DE537963C - Schreibrechenmaschine - Google Patents

Schreibrechenmaschine

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DE537963C
DE537963C DEM113331D DEM0113331D DE537963C DE 537963 C DE537963 C DE 537963C DE M113331 D DEM113331 D DE M113331D DE M0113331 D DEM0113331 D DE M0113331D DE 537963 C DE537963 C DE 537963C
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    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C25/00—Auxiliary functional arrangements, e.g. interlocks

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Schreibrechenmaschine Die Erfindung betrifft eine Schreibrechenmaschine mit getrennten Ziffernrechentasten und selbsttätig in der Rechenlage der Maschine gesperrten Ziffernschreibtasten und mit von beiden Tastenserien betätigten Typenhebeln. Bei derartigen Vorrichtungen ist es erforderlich, daß eine Betätigung der Ziffernschreibtasten dann verhindert wird, wenn ein Zählwerk in die Arbeitszone eintritt. Um dies Ziel zu erreichen, ist es bereits bekannt geworden, die Ziffernschreibtasten durch -eine beim Rechnen in Wirklage kommende Abdeckschiene abzudecken und dadurch ein Anschlagen: zu verhindern. Diese Vorrichtungen veränderten stets das Tastaturbild, wodurch der Bedienende stark gestört und dadurch seine Arbeitsleistung verringert wurde: Außerdem gingen die Schreibtasten stets mit nach unten, wodurch der Bedienende nie kontrollieren konnte, ob er nicht durch irgendeinen Zufall doch nur die Ziffernschreibtaste betätigt hat.
  • Der Erfindung gemäß wird nun das oben bezeichnete Ziel dadurch erreicht, daß durch eine Vorrichtung die Betätigung des Schreibmechanismus beim Einwirken ,auf die Tasten ausgeschlossen wird. Dies _ erfolgt, indem durch geeignete Ausbildung der Verbindung des Schreibmechanismus mit den Ziffernschreibtasten der Schreibmechanismus der Zifferaschreibtasten durch zum Rechenmechanismus gehörende Glieder antreibbar ist, ohne die Ziffernschreibtasten zu bewegen. Die Ziffernschreibtasten werden zu diesem Zweck in ihrer Lage festgehalten, so daß ein Drücken derselben unmöglich ist. Hierdurch wird eine besonders einfache Vorrichtung erhalten, durch welche das Tastaturbild in keiner Weise verändert wird und welche beim Rechnen stets eine äußere Kontrolle erlaubt, ob nicht durch Versehen eine falsche Taste gedrückt ist.
  • In den Zeichnungen sind beispielsweise. mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht einer kraftangetriebenen Schreibrechenmaschine, bei der eine Ausführungsform gemäß der Erfindung angebracht ist.
  • Abb. z zeigt -eine teilweise Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Abb. i, in Richtung des Pfeiles A gesehen.
  • Abb.3 zeigt eine von rechts vorn der Maschine genommene schaubildliche Ansicht des in Wirklage befindlichen Sperrungsgestänges.
  • Abb.3a zeigt eine schaubildliche Darstellung einzelner Teile der in Abb. 3 dargestellten Vorrichtung, wobei die Teile der besseren Übersicht halber schachtelartig auseinandergezogen dargestellt sind.
  • Abb.3b zeigt eine schaubildliche Darstellung von die Zählschieber sperrenden Mechanismen.
  • Abb.3c zeigt eine schaubildliche Darstellung einzelner Teile der Vorrichtung gemäß Abb. 3 mit schachtelartig auseinandergezogen gezeichneten Teilen.
  • Abb.3d zeigt eine schaubildliche Darstellung weiterer Einzelteile.
  • Abb, q. zeigt eine schaubildliche Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform des Sperrungsgestänges. Abb.4a zeigt eine schaubildliche Darstellung einzelner Teile der Vorrichtung gemäß Abb.4 mit schachtelartig auseinandergezogen gezeichneten Teilen.
  • Abb.4b zeigt eine schaubildliche Teilansicht einer dritten Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • Abb. 5 zeigt eine von links vorn. der Maschine genommene schaubildliche Ansicht des in Arbeitsstellung befindlichen Zählwerkes, und zwar im Augenblick der Bereitschaftsstellung der Sperrung.
  • Abb. 6 zeigt schematisch eine bekannte Rollensperre für die Zifernschreibtastenhebel, wobei ein Tastenhebel in niedergedrückter Lage gezeichnet ist.
  • Das Maschinengestell i (Abb. 2) trägt mittels Laufschienen 2 (in Abb. 2 ist nur die vordere Laufschiene dargestellt) einen Papierwagen 3, auf dem eine nicht dargestellte Schreibwalze in bekannter Weise angeordnet ist. In. den beiden Seitenwänden 4 und 5 (Abb. i und 2) des Gestells i ist eine Antriebswelle 6 für den Rechen -iverksmechanismus gelagert, welche durch ,einen dauernd laufenden, nicht dargestellten Motor über ein ebenfalls nicht dargestelltes Rädervorgelege auf bekannte Weise dauernd im Sinne des Pfeiles tt gedreht wird, an welcher Drehung auch ein auf der Welle sitzendes Sperrad 7 teilnimmt. Ein solches Sperrad 7 ist für jede der zehn Rechentasten 8 vorgesehen.
  • Die Rechentastenhebel9 sind um eine Achse i o drehbar am Maschinengestell i gelagert und werden durch einerseits an einem Haken: i i des Hebels 9 und andererseits an einem ortsfesten Haken 12 angreifenden Federn 13 in ihrer in Abb. 2 dargestellten Ruhelage gehalten, die durch Anschlag der Nase 14 an der Anschlagleiste 15 bedingt ist.
  • Beim Niederdrücken der Taste .8 wird der Hebel 9 also um seine Achse i o im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt. Hierdurch gibt @er mit seinem nach rückwärts ragenden Schenkel 9" eine Klinke 16 frei, die an einer auf der Achse 6 lose drehbar angeordneten Kupplungsscheibe 17 verschiebbar gelagert ist. Die Klinke 16 wird infolgedessen unter der Wirkung einer auf sie einwirkenden Druckfeder 18 im Sinne des Pfeiles b bewegt und mit ihrer Nase 16" in Eingriff mit dem. dauernd rotierenden Sperrad 7 gebracht. Hierdurch wird die der niedergedrückten Taste entsprechende Scheibe 17 mit dem Sperrad 7 der Welle 6 für eine einmalige Umdrehung gekuppelt, wobei ein die Scheibe 17 mittels einer Rolle 2o abfühlender Zählschieber 21 unter der Wirkung einer an ihm angreifenden Feder 22 nach unten und durch die Umdrehung der Kurvenscheibe 17 wieder nach oben wandert. Hierbei wirkt ein dem Wert der gedrückten Taste entsprechend geformter Schlitz 23 des Zählschiebers 21 auf eine nicht dargestellte Achse eines auf einer drehbar gelagerten Welle befestigten Sch«@ngrahmens ein. Auf dieser Welle ist bekanntlich ,ein nicht zur Darstellung gelangtes Einwe.gzahnsegment befestigt, welches die dem Wert bzw. der Schräge des Schlitzes 23 entsprechende Schwingbewegung des Schwingrahmens auf ein Zahnrad 24 (Abb. i) einer Achse 25 überträgt.
  • Auf der Achse 25 ist undrehbar, aber verschiebbar ein Rad 26 ,angeordnet, welches durch einen nicht zur Darstellung gelangten Hebel in drei verschiedene Lagen einstellbar ist. Befindet es sich in der mit 26A bezeichneten Lage, so wird die Drehbewegung der Achse 25 über ein Rad 27 und ein mit diesem in fester Beziehung stehendes Rad 28 auf ein hinter diesem liegendes Rad 29 übertragen, welches auf einer Achse 3o befestigt ist, auf der auch ein Hauptantriebsrad 31 fest angeordnet ist, das bei dieser Einstellung den betreffenden Wert additiv in das Zählwerk Z einbringt.
  • Steht dagegen das Rad ä6 in der in ausgezogenen Linien :dargestellten Lage, so -erfolgt keine übertragung auf die Achse 30. in der mit 26s bezeichneten Lage .des Rades 26 steht es mit einem fest auf der Achse 3o angeordneten Zahnrad 32 in Eingriff, wodurch die Drehbewegung infolge Ausschaltung des Zwischentriebes 27, 28 nunmehr in umgekehrter Richtung wie vorher auf die Achse 3o und das Hauptantriebsrad3i übertragen wird, d. h. die Werte werden nunmehr subtraktiv in das Zähl::werk Zeingebracht.
  • Beim Herabgeheri Ües Zählschiebers 21 drückt der an diesem angebrachte Winkel2id (Abb. 3) den zugehörigen Schreibtasthebel nieder.
  • Der Schreibmechanismus besteht im wesentlichen aus einem Zwischenhebel l33 (Abb.2), der um :eine Achse 34 schwenkbar gelagert ist und mittels seines Stiftes 3 5 mit seinem um eine Achse 36 drehbar gelagerten Typenhebel 37 in Verbindung steht. Durch einen Stift 38 ist .am Zwischenhebel 33 ein Zughaken 39 aasgelenkt, der durch -eine Zugfeder 4o dauernd um seinen Stift 3'8 entgegen dem Uhrzeigersinne be@einflußt wird und sich von unten gegen :einen Anschlag 41 legt, wodurch seine Normallage bedingt ist. Am Zughaken 39 ist eine Nase 42 angearblfet, die mit einer Mitnehm@erklinke 43 zusammenwirkt. Diese Mitnehmerklinke 43 ist mittels ;eines Stiftes 44 am Tastenhebel 45 angeordnet und wird durch eine Zugfeder 46 so beeinfiußt, daß sie sich mit ihrem umgewinkelten Lappen :17 gegen eine Nase 48 des Tastenhebels 43 legt.
  • Der Tastenhebel45 ist bei 49 schwenkbar gelagert und wird durch eine Feder 5o in seiner Normallage gehalten, die durch die Anlage an einen Anschlag 5 i bedingt ist. Unter dem Zughaken 39 ist eine Nockenwelle N angeordnet, welche auf bekannte Weise von dem nicht dargestellten Motor und das erwähnte Rädervorgelege über die Kette I( (Abt. i) und die Teile 52, 53, 54 (Abt. i) angetrieben wird, sofern die Kupplung 53, 54 geschlossen ist, was durch Linksverschiebung des Knopfes K, erreicht wird.
  • Auf einem rechts aus der Gestellseitenwand 5 herausragenden Zapfen 54 der Nokkenwelle N ist eine Kupplungshälfte 5 5 verschiebbar, aber undrehhar .angeordnet, während eine mit ihr zusammenwirkende Kupplungshälfte 56 unverschiebbar, aber drehbar auf dem Zapfen 54, gelagert ist. Beim Einlaufen des Papierwagens :3 in seine äußerste Linksstellung wirkt der rechte Randsteller R, des Papierwagens auf teüi bekanntes und nicht dargestelltes Hebelgestänge ein, welches die Kupplungshälfte 55 mit der Kupplungshälfte 56 in Eingriff bringt und somit dann auch diese dreht. An der Kupplungshälfte 56 ist ein Rad 57 befestigt, welches bei der Drehung der Kupplungshälfte 56 in bekannter Weise über die Teile 57 bis 66 die Wagenaufzugsbewegung bewirkt, die bekanntlich durch den linken Randsteller IZl dadurch unterbrochen wird, daß dieser über das erwähnte Hebelgestänge die Kupplung 55, 56 wieder öffnet.
  • Auf der bereits erwähnten Achse 30 (Abb.3) ist ein: Hebel 68 (s. auch Abb.3b) schwenkbar gelagert, der mit seiner Nase 68a eine Sperrleiste 69 des Zählwerkes Z (Abt. 5) abzufühlen vermag, welches, wie bekannt, an einer Tragschiene 71 (Abt. i und 2) eines Vordersteges 72 des Papierwagens längs verstellbar angeordnet ist. An dem einen Ende 68h des Hebels 68 greift eine Feder 73 (Abb.3) an, die den Hebel 68 entgegen der in Abb.3 und 3b eingezeichneten Pfeilrichtung c zu verschwenken sucht. Diese Schwenkhew egung wird jedoch normalerweise durch Abstützen des Hebelendes 686 mit seiner Rast 68, gegen eine Rast 681l eines Hebels 68, verhindert. Der Hebel 68, ist auf einer drehbar gelagerten Achse 68t befestigt, auf der ferner zwei Hebel 68, (in Abb. 3b ist nur der linke dargestellt) fest angeordnet sind, die mit je einem Loch 6811 und einem Stift 68i versehen sind. In den Löchern 681, ist eine Sperrleiste 68; schwenkbar gelagert, die durch eine Feder 681, mit ihrem abwärts gerichteten Schenkel 681 gegen die Stifte 68i gedrückt wird.
  • Der so gebildete Bügel 68.-681- 68, wird mittels einer nicht zur Darstellung gelangten Feder mit der Aussparung 2 1" der Zählschieber 21 in Fühlung gehalten. Der Hebel 68 hat den Zweck, sofern sich ein Zählwerk Z nicht in Arbeitsstellung befindet, d. h. nicht mit seiner Sperrleiste 69 (Abt. 5) auf die Nase 68" des Hebels 68 :einwirkt, :ein Ausschwenken der Teile 68, bis 681 und somit ein Niedergehen des Zählschiebers 2 i zu verhindern. Hierdurch wird, sofern sich ein Zählwerk Z nicht in der Arbeitsstelle befindet, ein Arbeiten des Rechenmechanismus verhindert.
  • Mit dem Hebel 68 ist :ein Hebel 74 durch ,eine Buchse 74, fest verbunden. Wirkt die Sperrleiste 69 des Zählwerkes Z auf die Nase 68" des Hebels 68 ein:, so wird dieser im Sinne des Pfeiles c verschwenkt, wodurch auch die Teile 74a und 74 verschwenkt werden. Hierbei wirkt die Nase 75 des Hebels 74 auf eine Nase 76a -:eines um :eine senkrecht zur Achse 30 liegende Achse 77 schwenkbar angeordneten Hebels 76 ein und verschwenkt denselben im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers. Bei dieser Verschwenkung wird eine mittels einer Schraube 78 an dem Hebe176 angelenkte Stange 79 in Pfeilrichtungd entgegen der Wirkung einer einerseits im Punkte 79a angreifenden und andererseits an einem am Maschinengestell i angearbeiteten Bolzen 8o aufgehängten Feder 81 verschoben. Die Stange 79 ist mittels einer nicht dargestellten, im Gestell befestigten und ihren Schlitz 79U durchragen:den Schraube geführt.
  • Mittels :einer Schraube 82 ist an der Stange 79 eine Klinke 83 (Abt. 3c) schwenkbar angeordnet. Diese legt sich mit ihrer Fläche 83" gegen einen Lappen 79, der Stange 79 und wird mittels einer Torsionsfeder 84, die mit ihrem Ende 84a m eine Öffnung 831, der Klinke 83 und mit ihrem Ende 846 in :eine Öffnung 79,l der Stange 79 ragt, in ihrer in Abb.3 dargestellten Normallage gehalten.
  • Die Klinke 83 wirkt mit :einer Stange 85 zusammen, die mittels einer am Maschinengestell befestigten Schraube 86 (Abt. i), welche einen Schlitz 85a (Abt. 3) der Stange 85 durchdringt, senkrecht verschiebbar angeordnet ist. Die Stange 85 wird durch eine einerseits an einem Bolzen 856 angreifende und .andererseits ,an :einem am Maschinengestell i angearbeiteten Bolzen 87 aufgehängte Feder 88 in ihrer Normallage gehalten, die durch den Anschlag des Endes 85, des Schlitzes 85" an die Schraube 86 (Abt. i) bedingt ist.
  • An dem nach unten gerichteten Ende der Stange 85 ist mittels einer Schraube 89 ein auf einer Achse 9o befestigter Hebel 9i angelenkt. Die Achse 9o ist in den beiden Seitenwänden ¢ und 5 des Maschinengestells drehbar gelagert. An dem nach vorn ragenden Ende des Hebels 9 i ist eine Sperrleiste 92 angebogen, die sich unter den Ziffernschreibtasten 93 entlang erstreckt--und an ihrem rechten Ende mit einem dem Hebel 9 i ähnlich aasgebogenen und auf der Achse go befestigten Hebel 94 (Abb. i) versehen ist, der jedoch das aus Abb.3 ersichtliche, über die Achse 9o hinausragende Ende des Hebels 9 z nicht besitzt. Die Teile gi, 92 und 94 bilden also einen U-förmigen Universalbügel für -die Ziffernschreibtasten 93.
  • Am Tastenschaft 95 ist ein Lappen g5" (Abb.3d) vorgesehen, der sich normalerweise auf die Sperrleiste 92 legt. An dem aasgearbeiteten Lappen 95" sowie auf einem Lappen 95s ist eine Tastenkappe 95, in bekannter Weise durch Punktschweißung befestigt. Im Boden der Tastenkappe 95, ist nach unten ein Lappen 95d durchgerissen, der in weiter unten erwähnter Weise zum Einhängen ,ein.er Feder dient. Der Tastenschaft 95 (Abb. 1, 2, 3 und 3a) ist mittels zweier Nieten 95e, die durch Schlitze 96 des Tastenschaftes. 95 ragen, an dem Tastenhebel 45 senkrecht verschiebbar angeordnet. An dem Tastenhehel45 ist mittels eines Stiftes 45Q ein Hebel 97 aasgelenkt, durch dessen Schlitz 97Q ein an dem Tastenhebel 45 aasgearbeiteter Bolzen 45b ragt. An einem Bolzen 97b des Hebels 97 greift eine Feder 98 an, die mit ihrem anderen Ende an dem an der Tastenkappe 95, aasgearbeiteten Lappen 95d aufgehängt ist und die den Tastenschaft 95 und den Hebel 97 in ihren Normallagen zum Tastenhebel 45 hält, die durch die Anlage des Bolzens 45b gegen das Ende 97, des Schlitzes 97" des Hebels 97 und durch die Anlage der Enden 96" der Langlöcher 96 gegen die Niete 95e bedingt sind.
  • Die Zählschieber 21 können auch beim Ein--wirken der Sperrleiste 69 -des Zählwerkes Z auf die Nase 68" des Hebels 68 dadurch an einem Arbeitshub verhindert werden, daß eine Sperrleiste 99 bei ihrer Rechtsverschiebung mittels Handgriffes 102 mit Sperrnasen ioo in Schlitze 2 ib der Zählschieber 21 eintritt, wodurch ein unbeabsichtigtes Herabgehen der Zählschieber 2 i vermieden wird, sofern beim Anschlagen der Ziffernschreibtasten 93 bei in der Arbeitszone befindlichem Zählwerk Z unbeabsichtigterweise die Rechentasten 8 angeschlagen werden: Um nun bei diesem Vorgang eine Bewegung der Stange 8 5 zwecks Bewegung der ZifEernschreibtasten 93 zu !ermöglichen, ist an dem Sperrschieber 99 der Winkel ioi befestigt, der mit seiner Schräge ioi" bei der Rechtsverschiebung des Sperrschiebers 99 den Hebel 68 noch weiter im Sinne des Pfeiles c verschwenkt, wodurch auch die Stange 79 noch weiter in Pfeilrichtung d verschoben wird, so daß die Klinke 83 die aus Abb. i mit x bezeichnete Stellung der Stange 8 5 einnimmt. Bei der in Abb. 4 und 4a dargestellten Ausführungsform sind die Teile im wesentlichen die gleichen wie die in Abb.3 dargestellten und sind daher diejenigen Teile, die der Abb.3 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen belegt. Statt der in- Abb.3 dargestellten Klinke 83 ist, um die Torsionsfeder 84 fortlassen zu können, folgende Anordnung getroffen: An der Stange 79 ist mittels eines Stiftes 1o8 eine Klinke iog aasgelenkt. In einem Loch io9Q der Klinke 1o9 greift eine Feder i io an, die andererseits an einem Bolzen 1o5, der Stange 79 befestigt ist. Diese Feder i i o hält die Klinke iog in ihrer Normallage, die durch die Anlage der Fläche 109b an einer Nase 105d der Stange 79 bedingt ist. Die Teile 85 bis 88 sind die gleichen wie die in der Abb. 3- dargestellten. Mittels einer Schraube i i i ist ,an der Stange 85 ein auf der drehbar gelagerten Achse go befestigter Hebel 112 aasgelenkt. Derselbe ist an seinem nach vorn ragenden Ende rechtwinklig gebogen. An dem umgebogenen Teil des Hebels 112 ist mittels Schrauben 113 :eine Sperrleiste 114 befestigt, die an ihrem ,andern Ende einen nicht dargestellten, auf der Achsego fest angeordneten Hebel trägt. An dem Tastenschaft i 15 ist :ein Bolzen i 15" eingenietet, an dem eine Feder i 16 aufgehängt ist, die an ihrem anderen Ende an einem .am Tastenhebel vorgesehenen und durch einen Schlitz 117 des Tastenschaftes i 15 ragenden Bolzen i 18 befestigt ist, wodurch der Tastenschaft nach unten gezogen wird und sich mit den oberen Enden der Schlitze 117 und 117Q gegen die in dem Tastenhebel 45 eingenieteten Bolzen i 18 und 118" legt. An dem Tastenhebel 45 ist ferner ein Lappen 45x angearheitet, der sich um den Tastenschaft i 15 legt. Die Teile 45Q, 45b und 97 bis 98 sind die gleichen wie die in Abb. 3 dargestellten.
  • Die Wirkungsweise der Erfindung nach Abb. i bis 3d und 5 ist die folgende.
  • Es sei zunächst angenommen, daß sich das Zählwerk Z nicht in der Arbeitsstelle befindet, d. h. es nimmt zu dem Hauptantriebsrad 31 die aus Abb. i ersichtliche Lage ein, in welcher die Nase 68" des Hebels 68 nicht von der Sperrleiste 69 des Zählwerkes Z beeinflußt wird. Die Klinke 83 wird daher zur Stange 85 die mit y bezeichnete Lage einnehmen. Ferner sei angenommen, daß die Kupplung 53, 54 geschlossen ist, d. h. daß die Nockenwelle N (Abb. 2) für den Antrieb der Typenhebel angetrieben wird. Weiter sei angenommen, daß sich der Sperrschieber gg in seiner linken Lage befindet, so daß also die Zählschieber 21 ungehindert nach unten wandern können.
  • Wird nun eine Taste 93 niedergedrückt, so wirkt der an. dem Tastenschaft 95 angeordnete Lappen 95,1 auf die Sperrleiste 92 ein, und da die Klinke 83, wie eben erwähnt, sich in der in Abb. i mit y bezeichneten Lage befindet, ist der Stange 85 freie Bewegungsbahn gegeben,, so däß sie ein Verschwenken des Sperrbügels 9 i, 92, 94 entgegen der Wirkung der an der Stange 85 angreifenden Feder 88 zuläßt. Infolgedessen kann die Taste 93 ungehindert niedergedrückt werden. Bei ihrem Niederdrücken wirken die oberen Enden 96a (Abb. 3a) der Schlitze 96 auf die an dem Tastenhebel 45 angearbeiteten Bolzen 95e ein, wodurch der Tastenhebel 45 (Abb. 2) um seine Schwenkachse 49 entgegen der Wirkung der Federn 50 nach unten verschwenkt und demzufolge über die Mitnehmerklinke 43 der Zughaken 39 in Eingriff mit der dauernd sich in. Pfeilrichtunge drehenden NockenwelleN gebracht wird, von welcher er mit nach rechts genommen wird, wodurch über den Zwischenhebel 33 der Typenhebel 37 zum Anschlag an die -Schreibwalze kommt. Der an dem Tastenhebel 45 im Punkte 45Q angelenkte Hebel 97 nimmt dabei an der Verschwenkung des Tastenhebels 45 teil, aber ohne auf irgendwelche Teile Einflüsse auszuüben. Die Wirkungsweise des Hebels 97 ist weiter unten näher beschrieben.
  • Der Zughebe139 kommt bei der ihm von der Nockenwelle erteilten Bewegung kurz vor dem Anschlag des Typenhebels 37 ,an die Schreibwalze mit der Nockenwelle N außer Eingriff, wobei der Typenlhebe137 durch die ihm erteilte lebendige Kraft seine Anschlagsbewegung vollendet. Hierauf zieht die an dem Zughebe139 angreifende Feder 4o diesen und die mit ihm verbundenen Teile 33 und 37 in ihre in Abb. 2 dargestellte Ruhelage zurück. Nach dem Freigeben der Schreibzahlentaste 93 kehrt die Stange 85 unter der Wirkung der Feder 88 in ihre in Abb. 3 dargestellte Ruhelage zurück, und ebenso kehrt der Tastenliebe145 unter der Wirkung der Feder 50 in seine Normallage zurück, wobei derselbe den Tastenschaft 95 mit nach oben nimmt.
  • Wird in der in Abb. i dargestellten Lage des Zählwerkes Z eine Rechentaste 8 (Abb. 2) niedergedrückt, so wird der Tastenhebel 9 im Sinne des Uhrzeigers um die Achse i o verschwenkt, wodurch der Schenkel 9" des Tastenhebels 9 außer Wirklage zu der am Riegel 16 angearbeiteten Nase i 6b kommt und somit den Riegel 16 freigibt. Dieser Riegel 16 wird nun von der Feder 18 in Richtung des Pfeiles b so weit verschoben, daß er mit seiner Nase 16" in Eingriff mit dem dauernd rotierenden Zahnrad 7 kommt und dadurch die Kurvenscheibe 17 mit demselben kuppelt, so daß sie an der Drehung derselben teilnimmt. Da die Zählschieber 21 durch die Zugfedern 22 dauernd nach unten gezogen werden und stets mit ihrer Rolle 2o fest auf der zugehörigen Kurvenscheibe 17- aufliegen, hat der betreffende Zählschieber 2i infolge der in Drehung versetzten Kurv enscheibe i 7 das Bestreben, nach unten zu wandern. Eine Abwärtsbewegung des Zählschiebers wird jedoch durch den Hebel 68 verhindert (Abb. 3b), der mit seiner Rast 68, (Abb. 3) in die Rast 68d des Hebels 68e eingreift und über die Teile 68p, 68" 68L, 681 und 68; den Zählschieber a i festhält.
  • Es ist also, wenn sich das Zählwerk Z außerhalb der Arbeitszone befindet und die Maschine infolge- Schließens der Kupplung 53, 54 und Linksstellung des Sperrschiebers 99 auf Rechnen und Schreiben eingestellt ist, sowohl das Niederdrücken der Ziffernschreibtasten 93 als auch der Ziffernrechentasten 8 möglich. Es kommen jedoch nur die Ziffernschreibtasten 93 zur Wirkung, während das Niederdrücken der Ziffernrechentasten 8 nur einen Leergang der Kurvenscheibe 17 bewirkt, also die Betätigung des Rechenwerkes verhindert wird und unnötige Bewegungen desselben unterbleiben. Diese Einrichtung ist erforderlich, um beim unbeabsichtigten Anschlagen einer Rechentaste während einer Tabulierbewegung Beschädigungen zu vermeiden.
  • Befindet sich dagegen das Zählwerk Z in der Arbeitszone, so wirkt die Sperrleiste 69 auf die Nase 68" des Hebels 68 ein und verschwenkt ihn entgegen der Wirkung seiner Feder 73 (Abb. 3) in Pfeilrichtung c. Dadurch gibt er mit seinem Ende 68v die Rast 68d (Abb. 3b) des Hebels 68e frei, so daß dieser sich nunmehr, wenn erforderlich, ungehindert bewegen kann. Der Hebel 68 verschwenkt ferner hierbei auch den mit ihm fest verbundenen Hebel 74 in Pfeilrichtung c, und da dieser auf den Hebel 76 einwirkt, so wird die an diesem angelenkte Stange 79 in Pfeilrichtung d verschoben, wodurch die Klinke 83 aus der in Abb. i mit y bezeichneten Lage in die mit @S bezeichnete Sperrlage zur Stange 85 gebracht wird und somit eine Aufwärtsbewegung derselben verhindert. Ein Niederdrücken einer Ziffernschreibtaste 93 ist infolgedessen unmöglich.
  • Wird in dieser Lage eine Ziffernrechentaste 8 niedergedrückt, so vollführt, wie weiter oben erwähnt, die Kurvenscheibe 17 eine Umdrehung, wobei nunmehr der Zählschieber 2 i zufolge. der freien Bewegung des Hebels 68e der Kurvenscheibe 17 zu folgen vermag, wodurch der Wert in beschriebener Weise in das Zählwerk Z eingebracht wird. Nach erfolgter Einbringung wirkt der am Zählschieber 2 i durch Schrauben 2i, befestigte Winkel 2id auf die Fläche 97d des Hebels 97 ein. Die Feder 98 ist dabei so stark, daß sie zunächst ein Verschwenken des Hebels 97 in bezug auf Hebel 45 nicht zuläßt. Es wird also infolgedessen der Hebel 97 als Ganzes mit dem Tastenhebel 45 um Punkt 49 (Abb. 2) verschwenkt, wobei die Feder 98 infolge der Sperrung der Ziffernschreibtaste 93 durch die Sperrleiste 92 auseinandergezogen wird und die Niete 95e des Tastenhebels 45 in den Schlitzen 96 des Tastenschaftes 95 entlang gleiten.
  • Bei diesem Niedergehen des Tastenhebels 45 tritt derselbe, wie dies in Abb.6 dargestellt ist, mit seinem Keil 45,1 in eine bekannte Rollensperre ein, die das Niederdrücken von mehr als einer Taste verhindert.
  • Die Keile 45d können infolge unvermeidlicher fabrikatorischer Fehler nicht gleichmäßig genau hergestellt und an den Tastenhebeln 45 befestigt werden, und ebenso ist die genaue Einstellung des an dem Zählschieber 21 verstellbar angeordneten Winkels 21d außerordentlich zeitraubend. Um durch ungenaue Einstellung auftretende Nachteile auszugleichen, ist der Hebe197 nachgiebig angeordnet. Sitzt also der Kei145d bereits in der aus Abb. 6 ersichtlichen Weise auf den Rollen 45e auf und ist der Abwärtshub des Zählschiebers 2i nicht ganz beendet, so wird der Hebel 97 in bezug auf den Tastenhebel 45 entgegen der Wirkung der Feder 98 ausgeschwenkt. Die erwähnte Rollensperre ist natürlich, wenn die Ziffernschreibtasten wie bei dem eben erwähnten Vorgang durch die Sperrleiste 92 gesperrt sind und auch die Rechentasten 8 in einer Rollensperre liegen, nicht erforderlich. Sie ist aber dann erforderlich, wenn, wie zuerst erwähnt, die Ziffernschreibtasten 93 durch die Leiste 92 nicht gesperrt sind und die Ziffernschreibtästen 93 von Hand angeschlagen werden.
  • Bei der eben erwähnten Bewegung des Tastenhebels 45 nach unten wird über die Mitnehmerklinke 43 der Zughaken 39 in Eingriff mit der dauernd in Pfeilrichtung e sich drehenden Nockenwelle N gebracht und mit nach rechts genommen, wodurch der verrechnete Wert in bekannter Weise durch den Typenhebel37 zum Abdruck kommt. Sind diese Bewegungen vollbracht, so wird der Zählschieber 21 durch die Kurve 17 in seine in Abb.2 dargestellte Ruhelage gehoben, wodurch auch alle übrigen Teile in ihre Ruhelage zurückkehren können.
  • Durch diese Vorrichtung ist es also, sofern das Zählwerk Z sich in der Arbeitszone befindet, nicht möglich, durch unbeabsichtigtes Anschlagen einer Ziffernschreibtaste 93 nicht verrechnete Werte in die Rechnungskolonne zu schreiben.
  • Sollen Werte in eine Rechnungskolonne in der Arbeitslage des Zählwerkes Z geschrieben werden; ohne daß dieselben verrechnet werden, so wird der Sperrschieber 99 mittels des Knopfes Fo2 (Abb. i) nach rechts, d. h. von der Marke E auf die Marke A gestellt, so daß die Nasen ioo des Sperrschiebers 99 in die Schlitze 2 ib der Zählschieber 2 i eingreifen. Die Zählschieber können infolgedessen nicht nach unten bewegt und demzufolge keine Werte in die Zählwerke übertragen werden.
  • Bei der Verschiebung der Sperrschiene 99 nach rechts wirkt gleichzeitig der an ihr fest angeordnete Winkel ioi mit seiner Fläche i o I a auf den Hebel 68 ein und verschwenkt denselben weiter in Richtung des Pfeiles e. Hierbei wird über die Teile 74, 76 die Stange 79 sowie die Klinke 83 in die in Abb. i mit x bezeichnete Lage gebracht. Es kann somit beim Drücken einer Schreibzahlentaste 93 der Schieber 85 nach oben verschoben werden, da die Klinke 83 nicht mehr in der Bewegungsbahn des Schiebers 85 ist, so daß ein Niederdrücken der Ziffernschreibtasten 93 ohne weiteres möglich ist, während bei unbeabsichtigtem Anschlagen einer Rechentaste 8 das Niedergehen des betreffenden Zählschiebers 21 verhindert wird.
  • Die Einweganordnung der Klinke 83 hat folgenden Zweck. Es kann vorkommen, daß kurz vor dem Auflaufen der Sperrleiste 69 des Zählwerkes Z auf die Nase 686 die betreffende Ziffernschreibtaste 93 noch in niedergedrückter Lage gehalten wird. In diesem Falle würde sich die Stange 85 noch in ihrer oberen Lage befinden und, sofern die Klinke 83 nicht nachgiebig angeordnet wäre, würde ein Festklemmen des ganzen Sperrmechanismus eintreten. Um dies zu vermeiden, ist die Klinke 83 entgegen der Pfeilrichtung d nachgiebig angeordnet, wodurch die Sperrleiste 69 des Zählwerkes Z ungehindert auf die Nase 68a des Hebels 68 aufzulaufen vermag, während die Klinke 83 durch Anlegen an die Stange 85 im umgekehrten Uhrzeigersinne verschwenkt wird. Wird hierauf die betreffende Ziffernschreibtaste 93 freigegeben, so geht die Stange 85 in ihre untere Lage zurück, wodurch die Klinke 83 sich ungehindert über die Stange 85 legt.
  • Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Abb. 4 und 4a ist genau dieselbe wie die Wirkung der Vorrichtung gemäß Abb. 3 bis 3c. Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 und 4a ist lediglich die Klinke iog statt mit einer Torsionsfeder mit einer Zugfeder versehen, was den Vorteil einer besseren Montage und besseren Federung der Klinke hat. Außerdem ist die Sperrleiste 114 auf den Hebel 112 und den entsprechenden rechten Hebel aufgeschraubt, wodurch eine bessere Justierung der Sperrleiste 114 gegeben ist, und endlich ist es vorteilhafter, die Feder 98 durch zwei Federn i 16 und 98 zu ersetzen, da dadurch die Feder i 16 verhältnismäßig leicht gehalten -werden kann, so daß das Niederdrücken des Tastenhebels 45 durch den Zählschieber 21 leichter vonstatten geht.
  • Die Ausführungen nach Abb.3 bis 3d und 4, 4a haben den Nachteil, daß beim Niederdrücken der Ziffernschreibtasten 93 stets der Sperrbügel92 bzw. 114 und die Stange 85 entgegen der Feder 88 bewegt werden müssen, wodurch der Tastendruck erschwert wird.
  • Um dies zu vermeiden, wird die Sperrleiste 92 bzw. 114 in ihrer Normallage in einem Abstand von den Sperrlappen 95a der Tastenschäfte der Ziffernschreibtasten 93 angeordnet, der dem Tiefgang der Ziffernschreibtasten 93 entspricht, so daß diese ungehindert niedergedrückt werden können. Um die Sperrleiste 92 bzw. 114 in dieser Lage zu halten, ist die Stange 85 (Abb. 4b) bei 85x verschränkt und an ihrem oberen Ende ein Stift 85, eingenietet, der einen V-förmigen Schlitz i 9s der Stange 79 durchragt. Befindet sich die Stange 79 in ihrer äußersten Rechtslage, in welcher sich also das Zählwerk Z nicht in Arbeitslage befindet, so nimmt der Stift 85y in dem Schlitz 79S die aus Abb. 4b ersichtliche Lage ein, in welcher also die Sperrleiste 92 bzw. 114 ein Niederdrücken der Ziffernschreibtasten 93 ungehindert zuläßt, d. h. die Sperrleiste selbst erfährt hierbei keine Verschwenkung.
  • Kommt dagegen das Zählwerk Z in Arbeitsstellung, so wird bei der Bewegung der Stange 79 in Pfeilrichtung d durch die Form des Schlitzes 79S die Stange 85 nach unten gedrückt, -wobei der Stift 85i, in den Scheitelpunkt des V-förmigen Schlitzes 79S zu liegen kommt. Hierdurch wird die Sperrleiste 92 bzw. i 1 4. so -weit gehoben, daß sie unmittelbar unter den Ziffernschreibtasten 93 liegt und ein Niederdrücken derselben verhindert.
  • Wird hierauf der Sperrschieber 99 nach rechts verschoben, so wird durch die weitere Verschiebung der Stange 79 in Pfeilrichtung d der Stift 85, in das andere Schenkelende des Schlitzes 79, verschoben, wodurch die Stange 85 gehoben und die Sperrleiste 92 bzw. 114 so weit gesenkt wird, daß die Tasten 93 wieder ungehindert niedergedrückt werden können.
  • Um bei niedergedrückt gehaltener Ziffernschreibtaste 93 und darauffolgendem Einlaufen des Zählwerkes Z die oben beschriebene Klemmwirkung des Gestänges zu vermeiden, kann die Stange 79, -wie in Abb. 4b dargestellt, aus zwei gegeneinander verschiebbaren, durch eine Feder f verbundenen Teilen 79x, 79, bestehen. Um hierbei kein zu frühzeitiges Nachgeben der Feder f zuzulassen, ist die Feder f stärker zu halten-als die Feder 8 i. Eine besondere Feder für die Stange 85 ist bei der Ausführung nach Abb.4b nicht erforderlich, da durch die Stiftschlitzverbindung 85,,, 79S eine zwangsläufige Verbindung zwischen der Stange 79 und 85 hergestellt ist.

Claims (17)

  1. PAT1's1TTAN$PRÜC1-1ß i. Schreibrechenmaschine mit getrennten Ziffernrechentasten und selbsttätig in der Rechenlage der Maschine gesperrten Ziffernschreibtasten und mit beiden Tastenserien gemeinsamen Typenhebeln, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeignete Ausbildung der Verbindung des Schreibmechanismus mit den -Ziffernschreibtasten (93 ) derSehreibmechanismus durch zumRechenmechanismus gehörende Glieder antreibbar ist, ohne die Ziffernschreibtasten (93) zu bewegen.
  2. 2. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den Ziffernrechentasten beim Schreiben mitbetätigte Glieder des Schreibmechanismus nachgiebig mit den Ziffetnschreibtasten verbunden sind.
  3. 3. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der Ziffernschreibtasten (93) durch ein von Hand betätigtes Steuerglied (99)@ aufhebbar ist.
  4. 4. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der Ziffernschreibtasten (93) über ein von den Zählwerken (Z) betätigtes, den Rechenmechanismus (21) in der Nichtarbeitslage der Zählwerke (Z) sperrendes Glied (68) erfolgt.
  5. 5. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den Rechenmechanismus sperrende Glied (68) zum Zwecke der Sperrung der Anschlagsbereitschaft der Ziffernschreibtasten (93) als Universalglied (68, ,74a, 74) ausgebildet ist.
  6. 6. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Universalglied (68, 74, 74) derart ausgebildet und angeordnet ist, daß es beim Eintritt des Zählwerkes (Z) in die Arbeitszone die Anschlagsbereitschaft der Ziffernschreibtasten (93) selbsttätig sperrt und den Rechenmechanismus freigibt, während es beim Austritt des Zählwerkes (Z) aus der Arbeitszone die Sperrung der Anschlagsbereitschaft der Ziffernschreibtasten (93) selbsttätig aufhebt und die Sperrung des Rechenmechanismus (21) bewirkt.
  7. 7. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Universalglied (68, 74a, 74) ein Sperrorgan (79, 83 bzw. 79, iog bzw. 79, 79,s) in drei verschiedene Lagen einstellbar ist, von welchen die beiden Endlagen eine Betätigung der Ziffernschreibtasten (93) zulassen, während die Mittellage eine solche Betätigung verhindert. B.
  8. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan (79, 83 bzw. 79,. 109 bzw. 79, 79S) in die eine Endlage und in die Mittellage in Abhängigkeit von der Wagenbewegung eingestellt wird, während es in die andere Endlage in Abhängigkeit von dem handbetätigten Steuerglied (99) einstellbar ist.
  9. 9. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das handbetätigte Steuerglied (99) derart angeordnet und ausgebildet ist, daß es in seiner einen Endlage die unmittelbare Sperrung (100, 21b) des Rechenmechanismus (21) aufhebt und die mittelbare Sperrung (21a, 68" 68E, 68t, 68g,- 68f, 68e, 68d) desselben (21) und die Anschlagsbereitschaft der Ziffernschreibtasten (93) über das Universalglied (68, 74", 74) herstellt, während es in der anderen Endlage die unmittelbare Sperrung (ioo, gib) des Rechenmechanismus (21) herstellt und über das UniversaIglied (68; 74a, 74) die Anschlagsbereitschaft der Ziffernschreibtasten (93) aufrechterhält und die mittelbare Sperrung des Rechenmechanismus (21) aufhebt, auch wenn das Zählwerk (Z) sich in der Arbeitszone befindet. i o.
  10. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 9 mit in einer Rollensperre liegenden Zifternschreibtasthebeln, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rechenmechanismus (21) und den von diesem betätigten Ziffernschreibtasthebeln (45) ein Federglied (97) zwecks Hubausgleichs vorgesehen ist. i i.
  11. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Federung des Ausgleichgliedes (97) und die nachgiebige Verbindung der Zifernschreibtaste (93) mit ihrem Tastenhebel (45) durch eine zwischen dem Ausgleichglied (97) und der Ziffernschreibtaste (93) eingeschaltete Feder (98) bewirkr wird.
  12. 12. .Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federung des Ausgleichgliedes (97) durch eine zwischen ihm und dem Tastenhebel (45) befindliche Feder (98) und die nachgiebige Verbindung der Ziffernschreibtaste, (93) mit dem Tastenhebel (45) ebenfalls durch eine zwischen ihnen befindliche Feder (116) bewirkt wird, wobei die Feder (98) stärker gehalten ist als die Feder (i16).
  13. 13. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der die Ziffernschreibtasten (93) verriegelnden Sperrleiste (92 bzw. 114). und dem Universalglied (68, 74a, 74) ein Einweggestänge (83 bzw. io9 bzw. 79,r, f und 79y) angeordnet ist.
  14. 14. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Einweggestänge (83 bzw. io9) kraftschlüssig (83, 85 bzw. io9, 85) mit der stets mit den Ziffernschreibtasten (93) durch .eine Feder (88) in Fühlung gehaltenen Sperrleiste (92 bzw. 114) in Verbindung steht.
  15. 15. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Einweggestänge (79x, f und 79y) zwangsläufig (85y, 795) mit der Sperrleiste (92 bzw. 114) in. Verbindung steht, die in den beiden Endlagen des Sperrorgans (79) in einem Abstand von den Ziffernschreibtasten (93) gehalten wird, der mindestens gleich dem Tiefgang der Ziffernschreibtasten (93) ist.
  16. 16. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangsläufige Verbindung zwischen dem Sperrorgan (79) und der Sperrleiste (92 bzw. 114) durch eine V-förmige Stiftschlitzverbindung (85y 79s) hergestellt ist, wobei durch Verschiebung des Sperrorgans (79) in die Mittellage der Stift (85y) in den Scheitelpunkt des V-förmigen Schlitzes (79S) gelangt, wodurch die Sperrleiste (92 bzw. 114) in Sperrlage zu den Ziffernschreibtasten (93) gebracht wird.
  17. 17. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 13 und 15, 16, dadurch gekennzeichnet, daß die das Einweggestänge (79x, 79y) verbindende Feder (f) stärker ist als die das Sperrorgan (79) beeinflussende Feder (81).
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