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Elektrische Zündmaschine zum Abtun von DIinen, Sprengladungen u. dgl.
Bei der Entzündung von Sprengladungen oder Minen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen
erforderlich, um zu verhindern, daß die Betätigung der Zündmaschinen von Unbefugten
vorgenommen wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch vermieden, daß sich in dem Zündstromkreis,
unabhängig von der Betätigungsvorrich= tung, ein durch einen abnehmbaren Schlüssel
zu bewegender Schalter befindet, der so ausgebildet ist, daß der Schlüssel nur dann
abgenommen werden kann, wenn der Zündstromkreis unterbrochen ist. Eine Zündung kann
dann, selbst wenn die Maschine aus Unachtsamkeit betätigt wird, nicht mehr bewirkt
werden. Der durch den Schlüssel zu betätigende Schalter ist zweckmäßig als mit Metallsegmenten
belegter Walzenschalter ausgebildet, der in der Normalstellung den Zündstromkreis
unterbricht und in dieser Stellung die Einführung eines Schlüssels gestattet, durch
dessen Drehung der Stromkreis geschlossen bzw. wieder geöffnet werden kann. Der
Schlüssel kann jedoch nur bei geöffnetem Stromkreise aus dem Walzenschalter herausgezogen
werden.
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Durch eine solche Vorrichtung sind Unfälle durch zufälliges Betätigen
unmöglich gemacht, da eine Zündung nur dann erfolgt, wenn der Walzenschalter vorher
mit Hilfe des Schlüssels in die zum Schießen erforderliche Stellung gebracht worden
ist. Bei der Verwendung des Schlüssels wird die Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals
stets noch einmal darauf gelenkt, daß nunmehr Vorsicht geboten ist. Durch das Stecken
des Schlüssels in der Maschine ist dem Bedienungspersonal auf eine einfache Weise
kenntlich gemacht, daß eine Betätigung der Maschine die Schußabgabe herbeiführen
kann.
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Es ist bereits bekannt, bei einer Zündmaschine den Endkontakt mit
Hilfe eines Schlüssels zu öffnen. Der Schlüssel kann aber nach dem Öffnen herausgenommen
werden, ohne daß dadurch die Auslösung der Zündung irgendwie beeinflußt wird. Es
ist ferner bekannt, Federzugmaschinen durch einen Schlüssel aufzuziehen und durch
denselben Schlüssel sodann, nachdem er auf die Abzugachse gesetzt ist, die Spertklinke
auszulösen und die Maschine abzufeuern. Die Ausgestaltung der neuen Vorrichtung
in der Weise, daß der Schlüssel zur Bedienung eines besonderen, in den Zündstromkreis
eingebauten Schalters benutzt wird und nur dann aus der Maschine entfernt werden
kann, wenn der Schalter in eine solche Stellung gebracht ist, daß bei der Betätigung
der Maschine eine Zündung nicht erfolgen kann, ist demgegenüber wesentlich vorteilhafter.
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In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht.
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Fig. z und 2 zeigen Schaltungsschemen der Maschine.
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E ist ein Walzenschalter, auf welchem die Metallsegmente e1, e2 aufgebracht
sind; f, g, h, i sind Abnahmefedern, welche auf den Segmenten e1, e, aufliegen.
Bei Schaltung der Maschine nach Fig. r fließt der Strom vom Anker A der Maschine
über die Bürste cal, den Endkontakt F,
die Leitung k, die
Feder i, das Segment ea, die Feder h, die Leitung o zur Maschinenklemme c,
durch die Zünder Z zur Maschinenklemme b, die Leitung na, die Feder f, Segment
e1, Feder g, Leitung 1, Bürste a2 zum Anker A. Nach Umlegen des Schalters
E in Stellung Fig. 2 sind die Federn i und g von den Segmenten abgerückt und somit
der Stromfluß unterbrochen.
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Fig. 3 und q. zeigen eine beispielsweise Ausführung des Walzenschalters.
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Unterhalb des Deckels i des Maschinenkastens liegt unmittelbar die
Schaltscheibe E mit den Segmenten e1 und e2. Der Deckel i besitzt ein Schlüsselloch
2 zur Einführung eines passenden Schlüssels 3. Dieser Schlüssel greift mit seinem
Barte in eine Ausnehmung q. der Schaltscheibe E ein. Die Schaltscheibe E sitzt verschiebbar
auf einem Stift g und wird durch eine Feder 6 gegen die Unterseite des Deckels i
gedrückt. Nach dem Einführen des Schlüssels kann die Schaltscheibe E mittels eines
leichten Druckes entgegen der Federwirkung nach unten von der Deckelinnenseite wegbewegt
werden. Dadurch tritt die Scheibe E aus dem Eingriff eines Stiftes 7 in eine Bohrung
8 derselben heraus und wird frei, so daß die Scheibe E sich nun in Richtung des
in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles drehen läßt, bis der Stift 7 am anderen Ende 9
einer Nut io, in die er hineinragt, anschlägt und eine Weiterdrehung verhindert.
Beim Loslassen des Schlüssels wird die Scheibe E durch die Feder 6 wieder gegen
die Unterseite des Deckels i gedrückt, wobei der Stift 7 bei 9 in eine zweite Bohrung
in der Scheibe E eintritt und hierdurch die Scheibe festhält. In dieser Stellung
ist die Maschine auf Schießen geschaltet. ` Da der Bart des Schlüssels 3 in dieser
Stellung unter der Deckelplatte i liegt, so kann derselbe bei auf Schießen geschalteter
Maschine nicht aus dem Maschinenkasten herausgezogen werden. Um den Schlüssel abziehen
zu können, muß man unbedingt die Scheibe E wieder in ihre Anfangsstellung zurückdrehen,
also den Stromfluß der Maschine unterbrechen.