beim Rüttelvorgang.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen Formkasten vor dem Einfüllen des Sandes;
Abb. 2 zeigt denselben Schnitt nach dem Einfüllen des Sandes;
Abb. 3 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil des Formkastens.
In dem Formkasten α sind Schoren δ vorgesehen, und zwar in der Längs- und Querrichtung des Kastens. An den Schoren sind Führungsteile c angeordnet, in welchen die Gewichte ei so geführt werden, daß sie sich um ein
geringes Stück nach oben und unten senkrecht verschieben können. Das Gewichte hat die Form eines Doppelkonus. Dem oberen konischen Teil entspricht eine konische Bohrung am Führungsteil c, die die Hubbewegung nach oben begrenzt. Im oberen Teil des Gewichts d ist ein Bolzen β befestigt, der in Schlitzen f gleitet. Das Gewicht d befindet sich in Abb. ι in seiner untersten Lage, da ein· weiteres Herabgleiten
ίο durch die Bolzen e verhindert wird, die sich gegen die untere Begrenzung der Schlitze f legen. Das Gewicht kann sich daher nur um einen geringen Betrag nach oben und unten bewegen.
Wenn man den Kasten über den abzuformenden Hohlkörper g legt, setzt sich das Gewicht d von selbst auf den Kopf i der Kernstütze h, dip. in bekannter Weise in das Modell gesteckt und dort auf einem Böckchen k gelagert ist. Hierbei legt sich das Gewicht auf die horizontale Kopfplatte der Kernstütze und richtet diese durch den Druck senkrecht.
Nun wird Sand zugegeben. Beim Einfallen des Formsandes in den Formkasten setzt sich sofort ein wenig Sand in den Spalt zwischen Gewichte und Führungsteilc. Durch die konische Form des Gewichts wird dieses sofort unverrückbar auf der Kernstütze festgehalten. Da sich das Gewichte nur senkrecht verschieben läßt, hält es die Kernstütze während des Einstampfens fest. Gleichzeitig wird aber auch das Gewicht zusammen mit der Kernstütze durch den eingestampften Sand festgehalten, so daß sie in dieser Stellung während der weiteren Handhabung bleiben. Nach dem Auffallen des Sandes ist die Vorrichtung wieder betriebsbereit, ohne daß eine Verstellung zu erfolgen braucht.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zentrieren und Feststellen der Kernstützen beim Einformen von Hohlgußkörpern durch ein auf die Kernstütze einwirkendes, in beschränktem Maße auf und ab bewegliches Gewicht, gekennzeichnet durch ein Gewicht (d), welches sich beim Aufsetzen des Kastens {a) senkrecht von oben auf den Kopf (i) der Kernstütze (A) setzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung der senkrechten Bewegung des Gewichts (d) nach oben durch konische Gestaltung des Gewichts (d) und entsprechend konische Gestaltung des an den Schoren (δ) angebrachten Führungsteils (c) erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung der Bewegung nach unten durch einen am Gewicht (d) befestigten Bolzen (c) geschieht, der in Schlitzen (f) am Führungsteil (c) gleitet und dessen Bewegung nach unten durch Anschläge begrenzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB145208D 1929-08-17 1929-08-17 Vorrichtung zum Zentrieren und Feststellen der Kernstuetzen beim Einformen von Hohlgusskoerpern Expired DE535780C (de)

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