DE537872C - Maschine zum Einkleben von durchsichtigen Fenstern in Briefumschlaege, Beutel, Faltschachteln u. dgl. - Google Patents

Maschine zum Einkleben von durchsichtigen Fenstern in Briefumschlaege, Beutel, Faltschachteln u. dgl.

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DE537872C
DE537872C DE1930537872D DE537872DD DE537872C DE 537872 C DE537872 C DE 537872C DE 1930537872 D DE1930537872 D DE 1930537872D DE 537872D D DE537872D D DE 537872DD DE 537872 C DE537872 C DE 537872C
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Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum Einkleben von durchsichtigen Fenstern in Briefumschläge, Beutel, Faltschachteln u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einkleben von Fenstern in die zugeschnittenen Bogen von Briefumschlägen, Beuteln, Faltschachteln o. dgl., wobei das einzuklebende Fenster aus durchsichtigem Stoff, wie Zellglas, Transparent o. ä., besteht und der Fensterstoff von einer Rolle entnommen wird. Die bisher bekannten Maschinen arbeiten in der Weise, daß von einem Stapel ein Briefumschla@gausschnitt entnommen und zu einer Stanzvorrichtung geführt wird, wo der Fensterausschnitt ausgeschnitten wird. Von da weiter geht der Briefumschlag an einer Gummierv orrichtung vorbei, die rings um den Fensterausschnitt Klebstoff aufträgt. Danach wird das durch eine besondere Vorrichtung herangeführte Fenster eingeklebt und das Werkstück in einer Sammelvorrichtung abgelegt.
  • Nach der Erfindung kann die Leistung .solcher Maschinen verdoppelt werden, wenn zwei übereinanderliegende Werkstücke die Maschine durchlaufen und von beiden Seiten gleichzeitig die verschiedenen Operationen an den beiden Werkstücken vorgenommen werden. Zu diesem Zweck sind die Anordnungen zweier Maschinen in einem Fundament oder Rahmengestell derart vereinigt, daß an den Werkstücken stets gleichzeitig dieselben Arbeiten vorgenommen werden.
  • Die Vorteile dieser Maschine nach der Erfindung sind, daß einmal die Antriebsvorrichtungen für die einzelnen Anordnungen nicht doppelt vorhanden zu sein brauchen, ferner daß Ersparnisse an Platz, Antriebskraft und Arbeitskraft erzielt werden; denn die beiden vereinigten Maschinen benötigen einen geringeren Bodenraum als zwei einzelne, an Antriebskraft wird gespart, da der Antrieb von einer Stelle aus erfolgt, und zur Bedienung dieser Maschine ist nur eine Arbeitskraft nötig, gegen sonst zwei.
  • Trotz dieser schon sehr bedeutenden Vorteile sind aber noch weitere vorhanden, die auf die Preiswürdigkeit der Maschine großen Einfluß haben. Es brauchen nämlich folgende Anordnungen nur einmal vorhanden zu sein: Die Pumpe für die Saugluft zum Absaugen der einzelnen Blätter von den Stapeln, und die Vorrichtung zum Ausrichten der beiden zusammengeführten und übereinanderliegenden Werkstücke. Ferner wird eine Vereinfachung in der Bedienung erreicht, da die gegenüberliegenden Gummierungen bei Ausbleiben von Werkstücken auf sich selbst zusammentreffen und nichts verschmieren können. Bei anderen Maschinen wird in solchen Fällen stets :die Unterlage verschmiert, und die nachfolgenden Werkstücke bleiben hän gen, was immer eine Unterbrechung :des Ganges der Maschine und Verluste an Material zur Folge hat.
  • Schließlich ist noch ein Vorteil dieser Erfindung, daß für das Einkleben des Fensters keine komplizierte Vorrichtung nötig ist wie bei ähnlichen Maschinen, die den abgeschnittenen Fensterstoff auf eine Platte ansaugen und dann auf den Briefumschlag usw. pressen. Erfindungsgemäß wird dies einfacher dadurch erreicht, daß das Fenster über eine schräge Fläche an die Bahn des Briefumschlages USW. herangeführt wird und von den Walzen, die die Werkstücke transportieren, mitgenommen und auf letztere aufgeklebt wird. Ein welliges oder faltiges Aufkleben des Fensters ist bei dieser Anordnung nicht möglich, da dasselbe nicht mit einemmal aufgepreßt wird, sondern mit dem Transport der `Talzen sich abwickelt.
  • Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen schematischen Aufriß der Maschine, Abb.2 zwei übereinanderliegende Werkstücke in der Lage, wie sie die Maschine durchlaufen, Abb. 3 ein fertiges Werkstück.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: In der Abb. i sind i und i' Papierstöße von zugeschnittenen Briefumschlägen, Beuteln usw., von denen jeweils das unterste Blatt durch Sauger 2, 2', die mit der Pumpe 3 in Verbindung stehen, abgesogen und zwischen die Walzen 4, .4' und 5, 5' geführt wird. Letztere Walzen führen die Werkstücke in Schächte 6, 6', worin sie bis auf die Anschläge 7, 7 hineinfallen. Diese Anschläge dienen dazu, die Werkstücke in die richtige Stanzlage zu bringen. Ist dies geschehen, dann «-erden die Fensterausschnitte in die Werkstücke eingestanzt durch die Stanzvorrichtungen 8, 8', die gemeinschaftlich angetrieben werden durch einen Ringexzenter usw. 9. Die Papierabfälle fallen durch Kanäle io, io' in Sammelkästen i i, i i'.
  • Nach dieser Arbeit geben die Anschläge 7,7' den Werkstücken den Weg frei, und diese gelangen beide gleichzeitig zwischen die Walzen 12, i2'. Von hier an nehmen sie ihren Weg gemeinsam gegeneinanderliegend weiter. Die Walzen i2, 12' führen die Werkstücke in einen weiteren Schacht 13, wo sie wieder auf einen Anschlag 14 fallen. Der Anschlag 14 :dient -dazu, die Werkstücke nur so weit herabfallen zu lassen, daß die Fensterausschnitte in horizontaler Richtung gleich abschneiden. Hierauf tritt die Vorrichtung 15 in Wirksamkeit. In die Fensterausschnitte werden zwei Finger 16 vermittels eines Schiebers 17 eingeführt. Die Finger 16 sind auf dem Schieber 17 drehbar angeordnet und schieben die Werkstücke so weit auseinander, daß die Fensterausschnitte sich genau decken.
  • Abb.2 zeigt die Lage der Werkstücke in der Aufsicht, in der sie sich jetzt befinden. Hierzu muß bemerkt werden, daß es zweckmäßig ist, um ein großes Schieben seitwärts zu vermeiden, schon die Papierstöße i, i' zueinander versetzt anzuordnen.
  • Ist die geschilderte Ausrichtung der Werkstücke beendet, so wird durch die Vorrichtung 18 die Walze i9 gegen die Walze i9' gedrückt, und die Werkstücke werden weitergeführt zu den Walzen 2o, 2o'. Der Anschlag 14 ist inzwischen zurückgegangen. Die Walzen 2o, 2o' bringen die Werkstücke zu den Gummiervorrichtungen 2i, 2i'. Während des Durchtransportes geschieht vermittels der Gummierwalzen 22, 22' die Auftragung des Klebstoffes rings um die Fensterausschnitte an den Werkstücken. Die Walzen 23, 23' und 24, 24' führen die Werkstücke dann weiter an die Walzen 25, 25', wo letztere mit -dem Fenster versehen werden.
  • Der Fensterstoff wird den Rollen 26, 26' entnommen. Er geht über Heizvorrichtungen 27, 27' zu den Walzen 28, 28' bzw. 29, 29', die den Vorschub besorgen. Um einen ruckweisen Vorschub zu erhalten, ist je eine von den letzteren Walzen abschwenkbar angeordnet; ,das Abschwenken wird durch die Vorrichtungen 30, 3o' vollzogen. Wenn der Fensterstoff bis auf die Walzen 25, 25' vorgeschoben ist, aber noch nicht so weit, daß er von diesen Walzen mittransportiert wird, schwenken die Walzen auseinander, und der Fensterstoff bleibt .stehen. Ist das geschehen, treten die Scherenmesser 34 31' in Funktion und schneiden .das Fenster in der erforderlichen Größe ab. Abgeschnitten rutschen die Fenster von selbst ganz zwischen die Walzen 25, 25' und, .da in diesem Augenblick auch die Werkstücke sich an der richtigen Stelle zwischen diesen Walzen befinden, werden die Fenster über die Ausschnitte geklebt. Da die Fenster sich beim Transport frei nach oben ausstreichen, werden stets sauber geklebte, faltenlose Fenster erzielt. Nach Passieren der Walzen 25, 25' ist die Einklebung .der Fenster beendet, und die Werkstücke fallen über Leitbleche 32, 32' in Sammelvorrichtungen 33, 33'. Um das Zusammenfallen zweier Werkstücke zu verhindern, sind zwei Finger 34, 34! ,angebracht, .die scherenförmig übereinandergreifen, wenn die Werkstücke dazwischen gelangt sind, und dieselben voneinander trennen.
  • Abb. 3 zeigt ein fertiges Werkstück. In der Zeichnung ist ein Briefumschlagausschnitt gewählt worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE i. Maschine zum Einkleben von durchsichtigen Fenstern in Briefumschläge, Beutel, Faltschachteln u. dgl., bei der sder Fensterstoff einer Rolle entnommen und von einer Schneidvorrichtung in Stücke geschnitten wird, gekennzeichnet dadurch, daß je zwei von verschiedenen Richtungen kommende Briefumschlag-, Beutelzuschnitte o. dgl. nach dem Ausstanzen der Fensterausschnitte so zusammengeführt werden, daß ihre Außenseiten flach aufeinanderliegen. z. Maschine nach Anspruch r, dadurch geliennzeiclinet, .daß die zusammengeführten Briefumschläge, Beutel usw. durch eine Ausrichtvorrichtung (r5, 16, 17) derart gegeneinandergelegt werden, daß ihre Fensterausschnitte genau übereinanderliegen. und somit die darauffolgenden Vorgänge des Fenstereinklebens an den Innenseiten der Werkstücke an sich genau gegenüberliegenden Stellen erfolgen kann.
DE1930537872D 1930-10-23 1930-10-23 Maschine zum Einkleben von durchsichtigen Fenstern in Briefumschlaege, Beutel, Faltschachteln u. dgl. Expired DE537872C (de)

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Publications (1)

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DE1930537872D Expired DE537872C (de) 1930-10-23 1930-10-23 Maschine zum Einkleben von durchsichtigen Fenstern in Briefumschlaege, Beutel, Faltschachteln u. dgl.

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DE (1) DE537872C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3636269A1 (de) * 1986-10-24 1988-05-05 Juergen K Keck Verfahren und maschine zur herstellung von schachtelzuschnitten aus unterschiedlichen materialien

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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