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Selbsttätige Feuerlöschanlage mit einem das Brausenrohrnetz absperrenden
Hauptventil Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Feuerlöschanlage mit einem
das Brausenrohrnetz absperrenden Hauptventil, dessen Klappe im Bereitschaftszustand
der Feuerlöschanlage durch einen Sperrhebel in der Verschlußstellung gehalten wird.
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Gegenüber einer bekannten Feuerlöschanlage dieser Art besteht das
Wesen der Erfindung darin, daß der mit einem Ventilverschlußkörp er versehene Sperrhebel
durch eine zum Abfluß des Leckwassers dienende, einen Ventilsitz aufweisende Öffnung
des Ventilgehäuses nach außen hindurchragt und einen seitlich abgebogenen Arm hat,
auf den bei der Inbetriebsetzung der Feuerlöschanlage ein Anschlag eines die Öffnung
des Hauptventils bewirkenden, durch ein Gewicht belasteten Steuerhebels auftrifft.
Dieser Steuerhebel wird in an sich bekannter Weise in der Bereitschaftslage durch
eine Sperrklinke gehalten, die mit einer Membran l-Taftschlüssig verbunden ist,
und die Membran schließt eine Kammer ab, welche durch eine Leitung mit :einem thermostatischen
Luftbehälter verbunden ist. Durch die Öffnung des Ventilgehäuses, die bei der Inbetriebsetzung
der Feuerlöschanlage durch den Verschlußkörper des Sperrhebels abgeschlossen wirrt,
soll nicht allein das Leckwasser entweichen, welches durch das geschlossene Hauptventil
sickert, sondern durch diese Öffnung soll auch das Wasser aus dem Brausenrohrnetz
nach dem Auftreten eines Brandes entleert werden. Der Ventilverschlußkörper des
Sperrhebels besteht vorteilhaft aus einem Dichtungsring, der bei der Auslösung des
Steuerhebelsauf den Ventilsitz der Öffnung des Ventilgehäuses gepreßt wird. Die
Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar
in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
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Zwischen der Wasserzuführungsleitung 3 und der zum Brausenrohrnetz
führenden Leitung q. ist das Hauptabsperrventil i, 2 eingeschaltet, dessen Verschlußkörper
in Form einer um einen Zapfen. 25 schwingbaren Klappe 2 ausgebildet ist, die bei
Inbetriebsetzung der Feuerlöschanlage die in gestrichelten Linien angedeutete Lage
einnimmt, so daß die Löschflüssigkeit aus dem Rohr 3 in die Leitung q. und
die an diese sich anschließenden Zweigleitungen mit Brauseköpfen oder sonstigen
Auslässen strömen kann. Die Rohrleitung q. ist gewöhnlich trocken und enthält Luft
unter Atmosphärendruck oder auch Luft von höherem Druck, welcher aber nicht so stark
sein darf, daß er das Öffnen des Hauptventils 2 bei dem normalen Druck in der Leitung
3 verhindert.
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Die Ventilklappe 2 wird auf ihrem Sitz 5 durch eine gegen die Oberseite
der Klappe 2 drückende Nase 9' eines um den Zapfen. io schwingbaren Sperrhebels
g gehalten, der in dem Ventilgehäuse i an der Auslaßseite des Ventils angeordnet
ist und durch eine in der Wand des Ventilgehäuses i angebrachte Öffnung 27 hindurchragt.
Diese Öffnung ist von solcher Größe, daß der Hebel g die erforderliche
Bewegung
zum Auslösen der Ventilklappe?- frei ausführen kann. Der Sperrhebelg ist mit einem
aus dem Ventilgehäuse herausragenden, seitlich abgebogenen Arm 15 versehen, der
bei der Inbetriebsetzung der Feuerlöschanlage durch einen Anschlag 16 eines thermostatisch
gesteuerten, am Ventilgehäuse i um einen Zapfen 14 schwingbar gelagerten, durch
ein Gewicht belasteten Steuerhebels 13 nach unten gedrückt wird, so daß der Sperrhebel9
uni den Zapfen io gedreht wird und seine Nase g' die Ventilklappe 2 freigibt. Dabei
wird die öffnung 27, die gewöhnlich frei ist, so daß das Leckwasser des Ventils
1, 2 nach außen abfließen kann, durch einen an dem Sperrhebel 9 angebrachten Dichtungsring
i i abgeschlossen, der sich gegen die Sitzfläche 12 der öffnung 27 legt.
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Der Steuerhebel 13 wird während des Bereitschaftszustandes der Feuerlöschanlage
in der angehobenen Lage durch eine Sperrklinke 18 eines um den Zapfen 2o schwingbaren
Hebels gehalten. Die Klinke 18 wird bei der Abwärtsbewegung einer Membran i9 durch
einen mit dieser verbundenen Stift 21 ausgelöst, der auf das andere Ende des schwingbaren
Klinkenhebels einwirkt. Die Membran i9 schließt eine Kammer28 ab, die durch eine
mit einer Druckausgleichöffnung 22 versehene Leitung 24 mit .einem an der zu schützenden
Stelle untergebrachten thermostatischen Luftbehälter 23 verbunden ist.
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Dehnt sich die Luft in dem Behälter 23 infolge einer Temperatursteigerung
aus, so überträgt sich die damit verbundene Drucksteigerung durch das Rohr 24 auf
die Membrankammer 28. Ist die Drucksteigerung jedoch nur gering, z. B. entsprechend
den Änderungen der Lufttemperatur an der zu schützenden Stelle, so findet ein Druckausgleich
mit der Außenluft durch die öfinung 22 statt, und in der Kammer 28 kann sich kein
.erhöhter Druck einstellen. Nur bei rascher Temperatursteigerung, z. B. bei Ausbruch
eines Brandes an der zu schützenden Stelle, ist die Drucksteigerung so groß, daß
ein Ausgleich durch die öffnung 22 nicht stattfinden kann. Infolgedessen wird durch
den erhöhten Druck in dem Gehäuse 28 die Membran 19 nach unten bewegt, und der Stift
21 dreht den Hebel mit der Sperrklinke 18 um den Zapfen 20, so daß der Steuerhebel
13 frei wird und nach unten fällt, wobei er mit dem Anschlag 16 auf den Arm 15 des
Sperrhebels 9 aufschlägt und dadurch diesen um den Zapfen io dreht. Die Nase g'
des Sperrhebels 9 gibt also die Ventilklappe 2 frei, und die öffnung 27 des Ventilgehäuses
i wird durch den Dichtungsring i i abgeschlossen..
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Im Bereitschaftszustand der Feuerlöschanlage wird die Ventilklappe
2 durch die Klinke g' des Sperrhebels. 9 in der Verschlußlage gehalten, wobei gewisse
Unregelmäßigkeiten _ an den miteinander zusammenwirkenden Teilen durch die nachgiebige
Scheibe 5' der Ventilklappe ausgeglichen werden. Der Hebel 9 könnte in der Sperrlage
noch durch die Kraft -einer leichten Feder unterstützt werden.