DE537231C - Einrichtung zum Gluehen von Bolzen mittels Induktionsheizung - Google Patents

Einrichtung zum Gluehen von Bolzen mittels Induktionsheizung

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DE537231C
DE537231C DEH123841D DEH0123841D DE537231C DE 537231 C DE537231 C DE 537231C DE H123841 D DEH123841 D DE H123841D DE H0123841 D DEH0123841 D DE H0123841D DE 537231 C DE537231 C DE 537231C
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Germany
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bolts
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coils
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DEH123841D
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Hirsch Kupfer & Messingwerke
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Hirsch Kupfer & Messingwerke
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/101Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1929 ab
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Glühen von Bolzen mittels induktiver Erhitzung. Einrichtungen zum Glühen von Bolzen u. dgl. mittels Induktionserhitzung sind zwar bereits bekannt, doch haben diese den Nachteil, daß der magnetische Kraftfluß schlecht ausgenutzt ist und das Glühen nur langsam vor sich geht.
ίο Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung sind zwei oder mehr zur Aufnahme der Bolzen dienende Induktionsspulen nebeneinanderliegend angeordnet, und die durch die Bolzen fließenden magnetischen Kraftflüsse werden durch die Bolzenenden miteinander verbindende Joche geschlossen, wobei die Enden der Joche in der Verlängerung der Spulenachsen liegen und das eine Joch zwecks Einführung der Bolzen
so in die Spulen beweglich angeordnet ist. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß die Bolzen mittels der durch die Spule in ihnen induzierten Wirbelströme sehr schnell auf beliebige Temperatur erhitzt werden können und die Erhitzung mit hoher Wirtschaftlichkeit vor sich geht, wobei der magnetische ICraftfluß der Spule durch den Bolzen und durch das Joch gebildeten, vollständig geschlossenen Eisenweg fließt, so daß praktisch keine Streuung auftritt.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung gemäß der Erfindung zum gleichzeitigen Glühen von zwei Bolzein dargestellt. Die beiden Induktionsspulen 1 und 2, die mit einer wärmeisolierenden Schicht 3 ausgekleidet sind, sind in einem Rahmen 14 parallel nebeneinanderliegend angeordnet, und ihre beiden Enden sind durch die Joche 4 und 5 miteinander verbunden, wobei dia Enden dieser Joche in der Verlängerung der Spulenachsen liegen, so daß die Kraftlinien aus den Spulen ohne Richtungsänderung in die Joche eintreten können. Das Joch 4 ist mit zwei in der Verlängerung der Spulenachse liegende Bohrungen 6 und 7 versehen, in denen Stifte 8 und 9 verschiebbar angeordnet sind. Die Stifte sind durch eine Querstange 10 miteinander verbunden, die eine Mutter 11 trägt, in der eine Spindel 12 läuft. Die Spindel 12 kann mittels der Zahnräder 13 und 23 durch den Motor 15 in Drehung versetzt werden, wobei sie die Stifte 8 und 9 je nach ihrem Drehsinn nach rechts oder links verschiebt. Mit den Stiften 8 und 9 sind weiterhin zwei Stangen 16 und 17 verbunden, die mit ihrem anderen Ende an dem verschiebbaren Joch S befestigt sind.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende: Die zu glühenden Bolzen 18 werden auf die geneigte Platte 19 aufgebracht und rollen unter Einwirkung ihrer Schwere vor die Spulen 1 und 2, wobei sie durch1 zwei am hinteren Ende der Platte vorgesehene Kreuze 20 vor die Spulen befördert werden. Zwecks Einführung der Bolzen in die Spulen werden die Stifte 8 und 9, mit ihnen die Stangen 16, 17 sowie das Joch 5 so weit nach rechts verschoben, daß die Bolzen
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zwischen den Spulenenden und dem Joch Platz finden. Daraufhin wird je ein Bolzen durch die Kreuze 20 vor die Spulen befördert und durch das Joch 5 in die Spulen hineingeschoben, indem das Joch mit Hilfe des Elektromotors 15 nach links verschoben wird, bis es in die gezeichnete Stellung kommt, Nach erfolgtem Glühen des Bolzens werden die Stifte 8, 9 wieder nach rechts verschoben und stoßen die Bolzen aus den Spulen aus1. Die Bolzen werden dann auf die Rollen 21 gezogen und entfernt., wobei gleichzeitig neue Bolzen vom Tisch 19 in die Spulen befördert werden; die Bewegung der Stifte 8 und 9 sowie des Joches 5 ist selbsttätig durch einen Endausschalter 22 begrenzt, der den Motor 15 abschaltet, sobald die Stifte einen bestimmten Weg in der einen oder anderen Richtung zurückgelegt haben.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    I. Einrichtung zum Glühen von Bolzen mittels Induktionsheizung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr zur Aufnahme der Bolzen dienende Induktionsspulen nebeneinanderliegend angeordnet sind und die durch die Bolzen fließenden magnetischen Kraftflüsse durch die Bolzenenden miteinander verbindende Joche geschlossen werden, wobei die Enden der Joche in der Verlängerung der Spulenachsen liegen und das eine Joch zwecks Einführung der Bolzen in die Spulen beweglich angeordnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Joch mit in der Verlängerung der Spulenachse liegenden Bohrungen versehen ist, im denen zum Ausstoßen des Bolzens und der Spule dienende Stifte angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daßi die Stifte und das bewegliche Joch fest miteinander verbunden sind und die Einführung der Bolzen in die Spule durch das Joch und das Ausstoßen derselben aus der Spule durch die Stifte erfolgt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß' das beweg- g0 liehe Joch und die Stifte mittels einer Spindel durch einen Elektromotor betätigt werden, wobei der Motor in den beiden Endstellungen der beweglichen Teile durch einen von dieselben Teile gesteuerten Endausschalter ausgeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH123841D 1929-10-22 1929-10-22 Einrichtung zum Gluehen von Bolzen mittels Induktionsheizung Expired DE537231C (de)

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DE (1) DE537231C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234754B (de) * 1959-10-08 1967-02-23 Aeg Vorrichtung zum Bereitstellen induktiv erhitzter Einzelwerkstuecke, insbesondere fuer das Warmformgeben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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