DE540096C - Verfahren zum Herstellen von Glasfaeden, insbesondere Feenhaar - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Glasfaeden, insbesondere Feenhaar

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DE540096C
DE540096C DEB143644D DEB0143644D DE540096C DE 540096 C DE540096 C DE 540096C DE B143644 D DEB143644 D DE B143644D DE B0143644 D DEB0143644 D DE B0143644D DE 540096 C DE540096 C DE 540096C
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GLASMASCHINEN GmbH
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BORNKESSEL BRENNER
GLASMASCHINEN GmbH
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/02Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor
    • C03B37/025Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor from reheated softened tubes, rods, fibres or filaments, e.g. drawing fibres from preforms
    • C03B37/028Drawing fibre bundles, e.g. for making fibre bundles of multifibres, image fibres

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Description

Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der Verfahren und Vorrichtungen zum Spinnen von Glasfäden zwecks Herstellung von Glaswolle. Bei diesen bekannten Einrichtungen läuft ein Faden auf einer Trommel auf, die sich in axialer Richtung verschiebt, so daß die Lagen des Fadens schraubenförmig nebeneinander und übereinander zu liegen kommen. Die Herstellung solcher Fäden dauert verhältnismäßig sehr lange, weil auf der Trommel der einzelne Faden so lange laufen muß, bis die ganze Trommel mit 'den schraubenförmigen: Windungen des Fadens versehen ist. Um diese schraubenförmige Windung zu erzielen, muß die Trommel allmählich und gleichmäßig verschoben werden, wodurch eine komplizierte Bewegungsübertragung entsteht, so daß diese Maschine — abgesehen von dem schlechten Wirkungsgrad — sehr teuer wird. Der Gegenstand vorliegender Erfindung stellt eine Verbesserung dieser bekannten Einrichtung dar, und das betreffende Verfahren sowie die zur Ausführung des Verfahrens ge- »5 eignete Vorrichtung besteht darin, daß eine Anzahl von Glasfäden gleichzeitig hergestellt wird, während die rotierende Trommel, die zum Aufwickeln der Fadenbündel dient, oder die Spinnstelle bzw. Spinnstellen eine absatzweise Bewegung in Richtung der Trommelachse zueinander für die Herstellung der nächsten Fadenbündel ausführen, sich aber während der Herstellung der einzelnen Fadenbündel axial nicht bewegen. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß die Abwickeltrommel absatzweise axial verschiebbar angeordnet ist oder aber daß beim Verspinnen von Glasstäben die Halterung für die zu verarbeitenden Stäbe so ausgebildet wird, daß die Stäbe in der Achsrichtung der Trommel absatzweise verschoben werden können. Diese gegenseitige absatzweise Verschiebung kann entweder von Hand oder selbsttätig vorgenommen werden, und zwar beispielsweise durch ein Uhrwerk oder durch den Vorschubmechanismus für die zu verarbeitenden Glasstäbe.
Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung bietet den Vorteil, daß Glasfadenbündel gleichzeitig in mehreren Strängen von einem ganz bestimmten Gewicht hergestellt werden können, wobei die Gewichtsbegrenzung der einzelnen Gruppen von Strängen vollkommen selbsttätig erfolgen kann.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung mit einer absatzweisen verschiebbaren Trommel zur Ausführung des Verfahrens gemäß, der Erfindung dar.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung in Seitenansieht.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. i.
Im oberen Teil des Gestells 1 der Spinnvorrichtung ist eine Mehrzahl der zu verspinnenden Glasstäbe 2 nebeneinander angebracht. Sie sind mit ihren oberen Erden in Zangen 3 lösbar eingespannt, und ihre unteren Enden gehen durch Führungen 4 und werden durch Brenner 5 beheizt. Die Zangen 3 hängen an Seilen oder Drähten 6, die mit Gewichten 7 und Gegengewichten 8 versehen über eine Rillenwalze 9 geführt sind, die von einer beliebigen Antriebsvorrichtung in langsame
Drehung versetzt wird, derart, daß die Glasstäbe 2 entsprechend dem Abschmelzen ihrer unteren Enden weiter nach unten vorgeschoben werden. Die von den Glasstäben 2 abschmelzenden Glasfaden werden durch eine im unteren Teil des Gestells 1 angebrachte Trommel ro auf einer mit Fest- und Losriemenscheibe 11 und 12 versehenen Welle 13, durch welche die Trommel 10 in Drehung verto setzt wird, zu feinen Fäden ausgezogen und auf ihr aufgewickelt. Die Welle 13 ist in Lagern 14 und 15 am Gestell 1 drehbar gelagert, und die Spinn- oder Aufwickeltrommel 10 ist mit dieser Welle 13 durch Federn 16 verbunden, auf denen sich die Trommel 10 mit entsprechenden Nuten 17 ihrer Naben 18 und 19 axial verschieben kann, während sie durch diese Federn 16 bei der Drehung der Welle 13 mitgenommen wird. Um diese axiale Ver-Schiebung der Trommel 10 auf der Welle 13 zu ermöglichen, ist die eine Nabe 19 an einem äußeren verstärkten Bund 20 (Abb. 2) mit einer im Querschnitt viereckigen Ringnut 21 versehen, in welche entsprechend gestaltete Backen 22 lose eingreifen, die von einem Ring 23 umgeben werden, der mit Stiften 24 in entsprechende Löcher der Backen 22 eingreift und mit einem Handhebel 25 verbunden ist. Dieser Hebel 25 ist um einen senkrechten Zapfen 26 in waagerechter Ebene schwingbar gelagert und kann in der jeweils eingestellten Lage an einem mit einer entsprechenden Anzahl von Löchern versehenen Sektor 27 festgestellt werden, indem der Hebel 25 mit einem Stift 28 in das betreffende Loch des Sektors 27 eingesetzt wird. Damit der Hebel 25 nicht von selbst sich anheben kann, ist eine Feder 29 vorgesehen, welche ihn stets nach unten zu ziehen sucht, so daß der Stift 28 immer in ein Loch des Sektors 27 eingreift.
Ist ein Strang von einem bestimmten Gewicht auf der Trommel aufgewickelt, so schwenkt man den Hebel 25 so, daß der Stift 28 in das nächste Loch des Sektors 27 eintritt; man erhält dann so viele neue Stränge, als Stäbe oder Stabpaare bzw Spinnstellen vorhanden sind, und bei jedem Weiterschalten des Hebels 25 nach einer bestimmten Zeit erhält man eine neue Gruppe von Strängen, die wieder das gleiche Gewicht haben wie die vorhergehende Gruppe.
Das Schalten des Hebels 25 kann auch
selbsttätig erfolgen. Beispielsweise kann man unterhalb des Hebels 25 eine drehbare Scheibe ■anbringen, welche mit Nocken versehen ist, durch die der Hebel 25 angehoben und um ein Loch weiter geschaltet wird. Der Antrieb dieser Schaltscheibe kann von einem Uhrwerk abgeleitet' werden oder auch beispielsweise von dem Vorschubmechanismus für die Glasstäbe. ■ Bei dem Weiterschalten des Hebels 25 wird jedesmal, wie leicht aus der Zeichnung zu ersehen ist, die Spinntrommel 10 um ein entsprechendes Stück auf der Welle 13, also in axialer Richtung in bezug auf die Reihe der Glasstäbe 2, verschoben. Statt dessen könnte man natürlich auch, anstatt die Trommel axial zu verschieben, diese nur drehbar anordnen und dafür die Halterung für die Reihe der Glasstäbe, beispielsweisedie Rillenwalze 9, so anordnen, daß sie in axialer Richtung verschoben werden kann. Für die Erreichung des Erfindungszweckes ist dies ein vollkommen gleichwertiges Mittel, da es hierfür ja nur darauf ankommt, die Stabreihe und die Aufwickeltrommel gegeneinander zu verschieben. Es sind natürlich auch noch andere Ausführungsmöglichkeiten denkbar, die geeignet sind, den Erfindungsgedanken zu verwirklichen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Herstellen von Glasfäden, insbesondere Feenhaar, unter Verwendung einer den Faden aufwickelnden, sich axial verschiebenden Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Spinjnstelle . und die Aufwickeltrommel eine gegenseitige absatzweise Verschiebung quer zur Umdrehungsrichtung der Trommel ausführen können.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickeltrommel (10) auf ihrer Antriebswelle (13) axial verschiebbar angeordnet ist und das absatzweise Verschieben durch einen schwenkbaren Hebel (25) erfolgt, der mit einem Ring (23) eine Nabe (19) der Trommel (10) umgreift und mit einem gelochten Sektor (27) zusammenarbeitet, um den Hebel (25) in den einzelnen Ruhestellungen durch Einlassen eines Sieherungsstiftes (28) in die Löcher des Sektors (27) festlegen zu können.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und folgendem, dadurch gekennzeichnet, daß das absatzweise Verschieben der Aufwickeltrommel (10) selbsttätig erfolgt zum Beispiel durch ein Uhrwerk oder von dem Vorschubmechanismus für die Glasstäbe unter Einschalten eines Nockenrades unter den Schalthebel" (25).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB143644D 1929-03-14 1929-03-14 Verfahren zum Herstellen von Glasfaeden, insbesondere Feenhaar Expired DE540096C (de)

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DEB143644D DE540096C (de) 1929-03-14 1929-03-14 Verfahren zum Herstellen von Glasfaeden, insbesondere Feenhaar
DE1930550529D DE550529C (de) 1929-03-14 1930-06-05 Verfahren zum Herstellen von Glasfaeden

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DEB143644D DE540096C (de) 1929-03-14 1929-03-14 Verfahren zum Herstellen von Glasfaeden, insbesondere Feenhaar

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DE540096C true DE540096C (de) 1931-12-09

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DE1930550529D Expired DE550529C (de) 1929-03-14 1930-06-05 Verfahren zum Herstellen von Glasfaeden

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DE (2) DE540096C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763131C (de) * 1936-10-01 1953-05-04 Schlesische Spiegelglas Manufa Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Faeden aus Glas oder aehnlichen in geschmolzenem Zustande spinnfaehigen Stoffen
US3037241A (en) * 1959-12-24 1962-06-05 American Optical Corp Method and apparatus for manufacturing light-conducting devices

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763131C (de) * 1936-10-01 1953-05-04 Schlesische Spiegelglas Manufa Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Faeden aus Glas oder aehnlichen in geschmolzenem Zustande spinnfaehigen Stoffen
US3037241A (en) * 1959-12-24 1962-06-05 American Optical Corp Method and apparatus for manufacturing light-conducting devices

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DE550529C (de) 1932-05-18

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