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Schreibrechenmaschine Die Erfindung betrifft eine Schreibrechenmaschine
mit getrennten Ziffernrechentasten und selbsttätig in der Rechenlage der Maschine
gesperrten Ziffernschreibtasten und mit von beiden Tastenserien betätigten Typenhebeln.
Bei derartigen Vorrichtungen ist es erforderlich, daß eine Betätigung der Ziffernschreibtasten
dann verhindert wird, wenn ein Zählwerk in die Arbeitszone eintritt. Um dies Ziel
zu erreichen, ist es bereits bekannt geworden, die Ziffernschreibtasten durch -eine
beim Rechnen in Wirklage kommende Abdeckschiene abzudecken und dadurch ein Anschlagen:
zu verhindern. Diese Vorrichtungen veränderten stets das Tastaturbild, wodurch der
Bedienende stark gestört und dadurch seine Arbeitsleistung verringert wurde: Außerdem
gingen die Schreibtasten stets mit nach unten, wodurch der Bedienende nie kontrollieren
konnte, ob er nicht durch irgendeinen Zufall doch nur die Ziffernschreibtaste betätigt
hat.
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Der Erfindung gemäß wird nun das oben bezeichnete Ziel dadurch erreicht,
daß durch eine Vorrichtung die Betätigung des Schreibmechanismus beim Einwirken
,auf die Tasten ausgeschlossen wird. Dies _ erfolgt, indem durch geeignete Ausbildung
der Verbindung des Schreibmechanismus mit den Ziffernschreibtasten der Schreibmechanismus
der Zifferaschreibtasten durch zum Rechenmechanismus gehörende Glieder antreibbar
ist, ohne die Ziffernschreibtasten zu bewegen. Die Ziffernschreibtasten werden zu
diesem Zweck in ihrer Lage festgehalten, so daß ein Drücken derselben unmöglich
ist. Hierdurch wird eine besonders einfache Vorrichtung erhalten, durch welche das
Tastaturbild in keiner Weise verändert wird und welche beim Rechnen stets eine äußere
Kontrolle erlaubt, ob nicht durch Versehen eine falsche Taste gedrückt ist.
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In den Zeichnungen sind beispielsweise. mehrere Ausführungsformen
des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
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Abb. i zeigt eine Vorderansicht einer kraftangetriebenen Schreibrechenmaschine,
bei der eine Ausführungsform gemäß der Erfindung angebracht ist.
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Abb. z zeigt -eine teilweise Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Abb.
i, in Richtung des Pfeiles A gesehen.
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Abb.3 zeigt eine von rechts vorn der Maschine genommene schaubildliche
Ansicht des in Wirklage befindlichen Sperrungsgestänges.
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Abb.3a zeigt eine schaubildliche Darstellung einzelner Teile der in
Abb. 3 dargestellten Vorrichtung, wobei die Teile der besseren Übersicht halber
schachtelartig auseinandergezogen dargestellt sind.
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Abb.3b zeigt eine schaubildliche Darstellung von die Zählschieber
sperrenden Mechanismen.
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Abb.3c zeigt eine schaubildliche Darstellung einzelner Teile der Vorrichtung
gemäß Abb. 3 mit schachtelartig auseinandergezogen gezeichneten Teilen.
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Abb.3d zeigt eine schaubildliche Darstellung weiterer Einzelteile.
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Abb, q. zeigt eine schaubildliche Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform
des Sperrungsgestänges.
Abb.4a zeigt eine schaubildliche Darstellung
einzelner Teile der Vorrichtung gemäß Abb.4 mit schachtelartig auseinandergezogen
gezeichneten Teilen.
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Abb.4b zeigt eine schaubildliche Teilansicht einer dritten Ausführungsform
gemäß der Erfindung.
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Abb. 5 zeigt eine von links vorn. der Maschine genommene schaubildliche
Ansicht des in Arbeitsstellung befindlichen Zählwerkes, und zwar im Augenblick der
Bereitschaftsstellung der Sperrung.
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Abb. 6 zeigt schematisch eine bekannte Rollensperre für die Zifernschreibtastenhebel,
wobei ein Tastenhebel in niedergedrückter Lage gezeichnet ist.
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Das Maschinengestell i (Abb. 2) trägt mittels Laufschienen 2 (in Abb.
2 ist nur die vordere Laufschiene dargestellt) einen Papierwagen 3, auf dem eine
nicht dargestellte Schreibwalze in bekannter Weise angeordnet ist. In. den beiden
Seitenwänden 4 und 5 (Abb. i und 2) des Gestells i ist eine Antriebswelle 6 für
den Rechen -iverksmechanismus gelagert, welche durch ,einen dauernd laufenden, nicht
dargestellten Motor über ein ebenfalls nicht dargestelltes Rädervorgelege auf bekannte
Weise dauernd im Sinne des Pfeiles tt gedreht wird, an welcher Drehung auch ein
auf der Welle sitzendes Sperrad 7 teilnimmt. Ein solches Sperrad 7 ist für jede
der zehn Rechentasten 8 vorgesehen.
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Die Rechentastenhebel9 sind um eine Achse i o drehbar am Maschinengestell
i gelagert und werden durch einerseits an einem Haken: i i des Hebels 9 und andererseits
an einem ortsfesten Haken 12 angreifenden Federn 13 in ihrer in Abb. 2 dargestellten
Ruhelage gehalten, die durch Anschlag der Nase 14 an der Anschlagleiste 15 bedingt
ist.
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Beim Niederdrücken der Taste .8 wird der Hebel 9 also um seine Achse
i o im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt. Hierdurch gibt @er mit seinem nach rückwärts
ragenden Schenkel 9" eine Klinke 16 frei, die an einer auf der Achse 6 lose drehbar
angeordneten Kupplungsscheibe 17 verschiebbar gelagert ist. Die Klinke 16 wird infolgedessen
unter der Wirkung einer auf sie einwirkenden Druckfeder 18 im Sinne des Pfeiles
b bewegt und mit ihrer Nase 16" in Eingriff mit dem. dauernd rotierenden Sperrad
7 gebracht. Hierdurch wird die der niedergedrückten Taste entsprechende Scheibe
17 mit dem Sperrad 7 der Welle 6 für eine einmalige Umdrehung gekuppelt, wobei ein
die Scheibe 17 mittels einer Rolle 2o abfühlender Zählschieber 21 unter der Wirkung
einer an ihm angreifenden Feder 22 nach unten und durch die Umdrehung der Kurvenscheibe
17 wieder nach oben wandert. Hierbei wirkt ein dem Wert der gedrückten Taste entsprechend
geformter Schlitz 23 des Zählschiebers 21 auf eine nicht dargestellte Achse eines
auf einer drehbar gelagerten Welle befestigten Sch«@ngrahmens ein. Auf dieser Welle
ist bekanntlich ,ein nicht zur Darstellung gelangtes Einwe.gzahnsegment befestigt,
welches die dem Wert bzw. der Schräge des Schlitzes 23 entsprechende Schwingbewegung
des Schwingrahmens auf ein Zahnrad 24 (Abb. i) einer Achse 25 überträgt.
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Auf der Achse 25 ist undrehbar, aber verschiebbar ein Rad 26 ,angeordnet,
welches durch einen nicht zur Darstellung gelangten Hebel in drei verschiedene Lagen
einstellbar ist. Befindet es sich in der mit 26A bezeichneten Lage, so wird die
Drehbewegung der Achse 25 über ein Rad 27 und ein mit diesem in fester Beziehung
stehendes Rad 28 auf ein hinter diesem liegendes Rad 29 übertragen, welches auf
einer Achse 3o befestigt ist, auf der auch ein Hauptantriebsrad 31 fest angeordnet
ist, das bei dieser Einstellung den betreffenden Wert additiv in das Zählwerk Z
einbringt.
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Steht dagegen das Rad ä6 in der in ausgezogenen Linien :dargestellten
Lage, so -erfolgt keine übertragung auf die Achse 30. in der mit 26s bezeichneten
Lage .des Rades 26 steht es mit einem fest auf der Achse 3o angeordneten Zahnrad
32 in Eingriff, wodurch die Drehbewegung infolge Ausschaltung des Zwischentriebes
27, 28 nunmehr in umgekehrter Richtung wie vorher auf die Achse 3o und das Hauptantriebsrad3i
übertragen wird, d. h. die Werte werden nunmehr subtraktiv in das Zähl::werk Zeingebracht.
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Beim Herabgeheri Ües Zählschiebers 21 drückt der an diesem angebrachte
Winkel2id (Abb. 3) den zugehörigen Schreibtasthebel nieder.
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Der Schreibmechanismus besteht im wesentlichen aus einem Zwischenhebel
l33 (Abb.2), der um :eine Achse 34 schwenkbar gelagert ist und mittels seines Stiftes
3 5 mit seinem um eine Achse 36 drehbar gelagerten Typenhebel 37 in Verbindung steht.
Durch einen Stift 38 ist .am Zwischenhebel 33 ein Zughaken 39 aasgelenkt, der durch
-eine Zugfeder 4o dauernd um seinen Stift 3'8 entgegen dem Uhrzeigersinne be@einflußt
wird und sich von unten gegen :einen Anschlag 41 legt, wodurch seine Normallage
bedingt ist. Am Zughaken 39 ist eine Nase 42 angearblfet, die mit einer Mitnehm@erklinke
43 zusammenwirkt. Diese Mitnehmerklinke 43 ist mittels ;eines Stiftes 44 am Tastenhebel
45 angeordnet und wird durch eine Zugfeder 46 so beeinfiußt, daß sie sich mit ihrem
umgewinkelten Lappen :17 gegen eine Nase 48 des Tastenhebels 43 legt.
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Der Tastenhebel45 ist bei 49 schwenkbar
gelagert und
wird durch eine Feder 5o in seiner Normallage gehalten, die durch die Anlage an
einen Anschlag 5 i bedingt ist. Unter dem Zughaken 39 ist eine Nockenwelle N angeordnet,
welche auf bekannte Weise von dem nicht dargestellten Motor und das erwähnte Rädervorgelege
über die Kette I( (Abt. i) und die Teile 52, 53, 54 (Abt. i) angetrieben wird, sofern
die Kupplung 53, 54 geschlossen ist, was durch Linksverschiebung des Knopfes K,
erreicht wird.
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Auf einem rechts aus der Gestellseitenwand 5 herausragenden Zapfen
54 der Nokkenwelle N ist eine Kupplungshälfte 5 5 verschiebbar, aber undrehhar .angeordnet,
während eine mit ihr zusammenwirkende Kupplungshälfte 56 unverschiebbar, aber drehbar
auf dem Zapfen 54, gelagert ist. Beim Einlaufen des Papierwagens :3 in seine äußerste
Linksstellung wirkt der rechte Randsteller R, des Papierwagens auf teüi bekanntes
und nicht dargestelltes Hebelgestänge ein, welches die Kupplungshälfte 55 mit der
Kupplungshälfte 56 in Eingriff bringt und somit dann auch diese dreht. An der Kupplungshälfte
56 ist ein Rad 57 befestigt, welches bei der Drehung der Kupplungshälfte 56 in bekannter
Weise über die Teile 57 bis 66 die Wagenaufzugsbewegung bewirkt, die bekanntlich
durch den linken Randsteller IZl dadurch unterbrochen wird, daß dieser über das
erwähnte Hebelgestänge die Kupplung 55, 56 wieder öffnet.
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Auf der bereits erwähnten Achse 30 (Abb.3) ist ein: Hebel
68 (s. auch Abb.3b) schwenkbar gelagert, der mit seiner Nase 68a eine Sperrleiste
69 des Zählwerkes Z (Abt. 5) abzufühlen vermag, welches, wie bekannt, an einer Tragschiene
71 (Abt. i und 2) eines Vordersteges 72 des Papierwagens längs verstellbar
angeordnet ist. An dem einen Ende 68h des Hebels 68 greift eine Feder 73 (Abb.3)
an, die den Hebel 68 entgegen der in Abb.3 und 3b eingezeichneten Pfeilrichtung
c zu verschwenken sucht. Diese Schwenkhew egung wird jedoch normalerweise durch
Abstützen des Hebelendes 686 mit seiner Rast 68, gegen eine Rast 681l eines
Hebels 68, verhindert. Der Hebel 68, ist auf einer drehbar gelagerten Achse
68t befestigt, auf der ferner zwei Hebel 68, (in Abb. 3b ist nur der linke
dargestellt) fest angeordnet sind, die mit je einem Loch 6811 und einem Stift 68i
versehen sind. In den Löchern 681, ist eine Sperrleiste 68; schwenkbar gelagert,
die durch eine Feder 681, mit ihrem abwärts gerichteten Schenkel 681 gegen
die Stifte 68i gedrückt wird.
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Der so gebildete Bügel 68.-681- 68, wird mittels einer nicht zur Darstellung
gelangten Feder mit der Aussparung 2 1" der Zählschieber 21 in Fühlung gehalten.
Der Hebel 68 hat den Zweck, sofern sich ein Zählwerk Z nicht in Arbeitsstellung
befindet, d. h. nicht mit seiner Sperrleiste 69 (Abt. 5) auf die Nase
68" des Hebels 68 :einwirkt, :ein Ausschwenken der Teile 68, bis
681 und somit ein Niedergehen des Zählschiebers 2 i zu verhindern. Hierdurch
wird, sofern sich ein Zählwerk Z nicht in der Arbeitsstelle befindet, ein Arbeiten
des Rechenmechanismus verhindert.
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Mit dem Hebel 68 ist :ein Hebel 74 durch ,eine Buchse 74, fest
verbunden. Wirkt die Sperrleiste 69 des Zählwerkes Z auf die Nase 68" des Hebels
68 ein:, so wird dieser im Sinne des Pfeiles c verschwenkt, wodurch auch die Teile
74a und 74 verschwenkt werden. Hierbei wirkt die Nase 75 des Hebels 74 auf eine
Nase 76a -:eines um :eine senkrecht zur Achse 30 liegende Achse 77 schwenkbar angeordneten
Hebels 76 ein und verschwenkt denselben im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers. Bei
dieser Verschwenkung wird eine mittels einer Schraube 78 an dem Hebe176 angelenkte
Stange 79 in Pfeilrichtungd entgegen der Wirkung einer einerseits im Punkte 79a
angreifenden und andererseits an einem am Maschinengestell i angearbeiteten Bolzen
8o aufgehängten Feder 81 verschoben. Die Stange 79 ist mittels einer nicht dargestellten,
im Gestell befestigten und ihren Schlitz 79U durchragen:den Schraube geführt.
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Mittels :einer Schraube 82 ist an der Stange 79 eine Klinke 83 (Abt.
3c) schwenkbar angeordnet. Diese legt sich mit ihrer Fläche 83" gegen einen Lappen
79, der Stange 79 und wird mittels einer Torsionsfeder 84, die mit ihrem
Ende 84a m eine Öffnung 831, der Klinke 83 und mit ihrem Ende 846 in :eine
Öffnung 79,l der Stange 79 ragt, in ihrer in Abb.3 dargestellten Normallage gehalten.
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Die Klinke 83 wirkt mit :einer Stange 85 zusammen, die mittels einer
am Maschinengestell befestigten Schraube 86 (Abt. i), welche einen Schlitz 85a (Abt.
3) der Stange 85 durchdringt, senkrecht verschiebbar angeordnet ist. Die Stange
85 wird durch eine einerseits an einem Bolzen 856 angreifende und .andererseits
,an :einem am Maschinengestell i angearbeiteten Bolzen 87 aufgehängte Feder 88 in
ihrer Normallage gehalten, die durch den Anschlag des Endes 85, des Schlitzes 85"
an die Schraube 86 (Abt. i) bedingt ist.
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An dem nach unten gerichteten Ende der Stange 85 ist mittels einer
Schraube 89 ein auf einer Achse 9o befestigter Hebel 9i angelenkt. Die Achse 9o
ist in den beiden Seitenwänden ¢ und 5 des Maschinengestells drehbar gelagert. An
dem nach vorn ragenden Ende des Hebels 9 i ist eine Sperrleiste 92 angebogen, die
sich unter den Ziffernschreibtasten
93 entlang erstreckt--und an
ihrem rechten Ende mit einem dem Hebel 9 i ähnlich aasgebogenen und auf der Achse
go befestigten Hebel 94 (Abb. i) versehen ist, der jedoch das aus Abb.3 ersichtliche,
über die Achse 9o hinausragende Ende des Hebels 9 z nicht besitzt. Die Teile gi,
92 und 94 bilden also einen U-förmigen Universalbügel für -die Ziffernschreibtasten
93.
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Am Tastenschaft 95 ist ein Lappen g5" (Abb.3d) vorgesehen, der sich
normalerweise auf die Sperrleiste 92 legt. An dem aasgearbeiteten Lappen 95" sowie
auf einem Lappen 95s ist eine Tastenkappe 95, in bekannter Weise durch Punktschweißung
befestigt. Im Boden der Tastenkappe 95, ist nach unten ein Lappen 95d durchgerissen,
der in weiter unten erwähnter Weise zum Einhängen ,ein.er Feder dient. Der Tastenschaft
95 (Abb. 1, 2, 3 und 3a) ist mittels zweier Nieten 95e, die durch Schlitze 96 des
Tastenschaftes. 95 ragen, an dem Tastenhebel 45 senkrecht verschiebbar angeordnet.
An dem Tastenhehel45 ist mittels eines Stiftes 45Q ein Hebel 97 aasgelenkt, durch
dessen Schlitz 97Q ein an dem Tastenhebel 45 aasgearbeiteter Bolzen 45b ragt.
An einem Bolzen 97b des Hebels 97 greift eine Feder 98 an, die mit ihrem anderen
Ende an dem an der Tastenkappe 95, aasgearbeiteten Lappen 95d aufgehängt ist und
die den Tastenschaft 95 und den Hebel 97 in ihren Normallagen zum Tastenhebel 45
hält, die durch die Anlage des Bolzens 45b gegen das Ende 97, des Schlitzes 97"
des Hebels 97 und durch die Anlage der Enden 96" der Langlöcher 96 gegen die Niete
95e bedingt sind.
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Die Zählschieber 21 können auch beim Ein--wirken der Sperrleiste 69
-des Zählwerkes Z auf die Nase 68" des Hebels 68 dadurch an einem Arbeitshub verhindert
werden, daß eine Sperrleiste 99 bei ihrer Rechtsverschiebung mittels Handgriffes
102 mit Sperrnasen ioo in Schlitze 2 ib der Zählschieber 21 eintritt, wodurch ein
unbeabsichtigtes Herabgehen der Zählschieber 2 i vermieden wird, sofern beim Anschlagen
der Ziffernschreibtasten 93 bei in der Arbeitszone befindlichem Zählwerk Z unbeabsichtigterweise
die Rechentasten 8 angeschlagen werden: Um nun bei diesem Vorgang eine Bewegung
der Stange 8 5 zwecks Bewegung der ZifEernschreibtasten 93 zu !ermöglichen, ist
an dem Sperrschieber 99 der Winkel ioi befestigt, der mit seiner Schräge ioi" bei
der Rechtsverschiebung des Sperrschiebers 99 den Hebel 68 noch weiter im Sinne des
Pfeiles c verschwenkt, wodurch auch die Stange 79 noch weiter in Pfeilrichtung d
verschoben wird, so daß die Klinke 83 die aus Abb. i mit x bezeichnete Stellung
der Stange 8 5 einnimmt. Bei der in Abb. 4 und 4a dargestellten Ausführungsform
sind die Teile im wesentlichen die gleichen wie die in Abb.3 dargestellten und sind
daher diejenigen Teile, die der Abb.3 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen belegt.
Statt der in- Abb.3 dargestellten Klinke 83 ist, um die Torsionsfeder 84 fortlassen
zu können, folgende Anordnung getroffen: An der Stange 79 ist mittels eines Stiftes
1o8 eine Klinke iog aasgelenkt. In einem Loch io9Q der Klinke 1o9 greift eine Feder
i io an, die andererseits an einem Bolzen 1o5, der Stange 79 befestigt ist. Diese
Feder i i o hält die Klinke iog in ihrer Normallage, die durch die Anlage der Fläche
109b an einer Nase 105d der Stange 79 bedingt ist. Die Teile 85 bis 88 sind die
gleichen wie die in der Abb. 3- dargestellten. Mittels einer Schraube i i i ist
,an der Stange 85 ein auf der drehbar gelagerten Achse go befestigter Hebel 112
aasgelenkt. Derselbe ist an seinem nach vorn ragenden Ende rechtwinklig gebogen.
An dem umgebogenen Teil des Hebels 112 ist mittels Schrauben 113 :eine Sperrleiste
114 befestigt, die an ihrem ,andern Ende einen nicht dargestellten, auf der Achsego
fest angeordneten Hebel trägt. An dem Tastenschaft i 15 ist :ein Bolzen i 15" eingenietet,
an dem eine Feder i 16 aufgehängt ist, die an ihrem anderen Ende an einem .am Tastenhebel
vorgesehenen und durch einen Schlitz 117 des Tastenschaftes i 15 ragenden Bolzen
i 18 befestigt ist, wodurch der Tastenschaft nach unten gezogen wird und sich mit
den oberen Enden der Schlitze 117 und 117Q gegen die in dem Tastenhebel 45 eingenieteten
Bolzen i 18 und 118" legt. An dem Tastenhebel 45 ist ferner ein Lappen 45x angearheitet,
der sich um den Tastenschaft i 15 legt. Die Teile 45Q, 45b und 97 bis 98 sind die
gleichen wie die in Abb. 3 dargestellten.
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Die Wirkungsweise der Erfindung nach Abb. i bis 3d und 5 ist die folgende.
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Es sei zunächst angenommen, daß sich das Zählwerk Z nicht in der Arbeitsstelle
befindet, d. h. es nimmt zu dem Hauptantriebsrad 31 die aus Abb. i ersichtliche
Lage ein, in welcher die Nase 68" des Hebels 68 nicht von der Sperrleiste 69 des
Zählwerkes Z beeinflußt wird. Die Klinke 83 wird daher zur Stange 85 die mit y bezeichnete
Lage einnehmen. Ferner sei angenommen, daß die Kupplung 53, 54 geschlossen ist,
d. h. daß die Nockenwelle N (Abb. 2) für den Antrieb der Typenhebel angetrieben
wird. Weiter sei angenommen, daß sich der Sperrschieber gg in seiner linken Lage
befindet, so daß also die Zählschieber 21 ungehindert nach unten wandern können.
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Wird nun eine Taste 93 niedergedrückt, so wirkt der an. dem Tastenschaft
95 angeordnete
Lappen 95,1 auf die Sperrleiste 92 ein, und da die
Klinke 83, wie eben erwähnt, sich in der in Abb. i mit y bezeichneten Lage befindet,
ist der Stange 85 freie Bewegungsbahn gegeben,, so däß sie ein Verschwenken des
Sperrbügels 9 i, 92, 94 entgegen der Wirkung der an der Stange 85 angreifenden Feder
88 zuläßt. Infolgedessen kann die Taste 93 ungehindert niedergedrückt werden. Bei
ihrem Niederdrücken wirken die oberen Enden 96a (Abb. 3a) der Schlitze 96 auf die
an dem Tastenhebel 45 angearbeiteten Bolzen 95e ein, wodurch der Tastenhebel 45
(Abb. 2) um seine Schwenkachse 49 entgegen der Wirkung der Federn 50 nach
unten verschwenkt und demzufolge über die Mitnehmerklinke 43 der Zughaken 39 in
Eingriff mit der dauernd sich in. Pfeilrichtunge drehenden NockenwelleN gebracht
wird, von welcher er mit nach rechts genommen wird, wodurch über den Zwischenhebel
33 der Typenhebel 37 zum Anschlag an die -Schreibwalze kommt. Der an dem
Tastenhebel 45 im Punkte 45Q angelenkte Hebel 97 nimmt dabei an der Verschwenkung
des Tastenhebels 45 teil, aber ohne auf irgendwelche Teile Einflüsse auszuüben.
Die Wirkungsweise des Hebels 97 ist weiter unten näher beschrieben.
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Der Zughebe139 kommt bei der ihm von der Nockenwelle erteilten Bewegung
kurz vor dem Anschlag des Typenhebels 37 ,an die Schreibwalze mit der Nockenwelle
N außer Eingriff, wobei der Typenlhebe137 durch die ihm erteilte lebendige Kraft
seine Anschlagsbewegung vollendet. Hierauf zieht die an dem Zughebe139 angreifende
Feder 4o diesen und die mit ihm verbundenen Teile 33 und 37 in ihre in Abb. 2 dargestellte
Ruhelage zurück. Nach dem Freigeben der Schreibzahlentaste 93 kehrt die Stange 85
unter der Wirkung der Feder 88 in ihre in Abb. 3 dargestellte Ruhelage zurück, und
ebenso kehrt der Tastenliebe145 unter der Wirkung der Feder 50 in seine Normallage
zurück, wobei derselbe den Tastenschaft 95 mit nach oben nimmt.
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Wird in der in Abb. i dargestellten Lage des Zählwerkes Z eine Rechentaste
8 (Abb. 2) niedergedrückt, so wird der Tastenhebel 9 im Sinne des Uhrzeigers um
die Achse i o verschwenkt, wodurch der Schenkel 9" des Tastenhebels 9 außer Wirklage
zu der am Riegel 16 angearbeiteten Nase i 6b kommt und somit den Riegel 16
freigibt. Dieser Riegel 16 wird nun von der Feder 18 in Richtung des
Pfeiles b so weit verschoben, daß er mit seiner Nase 16" in Eingriff mit dem dauernd
rotierenden Zahnrad 7 kommt und dadurch die Kurvenscheibe 17 mit demselben
kuppelt, so daß sie an der Drehung derselben teilnimmt. Da die Zählschieber 21 durch
die Zugfedern 22 dauernd nach unten gezogen werden und stets mit ihrer Rolle 2o
fest auf der zugehörigen Kurvenscheibe 17- aufliegen, hat der betreffende
Zählschieber 2i infolge der in Drehung versetzten Kurv enscheibe i 7 das Bestreben,
nach unten zu wandern. Eine Abwärtsbewegung des Zählschiebers wird jedoch durch
den Hebel 68 verhindert (Abb. 3b), der mit seiner Rast 68, (Abb. 3) in die Rast
68d des Hebels 68e eingreift und über die Teile 68p, 68" 68L, 681 und 68;
den Zählschieber a i festhält.
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Es ist also, wenn sich das Zählwerk Z außerhalb der Arbeitszone befindet
und die Maschine infolge- Schließens der Kupplung 53, 54 und Linksstellung des Sperrschiebers
99 auf Rechnen und Schreiben eingestellt ist, sowohl das Niederdrücken der Ziffernschreibtasten
93 als auch der Ziffernrechentasten 8 möglich. Es kommen jedoch nur die Ziffernschreibtasten
93 zur Wirkung, während das Niederdrücken der Ziffernrechentasten 8 nur einen Leergang
der Kurvenscheibe 17 bewirkt, also die Betätigung des Rechenwerkes verhindert
wird und unnötige Bewegungen desselben unterbleiben. Diese Einrichtung ist erforderlich,
um beim unbeabsichtigten Anschlagen einer Rechentaste während einer Tabulierbewegung
Beschädigungen zu vermeiden.
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Befindet sich dagegen das Zählwerk Z in der Arbeitszone, so wirkt
die Sperrleiste 69 auf die Nase 68" des Hebels 68 ein und verschwenkt ihn entgegen
der Wirkung seiner Feder 73 (Abb. 3) in Pfeilrichtung c. Dadurch gibt er mit seinem
Ende 68v die Rast 68d (Abb. 3b) des Hebels 68e frei, so daß dieser sich nunmehr,
wenn erforderlich, ungehindert bewegen kann. Der Hebel 68 verschwenkt ferner hierbei
auch den mit ihm fest verbundenen Hebel 74 in Pfeilrichtung c, und da dieser auf
den Hebel 76 einwirkt, so wird die an diesem angelenkte Stange 79 in Pfeilrichtung
d verschoben, wodurch die Klinke 83 aus der in Abb. i mit y bezeichneten Lage in
die mit @S bezeichnete Sperrlage zur Stange 85 gebracht wird und somit eine Aufwärtsbewegung
derselben verhindert. Ein Niederdrücken einer Ziffernschreibtaste 93 ist infolgedessen
unmöglich.
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Wird in dieser Lage eine Ziffernrechentaste 8 niedergedrückt, so vollführt,
wie weiter oben erwähnt, die Kurvenscheibe 17 eine Umdrehung, wobei nunmehr
der Zählschieber 2 i zufolge. der freien Bewegung des Hebels 68e der Kurvenscheibe
17 zu folgen vermag, wodurch der Wert in beschriebener Weise in das Zählwerk
Z eingebracht wird. Nach erfolgter Einbringung wirkt der am Zählschieber 2 i durch
Schrauben 2i, befestigte Winkel 2id auf die Fläche 97d des Hebels 97 ein.
Die Feder 98 ist dabei so stark, daß sie zunächst ein
Verschwenken
des Hebels 97 in bezug auf Hebel 45 nicht zuläßt. Es wird also infolgedessen der
Hebel 97 als Ganzes mit dem Tastenhebel 45 um Punkt 49 (Abb. 2) verschwenkt,
wobei die Feder 98 infolge der Sperrung der Ziffernschreibtaste 93 durch die Sperrleiste
92 auseinandergezogen wird und die Niete 95e des Tastenhebels 45 in den Schlitzen
96 des Tastenschaftes 95 entlang gleiten.
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Bei diesem Niedergehen des Tastenhebels 45 tritt derselbe, wie dies
in Abb.6 dargestellt ist, mit seinem Keil 45,1 in eine bekannte Rollensperre ein,
die das Niederdrücken von mehr als einer Taste verhindert.
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Die Keile 45d können infolge unvermeidlicher fabrikatorischer Fehler
nicht gleichmäßig genau hergestellt und an den Tastenhebeln 45 befestigt werden,
und ebenso ist die genaue Einstellung des an dem Zählschieber 21 verstellbar angeordneten
Winkels 21d außerordentlich zeitraubend. Um durch ungenaue Einstellung auftretende
Nachteile auszugleichen, ist der Hebe197 nachgiebig angeordnet. Sitzt also der Kei145d
bereits in der aus Abb. 6 ersichtlichen Weise auf den Rollen 45e auf und ist der
Abwärtshub des Zählschiebers 2i nicht ganz beendet, so wird der Hebel
97 in bezug auf den Tastenhebel 45 entgegen der Wirkung der Feder 98 ausgeschwenkt.
Die erwähnte Rollensperre ist natürlich, wenn die Ziffernschreibtasten wie bei dem
eben erwähnten Vorgang durch die Sperrleiste 92 gesperrt sind und auch die Rechentasten
8 in einer Rollensperre liegen, nicht erforderlich. Sie ist aber dann erforderlich,
wenn, wie zuerst erwähnt, die Ziffernschreibtasten 93 durch die Leiste 92 nicht
gesperrt sind und die Ziffernschreibtästen 93 von Hand angeschlagen werden.
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Bei der eben erwähnten Bewegung des Tastenhebels 45 nach unten wird
über die Mitnehmerklinke 43 der Zughaken 39 in Eingriff mit der dauernd in Pfeilrichtung
e sich drehenden Nockenwelle N gebracht und mit nach rechts genommen, wodurch der
verrechnete Wert in bekannter Weise durch den Typenhebel37 zum Abdruck kommt. Sind
diese Bewegungen vollbracht, so wird der Zählschieber 21 durch die Kurve 17 in seine
in Abb.2 dargestellte Ruhelage gehoben, wodurch auch alle übrigen Teile in ihre
Ruhelage zurückkehren können.
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Durch diese Vorrichtung ist es also, sofern das Zählwerk Z sich in
der Arbeitszone befindet, nicht möglich, durch unbeabsichtigtes Anschlagen einer
Ziffernschreibtaste 93 nicht verrechnete Werte in die Rechnungskolonne zu schreiben.
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Sollen Werte in eine Rechnungskolonne in der Arbeitslage des Zählwerkes
Z geschrieben werden; ohne daß dieselben verrechnet werden, so wird der Sperrschieber
99 mittels des Knopfes Fo2 (Abb. i) nach rechts, d. h. von der Marke E auf die Marke
A gestellt, so daß die Nasen ioo des Sperrschiebers 99 in die Schlitze 2 ib der
Zählschieber 2 i eingreifen. Die Zählschieber können infolgedessen nicht nach unten
bewegt und demzufolge keine Werte in die Zählwerke übertragen werden.
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Bei der Verschiebung der Sperrschiene 99 nach rechts wirkt gleichzeitig
der an ihr fest angeordnete Winkel ioi mit seiner Fläche i o I a auf den
Hebel 68 ein und verschwenkt denselben weiter in Richtung des Pfeiles e. Hierbei
wird über die Teile 74, 76 die Stange 79 sowie die Klinke 83 in die in Abb. i mit
x bezeichnete Lage gebracht. Es kann somit beim Drücken einer Schreibzahlentaste
93 der Schieber 85 nach oben verschoben werden, da die Klinke 83 nicht mehr in der
Bewegungsbahn des Schiebers 85 ist, so daß ein Niederdrücken der Ziffernschreibtasten
93 ohne weiteres möglich ist, während bei unbeabsichtigtem Anschlagen einer Rechentaste
8 das Niedergehen des betreffenden Zählschiebers 21 verhindert wird.
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Die Einweganordnung der Klinke 83 hat folgenden Zweck. Es kann vorkommen,
daß kurz vor dem Auflaufen der Sperrleiste 69 des Zählwerkes Z auf die Nase 686
die betreffende Ziffernschreibtaste 93 noch in niedergedrückter Lage gehalten wird.
In diesem Falle würde sich die Stange 85 noch in ihrer oberen Lage befinden und,
sofern die Klinke 83 nicht nachgiebig angeordnet wäre, würde ein Festklemmen des
ganzen Sperrmechanismus eintreten. Um dies zu vermeiden, ist die Klinke 83 entgegen
der Pfeilrichtung d nachgiebig angeordnet, wodurch die Sperrleiste 69 des Zählwerkes
Z ungehindert auf die Nase 68a des Hebels 68 aufzulaufen vermag, während die Klinke
83 durch Anlegen an die Stange 85 im umgekehrten Uhrzeigersinne verschwenkt wird.
Wird hierauf die betreffende Ziffernschreibtaste 93 freigegeben, so geht die Stange
85 in ihre untere Lage zurück, wodurch die Klinke 83 sich ungehindert über die Stange
85 legt.
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Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Abb. 4 und 4a ist genau
dieselbe wie die Wirkung der Vorrichtung gemäß Abb. 3 bis 3c. Bei der Ausführungsform
nach Abb. 4 und 4a ist lediglich die Klinke iog statt mit einer Torsionsfeder mit
einer Zugfeder versehen, was den Vorteil einer besseren Montage und besseren Federung
der Klinke hat. Außerdem ist die Sperrleiste 114 auf den Hebel 112 und den entsprechenden
rechten Hebel aufgeschraubt, wodurch eine bessere Justierung der Sperrleiste 114
gegeben ist, und endlich ist es
vorteilhafter, die Feder 98 durch
zwei Federn i 16 und 98 zu ersetzen, da dadurch die Feder i 16 verhältnismäßig leicht
gehalten -werden kann, so daß das Niederdrücken des Tastenhebels 45 durch den Zählschieber
21 leichter vonstatten geht.
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Die Ausführungen nach Abb.3 bis 3d und 4, 4a haben den Nachteil, daß
beim Niederdrücken der Ziffernschreibtasten 93 stets der Sperrbügel92 bzw. 114 und
die Stange 85 entgegen der Feder 88 bewegt werden müssen, wodurch der Tastendruck
erschwert wird.
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Um dies zu vermeiden, wird die Sperrleiste 92 bzw. 114 in ihrer Normallage
in einem Abstand von den Sperrlappen 95a der Tastenschäfte der Ziffernschreibtasten
93 angeordnet, der dem Tiefgang der Ziffernschreibtasten 93 entspricht, so daß diese
ungehindert niedergedrückt werden können. Um die Sperrleiste 92 bzw. 114 in dieser
Lage zu halten, ist die Stange 85 (Abb. 4b) bei 85x verschränkt und an ihrem oberen
Ende ein Stift 85, eingenietet, der einen V-förmigen Schlitz i 9s der Stange 79
durchragt. Befindet sich die Stange 79 in ihrer äußersten Rechtslage, in welcher
sich also das Zählwerk Z nicht in Arbeitslage befindet, so nimmt der Stift 85y in
dem Schlitz 79S die aus Abb. 4b ersichtliche Lage ein, in welcher also die Sperrleiste
92 bzw. 114 ein Niederdrücken der Ziffernschreibtasten 93 ungehindert zuläßt, d.
h. die Sperrleiste selbst erfährt hierbei keine Verschwenkung.
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Kommt dagegen das Zählwerk Z in Arbeitsstellung, so wird bei der Bewegung
der Stange 79 in Pfeilrichtung d durch die Form des Schlitzes 79S die Stange
85 nach unten gedrückt, -wobei der Stift 85i, in den Scheitelpunkt des V-förmigen
Schlitzes 79S zu liegen kommt. Hierdurch wird die Sperrleiste 92 bzw. i 1 4. so
-weit gehoben, daß sie unmittelbar unter den Ziffernschreibtasten 93 liegt und ein
Niederdrücken derselben verhindert.
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Wird hierauf der Sperrschieber 99 nach rechts verschoben, so wird
durch die weitere Verschiebung der Stange 79 in Pfeilrichtung d der Stift
85, in das andere Schenkelende des Schlitzes 79, verschoben, wodurch
die Stange 85 gehoben und die Sperrleiste 92 bzw. 114 so weit gesenkt wird, daß
die Tasten 93 wieder ungehindert niedergedrückt werden können.
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Um bei niedergedrückt gehaltener Ziffernschreibtaste 93 und darauffolgendem
Einlaufen des Zählwerkes Z die oben beschriebene Klemmwirkung des Gestänges zu vermeiden,
kann die Stange 79, -wie in Abb. 4b dargestellt, aus zwei gegeneinander verschiebbaren,
durch eine Feder f verbundenen Teilen 79x, 79, bestehen. Um hierbei kein
zu frühzeitiges Nachgeben der Feder f zuzulassen, ist die Feder f stärker zu halten-als
die Feder 8 i. Eine besondere Feder für die Stange 85 ist bei der Ausführung nach
Abb.4b nicht erforderlich, da durch die Stiftschlitzverbindung 85,,, 79S eine zwangsläufige
Verbindung zwischen der Stange 79 und 85 hergestellt ist.