DE537791C - Selbsttaetiger Lichtbogenschweissapparat mit einer zur Erzielung der Bewegung der Verbrauchselektroden unausgesetzt in einer Drehrichtung arbeitenden Antriebsmaschine - Google Patents
Selbsttaetiger Lichtbogenschweissapparat mit einer zur Erzielung der Bewegung der Verbrauchselektroden unausgesetzt in einer Drehrichtung arbeitenden AntriebsmaschineInfo
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- DE537791C DE537791C DES79680D DES0079680D DE537791C DE 537791 C DE537791 C DE 537791C DE S79680 D DES79680 D DE S79680D DE S0079680 D DES0079680 D DE S0079680D DE 537791 C DE537791 C DE 537791C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/12—Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
- B23K9/133—Means for feeding electrodes, e.g. drums, rolls, motors
- B23K9/1336—Driving means
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Lichtbogenschweißapparat, bei dem die Einstellung
der Elektrode durch eine selbsttätige Regelvorrichtung in Abhängigkeit von der Lichtbogenspannung erfolgt. Bei den bisher
bekannten selbsttätigen Schweißapparaten wurde die Bewegung des Drahtes durch ein
oder mehrere Reibräder erzielt, die zwangläufig mit einem Motor verbunden waren.
to Da der Abbrand des Drahtes nicht gleichmäßig ist und auch die Drehzahl des Motors
wegen der verschiedenen Belastungen durch den mehr oder weniger gekrümmten Draht
nicht gleich gehalten werden kann, mußte die Vorschubgeschwindigkeit größer gewählt
werden, als der durchschnittlichen Abbrandgeschwindigkeit entsprach. Infolgedessen
wurde der Strom nur mit Unterbrechungen eingeschaltet. Dieses stoßweise Einschalten,
verbunden mit der Umkehrung der Drehrichtung beim Anreißen des Lichtbogens, bedingt
durch das erforderliche Zurückziehen des Drahtes, ergab eine ungünstige Belastung des
Motors.
25. Man hat auch bereits vorgeschlagen, die Umkehrung des Antriebes durch eine zweiseitig
wirkende Kupplung vorzunehmen, i Diese Einrichtung ist ebenfalls umständlich
und bietet keine Gewähr für ein einwandfreies Arbeiten der Vorschubvorrichtung.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß mit der unausgesetzt
in einer Drehrichtung arbeitenden Antriebsmaschine zur Erzielung der Bewegung der
Verbrauchselektroden eine Exzenterstange verbunden ist, an der zwei von der Lichtbogenspannung
gesteuerte Schaltklinken angeordnet sind, die in für den Vorschub bzw. das Zurückziehen der Elektrode vorgesehene
Zahnräder eingreifen. Die zur Steuerung der Klinken angeordneten Relais werden zweckmäßig
in einen besonderen Hilfsstromkreis gelegt, dessen Öffnen und Schließen durch ein Spannungsrelais erfolgt, das je nachdem,
ob die Lichtbogenspannung zu groß oder zu niedrig ist, mittels eines Kontaktes den einen
oder anderen Magneten zum Anziehen bringt und dadurch die ihm zugehörige Klinke außer
Wirksamkeit setzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt
eine Ansicht der Anordnung, Abb. 2 einen Seitenriß der den Vorschub der Elektrode
bewirkenden Schalträder, Schaltklinken und
Spulen. Der Elektrodenvorschubkopf ι dient zum Vorschieben oder Zurückziehen der metallischen
Drahtelektroden 2 gegen das zu verschweißende Werkstück 3. Zwischen der
Elektrode und dem Werkstück wird ein Lichtbogen 4 durch einen Speisestromkreis 5, 6 in
bekannter Weise erzeugt.
Der Elektrodenvorschubkopf 1 besteht aus einem Gehäuse 7, in dem ein Elektromotor
to angebracht ist, der durch ein übersetzungsgetriebe 9 mit dem Exzenter 10 mechanisch
verbunden ist. Durch diesen Exzenter wird eine hin und her gehende Bewegung· auf eine
Verbindungsstange übertragen, die einen Hebeiarm 12 hin und her bewegt, der an einer
Welle 13 lose befestigt ist. Diese Welle trägt eine Vorschubrolle 14, die mit der Elektrode
2 in Reibungseingriff steht. Die Wirkung dieser Vorschubrolle wird durch Verao änderung der Einstellung einer lose laufenden
Druckrolle 40 verstärkt.
Der Antrieb der Vorschubrolle 14 erfolgt mittels eines Vorschubschaltrades 15 und
eines Rückhofcchaltrades 16, die beide an der
&5 Welle 13 der Vorschubrolle befestigt sind. In
die Schalträder 15 und 16 greifen die Klinken 17 und 18 ein, die von dem schwingenden
Hebelarm 12, der durch die hin und her gehende Exzenterstange 11 bewegt wird, getragen
werden.
Die Klinken 17 und 18 werden durch die
Lenker 19 und 20 betätigt, die mit zwei an die Magnete 23 «und 24 angelenkten Ankern
21 und 22 verbunden sind. Durch die Federn 25 und 26, die an die Anker 21 und 22 angeschlossen
sind, werden die Klinken in Eingriff mit den Schalträdern gehalten.
Die Erregung- der Elektromagnete 23 oder 24 erfolgt durch eine Hilfsquelle elektrischer
Energie 27 über die Kontaktglieder 28 und 29 oder 33 und 34 in Abhängigkeit von dem auf
die Lichtbogenspannung ansprechenden Relais 30. Dies Relais 30 besteht aus einer
Spule 35 und einem Kern 36, welcher die beweglichen Schaltkontakte 29 und 33 trägt.
Der eine Pol der Spule 35 ist mit der Leitung 5 verbunden, die in elektrischer Verbindung
mit dem Gehäuse 7 steht. Der andere Pol ist über einen Trennschalter 38 und einen Rheostat 39 mit der anderen Speiseleitung
6 verbunden. Das Relais ist so eingestellt, daß das obere Kontaktpaar 33 und 34 geschlossen ist, sobald die Lichtbogenspannung
einen bestimmten Wert erreicht; während die unteren Kontakte geschlossen werden,
wenn die Lichtbogenspannung auf einen bestimmten kleineren Wert abfällt, wobei der
Trennschalter 38 geschlossen sein muß. Die Einstellung der gewünschten Spannung er-
folgt durch den Rheostat 39. Der Schalter 38 ' dient ferner dazu, eine Stromverminderungsimpedanz
42 in den Schweißstromkreis 5, 6 gleichzeitig mit der Stromlosmachung des
Steuerrelais einzuschalten.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist ungefähr folgende:
Wenn der Speisestromkreis 5, 6 zuerst -erregt
wird, 'so ist die Spannung des Öffnungsstromkreises der Elektrode 2 und des Werkstückes
3 höher als die durch das Relais gewünschte höchste Spannung, so daß die Relaisspule
35 erregt wird. Hierdurch werden die unteren Relaiskontakte 28' und 29 geöffnet
und die oberen, im Stromkreis des Elektrodenmagneten liegenden Kontakte 33, 34 geschlossen.
Hierdurch wird der Magnet 24 erregt und der an ihn angelenkte Anker 22 angezogen,
so daß die Rückholschaltklinke 18 aus dem Schaltrad 16 heraustritt.
Die Exzenterstange 11 und die Schaltklinken 17 und 18 werden durch den vorher eingeschalteten
Motor 8 so schnell hin und her bewegt, daß die Geschwindigkeit des Elektrodenvorschubs
die Schmelzgeschwindigkeit der Elektrode überschreitet. Die beständige Hinundherbewegung
der Klinke 17, die mit den Zähnen des Zahnrades 15 in Eingriff gelangt,
veranlaßt dann den Vorschub der Elektrode 2 gegen das Werkstück 3, bis sie sich im Stromschluß mit ihm befindet. Durch das
Schließen des Elektrodenstromkreises fällt die Elektrodenspannung so weit, daß die Relaisspule
35 den Kern 36 abwärts zieht. Hierdurch werden die Kontakte 33 und 34 voneinander
getrennt, so daß der Magnet 24 stromlos wind und die Rückholklinke 18 wieder
mit dem Schaltrad 16 in Eingriff gelangt. Gleichzeitig werden die unteren Kontakte 28
und 29 geschlossen, so daß der Magnet 23 erregt wird und sein Anker 21 die Vorschubklinke
17 von dem Schaltrad 15 außer Eingriff bringt. Dann wird die Elektrode durch
die Rückholklinke zurückgezogen, so daß der Schweißbogen hergestellt wird. Entsprechend
erfolgt mit Hilfe des Relais 30 die Regulierung des Vorschubes oder Zurückholens der
Elektrode entsprechend der Lichtbogenspannung.
Zur Unterbrechung der Schiweißarbeit wird der Trennschalter 38 im Stromkreis des
Relais 30 geöffnet. Hierdurch wird die Strom vermindernde Impedanz 42 in den Schweißstromkreis 5 eingeschaltet, so daß der
Schweiß strom auf etwa 1Z3 des normalen
Wertes herabgesetzt wird, bevor der Lichtbogen durch die beständige Tätigkeit der
Rückhol vorrichtung 16, 18 gelöscht wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Selbsttätiger Lichtbogenschweißapparat mit einer zur Erzielung der Bewegungder Verbrauchselektroden unausgesetzt in einer Drehrichtung arbeiteniden Antriebsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Antriebsmaschine eine Exzenterstange verbunden ist, an der zwei von der Lichtbogenspannung gesteuerte Schaltklinken angeordnet sind, die in für den Vorschub bzw. das Zurückziehen der Elektrode vorgesehene Zahnräder entsprechend eingreifen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung der Klinken angeordneten Relais in einem besonderen Hilfsstromkreis liegen, dessen Öffnen und Schließen durch ein Spannungsrelais erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US537791XA | 1926-05-18 | 1926-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537791C true DE537791C (de) | 1931-11-06 |
Family
ID=21986466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES79680D Expired DE537791C (de) | 1926-05-18 | 1927-05-14 | Selbsttaetiger Lichtbogenschweissapparat mit einer zur Erzielung der Bewegung der Verbrauchselektroden unausgesetzt in einer Drehrichtung arbeitenden Antriebsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537791C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0231942A3 (en) * | 1986-02-07 | 1989-01-25 | Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen | Resistance spot weld apparatus |
-
1927
- 1927-05-14 DE DES79680D patent/DE537791C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0231942A3 (en) * | 1986-02-07 | 1989-01-25 | Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen | Resistance spot weld apparatus |
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