DE540456C - Selbsttaetige Feuerloeschanlage mit einem das Brausenrohrnetz absperrenden Hauptventil - Google Patents

Selbsttaetige Feuerloeschanlage mit einem das Brausenrohrnetz absperrenden Hauptventil

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DE540456C
DE540456C DEA56200D DEA0056200D DE540456C DE 540456 C DE540456 C DE 540456C DE A56200 D DEA56200 D DE A56200D DE A0056200 D DEA0056200 D DE A0056200D DE 540456 C DE540456 C DE 540456C
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fire extinguishing
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DEA56200D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C35/00Permanently-installed equipment
    • A62C35/58Pipe-line systems
    • A62C35/60Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use
    • A62C35/605Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use operating and sounding alarm automatically

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
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  • Emergency Management (AREA)
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Description

  • Selbsttätige Feuerlöschanlage mit einem das Brausenrohrnetz absperrenden Hauptventil Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Feuerlöschanlage mit einem das Brausenrohrnetz absperrenden Hauptventil, dessen Klappe im Bereitschaftszustand der Feuerlöschanlage durch einen Sperrhebel in der Verschlußstellung gehalten wird.
  • Gegenüber einer bekannten Feuerlöschanlage dieser Art besteht das Wesen der Erfindung darin, daß der mit einem Ventilverschlußkörp er versehene Sperrhebel durch eine zum Abfluß des Leckwassers dienende, einen Ventilsitz aufweisende Öffnung des Ventilgehäuses nach außen hindurchragt und einen seitlich abgebogenen Arm hat, auf den bei der Inbetriebsetzung der Feuerlöschanlage ein Anschlag eines die Öffnung des Hauptventils bewirkenden, durch ein Gewicht belasteten Steuerhebels auftrifft. Dieser Steuerhebel wird in an sich bekannter Weise in der Bereitschaftslage durch eine Sperrklinke gehalten, die mit einer Membran l-Taftschlüssig verbunden ist, und die Membran schließt eine Kammer ab, welche durch eine Leitung mit :einem thermostatischen Luftbehälter verbunden ist. Durch die Öffnung des Ventilgehäuses, die bei der Inbetriebsetzung der Feuerlöschanlage durch den Verschlußkörper des Sperrhebels abgeschlossen wirrt, soll nicht allein das Leckwasser entweichen, welches durch das geschlossene Hauptventil sickert, sondern durch diese Öffnung soll auch das Wasser aus dem Brausenrohrnetz nach dem Auftreten eines Brandes entleert werden. Der Ventilverschlußkörper des Sperrhebels besteht vorteilhaft aus einem Dichtungsring, der bei der Auslösung des Steuerhebelsauf den Ventilsitz der Öffnung des Ventilgehäuses gepreßt wird. Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
  • Zwischen der Wasserzuführungsleitung 3 und der zum Brausenrohrnetz führenden Leitung q. ist das Hauptabsperrventil i, 2 eingeschaltet, dessen Verschlußkörper in Form einer um einen Zapfen. 25 schwingbaren Klappe 2 ausgebildet ist, die bei Inbetriebsetzung der Feuerlöschanlage die in gestrichelten Linien angedeutete Lage einnimmt, so daß die Löschflüssigkeit aus dem Rohr 3 in die Leitung q. und die an diese sich anschließenden Zweigleitungen mit Brauseköpfen oder sonstigen Auslässen strömen kann. Die Rohrleitung q. ist gewöhnlich trocken und enthält Luft unter Atmosphärendruck oder auch Luft von höherem Druck, welcher aber nicht so stark sein darf, daß er das Öffnen des Hauptventils 2 bei dem normalen Druck in der Leitung 3 verhindert.
  • Die Ventilklappe 2 wird auf ihrem Sitz 5 durch eine gegen die Oberseite der Klappe 2 drückende Nase 9' eines um den Zapfen. io schwingbaren Sperrhebels g gehalten, der in dem Ventilgehäuse i an der Auslaßseite des Ventils angeordnet ist und durch eine in der Wand des Ventilgehäuses i angebrachte Öffnung 27 hindurchragt. Diese Öffnung ist von solcher Größe, daß der Hebel g die erforderliche Bewegung zum Auslösen der Ventilklappe?- frei ausführen kann. Der Sperrhebelg ist mit einem aus dem Ventilgehäuse herausragenden, seitlich abgebogenen Arm 15 versehen, der bei der Inbetriebsetzung der Feuerlöschanlage durch einen Anschlag 16 eines thermostatisch gesteuerten, am Ventilgehäuse i um einen Zapfen 14 schwingbar gelagerten, durch ein Gewicht belasteten Steuerhebels 13 nach unten gedrückt wird, so daß der Sperrhebel9 uni den Zapfen io gedreht wird und seine Nase g' die Ventilklappe 2 freigibt. Dabei wird die öffnung 27, die gewöhnlich frei ist, so daß das Leckwasser des Ventils 1, 2 nach außen abfließen kann, durch einen an dem Sperrhebel 9 angebrachten Dichtungsring i i abgeschlossen, der sich gegen die Sitzfläche 12 der öffnung 27 legt.
  • Der Steuerhebel 13 wird während des Bereitschaftszustandes der Feuerlöschanlage in der angehobenen Lage durch eine Sperrklinke 18 eines um den Zapfen 2o schwingbaren Hebels gehalten. Die Klinke 18 wird bei der Abwärtsbewegung einer Membran i9 durch einen mit dieser verbundenen Stift 21 ausgelöst, der auf das andere Ende des schwingbaren Klinkenhebels einwirkt. Die Membran i9 schließt eine Kammer28 ab, die durch eine mit einer Druckausgleichöffnung 22 versehene Leitung 24 mit .einem an der zu schützenden Stelle untergebrachten thermostatischen Luftbehälter 23 verbunden ist.
  • Dehnt sich die Luft in dem Behälter 23 infolge einer Temperatursteigerung aus, so überträgt sich die damit verbundene Drucksteigerung durch das Rohr 24 auf die Membrankammer 28. Ist die Drucksteigerung jedoch nur gering, z. B. entsprechend den Änderungen der Lufttemperatur an der zu schützenden Stelle, so findet ein Druckausgleich mit der Außenluft durch die öfinung 22 statt, und in der Kammer 28 kann sich kein .erhöhter Druck einstellen. Nur bei rascher Temperatursteigerung, z. B. bei Ausbruch eines Brandes an der zu schützenden Stelle, ist die Drucksteigerung so groß, daß ein Ausgleich durch die öffnung 22 nicht stattfinden kann. Infolgedessen wird durch den erhöhten Druck in dem Gehäuse 28 die Membran 19 nach unten bewegt, und der Stift 21 dreht den Hebel mit der Sperrklinke 18 um den Zapfen 20, so daß der Steuerhebel 13 frei wird und nach unten fällt, wobei er mit dem Anschlag 16 auf den Arm 15 des Sperrhebels 9 aufschlägt und dadurch diesen um den Zapfen io dreht. Die Nase g' des Sperrhebels 9 gibt also die Ventilklappe 2 frei, und die öffnung 27 des Ventilgehäuses i wird durch den Dichtungsring i i abgeschlossen..
  • Im Bereitschaftszustand der Feuerlöschanlage wird die Ventilklappe 2 durch die Klinke g' des Sperrhebels. 9 in der Verschlußlage gehalten, wobei gewisse Unregelmäßigkeiten _ an den miteinander zusammenwirkenden Teilen durch die nachgiebige Scheibe 5' der Ventilklappe ausgeglichen werden. Der Hebel 9 könnte in der Sperrlage noch durch die Kraft -einer leichten Feder unterstützt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Feuerlöschanlage mit einem das Brausenrohrnnetz absperrenden Hauptventil, dessen Klappe im Bereitschaftszustand der Feuerlöschanlage durch einen Sperrhehel in der Verschlußstellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mit .einem Ventilverschlußkörper (i i) versehene Sperrhebel (9) durch eine zum Abfluß des Leckwassers dienende, einen Ventilsitz (12) aufweisende öffnimg (27) des Ventilgehäuses (i) nach außen hindurchragt und einen seitlich abgebogenen Arm (15) hat, auf den bei der Inbetriebsetzung der Feuerlöschanlage ein Anschlag (16) eines die öffnung des Hauptventils (2, 5) bewirkenden, durch ein Gewicht belasteten Steuerhebels (13) auftrifft. Der Steuerhebel (13) wird in der Bereitschaftslage durch eine mit einer Membran (1g) kraftschlüssig verbundene Sperrklinke (18) gehalten, und die Membran (i9) schließt eine Kammer (28) ab, die durch eine Leitung (2q.) mit einem thermostatischen Luftbehälter (23) verbunden ist.
  2. 2. Feuerlöschanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilverschlußkörper des Sperrhebels (9) aus einem Dichtungsring (i i) besteht, der bei der Auslösung des Steuerhebels (13) auf den Ventilsitz (12) der öffnung (27) des Ventilgehäuses (i) gepreßt wird.
DEA56200D 1928-12-18 1928-12-18 Selbsttaetige Feuerloeschanlage mit einem das Brausenrohrnetz absperrenden Hauptventil Expired DE540456C (de)

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