DE537688C - Stangenschraemmaschine mit Kapselwerkantrieb - Google Patents

Stangenschraemmaschine mit Kapselwerkantrieb

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DE537688C
DE537688C DEM97104D DEM0097104D DE537688C DE 537688 C DE537688 C DE 537688C DE M97104 D DEM97104 D DE M97104D DE M0097104 D DEM0097104 D DE M0097104D DE 537688 C DE537688 C DE 537688C
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DEM97104D
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Wilhelm Knapp Maschf GmbH
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Wilhelm Knapp Maschf GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C31/00Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C31/02Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam for cutting or breaking-down devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

Die Erfindung folgt dem Leitgedanken, die Abmessungen und das Gewicht einer Stangenschrämmaschine durch eine gediegene Bauart _so zu verkleinern, daß ohne Inkaufnähme einer unzulässigen Werkstoffbeanspruchung oder einer geringeren Leistungsfähigkeit eine Maschine für die Verwendung im Strebbau entsteht, deren in dem als Schlitten ausgebildeten Grundgestell drehbar gelagertes Oberteil bei normalem Stempelschlag innerhalb des Feldes zwischen Kohlenstoß und der den Maschinenschlitten führenden Stempelreihe aus der Mittelstellung mit in dem Kohlenstoß eingeschwenkter Schrämstange beiderseits um 900 unbehindert geschwenkt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß unter Verwendung eines an sich bekannten Kapselwerkantriebes, durch Lagerung der Schrämstange in dem Zwickel zwischen den beiden Läufern und Anordnung der Haspeltrommel parallel zu letzteren die Möglichkeit geschaffen wird, Motor, Schräm-, Schwenk- und Vorschubmechanismus zu einem äußerst gedrängten, einheitlichen schwenkbaren Ganzen zusammenzubauen. Hierbei ist auch von Wichtigkeit, daß das Schwenken der Schrämstange einfach durch die Kupplung eines in dem Grundgestell der Maschine lose drehbar gelagerten, mit dem Motorritzel in Eingriff stehenden Zahnkranzes mit dem Maschinengehäuse erfolgen kann, wobei neben der willkürlichen Ver- und Entriegelung des Zahnkranzes auch eine selbsttätige Ausrückung der Verriegelung durch das sich drehende Schrämgehäuse in den Endlagen möglich ist.
Neben solchen Schrämmaschinen, bei denen z. B. das Gewicht und die Abmessungen auf Kosten geringer Leistung und hoher Werkstoffbeanspruchung niedrig gehalten werden, sind z. B. Schrämmaschinen bekannt geworden, bei denen der Motor und der Schrämmechanismus auf einer verschwenkbaren Grundplatte, das Vor schub windwerk jedoch als Einheit für sich hiervon unabhängig gelagert ist. Können hierdurch schon bei gleieher Leistung und Werkstoffbeanspruchung die Abmessungen der Maschine nicht mehr so gering wie nach der Erfindung gehalten werden, so wird dieses Verhältnis noch dadurch ungünstiger, daß hierbei zum Antrieb ein Drehkolbenmotor dienen soll. Daran ändert auch die Lagerung der Schrämstange unmittelbar neben diesem Motor nichts, auch dann nicht, wenn, wie dies anderweitig bekannt ist, der eine Motor durch zwei die gleiche Leistung erbringende, nebeneinanderliegende Drehkolbenmotore ersetzt wird und in dem Zwickel zwischen beiden die Schrämstange gelagert wird.
Es sind zwar auch schon Schrämmaschinen bekannt geworden, bei denen Motor-, Schräm-, Schwenk- und Vorschubmechanismus auf einer schwenkbaren Grundplatte als einheitliches Ganzes aufgebaut sind. Diese Ma-
schinen unterscheiden sich jedoch vom Enfindungsgegenstand dadurch, daß sie infolge des ihnen zugedachten Verwendungszweckes für die Gewinnung der Kohle besonders im Pfeilerbau ohne Rücksicht auf gedrängte Bauart durchgebildet sind und z. B. um ein Vielfaches langer sind als der Erfindungsgegenstand. Diese Schrämmaschinen sind daher für die Verwendung im Strebbau nicht geeignet. Bei neben dem Kohlenstoß verlagerten Maschinen dieser Art müßte · z. B. für ein Schwenken um 90°, der längeren Bauart entsprechend, erst genügend Platz geschaffen werden, was meist nur durch eine Aussparung des Kohlenstoßes oder aber ein Fortnehmen von das Hangende stützenden Stempeln möglich ist.
In den beiliegenden Zeichnungen ist in Abb. ι im senkrechten Schnitt, in Abb. 2 in Ansicht auf das schematisch dargestellte Getriebe, in Abb. 3 im waagerechten Schnitt und in Abb. 4 in zwei Längsschnitten eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. 5 zeigt eine Grundrißanordnung, während Abb. 6 eine Einzelheit im teilweisen Schnitt erkennen läßt.
Die beiden Pfeilradläufer 1 und 2 üblicher Ausführung geben ihre Leistung durch das Ritzel 3 über Zahnrad 4, Ritzel 5, Zahnrad 6, Ritzel 7 an. das Zahnrad 8 ab, das auf der Schrämstange 8' sitzt. Das Zahnrad 8 ist auf der Schrämstange verdrehbar und kann mittels einer Kupplung mit dieser fest verbunden werden. Zum Antrieb der Haspel trommel 21 wird die Kraft vom Ritzel 7 abgenommen und über Zahnrad 9, Ritzel 10 auf das Zahnrad 11 übertragen. Dieses Zahnrad 11 ist fest mit der Kurbelwelle 12 verbunden, durch die das Klinkengetriebe 13 betätigt wird. Das Klinkenrad 14 ist mit dem Ritzel 15 verkeilt, das mit dem Zahnrad 16 in Eingriff steht. Dieses versetzt wiederum mittels der Hohlwelle 17 das Ritzel 18 und Zahnrad 19 in Drehung. Das Zahnrad 19 ist fest auf der Trommel welle 20 verkeilt, die in bekannter Weise durch Doppelkegelkupplung die Seiltrommel 21 mitnimmt.
Der eben beschriebene Kraftweg stellt die Kraftübertragung beim Schrämen der Maschine dar, wobei mittels des Klinkentriebwerks eine Regelung der Vorschubgeschwindigkeit in weitesten Grenzen möglich ist. Zum Leerherunterfahren der Maschine ist ein Schnellvorschub vorgesehen, der die Seiltrommel mit hoher Geschwindigkeit anzutreiben gestattet und so die Maschine mit einer vielfach erhöhten Geschwindigkeit bewegt. Zu diesem Zweck wird das Zahnrad 11 mit dem Ritzel 18 mittels einer Kegelkupplung durch die Schlagmutter 22 fest gekuppelt, so daß der Kraftweg unter Umgehung des Klinkentriebwerks und der Zahnräder 15, 16 unmittelbar vom Zahnrad 11 auf das Ritzel 18 und 19 erfolgt.
Zwecks Auswechselns der Schrämwerkzeuge sowie zum Leerherunterfahren der Maschine ist es notwendig, die Schrämstange um 900 zu ihrer Schrämstellung zu schwenken; dies geschieht hier selbsttätig durch Ableitung von dem Motor aus. Das Schrämgehäuse mit dem Antriebsmotor, Schrämwerkzeug und Haspelantrieb ruht auf einem besonderen Untergestell 23, das gleichzeitig zur Seilführung und Abstützung der Maschine gegen Kohlenstoß und Stempelre'ihe dient. Infolge Kupplung zwischen dem Gehäuse und dem Untergestell 23 ist es möglich, das Schrämwerkzeug in seiner Schrämlage festzuhalten; andererseits kann durch Lösen der Verbin-. dung die Verdrehung der Schrämstange mit dem gesamten Getriebekasten ermöglicht werden. Zu diesem Zweck ist im Tragrahmen 23 ein Ring 24 mit Innenverzahnung frei drehbar gelagert; dieser trägt auf der Außenseite Keilnuten, in die der verschiebbare Riegel 25 eingreift, der durch Federdruck normalerweise in der Eingriffslage gehalten wird, der aber mit Hilfe der Mutter 26 im Bedarfsfalle herausgezogen werden kann. Die Kraftableitung zum Schwenken erfolgt vom Zahnrad 19 durch ein dauernd damit verbundenes Kegelrad 29 über das Kegelrad 30, Ritzel 31 auf den Ring 24. Beim üblichen Längsschrämen der Maschine ist der Riegel 25 herausgezogen, so daß der Ring 24 lose, entsprechend der Drehgeschwindigkeit des Trommelzahnrades 19, mitläuft. Soll nun geschwenkt werden, so wird die Trommelkupplung durch die Schlagmutter 32 gelöst und der Riegel 25 mit dem Ring 24 zum Eingriff gebracht, so daß dieser festgehalten wird. Jetzt erfolgt je nach der Drehrichtung des Ritzels 31 ein Schwenken der Schrämstange im Rechts- oder Linksdrehsinne. Es ist dabei vorgesehen, jeweilig dasAusschwenken der Schrämstange vermittels des Schnellvorschubes erfolgen zu lassen, während ihr Einschwenken über das Klinkentriebwerk entsprechend langsam vor sich geht.
Neben der willkürlichen Unterbrechung des Schwenkvorganges ist auch eine selbsttätige vorgesehen, sobald die Schrämstange ihre Endlage erreicht hat, indem ein in dem schwenkbaren Gehäuse der Maschine angegossener Nocken 27 mit seiner schrägen Fläche sich gegen den Stift 28 im Riegel 25 legt,'um ihn zwangsläufig auszurücken. Die Maschine kann in unveränderter Form sowohl am rechts- als auch am linksliegenden Kohlenstoß arbeiten. Es ist aber mitunter xwünscht, anStelle einer rechtsgängigen eine linksgängige Stange zu verwenden, um
entweder ein überschnittiges oder unterschnittiges Arbeiten zu verbürgen. Zu diesem Zweck ist das Rad 4 des Antriebsmechanismus derart symmetrisch zwischen den beiden Läufern 1 und 2 gelagert, daß es sein Drehmoment auch von einem auf der Welle des Läufers 2 angeordneten Ritzel 3 erhalten kann. Durch die umgekehrte Drehrichtung des Rades 4 ändert sich nämlich die Drehrichtung der Schrämstange 8', während der durch die Kurbel 12 betätigte Vorschub hierdurch nicht beeinflußt wird. Die in dem Schnellvorschub zum Einziehen der Maschine ebenfalls umgekehrte Drehrichtung kann durch ein zwischengeschaltetes Stirnrad wieder aufgehoben werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ao i. Stangenschrämmaschine mit Kapselwerkantrieb zum Schrämen im Streb durch Einschwenken der Schrämstange in den Stoß und folgendes Entlangfahren der Maschine am Strebstoß mit quergestellter Stange mittels Seilhaspels, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit der parallel zu seinen Läufern angeordneten und unter Vermittlung einer Zwischenwelle (12) von ihm angetriebenen Haspel tr ommel (21) zu einem einheitlichen, auf dem als Schlitten ausgebildeten Grundrahmen schwenkbaren Ganzen in einem Rahmen von solcher Form und Größe des Grundprofils zusammengebaut ist, daß dieses schwenkbare Oberteil bei normalem Stempelschlag innerhalb des Feldes zwischen Kohlenstoß und der den Maschinenschlitten führenden Stempelreihe aus der Mittelstellung mit in den Kohlenstoß eingeschwenkter Schrämstange beiderseits um 90 ° unbehindert geschwenkt werden kann.
  2. 2. Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrämstange (8') parallel zu den Achsen der Zahnradläufer (1, 2) in dem sich unterhalb dieser ergebenden dreieckigen Zwikkel angeordnet ist und über Stirnradpaarungen angetrieben wird, so daß sich für den eigentlichen Antrieb eine Grundform kleinster Abmessung und Gewichte ergibt.
  3. 3. Schrämmaschine nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen im Grundgestell (23) lose drehbaren Zahn-, kranz (24), in den das von dem Motor dauernd angetriebene Ritzel (31) eingreift, so daß beim Arbeiten der Schrämmaschine der Zahnkranz (24) lose mitläuft, während durch seine Kupplung mit dem Gehäuse (23) das Einschwenken der Schrämstange vermittelt wird.
  4. 4. Schrämmaschine nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben der willkürlichen Betätigung der Verriegelung des Zahnkranzes (24) auch eine selbsttätige Ausrückung der Verriegelung durch das sich drehende Schrämgehäuse in den Endlagen erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM97104D 1926-11-24 1926-11-24 Stangenschraemmaschine mit Kapselwerkantrieb Expired DE537688C (de)

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