DE539043C - Doppelsteg an Resonanzboeden fuer Fluegel und Klaviere - Google Patents

Doppelsteg an Resonanzboeden fuer Fluegel und Klaviere

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DE539043C DENDAT539043D DE539043DD DE539043C DE 539043 C DE539043 C DE 539043C DE NDAT539043 D DENDAT539043 D DE NDAT539043D DE 539043D D DE539043D D DE 539043DD DE 539043 C DE539043 C DE 539043C
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Description

  • Doppelsteg an Resonanzböden für Flügel und Klaviere Es sind Doppelstege an den Resonanzböden für Flügel und Klaviere bekannt, die aus je einem Haupt- und einem Hilfsstege bestehen, wobei jeder Einzelsteg für jede Saite zwei Stifte aufweist, um die die Saite derart herumgeschlungen ist, daß sie durch den ersten Stift aus ihrer Richtung abgelenkt. und durch den zweiten Stift wieder in eine der ursprünglichen parallelen Richtung geführt wird. Diese bekannten Stege sind entweder jeder für sich auf dem Resönanzboderi ärageordnet oder sie sind zunächst durch eine Brücke miteinander verbunden, die dann vermittels einer an ihrer Unterseite vorstehenden schmalen Leiste auf dem Resonanzboden befestigt ist.
  • Um eine Verstärkung und Veredelung des Klanges von Flügeln und Klaviere zu erzielen, werden gemäß der Erfindung für Flügel und Klaviere Stege benutzt, die aus zwei in geringem Abstande voneinander parallel verlaufenden halben Stegteilen bestehen, von denen jeder Stegteil für jede Seite nur einen einzigen Haltestift aufweist.
  • Wie aus dem in Abb. z dargestellten Ausführungsbeispiel hervorgeht, enthält der eine Stegteil dl für den Diskant und b1 für den Baß die Reihe der, vom Stimmstock i her betrachtet, ersten Stifte t, während der zweite Stegteil d2 und b2 die Reihe der zweiten Stifte t enthält.
  • Während bei der bisherigen Anordnung, bei der beide Stiftreihen t auf ein und derselben Stegleiste angebracht waren, die von jeder Seite auf den Steg ausgeübten, annähernd in Richtung des Steges in einander entgegengesetzten Richtungen verlaufenden Kräfte sich aufhoben, ist das bei der beschriebenen getrennten Anordnung nicht der Fall.
  • Werden nämlich bei dem neuen Steg die um die Stegstifte t herumgeführten Saiten in Schwingungen versetzt, so werden die Stifte t (Abb. 2) beim Anschlagen der Saiten durch Kräfte z, z1 beansprucht, die sich in ihre Komponenten v, v' senkrecht zur Stegrichtung und w, w1 parallel zur Stegrichtung zerlegen lassen. Während die Steghälften von dem zu' ihnen senkrechten Komponenten v, v' in'Schwingung versetzt werden gemäß Abb. 3, werden- die' Komponenten w, w1 von den Steuhälften aufgenommen. Die durch die Saiten zwischen den Stegstiften t hervorgerufenen großen Spannkräfte v, v' versuchen . bei der in den Steghälften dl, d2 oder b1, b= auftretenden Vibration (Abb. 3), die die Oberkanten .der Steghälften einander nähert und wieder voneinänder "entfernt, den Resonanzboden e zu wölben, wobei er über seine Mittellage hinausschwingt. Dadurch entsteht im Resonanzboden eine doppelte Spannung, die einen verstärkten und lang anhaltenden Ton mit einem freien glockenähnlichen Klang hervorbringt: Da außerdem die vordere Steghälfte dl oder b1 die Schwingungen der Saiten unmittelbar, die hintere Steghälfte dz oder b= die Schwingungen aber erst von der vorderen Steghälfte dl oder b1 erhält, so wird sie erst etwas später anfangen zu schwingen, und-dadurch wird die Erzeugung eines Schwelltones erreicht.
  • Damit die Schwingungen in den Steghälften und die Spannungen im Resonanzboden e in bestimmten Grenzen bleiben, ist es zweckmäßig, zwischen den Steghälften dl, d' oder b', b= in gewissen Abständen Zwischenstücke, z. B. Schrauben r- einzufügen, die zweckmäßigerweise nicht bis auf den Resonanzboden e hinabreichen (s. Abb. d.).

Claims (1)

  1. PATENTAi,JSPR'ÜCHE: z. Doppelsteg an Resonanzböden für Flügel und Klaviere mit hintereinanderliegenden Stiften, die die Saiten durch Ablenkung aus der Geraden halten, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der zwei parallel zueinander verlaufenden, eng benachbarten Stegteile (dl, d2, b1, bl) nur eine einzige Reihe der Haltestifte (t) für die Saiten trägt. z. Doppelsteg nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegteile (d', d=, b1, b2) durch Zwischenkörper (r) gegeneinander abgestützt sind.
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