DE536481C - Freiraeumige Kehlbalkendaecher - Google Patents

Freiraeumige Kehlbalkendaecher

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DE536481C
DE536481C DEJ29759D DEJ0029759D DE536481C DE 536481 C DE536481 C DE 536481C DE J29759 D DEJ29759 D DE J29759D DE J0029759 D DEJ0029759 D DE J0029759D DE 536481 C DE536481 C DE 536481C
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Germany
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roofs
roof
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horizontal
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
    • E04B7/022Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs consisting of a plurality of parallel similar trusses or portal frames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Freiräumige Kehlbalkendächer Freiräumige Kehlbalkendächer mit verhältnismäßig geringen Spannweiten sind bekannt. Für mittlere und größere Spannweiten erfordern die Kehlbalkendächer in der bekannten Bauweise die Verwendung von Stühlen, welche in der Form der sogenannten liegenden Dachstühle für mittlere Spannweiten ein einigermaßen freiräumiges Dach bereits ermöglichten.
  • Die bekannten hölzernen Pfettendächer bedürfen des Bindergestühls grundsätzlich, auch schon bei kleineren Spannweiten und Längen. Als Eisenkonstruktion sind allerdings auch binderlose Pfettendächer bekannt, deren Haupttragpfetten Horizontalverbände nach Art der Windverbände besitzen.
  • Die Dächer nach der Erfindung unterscheiden sich von den bekannten Kehlbalkendächern dadurch, daß statt der Stühle horizontale, die Kehlbalken verbindende Tragwerke angeordnet werden, welche die auf das' Dach wirkenden seitlichen Kräfte nach den Auflagern an den Giebeln oder etwaigen Zwischenwänden oder auf besondere Windböcke abtragen, während die senkrechten Lasten durch die Sparren selbst auf die Längswände gebracht werden. Windböcke kommen insbesondere bei Walmdächern in Frage, bei denen sie schief liegend in den Walmen angeordnet werden können. Als horizontale Tragwerke kommen in der Regel Sprengwerke mit Streckbalken in Frage, die den Kehlbalken aufgelegt oder angehängt und mit ihnen verblattet, verkämmt, verbolzt oder vernagelt werden. Das Traggerüst des Daches für die ruhenden und symmetrischen Lasten wird durch die Sparren selbst gebildet, deren Horizontalschübe in der Regel durch die Dachbalken, bei Mansarddächern auch durch die Kehlbalken ,aufgehoben werden.
  • Von den genannten binderlosen, eisernen Pfettendächern unterscheiden sich die vorzugsweise zur Ausführung in Holz bestimmten Dächer nach der Erfindung durch das Fehlen der Haupttragpfetten und durch die Wirkungsweise der Sparren und des Horizontalverbandes in der Lastübernahme. Bei den Dächern nach der Erfindung tragen die Sparren sich selbst und die ruhenden symmetrischen Lasten, auch das Gewicht der Kehlbalken und der Horizontalverbände. Von der einseitigen ruhenden und Windlast wird eine Horizontalkomponente durch das Horizontaltragwerk übernommen. Eine andere Komponente der Windlast wird durch die Sparren als Sparrenlängskraft den Längswänden oder Pfeilern und den Dachbalken, bei Mansarddächern auch den Kehlbalken zugeführt. Bei Mansarddächern entsteht hierbei ein aus den unteren Sparrenpaaren, den Dach-und den Kehlbalken gebildetes Gelenkviereck, das infolge des Vorhandenseins der Horizontalträger keiner Versteifung in einer Vertikalebene bedarf.
  • Durch die erfindungsgemäßen Anordnungen werden raumbeschränkende und meist die Dachbalken oder Zwischenwände belastende Stühle überflüssig. Selbst bei sehr hohen und steilen Dächern kann durch Anordnung einer hinreichenden Anzahl von Kehlbalkenlagen mit den zugehörigen Horizontalverbänden erreicht werden, daß die Sparren nur auf kurze Länge der Biegungsbeanspruchung unterworfen werden. Sie vermögen dadurch um so größere Normalkräfte aufzunehmen, und die Kehlbalkenlage kann auch bei den Anordnungen gemäß der Erfindung in an sich bekannter Weise zum Tragen von Geschoßdecken ausgenutzt werden. Etwaige Unterzüge können im Dachfirst aufgehängt werden.
  • Bei kleineren Kehlbalkendächern wird in vielen Fällen eine genügend biegungssteife Verbindung der Kehlbalken schon durch Anordnung einiger flachkant gelegter Balken oder selbst Bohlen zu erreichen sein, die mit den Kehlbalken verblattet oder vernagelt werden. In allen Fällen ist jedoch die waagerecht unverschiebliche Auflagerung der Verbände, beispielsweise auf den Mittelwänden, zum Erreichen des erfindungsgemäßen Erfolges notwendig.
  • Nicht nur für die Sparren des Daches, sondern auch für die Längswände des Gebäudes werden durch die Anordnungen nach der Erfindung Vorteile erzielt, da es möglich ist, die Längswände auf bedeutende Strecken hin von den Windkräften des Daches großenteils zu entlasten.
  • Auch Pfettendächer können in analoger Weise wie die beschriebenen Kehlbalkendächer mit Horizontalverbänden ausgerüstet werden, ohne daß durch diese Anwendung das Wesen der Erfindung verlassen wird. Kehlbalken sind dann nur an den zum Tragen der Pfetten erforderlichen Bindergesparren nötig, die für sich und in Verbindung mit den Horizontalträgern genau so wirken wie die Sparrenpaare der oben beschriebenen Kehlbalkendächer. Durch diese Anwendung der Erfindung wird gegenüber den bekannten Pfettendächern der Vorteil erreicht, daß die Bindergesparre bis auf die Kehlbalken in ihrer Form mit den Leergesparren übereinstimmen können, d. h. daß auch die Bindergesparre infolge ihrer Entlastung von seitlichen Kräften keiner raumbeschränkenden Diagonalen und Vertikalen bedürfen.
  • Die Abbildungen veranschaulichen einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes; insbesondere zeigt Abb. i schematisch einen Schnitt durch ein Satteldach mit Kehlbalken, Abb.2 schematisch einen Teilgrundriß des Daches nach Abb. i, Abb. 3 schematisch einen Schnitt durch ein Mansarddach mit einem aus Sprenggewerken bestehenden Horizontalverband, Abb.4 schematisch einen Teilgrundriß des Daches nach Abb. 3, Abb.5 schematisch einen Teilschnitt durch ein eisernes Satteldach mit zwei Geschoßdecken und Abb.6 schematisch einen Teilgrundriß des Daches nach Abb. 5.
  • Beim Dach nach den Abb. i und 2 besteht der Horizontalverband der Kehlbalkenlage ii aus zwei flachkant liegenden Balken 12, die in die Giebelwand 13 eingemauert sind.
  • Beim Dach nach den Abb. 3 und 4 besteht der Horizontalverband aus zwei Sprengwerken mit gemeinsamem Zuggurt 14, der in der Ausführung nach Abb.4 ebenso wie die Hölzer 15, 15 in die Giebelwand 13 eingemauert ist. Die Streben des Sprengewerkes sind mit 16 bezeichnet.
  • Beim Dach nach den Abb. 5 und 6 sind zwei aus Eisenfachwerk bestehende Horizontalverbände 171 und 172 vorgesehen. Die Unterzüge 181 und 182 der Geschoßdecken sind durch Hängeeisen ig am Dachfirst aufgehängt.
  • Es ist für das Wesen der Erfindung unerheblich, ob es sich um - Satteldächer, Mansarddächer oder um Dächer mit geschwungener Dachlinie handelt. Auch die Anwendung auf Lamellendächer fällt unter die Erfindung. Ferner wird das Wesen der Erfindung nicht dadurch verlassen, daß statt der Holzkonstruktionen analoge Eisenkonstruktionen verwendet werden. Schließlich erstreckt sich die Erfindung auch auf solche Dachgesparre, bei denenStiele vorgesehen sind, durch die die Horizontalverbände unterstützt werden und ein Teil des gesamten zu tragenden Gewichts aufgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Freiräumige Dachgesparre mit Kehlbalken, dadurch gekennzeichnet, daß die Kehlbalken (ix) in einer oder mehreren Horizontalebenen durch horizontale Balkenträger (12) oder andere horizontal liegende Tragwerke (14, 15, 171, 172) verbunden sind, die sich horizontal auf Giebelwänden (13) oder Windböcken auflagern, während das Gewicht der Dachkonstruktion von den Sparren selbst oder von einzelnen Bindergesparren getragen wird.
DEJ29759D 1926-12-15 1926-12-15 Freiraeumige Kehlbalkendaecher Expired DE536481C (de)

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DEJ29759D DE536481C (de) 1926-12-15 1926-12-15 Freiraeumige Kehlbalkendaecher

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DEJ29759D DE536481C (de) 1926-12-15 1926-12-15 Freiraeumige Kehlbalkendaecher

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DE536481C true DE536481C (de) 1931-10-23

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DEJ29759D Expired DE536481C (de) 1926-12-15 1926-12-15 Freiraeumige Kehlbalkendaecher

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DE (1) DE536481C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2474082A1 (fr) * 1980-01-21 1981-07-24 Lacoste Maurice Ferme demontable et dispositif de jonction rapide de ses elements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2474082A1 (fr) * 1980-01-21 1981-07-24 Lacoste Maurice Ferme demontable et dispositif de jonction rapide de ses elements

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