DE536879C - Verfahren zur Herstellung von unter der Erdoberflaeche liegenden Betonsockeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von unter der Erdoberflaeche liegenden BetonsockelnInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D27/00—Foundations as substructures
- E02D27/10—Deep foundations
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Description
- Verfahren zur Herstellung von unter der Erdoberfläche liegenden Betonsockeln Mauerwerkssockel von Gartenmauern, Gartenhäuschen, Stallungen, einstöckigen Gebäuden, wie überhaupt von Bauwerken, die keinen hohen spezifischen Druck auf ihre Grundmauern ausüben, lassen sich nach dem nachstehend beschriebenen Verfahren für etwa die Hälfte der bisher erforderlichen Herstellungskosten ausführen. Bis jetzt pflegte man den Mauerwerkssockel bei solchen Bauwerken in seiner ,tanzen Tiefe mit Rücksicht auf die Schaufelbreite und den im Graben stehenden Arbeiter etwa 3o cm breit auszuführen. Die Menge des für einen solchen Sockel verwandten Stampfbetons betrug z. B. bei einer Sockellänge von i m und einer Tiefe von o,8 m bei 0,3 m Breite i # 0,8 # 0,3 == 0,24 cbm. Die Herstellung von Mauerwerkssockeln unter Benutzung entfernbarer Verschalungen, wie sie bei der Ausführung größerer Bauwerke allgemein üblich sind, kommt infolge der verhältnismäßig hohen Unkosten, die die Verschalungen :erfordern, meist für Leichtbauten obengenannter Art nicht in Frage.
- Das nachstehend beschriebene erfindungsgemäße Verfahren verbilligt die Herstellung wie folgt: Nach erfolgtem Ausheben des Erdreiches, das mit Rücksicht auf die Schaufelbreite wie bisher in einer Breite von etwa 0,3 m geschieht, wird ein besonders für diesen Zweck angefertigter Kasten in die Mitte des, Grabens gestellt. Dieser Kasten kann eine Fußbreite von etwa io cm, eine Kopfbreite in Flurhöhe von etwa 2o cm bei beliebiger Länge besitzen. Er füllt den ausgehobenen Graben nur zum Teil aus. In den Raum zwischen Kasten und Grabenwand wird ein Teil der vorher ausgehobenen Erde geworfen und festgestampft. Sodann wird der Kasten im Graben um seine eigene Länge verschoben und der dadurch frei gewordene Hohlraum mit Beton ausgefüllt, worauf sich der beschriebene Arbeitsvorgang bis zur Fertigstellung des Sockels wiederholt. Verschiebbare bzw. herausziehbare Schalungen sind an sich nicht mehr neu und finden z. B. bei der Herstellung von mehrschichtigen Wänden aus verschiedenen Betonarten Anwendung. Mit verschiebbaren Schalungen werden hier die einzelnen Betonsorten auseinandergehalten und vor dem Vermischen geschützt.
- Das erfindungsgemäße Verfahren hat sich dagegen zur Aufgabe gestellt, die Betonsockel von Kleinbauten wirtschaftlicher herzustellen als bisher.
- Nach diesem Verfahren wird für einen i,o m langen Sockel von o,8 m Tiefe, o, i in Fuß- und o,2 m Kopfbreite z # o,8 . °'2 -E- o,' 2 - o, 12 cbm Beton benötigt, während der in der bisher gebräuchlichen Art hergestellte Sockel gleicher Länge und Tiefe nach oben angeführtem Beispiel o,24 cbm Beton, inithin die doppelte Menge erforderte.
- Bei Holzhäusern, Gartenhäuschen, Stallungen, Scheunen, Gartenmauern, überhaupt Bauwerken, deren aufgehendes Mauerwerk nur etwa einen halben Ziegelstein breit gehalten wird, läßt sich die vorstehend nachgewiesene Ersparnis noch vergrößern, weil dann die Kopfbreite des Sockels nur etwa 15 cm betragen braucht.
- Hierzu tritt noch eine weitere Ersparnis, die sich durch die verminderte Beseitigung der beim Grabenbau ausgehobenen Erde ergibt, weil ein Teil der letzteren wieder'in dem Raum zwischen Kasten und Grabenwand verschwindet und daher nicht abgefahren zu werden braucht. Auch hierfür beträgt bei dem neuen Verfahren die Ersparnis an abzufahrender ausgehobener Erde die Häffte.
- Die Zeichnung stellt in Fig. i einen Sokkelquerschnitt nach dem neuen Verfahren dar, während Fig.2 und 3 den Formkasten veranschaulichen. a ist der in den Graben einzulassende Formkasten, b sind an ihm befestigte Stangen, die zum Anfassen dienen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von unter der Erdoberfläche liegenden Betonsockeln, dadurch gekennzeichnet, daß in den in bekannter Weise ausgehobenen Graben ein Formkasten (a) eingelassen wird, dessen Ouerschnitt kleiner als der des Grabens ist, worauf der nicht durch den Kasten (a) ausgefüllte Grabenraum (b) mit Erde ausgestampft und schließlich nach Entfernung des Kastens (a) der von ihm vorher eingenommene Raum mit Beton, an dessen Stelle auch Kies, Schotter u. dgl. treten kann, ausgefüllt wird.
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| DEST45669D DE536879C (de) | Verfahren zur Herstellung von unter der Erdoberflaeche liegenden Betonsockeln |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE536879C true DE536879C (de) | 1931-10-28 |
Family
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Family Applications (1)
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| DEST45669D Expired DE536879C (de) | Verfahren zur Herstellung von unter der Erdoberflaeche liegenden Betonsockeln |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE536879C (de) |
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