DE537829C - Einrichtung zur telefonischen Abgabe von Hoerzeichen in Verkehrsfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur telefonischen Abgabe von Hoerzeichen in Verkehrsfahrzeugen

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DE537829C
DE537829C DES87430D DES0087430D DE537829C DE 537829 C DE537829 C DE 537829C DE S87430 D DES87430 D DE S87430D DE S0087430 D DES0087430 D DE S0087430D DE 537829 C DE537829 C DE 537829C
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DE
Germany
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driver
meeting
assigned
loudspeaker
switch
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Expired
Application number
DES87430D
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English (en)
Inventor
Hans Ehlers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE537829C publication Critical patent/DE537829C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/02Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with bell or annunciator systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur telefonischen Abgabe von Hörzeichen in Verkehrsfahrzeugen Zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung in Massenbeförderungsmitteln, wie Straßen-, Untergrund- und Vollbahnen, ist es zweckmäßig, Einrichtungen vorzusehen, welche den mitfahrenden Personen das Herannahen von Haltestellen, bevorstehende Umsteigmöglichkeiten, Zugverspätungen, unvorhergesehene Ereignisse u. dgl. ankündigen. Man hat für diese Zwecke mechanisch oder elektrisch angetriebene Haltestellenanzeiger benutzt, auch die Verwendung von Telefonen vorgeschlagen.
  • Zur telefonischen Abgabe von Hörzeichen werden Einrichtungen in die Fahrzeuge eingebaut, die sich von den üblichen Telefonanlagen nicht wesentlich unterscheiden. Sie bestehen aus parallel zueinander angeordneten Besprechungsvorrichtungen und mehreren in den Fahrzeugen verteilten Abhörstellen. Die letzteren enthalten zumeist Lautsprechereinrichtungen bekannter Art. Zur Sicherung gegen unbefugte Benutzung werden die Besprechungsgeräte mit Schloß- oder Sperreinrichtungen versehen. Die Handhabung dieser Sicherungseinrichtungen ist jedoch zeitraubend und stellt eine unzweckmäßige Belastung des Fahrpersonals .dar. Ein weiterer Nachteil dieser Anordnungen besteht darin, daß sie trotz ihrer nur in größeren Zeitzwischenräumen auf kurze Zeit erfolgenden Inanspruchnahme dauernd an ihre Stromquellen angeschlossen sind und deshalb unverhältnismäßig viel Strom verbrauchen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung dieser Art, die diese Mängel nicht aufweist und die den besonderen und veränderlichen Betriebsbedingungen der Fahrzeuge, insbesondere dem Wechsel des Fahrerstandes bei Hin- und Rückfahrt, Rechnung trägt.
  • Im wesentlichen besteht sie darin, daß in Verbindung mit an den verschiedenen Ständen des Fahrers angeordneten Gebervorrichtungen eine mit Verstärkern arbeitende Lautsprecheranlage vorgesehen ist, die vermittels Relais- und Schalteinrichtungen, die den einzelnen Führerständen zugeordnet sind, jeweils nur für die Dauer der Besprechung einschaltbar ist.
  • In der Zeichnung ist beispielsmäßig eine Anwendungsart der Erfindung für einen aus Trieb- und drei Anhängewagen bestehenden Straßenbahnwagenzug dargestellt.
  • An den zwei Führerständen r und r' des Triebwagens befindet sich je eine Besprechungsstelle a und a'. Lautsprecher r r bis 16 sind vorgesehen im Innern des Triebwagens 16 und in jedem Anhängewagen 13, 1q., 15 sowie j e einer, z r bzw. 12, auf der vorderen und auf der rückwärtigen Plattform des Triebwagens.
  • Von den beiden letztgenannten muß jeweils der auf der vom Fahrer benutzten Plattform befindliche Lautsprecher außer Betrieb sein; denn eine in demselben Raum stattfindende Besprechung und Wiedergabe könnte zu störenden Rückkopplungen führen. Die auf der Führerplattform mitfahrenden Personen hören die Mitteilung unmittelbar aus dem Mund des Fahrers während der Besprechung des dort befindlichen Schallaufnehmers.
  • Die Schallaufnehmer 2 bzw. 2' sind Mikrophone, deren Strom über Klemmen io einem Röhrenverstärker 4 zugeführt wird, an dessen Ausgangsklemmen L über Kontakte 22, 23, 24 bzw. 22', 23', 24 von Relais 7 bzw. 7' Lautsprecher i i bis 16 angeschlossen werden können.
  • In der Zeichnung ist in der rechten Hälfte die Einrichtung im stromlosen Zustand, in der linken Hälfte unter Strom dargestellt. Die Herstellung der Arbeitsbereitschaft des der Besprechungsstelle i zugehörigen Mehrfachrelais 7 ist durch Umlegen eines Umschalterhebels 8 nach links erfolgt. Der Umschalter 8 dient dazu, entweder das Relais 7 für die Besprechungsstelle des Führerstandes i oder das Relais 7' für den Stand i' arbeitsbereit zu machen. In Tätigkeit tritt das Relais 7 bzw. 7' erst dann, wenn der im Führerstand angeordnete Schalter 3 bzw. 3' betätigt wird. Die Betätigung eines dieser Schalter erfolgt zweckmäßig nur jeweils für die Dauer der Besprechung des zugehörigen Schallaufnehmers 2 bzw. 2', beispielsweise durch Umlegen eines Hebels, Drücken eines Knopfes o. dgl.
  • Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Um beispielsweise die Besprechung vom Führerstand i vorzubereiten, wird, wie bereits angegeben, der Umschalter 8 in die in der Zeichnung dargestellte Stellung nach links gebracht. Damit ist für den zunächst offen stehenden Schalter 3 der Stromkreis vom Pluspol der Gleichstromquelle 9 über die Leitung 41, Schalter 3, Magnetwicklung 2o, Leitung 42, Umschalter 8 zurück zum Minuspol der Stromquelle 9 vorbereitet. Wird nun gleichzeitig mit der Besprechung des Schallaufnehmers 2 der Schalter2 geschlossen, dann wird einerseits der Magnet 2o des Mehrfachrelais 7 erregt, und die Kontakte 21, 22, 23 und a4 werden geschlossen; anderseits wird gleichzeitig auch der Stromkreis geschlossen, welcher den Schallaufnehmer .2 mit den Eingangsklemmen io des Röhrenverstärkers 4 verbindet.
  • Am Verstärker 4 ist die von einer nicht dargestellten Stromquelle über Leitungen 5, 6 angelegte Anodengleichspannung dauernd angeschlossen. Der Heizstrom wird von der Stromquelle 9 über den Relaiskontakt 2i und die Heizklemmen H des Verstärkers, jedoch nur jeweils bei Erregung des Relaismagneten ao, somit während der Besprechung des Schallaufnehmers 2 geliefert. Auch die Lautsprecher 13, 14, 15, 16 sind in Abhängigkeit von .den Relaiskontakten 22, 23 nur während der Dauer des Besprechungsvorganges mit den Ausgangsklemmen L des Verstärkers verbunden.
  • Von den in den zwei -Besprechungsräumen i, i' untergebrachten Lautsprechern i i und 12 steht bei Benutzung des Besprechungsraumes i nur der Lautsprecher ia über den Relaiskontakt 24 mit dem Verstärker in Verbindung.
  • Wird an Stelle des Führerstandes i der Stand i' benutzt, z. B. bei Änderung der Fahrtrichtung des Wagens, dann erfolgt zuerst die Umlegung des Umschalters 8 nach rechts, so daß nunmehr das Relais 7' arbeitsbereit wird. Beim Besprechen des Schallaufnehmers 2' und gleichzeitigem Verbringen des Schalters 3' in Schließstellung treten sodann die Lautsprecher 13 bis 16 über die Kontakte 22' und 23' des -Relais 7' in Wirksamkeit. Zudem ist der Lautsprecher i i auf der hinteren Plattform .über den Relaiskontakt 2q.' angeschlossen.
  • An Stelle des einen Umschalters 8 kann in den Stromkreisen der Relaismagnete 2o und 2ö je ein punktiert angedeuteter Schalter 25 bzw. 26 vorgesehen werden, welche mit Teilen der Betriebseinrichtung, z. B. bei Straßenbahnbetriebswagen mit dem Hebelschalter für Vor- und Rückwärtsgang, derart verbunden sind, daß von den beiden Schaltern der zur jeweiligen Führer- und Besprechungsstelle gehörende stelbsttätig geschlossen wird, während der andere offen ist. Der Schalter 8 der Abbildung ist dann, wie ebenfalls punktiert angedeutet, durch gute Verbindungen ersetzt.
  • Auch die Schalter 3 bzw. 3' können zu dem Schallaufnehmer oder zum Körper des Sprechenden derart in Beziehung gebracht werden, daß der jeweilig benötigte von ihnen während der Besprechung selbsttätig geschlossen ist. Beispielsweise kann das Mikrophon derart schwenkbar angeordnet und mit dem Schalter verbunden sein, daß es zur Besprechung vor :den Mund gedreht und dabei gleichzeitig der Schalter geschlossen wird. Auch kann für die Einschaltung der Sprecheinrichtung ein besonderer Fußschalter vorgesehen sein.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung weist verschiedene wesentliche Vorteile auf. So ist eine unbefugte Benutzung nicht angeschlossener Besprechungsstellen beispielsweise von der hinteren Plattform aus ausgeschlossen. Energieverbrauch findet nur während der Dauer ,der Besprechung statt. Die Mitteilungen gelangen auch dann zu den in den Besprechungsräumen sich aufhaltenden. Personen, wenn in diesen keine Besprechung des Schallaufnehmers stattfindet.
  • Die Anlage kann auch mittels Schallplatten oder -walzen betrieben werden, die jeweils durch Drücken eines Knopfes in Tätigkeit gesetzt werden und dann für eine dem Haltestellenanruf entsprechende Zeit selbsttätig ablaufen. Der von dem Wagenführer bediente Druckknopf oder sonstige Schalter setzt dann ein Zeitrelais in Gang, das die Ein- und Ausschaltung,der Schallwalze und der ganzen elektrischen Übertragungseinrichtung bewirkt oder bei der unmittelbaren Einschaltung durch den Hauptschalter nur die Abschaltung ausführt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung für Verkehrsfahrzeuge, insbesondere Straßenbahnen, zur telefonischen Abgabe von Hörzeichen, insbesondere von Haltestellenangaben durch mit Verstärkern arbeitende Lautsprecher, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautsprecheranlage mit an den verschiedenen Ständen des Fahrers angeordneten Gebervorrichtungen verbunden und durch den einzelnen Ständen zugeordnete Schalter und Relais jeweils nur für die Dauer der Besprechung einschaltbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den einzelnen Fahrerständen zugeordnete Schaltvorrichtungen (25, 26), die gegebenenfalls vor den Fahrschaltern beeinflußt werden, mittels deren die Stromkreise der Verstärkervorrichtung und der Geber vor Abgabe des Hörzeichens eingeschaltet werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch den einzelnen Fahrerständen zugeordnete, von den Schaltvorrichtungen beherrschte Relais (20, 20'), über deren Ankerkontakte die Stromkreise der Lautsprecher und -der Verstärkeranordnung geführt sind. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Umschalter (8), der je nach seiner Stellung den einen Pol einer Gleichstromquelle an die Schaltungsanordnung eines bestimmten Fahrerstandes anlegt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen besonderen Relaiskontakt (24, 2;a.'), über ,den ein am unbesetzten Fahrerstand angeordneter Lautsprecher angeschlossen werden kann.
DES87430D 1928-09-11 1928-09-12 Einrichtung zur telefonischen Abgabe von Hoerzeichen in Verkehrsfahrzeugen Expired DE537829C (de)

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