DE53781C - Fräsmaschine mit spiralförmigen Messern - Google Patents

Fräsmaschine mit spiralförmigen Messern

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DE53781C
DE53781C DENDAT53781D DE53781DA DE53781C DE 53781 C DE53781 C DE 53781C DE NDAT53781 D DENDAT53781 D DE NDAT53781D DE 53781D A DE53781D A DE 53781DA DE 53781 C DE53781 C DE 53781C
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DE
Germany
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machined
revolution
gears
knives
hollow
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53781D
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English (en)
Original Assignee
F. WANNIECK in Brünn in Mähren, Dörnröfsel
Publication of DE53781C publication Critical patent/DE53781C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Im Haupt - Patent No. 50079 ist eine Maschine beschrieben, bei welcher die bearbeiteten Flächen ebene Flächen sind. Die vorliegende Maschine dient dazu, um Rotationskörper, beispielsweise Schwungräder, Riemscheiben u. s. w., zu bearbeiten, so dafs die bearbeitete Fläche eine Cylinderfiäche bildet. Das Werkzeug, der Fräskopf, mit spiralförmigen Messern ist bei der vorliegenden Maschine genau derselbe wie im Haupt - Patent. Der Fräskopf dreht sich auch hier auf einer Welle in festen Lagern, während die zu bearbeitende Fläche gegen den Fräskopf vorgeschoben wird. Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι einen Grundrifs der Maschine,
Fig. 2 eine Endansicht derselben,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie X- Y in Fig. i,
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie Y-Z in Fig. ι.
Fig. 5 bis 8 zeigen speciell Constructionen des Werkzeuges zum Bearbeiten von Stufenscheiben und Seilscheiben.
Die vorliegende Maschine besteht aus einem Bett α aus Gufseisen, innerhalb welchem im Fundament eine Grube ausgespart ist, um den je nach Gröfse und Stärke der Maschine gröfsten zu bearbeitenden Rotationskörper einsetzen zu können. Die Hauptwangen b b des Gestelles sind mit kräftig gebauten Lagern c c versehen, in welchen die Hohlachsen d d gehalten werden. Jede dieser Achsen d trägt aufserhalb des Bettes ein Schneckenrad e. Auf der Innenseite tragen die Hohlachsen d die einander gegenüberstehenden Planscheiben f; diese Planscheiben sind abnehmbar eingerichtet, wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich ist, um für die verschiedenen zu fräsenden Durchmesser entsprechend grofse Planscheiben verwenden zu können, event, können auch diese Planscheiben aus auf einander gesteckten concentrischen abnehmbaren Ringen bestehen, welche je nach Bedarf und dem zu drehenden Durchmesser entsprechend in Verwendung genommen werden können.
In die Hohlachsen d sind Hohlbüchsen g eingesetzt, welch letztere durch Handrad gl und Schraube in der Achsrichtung des Lagers in der Hohlachse d verschoben werden können, und dienen diese Hohlbüchsen g dazu, den Dorn h, auf welchen der zu fräsende Gegenstand (in der Fig. 1 beispielsweise eine Riemscheibe S) aufgesteckt ist, centrisch zu fixiren.
Der an der Aufsenfläche abzudrehende Gegenstand, im vorliegenden Falle die Riemscheibe S, wird durch die Mitnehmer i i, welche in beiden Planscheiben/befestigt sind, mitgenommen bezw. gedreht. Die beiden Wangen b b bilden vor den vorhin erwähnten Lagern d d genau parallel gehobelte Prismen bx, auf welchen sich der Frässpindelsupport k bewegt und durch Spindeln k1 mittelst Handräder k% hin- und hergeschoben werden kann, so dafs er näher oder weiter von dem Drehungsmittelpunkt der
Planscheibe f gestellt und fixirt werden kann und so den erwünschten Durchmesser, den ein Gegenstand durch die Bearbeitung erhalten soll, bestimmt. ;
Dieser auf den beiden Prismen b1 geführte Frässpindelsupport k hat zwei Lager II, in welche die Frässpindel Z1 eingesetzt ist, in derselben Weise, wie dieses im Haupt-Patent No. 50079 der Fall ist.
Der Antrieb der Frässpindel /' erfolgt durch die Stufenscheibe m, Welle m1, Schnecke m2 und Schneckenrad m s, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist.
Durch Zahnradübersetzung wird von der Welle m1, auf welcher die Stufenscheibe m sitzt, die unter der Stufenscheibe liegende Querwelle η angetrieben. Durch Wechselräderschaltung kann in bekannter Weise die Tourenzahl der Welle η beliebig regulirt werden. Diese Querwelle η trägt an beiden Enden je eine Schnecke n1, welche je in ein Schneckenrad n2 eingreifen. Diese letzteren Schneckenräder n2 sind auf zwei aufsen am Bett gelagerten Wellen 0, Fig. 3, befestigt.
Auf der gleichen Welle 0 sind am anderen Ende desselben unter den auf Hohlachse d befestigten Schneckenrädern e die Schnecken o1 angeordnet, so dafs dadurch, die Bewegung der Räder e e der beiden Planscheiben ff und durch die Mitnehmer i i die Drehung des zu bearbeitenden Gegenstandes, namentlich der Riemscheibe S erfolgt. Ist eine flache Riemscheibe abzudrehen, abzufräsen, so kommt ein Messerkopf zur Verwendung, wie solcher im Haupt-Patent No. 50079 beschrieben ist.
Sind ballige (bombirte) Scheiben abzufräsen, so werden auf den Grundkörpern des Fräskopfes entsprechend geschliffene Messer angeordnet.
Sind Scheiben mit einem Bord (Flantsch) oder mit zwei solchen Flantschen, ferner Scheiben, welche in ihrem Schnitt zwei an 'einander gesetzten balligen Scheiben gleichen, oder Scheiben ebener Oberfläche mit in der Mitte vorstehender, rundherum laufender Rippe, oder endlich Scheiben von irgend einer anderen Form zu bearbeiten , so gelangen Messerköpfe zur Verwendung, welche aus Theilen zusammengesetzt sind, welche den nöthigen Formen genau entsprechen, deren Messer aber stets der im Patent No. 50079 angegebenen Construction entsprechen und genau in derselben Weise functioniren.
Jeder einzelne Fräser hat zwei oder mehrere Messer, welche so eingesetzt sind, dafs die Schneidkanten so eingreifen, wie dieses bei dem Messerkopf des Haupt-Patentes No. 50079 der Fall ist.
Die einzelnen Fräser werden auf der Spindel I' so angeordnet, dafs die Messer der einzelnen Frässcheiben unter einander selbst eine Schraubenlinie bilden, so dafs ein Messer nach dem anderen zum Angriff gelangt, also ebenso wie im Patent Nb. 50079, nur mit dem Unterschiede, dafs hier mehrere in verschiedenen Grundkörpern befestigte, neben einander angeordnete Messer einander im Angriff folgen, jedoch selbst nicht nur spiralförmig eingesetzt sind und zur Functionirung gelangen, sondern auch in der spiralförmigen Anordnung nach einander folgen, so dafs deren Angriff an dem. zu bearbeitenden Körper nie gleichzeitig, sondern genau in der Weise erfolgt, wie dieses bei der Maschine des Haupt - Patentes der Fall ist.
Genau dasselbe gilt für Stufenscheiben, sowie auch für Seilscheiben, und sind die Messerköpfe für diese beiden Arbeitsstücke in den Fig. 5 bis 8 der Zeichnung veranschaulicht.

Claims (2)

Patent-Anspküche:
1. Die Abänderung .der im Anspruch 1. und 2. des Patentes No. 50079 gekennzeichneten Maschine dahin, dafs statt der ebenen Flächen Rotationsflächen bearbeitet werden ' können, welche Maschine gekennzeichnet ist durch die Anordnung der in den Lagern c c gelagerten Hohlachsen d d mit den axial verstellbaren Büchsen g g zur Aufnahme des das Arbeitsstück, einen Rotationskörper, tragenden Domes h, wobei der Rotationskörper durch die Mitnehmer i i mit den auf den Hohlachsen d d befestigten Planscheiben ff verbunden ist, so dafs er die Drehung der letzteren mitmacht und die Drehung der Messerwelle / \ sowie der Achsen d d mit dem Rotationskörper von der Antriebswelle m durch Vermittelung von Zahnrädern, Schneckenrädern und Wechselrädern in bekannter Weise erfolgt.
2. Die Abänderung des im Anspruch 2. des Haupt-Patentes gekennzeichneten Fräskopfes dahin, dafs derselbe zur Bearbeitung von im Schnitt ballig geformten Rotationskörpern, ferner von solchen mit Flantschen oder vorspringenden Rippen u. s. w. benutz werden kann, gekennzeichnet durch die Anordnung eines oder mehrerer Grundkörper mit zwei oder mehreren Messern, entsprechend der jeweiligen Form des zu bearbeitenden Gegenstandes, wobei jedoch, wie im Haupt-Patent, die ganze Breite der Umfangsfläche auf einem Durchgang bearbeitet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53781D Fräsmaschine mit spiralförmigen Messern Expired - Lifetime DE53781C (de)

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